Schlagwort: RSSC

Regent Seven Seas Cruises kündigt neue Voyage Collection für 2022 und 2023 an

Die Kollektion umfasst an die 150 Kreuzfahrten mit 17 neuen Anlaufhäfen, 105 Übernachtungen an Land und über 350 UNESCO-Welterbestätten

Die führende Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises® hat neue Routen für 2022 und 2023 im Rahmen ihrer Voyage Collection bekannt gegeben. Gäste können exotische und berühmte Reiseziele entdecken und gleichzeitig das unvergleichliche Regent-Erlebnis genießen, bei dem jeder Luxus bereits inkludiert ist.  Die kuratierte Voyage Collection umfasst 148 Kreuzfahrten, die von April 2022 bis Ende April 2023 stattfinden. Bei den Reisen werden Ziele in Afrika, Arabien, Alaska, Asien, Australien, Neuseeland, Kanada, Neuengland, der Karibik, dem Panamakanal, dem Mittelmeer, Nordeuropa und Südamerika angesteuert. Außerdem wird es transozeanische Überquerungen sowie fünf Grand Voyages geben.

Die Dauer der Kreuzfahrten reichen von sieben Nächten bis hin zur kürzlich verkündeten 143 Nächte dauernden Weltreise im Jahr 2023. Die Voyage Collection beinhaltet 17 neue Anlaufhäfen und 105 Übernachtungen an Land.

Zu den Höhepunkten der Kollektion zählen die Sommersaison der Seven Seas Splendor™ in Skandinavien und im Baltikum, die Entdeckung des Mittelmeers mit der Seven Seas Explorer® mit Anlaufhäfen in der Türkei und am Schwarzen Meer und die Route durch Afrika mit der Seven

Seas Voyager® sowie deren Wintersaison in Südamerika, bei der eine Fahrt in die Antarktis inbegriffen ist. Weitere Highlights sind die Alaska-Sommerkreuzfahrt und die Weltreise in 2023 mit der Seven Seas Mariner’s® sowie die Grand Arctic und Karibikkreuzfahrten der Seven Seas Navigator®. Letztere beinhaltet zwei zusätzliche Reisen von Bridgetown, der Hauptstadt Barbados, aus. Ausführlichere Informationen über die einzelnen Routen der Schiffe werden im Folgenden gegeben.

Die Voyage Collection beinhaltet tausende kostenlose unbegrenzte Landausflüge inklusive Zutritt zu über 350 UNESO-Welterbestätten und ermöglicht somit ein wahrhaft allumfassendes und unvergessliches Luxus-Urlaubserlebnis. Darüber hinaus bietet Regent bei 36 Kreuzfahrten in Afrika, Arabien, Australien, Asien und Südamerika kostenfreie Programme mit zwei bis drei Übernachtungen vor oder nach dem Landgang an. Im Rahmen dieser Programme haben die Reisenden noch mehr Zeit zur Verfügung, die Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Kultur und Aromen der Orte zu entdecken.

„Eine neue Voyage Collection auf den Markt zu bringen, ist immer spannend. Aber die Gewissheit, dass unsere Gäste sich danach sehnen, wieder die Meere zu bereisen – wie es die rekordverdächtigen Buchungen für die 2023 stattfindende Weltreise gezeigt haben –  gibt dieser Voyage Collection eine noch größere Bedeutung“, so Jason Montague, Präsident und CEO von Regent Seven Seas Cruises. „Unsere Gäste sind leidenschaftliche Reisende und Weltentdecker und ich freue mich sehr, dass wir ihnen eine solch exotische und umfangreiche Auswahl an weltweiten Reisezielen anbieten können, welche sie an Bord der wohl luxuriösesten Kreuzfahrtflotte der Welt erkunden können.“

Das unvergleichliche Regent-Erlebnis erfahren Gäste nicht nur im Rahmen der Landausflüge, sondern auch an Bord der fünf eleganten und geräumigen Schiffe. Reisende erwartet ein höchst persönlicher Service, exquisite Speisen, Premium-Getränke, WiFi, Wäscheservice und vieles mehr – alles bereits im Reisepreis inkludiert.

Genauere Informationen über Regents neue Voyage Collection für 2022 und 2023 können in der eigens designten Broschüre und dem zugehörigen Video entnommen werden.

