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„Discovery Princess“ komplettiert Royal-Sextett

Aus Fincantieri-Baudock ausgeschwommen

Es ist der 19. Neubau des italienischen Fincantieri-Werftkonzerns für die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende Kreuzfahrtmarke Princess Cruises: Am 18. März hat die Discovery Princess nach dem Aufschwimmen ihr Baudock beim Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone nahe Triest verlassen und wurde mit Schlepperassistenz an den Ausrüstungskai verholt.

Bei dem coronabedingt nunmehr erst im nächsten Jahr abzuliefernden Neubau handelt es sich nach dem am 30. September letzten Jahres von der gleichen Werft abgelieferten Schwesterschiff Enchanted Princess um die sechste und letzte Einheit einer 2013 mit der von dem Typschiff Royal Princess eingeleiteten Serie von 145 000-BRZ-Schiffen, zu der auch die Regal Princess, Majestic Princess und Sky Princess gehören. Das 329,92 m lange, 38,42 m breite, 8,6 m tiefgehende und über 19 Decks verfügende Schiff kann 3660 Gäste in 1830 Kabinen sowie 1346 Besatzungsmitglieder unterbringen.

Zur dieselelektrischen Maschinenanlage gehören vier Wärtsilä Dieselmotoren, darunter zwei Motoren des Typs 12V46 F à 14400 kW und zwei Motoren des Typs 14 V 46 à 16800 kW. Die Propulsion erfolgt über zwei Propeller, die von je einem 18 MW leistenden Elektromotor angetrieben werden. Damit wird eine Dienstgeschwindigkeit von 22 kn und eine Maximal-Geschwindigkeit von 22,9 kn erreicht.

Die Partnerschaft der Reederei mit der Werft in Monfalcone soll nach Komplettierung dieser letzten Einheit der Royal-Klasse mit einer neuen Schiffsgeneration fortgesetzt werden. Dabei handelt es sich um zwei Ende 2023 bzw. Frühjahr 2025 zu liefernde 175 000-BRZ-Schiffe für jeweils 4300 Gäste. Sie sind nicht nur die bisher in größten in Italien erbauten Kreuzfahrtschiffe, sondern auch die beiden ersten Schiffe der Reederei, die mit Dual-Fuel-Motoren ausgerüstet werden, die überwiegend mit emissionsarmen verflüssigtem Erdgas (LNG) betrieben werden. JPM