Schlagwort: Royal Caribbean Group

Zwei Expeditionskreuzer verkauft

Die Royal Caribbean Group hat Käufer für zwei bisher ausschließlich im Fahrtgebiet der Galapagos Inseln eingesetzte kleinere Expeditionskreuzfahrtschiffe gefunden, die seit Januar letzten Jahres auf auf der Verkaufsliste standen und bereits durch Neubauten ersetzt wurden.

Wie der Branchendienst Tradwinds.com berichtet handelt es sich dabei um die 1990 erbaute Silver Galapagos von Silversea Cruises und die 1998 für Celebrity Cruises erbaute Celebrity Xperience. Die durch die 2019 erbaute Celebrity Flora ersetzte Celebrity Xperience wurde im Dezember 2020 an die in Panama ansässige Reederei Emerald Blue Cruises übergeben und in Xperience umbenannt. Wer Käufer der durch den 2020 von De Hoop in den Niederlanden erstellten Neubau Silver Origin ersetzten Silver Galapagos ist, wurde noch nicht bekannt. JPM

Royal Caribbean International startet neuen digitalen Hub für Trade Partner

Pressemitteilung

Royal Caribbean International hat heute einen Trade Hub „Club Royal“ für Reisepartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet. Der neue, deutschsprachige Hub ist als One-Stop-Portal für Reisepartner konzipiert und enthält alle notwendigen Tools, um Reisepartner beim Verkauf von Royal Caribbean International Produkten zu unterstützen.

Über den Club Royal

Hier sind nur einige der Tools, auf die Reisepartner über den Hub zugreifen können:

Marketingmaterialien: Alles, was Reisepartner brauchen könnten, ist jetzt in Reichweite. Herunterladbare Broschüren, Flyer, personalisierbare Social-Media-Assets sowie Logos und Produktinformationen können einfach abgerufen werden.

Schulung: Schulungsmodule werden regelmäßig auf dem Hub veröffentlicht, so dass Reisepartner sich über die neuesten Produkte und kontinuierlichen Innovationen von Royal Caribbean International informieren können. Die Module decken die Schiffe, das Erlebnis an Bord, die Unterkunftsarten und die Speisemöglichkeiten ab und sind somit eine fantastische Möglichkeit für Reisepartner, ihr Produktwissen zu erweitern.

Werbeaktionen und Deals: Wir alle lieben ein gutes Angebot! Wenn Kunden auf der Suche nach einem zusätzlichen Mehrwert sind, müssen Partner nicht weitersuchen als den Club Royal Hub, wo sie alle aktuellen Informationen finden.

Cruise with Confidence-Richtlinie: Aufgrund der aktuellen Reiseunsicherheit können unsere Gäste Buchungen bis zu 48 Stunden vor der Abfahrt stornieren und erhalten eine Gutschrift für eine zukünftige Kreuzfahrt. Alle Details zu dieser Richtlinie finden Sie ganz einfach auf unserem Club Royal Hub.

Unternehmensnachrichten und Pressemitteilungen: Alle aktuellen Nachrichten und Updates von Royal Caribbean können auf dem Hub eingesehen werden, einschließlich Details über das Healthy Sail Panel der Royal Caribbean Group und unsere Vorbereitungen für eine sichere Rückkehr zum Reisen.

Gianni Rotondo, Associate Vice President, verantwortlich für die EMEA-Märkte mit internationalen Repräsentanten oder Preferred Sales Representatives kommentiert: „Jedes Element des Club Royal Hubs wurde von unserem Vertriebsteam sorgfältig entwickelt, um die Erfahrung der Reisepartner beim Verkauf von Royal Caribbean Reisen zu verbessern. Wir haben ähnliche Plattformen in anderen europäischen Märkten, die ein fantastisches Feedback von den Reisepartnern erhalten haben. Im Laufe der Zeit wird sich die Seite weiter entwickeln, um sicherzustellen, dass wir unseren geschätzten Reisepartner ermöglichen, unsere Kreuzfahrten auf die einfachste und effizienteste Weise zu verkaufen.“

Text: PM Royal Caribbean International

Royal Caribbean verkauft Azamara

Die Corona-Krise sorgt für die nächste Eruption in der Kreuzfahrtbranche. Die Royal Caribbean Group gab am 19. Januar den Verkauf ihrer Kreuzfahrtmarke Azamara Cruises bekannt. Für 201 Millionen US Dollar wechselt die 2007 von Royal Caribbean aufgebaute Reederei zu Sycamore Partners. Durch die Trennung von Azamara will sich die Royal Caribbean jetzt auf die drei Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Silversea Cruises fokussieren, heißt es in der Mitteilung.