Nähere Informationen unter www.rssc.com/new_season_launch

Die neue Voyage Collection für 2022 und 2023

Seven Seas Splendor™

Seven Seas Splendor, Foto: enapress.com

Nach der Überquerung des Atlantiks von Miami/Florida aus, wird die Sommersaison 2022 der Seven Seas Splendor™ mit einer 7-tägigen Mittelmeerkreuzfahrt von Barcelona/Spanien nach Venedig/Italien eingeläutet. Im Anschluss folgt eine 10-tägige Adriakreuzfahrt von Venedig nach Monte Carlo/Monaco, bevor die Erkundung Nordeuropas ansteht. Die Nordeuropa-Kreuzfahrten dauern zwischen sieben und 18 Nächten. Dabei werden sowohl die atemberaubenden Fjorde Norwegens als auch vielseitige, kulturell wertvolle baltische Häfen wie Danzig in Polen, Liepaja in Lettland und St. Petersburg in Russland angefahren. Auf mehreren Routen wird eine Übernachtung in St. Petersburg und in Stockholm/Schweden, angeboten. Das Schiff fährt außerdem die Britischen Inseln und die Häfen an der Westküste Frankreichs an.

Im Anschluss folgt eine sieben bis zwölf Nächte dauernde Kreuzfahrt mit Zielen auf der Iberischen Halbinsel, den Kanarischen Inseln, der Italienischen und Französischen Riviera sowie der Adria einschließlich Split in Kroatien und Kotor in Montenegro. Dann begibt sich das Schiff, welches den Luxus perfektioniert, von Winter 2022 bis Frühjahr 2023 auf eine sieben bis zehn Nächte dauernde Kreuzfahrt durch die östliche und westliche Karibik. Die Reise beginnt und endet in Miami und beinhaltet Anlaufhäfen auf entlegenen Inseln von Aruba, Bonaire und Curaçao. Außerdem erwartet die Gäste eine festliche Kreuzfahrt entlang der mexikanischen Riviera nach Los Angeles und zwei Transitfahrten durch den Panamakanal.

Gäste könne auch die 65 Nächte dauernde Grand Voyage Kreuzfahrt „Grand European Sojourn“ buchen, die von Stockholm nach Rom geht und bis zu 422 kostenfreie Landausflüge beinhaltet.

Neue Anlaufhäfen für Reisen mit der Seven Seas Splendor® sind Killeybegs in Irland, Kotka in Finnland und Salerno in Italien.

Seven Seas Explorer

Seven Seas Explorer, Foto: enapress.com

Die Seven Seas Explorer verbringt den Sommer 2022 im Mittelmeer, wobei der Schwerpunkt auf dem östlichen Mittelmeer liegen wird. Gäste können zwischen 16 Routen und einer Länge zwischen sieben und zwölf Nächten wählen. Bei zwei Kreuzfahrten werden Häfen im Schwarzen Meer angelaufen und drei Routen führen in das Heilige Land inklusive mehrerer Übernachtungen in Jerusalem.

Es wird auch eine Reihe an Übernachtungen in Zielhäfen geben – wie in Istanbul, wo Morgen- und Abendland zusammentreffen. Die Entdeckungsreise der Türkei geht weiter mit Zwischenstopps in Bodrum, Kusadasi (Ephesus), Anatlya, Dikili und Bozcaada. Das wohl luxuriöseste Schiff, das jemals gebaut wurde, fährt anschließend weiter in den Nahen Osten für eine einzigartige 21 Nächte dauernde Kreuzfahrt entlang der Golfküste mit neuen Anlaufhäfen in Doha/Katar, Sir Bani Yas/Vereinigte Arabische Emirate und Khasab/Oman. Von dort aus macht sich die Seven Seas Explorer auf den Weg nach Singapur mit Zwischenstopps in Indien, den Malediven, Thailand und Malaysia.

Nach einer festlichen Kreuzfahrt durch Indonesien läutet die Seven Seas Explorer das neue Jahr mit Fahrten nach Australien und Neuseeland ein. Den Gästen werden dort Übernachtungsmöglichkeiten in Brisbane, Melbourne und Cairns angeboten. Die Frühjahrssaison 2023 wird mit einer intensiven Erkundung Südostasiens abgeschlossen, bei der unter anderem Länder wie Thailand, China, Taiwan, Vietnam und Südkorea angefahren werden. Höhepunkt der Asien-Kollektion sind drei Kreuzfahrten in Japan während der malerischen Kirschblütensaison, die in Tokio beginnen und enden.

Gäste können auch die 73 Nächte dauernde Grand Voyage Kreuzfahrt „Grand Spice Route Quest“ buchen, die von Istanbul nach Auckland führt und bis zu 228 kostenlose Landausflüge beinhaltet. Oder sie entscheiden sich für die 61 Nächte dauernde „Grand Asia Exploration“ von Sydney nach Tokyo mit bis zu 220 kostenfreien Landausflügen.

Bei Reisen mit der Seven Seas Explorer werden mehrere kostenfreie Landprogramme vor oder nach der Kreuzfahrt angeboten. Dazu zählen die Programme „Marvels of Dubai und Sharjah“ in Dubai/VAE, „Essence of Bangkok“ in Bangkok/Thailand und „Sunrise Over Tokyo“ in Tokio/ Japan.

Neue Anlaufhäfen bei Reisen mit der Seven Seas Explorer sind Bali (Celukan Bawang) in Indonesien, Beppu in Japan, Doha in Katar, Gili Mas (Lombok) in Indonesien, Khasab im Oman, Salerno in Italien und Sir Bani Yas in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Seven Seas Voyager

Seven Seas Voyager, Fotos: enapress.com

Im Frühsommer können Gäste mit der Seven Seas Voyager das Mittelmeer bei Kreuzfahrten mit einer Dauer von zehn bis zwölf Nächten erkunden – die Routen reichen vom Westen der Kanarischen Inseln und Marokko bis in den Osten nach Istanbul, wobei sie auch die griechischen Inseln, das Balkan-Festland, Italien, Frankreich und Spanien beinhalten.

Nach einem Hochsommer in Nordeuropa, in dem das Luxusschiff spektakuläre Destinationen in Grönland, Island und Skandinavien besucht, kehrt es im Laufe des Jahres zu klassischeren Mittelmeer-Zielen zurück, bei denen sich die Gäste unter anderem Paris/Frankreich, Brügge/Belgien, Amsterdam/Niederlande und das Baltikum anschauen können. Ein besonderes Highlight ist eine der Routen der Seven Seas Voyager, die zu den britischen Inseln führt und dabei fünf Häfen in Irland und zwei in Nordirland anläuft, wobei drei der sieben Häfen neu im Programm sind. Nach den europäischen Zielen macht sich die Seven Seas Voyager von Lissabon aus in Richtung Süden. Die Kreuzfahrt an Afrikas Westküste umfasst 24 Nächte und unter anderem Stopps in Kap Verde, Senegal, Gambia, der Elfenbeinküste, Ghana, Togo und São Tomé und Príncipe. Im Anschluss finden zwei Kapstadt-Rundreisen um Südafrika, Namibia und Mosambik statt, von denen eine Kreuzfahrt ein festliches Programm hat. 

Anfang 2023 überquert die Seven Seas Voyager den Atlantik und hat eine ereignisreiche Saison durch Südamerika vor sich. Die Kreuzfahrten starten in Rio De Janeiro/Brasilien, Buenos Aires/ Argentinien und Santiago/Chile. Dazu zählt auch eine Reise durch die einzigartige Landschaft der Antarktis mit einer Dauer von 19 Nächten.

Die Seven Seas Voyager bietet mehrere Ausflüge im Rahmen des kostenlose Landprogramms vor oder nach der Kreuzfahrt an, darunter unter anderem „Winelands and Wildlife“ in Kapstadt/Südafrika, „Lima Mosaic“ in Lima/Peru und „Ultimate Rio“ in Rio de Janeiro/Brasilien.

Neue Anlaufhäfen für die Seven Seas Voyager sind Bantry und Killybegs in Irland, Londonderry in Nordirland und Santiago de Compostela (Vilagarcía) in Spanien.