Die 2011 als Private Equity-Investmentfirma gegründete Sycamore Partners übernimmt mit Azamara Cruises auch die drei Schiffen Azamara Quest, Azamara Journey und Azamara Pursuit.

Mit dem Verkauf verlässt jetzt die zweite Marke die Royal Caribbean-Gruppe. Nachdem bereits im Sommer 2020 in der Corona-Pandemie die spanische Tochter Pullmantur Cruises Insolvenz anmeldete und abgewickelt wurde, ist nun eine Marke aus dem internationalen Sektor der zweitgrößten Kreuzfahrtreederei der Welt betroffen.

„Unsere Strategie hat sich so entwickelt, dass wir mehr Ressourcen hinter drei globalen Marken, Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Silversea, platzieren und daran arbeiten, diese zu erweitern, wenn wir aus dieser besonderen Zeit hervorgehen“, sagte Richard D. Fain, Chairman und Chief Executive Officer der Royal Caribbean Group.

Die Kosten für den Unterhalt der drei Kreuzfahrtschiffe werden jetzt gespart. „Trotzdem bleibt Azamara eine starke Marke“, so Fain.

„Wir freuen uns, dass die Royal Caribbean Group Sycamore beauftragt hat, Azamara in seiner nächsten Wachstumsphase zu unterstützen“, sagte Stefan Kaluzny, Geschäftsführer von Sycamore Partners in einer in New York veröffentlichten Mitteilung.

Die Marke soll unter der neuen Eigentümerschaft bestehen bleiben. „Wir freuen uns, mit dem Azamara-Team zusammenzuarbeiten und auf dem langjährigen Erfolg aufzubauen, der den treuen Kunden der Marke dient. Wir glauben, dass Azamara eine erstklassige Wahl für anspruchsvolle Reisende bleiben wird, wenn sich die Kreuzfahrtbranche im Laufe der Zeit erholt“, so Kaluzny.

Azamara soll weiter im Segment der hochwertigen Kreuzfahrt mit eleganten Schiffen im Premiumsegment für internationales Publikum bleiben.

Die Reederei Azamara Cruises war 2007 mit zwei Schiffen aus dem Bestand der zuvor in Insolvenz gegangenen Renaissance Cruises aufgebaut worden. Die acht 2000 und 2001 gebauten Renaissance-Schiffe haben jeweils Platz für 680 bis 700 Passagiere. FB

Royal Caribbean Group Enters Definitive Agreement to Sell its Azamara Brand to Sycamore Partners

Pressemitteilung

Royal Caribbean Group (NYSE: RCL) today announced it has entered into a definitive agreement to sell its Azamara brand to Sycamore Partners, a private equity firm specializing in consumer, retail and distribution investments, in an all-cash carve-out transaction for $201 million, subject to certain adjustments and closing conditions. Sycamore Partners will acquire the entire Azamara brand, including its three-ship fleet and associated intellectual property. The transaction is subject to customary conditions and is expected to close in the first quarter of 2021.

Royal Caribbean Group noted the transaction allows it to focus on expanding its Royal Caribbean International, Celebrity Cruises and Silversea brands.

“Our strategy has evolved into placing more of our resources behind three global brands, Royal Caribbean International, Celebrity Cruises and Silversea, and working to grow them as we emerge from this unprecedented period,” said Richard D. Fain, Chairman and Chief Executive Officer of Royal Caribbean Group. “Even so, Azamara remains a strong brand with its own tremendous potential for growth, and Sycamore’s track record demonstrates that they will be good stewards of what the Azamara team has built over the past 13 years.”

“We are pleased that Royal Caribbean Group has entrusted Sycamore to support Azamara in its next phase of growth,” said Stefan Kaluzny, Managing Director of Sycamore Partners.  “We are excited to partner with the Azamara team and build on their many years of success serving the brand’s loyal customers.  We believe Azamara will remain a top choice for discerning travelers as the cruising industry recovers over time.”

Azamara’s value proposition and operations will remain consistent under the new arrangement, and Royal Caribbean Group will work in close collaboration on a seamless transition for Azamara employees, customers and other stakeholders. In conjunction with the transaction, Azamara Chief Operating Officer Carol Cabezas has been appointed President of the brand. 