Seven Seas Mariner

Seven Seas Mariner, Foto: enapress.com

Alaska ist die Heimat der Seven Seas Mariner für den Sommer 2022. Gäste können die Region auf 18 Kreuzfahrten mit einer Dauer von jeweils sieben Nächten zwischen Vancouver/Britisch-Columbia und Seward in Alaska erkunden. Außerdem wird eine 12 Nächte dauernden Kreuzfahrt, die nach einem Stopp in Astoria/Oregon und San Francisco/Kalifornien in Los Angeles/ Kalifornien endet, angeboten.

An der mexikanischen Riviera besuchen die Gäste mit der Seven Seas Mariner auf einer Rundreise, die neun und 10 Nächte dauert, lebhafte Orte wie Puerto Vallarta, Mazatlán und Cabo San Lucas – Start und Ende in Los Angeles. Außerdem läuft das Schiff auf einer 12-tägigen Kreuzfahrt an der mexikanischen Riviera neue Häfen in Monterey und Santa Barbara an.

Anschließend fährt die Seven Seas Mariner durch Mittelamerika nach Lima/Peru mit Stopps in Puerto Quetzal/Guatemala, Acajutla/El Salvador, Corinto/Nicaragua, Puntarenas/Costa Rica, Manta/Ecuador und Salaverry/Peru. Von hier aus macht sich das Schiff auf den Weg an der Küste Südamerikas: Die Reisen führen von Lima/Peru nach Buenos Aires/ Argentinien, von Buenos Aires,/Argentinien nach Rio De Janeiro/Brasilien sowie bei der festlichen Kreuzfahrt von Rio De Janeiro/ Brasilien nach Miami/Florida mit Zwischenstopps in der tropischen Karibik. Diese einzigartigen Kreuzfahrten dauern entweder zehn, 18 oder 21 Nächte.

Alle vier Routen in Mittel- und Südamerika von Los Angeles nach Miami können zu der einzigartigen 65 Nächte dauernden Grand Voyage „Circle South America“ kombiniert werden, bei denen die Gäste an bis zu 170 kostenlosen Landausflügen teilnehmen können.

Nach Abschluss des „Circle South America“ begibt sich das Schiff dann auf seine Weltreise im Jahr 2023 von Miami/Florida nach Barcelona/Spanien. Die Reise umfasst 143 Nächte sowie 72 Häfen und ermöglicht den Gästen somit, Südamerika, die südpazifischen Inseln, Australien, Südostasien, den indischen Subkontinent, den Nahen Osten, Afrika und Spanien zu erkunden.

Neue Anlaufhäfen der Seven Seas Mariner sind La Romana/Dominikanische Republik, Monterey und Santa Barbara in Kalifornien.

Seven Seas Navigator

Seven Seas Navigator, Foto: enapress.com

Nachdem sie ihre Sommersaison mit jeweils einer Kreuzfahrt in der östlichen und einer in der westlichen Karibik begonnen hat, begibt sich die Seven Seas Navigator auf eine 25 Nächte dauernde Amazonas-Reise von und bis Miami. Die Gäste erleben die Highlights der Karibik und verbringen sieben Nächte auf dem berühmten brasilianischen Fluss mit Zwischenstopps in Santarém, Boca da Valeria, Parintins, Alter do Chão und einer Übernachtung in Manaus.

Die Seven Seas Navigator fährt dann in Richtung Norden mit einer Übernachtung in Charleston/ South Carolina und einem Aufenthalt von zwei Nächten in Bermuda, bevor sie sich auf ihren Weg nach Montréal begibt. Anschließend erkundet das Schiff während einer zehn Nächte dauernden Kreuzfahrt Kanada und Neuengland, bevor es über Grönland und Island den Atlantik überquert, um die Highlight Nordeuropas anzusteuern. Bei den Kreuzfahrten, bei denen die Gäste 20 Nächte auf dem Schiff verbringen, geht es zum Beispiel in die nördlichsten Gefilde des Kontinents zum Nordkap, zu den norwegischen Fjorden und zu den russischen Solotvetsky-Inseln. Auf drei weiteren Kreuzfahrten in der Region bereist die Seven Seas Navigator die Britischen Inseln und das das Baltikum. Eine zwölf Nächte dauernde Kreuzfahrt in Westeuropa geht von Amsterdam/Niederlande nach Barcelona/Spanien, bevor sich das Luxusschiff auf den Weg nach New York macht. 

Die Reise mit dem Schiff durch Kanada und Neuengland, Nord- und Westeuropa sowie die Atlantiküberquerung kann als Grand Voyage „Grand Arctic Adventure“ gebucht werden, die 94 Nächte umfasst. Start und Ende sind in New York und die Gäste können sich auf bis zu 415 kostenlose Landausflüge freuen.

Den berühmten Indian Summer können Gäste im Herbst bei vier Kreuzfahrten in Kanada und Neuengland zwischen New York und Montréal genießen. Die Wintersaison 2023 beendet die Seven Seas Navigator mit elf Kreuzfahrten in der Karibik. Die meisten starten von Miami aus, zwei jedoch von Bridgetown/Barbados. Zudem gibt es eine weitere 25 Nächte dauernde Kreuzfahrt auf dem Amazonas, bei der das Schiff an Weihnachten in Oranjestad/Aruba und an Neujahr in St. John’s Antigua vor Anker liegt.

Neue Anlaufhäfen für die Seven Seas Navigator sind Kotka/Finnland, Olden/Norwegen und Shelburne/Nova Scotia.

Text: PM Regent Seven Seas Cruises

Regent’s neues Flaggschiff

Als 2016 die SEVEN SEAS EXPLORER auf den Markt kam, bezeichneten sie die Marketing-Manager als „the most luxury ship ever built“. Jetzt wurde ihre Schwester, die SEVEN SEAS SPLENDOR, in Miami getauft. „Luxury perfected“ heißt ihr Slogan. Michael Wolf konnte sich den Neubau schon einmal auf einer kurzen Fahrt ansehen und die beiden Schiffe vergleichen.

Schon beim Betreten des Schiffes fällt es auf: Die SEVEN SEAS SPLENDOR hat bis auf die Strukturen wenig mit ihrer älteren Schwester gemeinsam. Das Innendesign ist frischer und moderner. Die dunklen Töne und Materialien sind an den meisten Stellen verschwunden und durch helle Farben sowie Elementen aus Glas und Metall ersetzt. Besonders sichtbar ist es an der Metamorphose der Freitreppe, die auf der SEVEN SEAS EXPLORER aus schwerem Marmor war. Die Treppe der SEVEN SEAS SPLENDOR präsentiert sich dagegen fast fragil aus hellem Holz, ein Design der Leichtigkeit. Und sie öffnet scheinbar noch mehr Raum: Statt knapp vor den Boutiquen und Aufzügen endet sie unten auf der großzügigen Promenade zwischen Casino und Splendor Lounge, die dann direkt zum Hauptrestaurant der SEVEN SEAS SPLENDORführt.
Auch hier, im Compass Rose, hat sich etliches verändert. Nicht nur gastronomisch (komplettes Update von Vielfalt und Exklusivität der angebotenen Speisen), auch das Ambiente ist neu und heller: Weiß ist die dominante Farbgebung, statt des blauen monumentalen Lüsters aus Muranoglas hängt hier heute ein nicht weniger spektakulärer Kronleuchter aus Edelstahl mit seinen 870 beleuchteten Glasscheiben, nur eben wesentlich dezenter.
Fällt während einer Cruise ein Sonntag mit einem Seetag zusammen, wird im Compass Rose auf spektakulärste Weise aufgetischt: ein endloses Gala-Buffet mit besten Zutaten, unter ihnen Luxusprodukte wie Kaviar und Hummer, Austern, feinste Pasteten, aber auch warme Speisen und eine riesige Dessert-Auswahl.