The transaction will result in a one-time, non-cash impairment charge of approximately $170 million. The sale of Azamara is not expected to have a material impact on Royal Caribbean Group’s future financial results.

Perella Weinberg Partners LP served as financial advisor to Royal Caribbean Group and Freshfields Bruckhaus Deringer LLP provided legal counsel. Kirkland & Ellis LLP provided legal advice to Sycamore Partners. 

Text: PM Royal Caribbean Group

Royal Caribbean Group Extends Suspension of Cruising

Pressemitteilung (Englisch)

Royal Caribbean Group (NYSE: RCL) continues to focus on the healthy and safe return to cruising for guests, crew and the communities we visit. As we work closely with the Centers for Disease Control and Prevention and government authorities around the world toward this shared goal, we are extending the suspension of certain sailings for our cruise lines. 

The following schedule reflects adjustments to our upcoming 2021 itineraries. 

Royal Caribbean International:

  • Suspending sailings through April 30, including Spectrum of the Seas from February 16 through February 28
  • Excluding Quantum of the Seas

Celebrity Cruises:

  • Suspending sailings through April 30, including the May 1 transatlantic cruise on Celebrity Apex
  • May through October 2021 Europe and transatlantic cruises on Celebrity Edge and Celebrity Constellation will also be suspended

Silversea Cruises:

  • Suspending through April 1

Azamara:

  • Suspending sailings through April 30

Royal Caribbean International’s Quantum of the Seas resumed sailing in Singapore last month with the local government’s CruiseSafe Certification. The certification confirms the three- and four-night Ocean Getaways meet the comprehensive health and safety requirements developed by the Singapore government.

Royal Caribbean Group continues to work with our Healthy Sail Panel of globally recognized scientific and medical experts to come back stronger, and we look forward to welcoming our guests back on board.

We are reaching out to our guests and travel partners to share further details and address any questions or concerns they may have. For more information, visit the cruise lines’ websites: 

Azamara: www.azamara.com, Celebrity Cruises: www.celebritycruises.com, Royal Caribbean www.royalcaribbean.com and Silversea: www.silversea.com.

Text: PM Royal Caribbean Group

Royal Caribbean trennt sich von zwei legendären Oldies

Nicht mit den Auswirkungen des Covid-19-Lockdowns, sondern mit dem Zulauf innovativer Neubauten in den nächsten Jahren begründet der amerikanische Kreuzfahrt-Konzern Royal Caribbean International den Verkauf von zwei Anfang der 1990er Jahre im Dienst gestellten Schiffen, die durch ihr fortschrittliches Design und ihre Grösse Geschichte in der Entwicklung nicht nur der Flotte der Unternehmensgruppe, sondern auch der Kreuzfahrtbranche geschrieben haben.

Die 1990 als Nordic Empress in Saint-Nazaire erbaute Empress of the Seas (BRZ 48.563) und die 1992 ebenfalls von der in Saint-Nazaire ansässigen Werft Chantiers de l’Atlantique abgelieferten Majesty of the Seas (BRZ 74.077) wurden an ungenannte Interessenten im asiatisch-pazifischen Raum veräussert und sollen noch vor Ende dieses Jahres als älteste Schiffe aus der Royal Caribbean-Flotte ausscheiden.

Als „schwierig, aber notwendig“ bezeichnet RCI-Präsident und CEO Michael Bayley den Abschied von den beiden beliebten Schiffen, die nicht nur bei ihrer Infahrtsetzung, sondern auch während ihrer mehr als 30-jährigen Dienstzeit Meilensteine gesetzt hätten.

So war die zwischen 2008 und 2015 von der im Sommer dieses Jahres insolvent gewordenen spanischen Tochtergesellschaft Pullmantur Cruises eingesetzte Empress bei ihrer 1990 erfolgten Indienststellung das erste für 3- und 4-Nächte-Kurzreisen konzipierte Schiff, das auf ihren ersten Reisen von Miami aus die Bahamas anlief. Darüber hinaus schrieb das Schiff auch Reedereigeschichte, als es als erster Kreuzfahrer von Cape Liberty in Bayonne, New Jersey, startete, als Royal Caribbean das dortige Terminal eröffnete. Ein weiterer Höhepunkt war die von dem Schiff 2017 durchgeführte Eröffnungsreise der Reederei nach Kuba.