Cabanas am Heck
In helleren Farben präsentiert sich auch das Buffet-Restaurant La Veranda. Neu und heiß begehrt sind hier die (leider wenigen) Tische, die sich an den Panoramafenstern auf einer Art Balkon befinden – mit freiem Blick aufs Meer und auch auf die Schiffsseite. Auf dem Außenbereich laden nun neben den normalen Tischen auch einige Cabanas zum windgeschützten Essen und Entspannen. An den Buffets wird jetzt ebenfalls Service geboten: An jeder Food-Station stehen meist mehrere Stewards bereit, um die Teller nach den Wünschen der Kunden zu füllen. Eine sicherlich gute Maßnahme, zum einen aus hygienischen Gründen, zum anderen sicher auch um Food-Verschwendung zu vermeiden.
Die anderen Restaurants wie das Prime 7, das französische exzellente Chartreuse oder das asiatische Pacific Rim (vor dessen Eingang ein monumentaler und 250.000 US-Dollar teurer Bronzedrachen steht), erhielten kleinere Fresh-Ups mit stark überarbeiteten Speisekarten. Kristallgläser und Porzellan von bekannten Designhäusern wie Bernardaud oder Versace sind in den meisten Restaurants selbstverständlich.
Ein besonders guter Wurf ist den Architekten mit der Coffee Connection gelungen, wo den ganzen Tag über je nach Zeit verschiedene Snacks und Kaffeespezialitäten geboten werden. Sie verfügt jetzt über einen schön gestalteten kleinen Außenbereich mit bequemen Sitzgelegenheiten. Die Culinary Arts Kitchen, eine vollausgestattete Kochschule, hat bei Regent schon Tradition. Auf der SEVEN SEAS SPLENDOR sind es bis zu acht Köchen, von denen viele bereits Bücher oder Web-Rezepte verfasst haben oder für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden, die für Kurse, Fragen oder Austausch mit den Gästen zur Verfügung stehen.
Spezielle kulinarische Ausflüge bieten Wissen von historischen Hintergründen zu Essen oder bestimmten lokalen Gerichten, Besuche von Märkten, Sterne-Restaurants oder auch Bio-Bauernhöfen, immer begleitet von einem der SEVEN SEAS SPLENDOR-Köche.
Die Bandbreite ist groß – es kann von Kochlektionen in einer griechischen Taverne bis zu einem Tapas-Kurs in Spanien gehen….

Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe.

Fotos: enapress.com

Eine Bildergalerie mit weiteren Fotos finden Sie hier:

Mit Picasso in den Pazifik

Es gibt in diesen Tagen Reedereien, die schauen mit gebannter Sorge auf die Werften. Bei der Einhaltung der Ablieferungstermine sind angesichts übervoller Auftragsbücher einige Werften für Kreuzfahrtschiffe gerade am Limit. Nicht so in Ancona, wo die neue SEVEN SEAS SPLENDOR gebaut wird. Frank Behling berichtet.

Am 6. Februar soll der Neubau von Regent Seven Seas Cruises, die SEVEN SEAS SPLENDOR, von Barcelona aus nach Miami zur Jungfernfahrt starten. Der Termin war nie in Gefahr – die Werft hat pünktlich geliefert. Im März 2018 wurde der Bau begonnen und bereits am 15. September war das 224 Meter lange Luxuskreuzfahrtschiff im Hafen von Triest erstmals zu bewundern.

Bei der Termintreue ist die Fincantieri-Werft in Ancona an der Adria bekannt. Das auf kleine und mittelgroße Kreuzfahrtschiffe fokussierte Unternehmen hat mit der SEVEN SEAS SPLENDOR das zweite von drei Schiffen der neuen „Explorer“-Klasse gebaut. 750 Passagiere und 542 Crewmitglieder sollen mit dem eleganten Schiff im Design einer Luxusyacht zukünftig entlang der Küsten Europas, der Karibik und bis in den Pazifik reisen.
Die ersten Ziele sind nach Florida die Karibik, Kalifornien und dann das westliche Mittelmeer. Auf den 14 Decks des Schiffes gibt es dabei nicht nur die klassische Einrichtung, die mit großzügiger Raumgestaltung glänzt.
Das offene Raumkonzept dient vor allem auch der Präsentation der Kunst. Die Reederei hat beim Design des Neubaus fünf Millionen US Dollar in eine kuratierte Kunstsammlung investiert. Diese Sammlung umfasst Werke von 200 Künstlern aus aller Welt. „Die Kunstsammlung ist eine der anspruchsvollsten Sammlungen musealer Kunst des 20. Und 21. Jahrhunderts auf See“, sagt Frank del Rio, Präsident von Norwegian Cruise Line Holding, zu der auch die Luxusmarke Regent Seven Seas Cruises gehört.
Höhepunkte sind dabei die beiden Werke „Le Taureau Noir“ und „Notre Dame de Vie“ von Pablo Picasso, die in der Regent Suite und dem Restaurant „Prime 7“ hängen. In dem Restaurant hängen auch Werke von Eduardo Arranz-Bravo. Weitere Künstler sind Juan Roberto Diago, Wifredo Lam, Joan Miro und Roberto Matta…

… Lesen Sie weiter in AN BORD.