Majesty of the Seas, Foto: Royal Caribbean

Auch die Majesty of the Seas spielte eine bedeutende Rolle im dem Bestreben der Reederei, immer neue Impulse für die Weiterentwicklung der Kreuzfahrtbranche zu setzen. So war das dritte Schiff der beeindruckenden Sovereign-Klasse mehr als doppelt so groß wie ein durchschnittliches Kreuzfahrtschiff und das größte Urlauberschiff der Reedereiflotte, als es 1992 debütierte. Ihr Einsatz begann mit 7-Nächte-Rundreisen von Miami in die westliche Karibik.

Ihre beiden älteren Schwestern, die 1987 erbaute Sovereign of the Seas und die 1991 erbaute Monarch of the Seas waren bekanntlich bereits vorher zum Abbruch im türkischen Aliaga verkauft worden. Die neuen Eigner der beiden jetzt veräusserten Schiffe werden Einzelheiten über den künftigen Einsatz und die Abfahrtstermine für die geplanten Reisen erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, teilte Royal Caribbean mit und kündigte an, dass Gäste und Reisebüros mit Buchungen für beide Schiffe zur Klärung der ihnen angebotenen Optionen kontaktiert werden. JPM

Update zur Quantum of the Seas: Falscher Alarm

Wie das National Centre for Infectious Diseases am Donnerstag mitteilte, ergab ein abschließender Bestätigungstest, der am 10. Dezember vom National Public Health Laboratory (NPHL) durchgeführt worden ist, dass der Passagier doch keine Covid-19-Infektion aufweist. Der aus Singapur stammende 83-jährige Mann, der vor seiner Einschiffung am Montag ein negatives Testergebnis vorgelegt hatte und Dienstagnacht aufgrund von Durchfall-Beschwerden im Bordhospital dem im Maßnahmen-Protokoll vorgeschriebenen PCR-Test unterzogen wurde, war nach dessen positivem Ergebnis in das NPHL eingeliefert worden.

Die dortigen anschließenden Untersuchungen – eine Überprüfung des Original-Testergebnisses, ein erneuter Abstrich und ein dritter Bestätigungstest – fielen allesamt negativ aus. Die Ausschiffung der übrigen Gäste, die sich zunächst bis zum Abschluss der Kontaktverfolgungsmaßnahmen in ihren Kabinen aufhielten, konnten die Quantum of the Seas noch am Mittwoch verlassen, nachdem die Einschiffung der Passagiere für die gegen 09.00 Uhr ebenfalls am Marina Bay Cruise Center eingetroffene World Dream der Genting Cruise Line abgeschlossen war. Damit sollten Kontakte zwischen Gästen und Besatzungsmitgliedern beider Schiffe vermieden werden. Alle ausgestiegenen Gäste mussten sich im Terminal den dort für die Ankunft vorgeschriebenen Antigen-Schnelltests unterziehen.

An Bord der Quantum of the Seas wurde danach die in den Richtlinien der Reederei und des Stadtstaates Singapur vorgesehene Grundreinigung des Schiffes erledigt. Als weitere Vorsichtsmaßnahme wird von den Passagieren eine14-tägige Kontrolle ihres Gesundheitszustandes mit abschließender amtlicher Testung gefordert. Als Kontaktpersonen ermittelte Gäste werden an eine staatliche Quarantäne-Einrichtung verwiesen. Royal Caribbean hat angekündigt, die Gäste der am 7. Dezember angetretenen Reise für den Ausfall eines Tages zu entschädigen.

Die am 10. Dezember geplante Fahrt wurde annulliert, die Folgereise soll am 14. Dezember angetreten werden. Mit den erst am 1. Dezember begonnenen Kurzreisen ohne Zwischenstopp und Landgänge wollte die Reederei den wegen der Corona-Pandemie seit Monaten brachliegenden Kreuzfahrttourismus in Singapur wieder in Fahrt bringen. Sie waren erst im Oktober angekündigt und mit einem Sicherheitskonzept genehmigt worden. Zu den Sicherheitsmaßnahmen für solche Reisen gehört die Reduzierung des Passagieraufkommens um die Hälfte, außerdem werden Passagiere vor ihrer Abreise getestet. JPM

Wachwechsel bei Hapag-Lloyd Cruises

Nach dem im Februar beschlossenen und Anfang Juli dieses Jahres umgesetzten Verkauf der mit 1,2 Mrd. Euro bewerteten früheren TUI-Tochter Hapag-Lloyd Cruises an die Hamburger Reederei TUI Cruises ist nunmehr auch die Integration der traditionsreichen Luxusmarke in das von Wybcke Meier als CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung geführte Joint Venture der TUI Group und des amerikanischen Royal Caribbean-Konzerns abgeschlossen.