Fotos: enapress.com, Regent Seven Seas Cruises

Glanz zum Jubiläum

Im Februar wird bei Regent Seven Seas Cruises gefeiert. Die amerikanische Luxusmarke wird 30 Jahre alt. Zum Jubiläum beschenkt sich das Unternehmen mit einem neuen Flaggschiff. Die SEVEN SEAS SPLENDOR wird im Januar die Fincantieri Werft in Ancona verlassen. Es kommt ein Schiff für das oberste Segment der Luxus-Reisen, berichtet Frank Behling.

Als sich 1990 Manager aus dem Umfeld der noblen Hotelmarke Radisson mit norwegischen Reedern zusammentaten und die Ausweitung des Hotelprodukts aufs Meer besiegelten, wurde der Grundstein für das gelegt, was jetzt unter dem Namen Regent Seven Seas zu den exklusivsten Angeboten im Kreuzfahrtmarkt gehört.
An den ersten Neubau erinnert dabei jedoch nur noch ein wenig das Logo. Das 1992 in Dienst gestellte Doppelrumpfschiff RADISSON DIAMOND hat längst seinen Platz als Spielkasino vor Hongkong gefunden. Das neue Flaggschiff SEVEN SEAS SPLENDOR wurde weniger als Hotel, sondern mehr im Stil einer Megayacht mit exklusivem Service gebaut.

Seit 2014 die Reederei als Luxus-Marke unter das Dach von Norwegian Cruise Line kam, wird am Ausbau der Flotte gearbeitet. Die im Februar 2019 aufgeschwommene SEVEN SEAS SPLENDOR wird nach der Auslieferung bei Fincantieri als fünftes Schiff in Fahrt kommen und am 6. Februar von Barcelona aus die Transatlantikreise nach Miami antreten.
Die Fincantieri Werft in Ancona ist bekannt für die yachtähnlichen Produkte. Ein Schiff mit 55000 BRZ und 377 Suiten für rund 800 Passagiere ist auf dem Papier schon eine Besonderheit im Markt. Alle Suiten haben Balkone. Das Raumangebot in den Suiten reicht von 24 bis 413 Quadratmetern.
Für die Zahlenfreunde: Ein Passagier hat rechnerisch 68 BRZ zur Verfügung – das ist glatt das Doppelte im Vergleich zu einem der vergleichbaren großen Schiffe der Vier-Sterne-Kategorie.
Mit 560 Crewmitgliedern ist der Buttler-Service ein Standard auf dem 223 Meter langen Neubau. Die SEVEN SEAS SPLENDOR folgt der drei Jahre älteren SEVEN SEAS EXPLORER. Mit nur sieben Passagierdecks ist das Schiff fast familiär.
Und dennoch werden Freunde der Regent-Flotte den Luxus der vier kleineren Schiffe SEVEN SEAS EXPLORER, SEVEN SEAS NAVIGATOR, SEVEN SEAS MARINER und SEVEN SEAS VOYAGER nicht vermissen. Reisen mit Regent ist in der Wertigkeit eines der besten internationalen Produkte: In den Reisepreis sind nicht nur alle Angebote an Bord inkludiert – sondern auch die Landprogramme.
Zum Preis von 400 Euro pro Person und Tag bekommt der Gast das Gefühl eines exklusiven Urlaubs auf einer Luxusyacht. Für jeden Gast wird ein individualisiertes Reiseambiente geschaffen.
Die neue SEVEN SEAS SPLENDOR setzt besonders auf Großzügigkeit. Die Decks sind geräumig und traditionell. Nicht nur der Infinity-Pool am Heck auf Deck 5 ist eine der extravaganten Ideen der Schiffs-Designer. Die Restaurants, Bars und auch die Pool-Bereiche sind dezent und ruhig gestaltet. Wer Regent Seven Seas bucht, der feiert keine Poolparty, sondern interessiert sich für Destinationen, gutes Essen oder testet edle Weine und Whiskeys. …

Fotos: Regent Seven Seas Cruises