Von Insidern nicht unerwartet sieht der seit Mai 2013 als CEO an der Spitze von Hapag-Lloyd Cruises stehende Karl J. Pojer (65) den von ihm aktiv begleiteten Zusammenschluss als geeigneten Zeitpunkt, die Führung von Hapag-Lloyd Cruises zum Ende des Jahres an die Geschäftsführung von TUI Cruises abzugeben. Das operative Geschäft der Luxusmarke wird künftig von Julian Pfitzner als neuer Hapag-Lloyd Cruises-CEO verantwortet. Er trug dort bereits in den vergangenen Jahren die Verantwortung für die Europa 2 und das Marketing.

Der u.a. im März 2015 in Berlin als „Hamburger Kreuzfahrtpersönlichkeit 2015“ und im September des gleichen Jahres in Essen zum „Travel Industry Manager 2015“, 2017 in Hamburg als „Seatrade European Cruise Personality of the Year“ und Anfang dieses Jahres in Berlin als „Hotelier des Jahres 2020“ ausgezeichnete Pojer, der in der Branche als ausgesprochener Teamplayer gilt, kann auf eine außergewöhnliche Karriere in der Tourismusindustrie mit Führungspositionen in der Hotellerie und Kreuzfahrt zurückblicken, bei denen er mit Stationen in USA, Deutschland, Belgien und Portugal internationale Erfahrungen bei führenden Hotelmarken wie Kempinski, Sheraton und Pestana Hotels, Resorts & Casinos internationale Erfahrungen sammeln konnte.

Seit 1996 ist Pojer in verschiedenen leitenden Positionen für den TUI-Konzern tätig – u.a. beim Robinson Club, und als Bereichsvorstand für TUI Hotels & Resorts – heute umfassen die Hotelbeteiligungen der TUI-Gruppe mehr als 400 konzerneigene Hotels und Resorts. Nach der Übernahme des Vorsitzes der Geschäftsführung bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten 2013 begann er mit einer tiefgreifenden Restrukturierung, konsequenten Markenführung mit Fokussierung auf Luxus und Expedition, Neuausrichtung der Schiffe sowie durch Vergabe vom Neubauten, womit ein Turnaround des Unternehmens gelang. Im vergangenen Jahr konnte mit zwei in Hamburg getauften neuen Schiffen im für den Bereich der Expeditionskreuzfahrtschiff nicht nur Charter- bzw. Alttonnage bzw. ersetzen, sondern auch das bisher beste Ergebnis der Firmengeschichte einfahren.

Sein Nachfolger Julian Pfitzner, der auch die englische und französische Sprache beherrscht, war nach seinem Betriebswirtschaftsstudium an der Uni Bayreuth zunächst als Produktmanager von Juli 2003 bis Februar 2008 für den Konfitürenhersteller Schwartauer Werke GmbH & Co. KGaA tätig, wechselte anschließend für zwei Jahre und 9 Monate zur Unternehmensberatung McKinsey & Company, Inc., wo er als Projektleiter im Bereich European Marketing & Sales Practice tätig war, bevor er im Dezember 2010 zu Hapag-Lloyd Cruises wechselte. Dort konnte er sich innerhalb kurzer Zeit Anerkennung bei der erfolgreichen und mit zahlreichen Branchen-Awards ausgezeichneten Neuausrichtung der Marke und Produktplatzierung (Stichwort: „legerer Luxus“), insbesondere bei der der Europa 2 erwerben. JPM

RCI bringt „Quantum of the Seas“ in Singapur in Fahrt

Die Kreuzfahrt kehrt nach Asien zurück. In Singapur hat die US-Reederei Royal Caribbean International die Erlaubnis für Kreuzfahrten erhalten. Mit den Reisen aus der Vor-Corona-Zeit sind die drei- und viertägigen Fahrten aber nicht vergleichbar. Die Hürden für die Erlaubnis nach den Hygienebedingungen der Republik Singapur sind aber hoch.  

Die Quantum of the Seas startet jetzt immer montags und donnerstags zu Panorama-Fahrten in die Straße von Malakka oder das Südchinesische Meer. Das Schiff folgt damit der World Dream von Gentings Kreuzfahrtmarke Dream Cruises, die seit dem 6. November Kurzreisen von Singapur aus anbietet.

Das Hygiene Sicherheitsprotokoll des Singapore Tourism Board hat am 8. Oktober klare Vorgaben für Kreuzfahrten ab Singapur gemacht. Drei Auflagen müssen Reedereien erfüllen. Es dürfen keine Häfen angelaufen werden, es dürfen nur Bürger Singapurs an den Reisen teilnehmen und die Schiffe müssen eine deutlich reduzierte Kapazität anbieten.

Singapur, Foto: enapress.com

Die Quantum of the Seas darf maximal 50 Prozent ihrer 4000 Kabinenplätze nutzen. Das 2014 von der Meyer Werft gebaute Schiff hat auf der ersten Fahrt nach Medienberichten aus Singapur 1300 Passagiere an Bord gehabt. Bei der nächsten Fahrt am Montag sollen es 1700 Passagiere sein.

Laut RCI sind aber bereits 99 Prozent der Kapazität für den Dezember verkauft. Im Januar liegt die Buchungsrate laut einer Reederei-Sprecherin bei 50 Prozent. Große Erwartungen setzt die Reederei im kommenden Frühjahr auf die chinesischen Neujahrsfeiern und die Schulferien im März in Singapur.

World Dream, Foto: Frank Behling

Für Genting und RCI ist der Markt in Singapur groß. Fast sechs Millionen Menschen leben in der Wirtschaftsmetropole. Bei 1500 bis 2000 Passagieren pro Reise ist die Auslastung selbst bei den Panorama-Reisen für die beiden Schiffe auf Monate gesichert.

Beim Betrieb an Bord der Quantum of the Seas gibt es strenge Vorgaben. Für die Nutzung des Pools, des Flow Riders sowie des Theaters müssen vorher Tickets für bestimmte Zeitfenster erworben werden. Im Theater und den öffentlichen Bereichen außerhalb der Bars herrscht Alkoholverbot.

Die Reederei bezahlt zwar den verpflichtenden PCR-Test vor der Einschiffung, erwartet aber auch viele Leistungen von den Kunden. Passagiere sind außerdem gehalten, einen kontaktlosen Check-in zu absolvieren. Gepäck muss vor der Einschiffung desinfiziert werden.

Für die Bewegung an Bord sind Masken überall genauso vorgeschrieben wie eine Tracing-App auf dem Smartphone zur genauen Kontaktnachverfolgung. Darüber hinaus gibt es verschiedene Systeme zur Messung der Körpertemperaturen der Passagiere bereits beim Betreten des Kreuzfahrtterminals. FB

Odyssey of the Seas verlässt das Baudock

Das Ausdocken hat am Vormittag begonnen

Pressemitteilung

Am heutigen Samstag, den 28. November, verlässt die Odyssey of the Seas das überdachte Baudock II (Halle 6) der MEYER WERFT. Das 347,1 Meter lange Kreuzfahrtschiff für die Reederei Royal Caribbean International setzt sich am Vormittag in Bewegung.

Das Schiff macht anschließend an der Ausrüstungspier im Werfthafen fest. Nach dem Manöver werden Masten und Schornstein per Kran auf das Schiff gehoben und montiert. Anschließend werden dort unterschiedliche Tests durchgeführt. Voraussichtlich gegen Abend wird das Schiff an der Ausrüstungspier der Werft festmachen. 

Wetter- und/oder produktionsbedingte zeitliche Änderungen beim Ausdocken des Schiffes sind jederzeit möglich.

Am Ausrüstungskai der MEYER WERFT wird vor allem der Innenausbau der Odyssey of the Seas in den kommenden Monaten fertiggestellt. Anschließend wird das Schiff die Emsüberführung antreten, um dann die technischen und nautischen Erprobungsfahrten zu absolvieren.

Das 169.000 BRZ große Kreuzfahrtschiff hat eine Länge über alles von 347,1 Metern, ist 41,4 Meter breit und bietet Platz für mehr als 5000 Passagiere.

Text: PM Meyer Werft, Fotos: Meyer Werft