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Plantours Kreuzfahrten: Rekord an innerdeutschen Flussreisen

Pressemitteilung

  • Gleich drei Kreuzfahrtschiffe legen in diesem Jahr zu 50 rein innerdeutschen Flussreisen ab – inklusive neuer Fahrtgebiete
  • Starke Nachfrage aus Sommer und Herbst 2020 spiegelt sich in Fahrplänen wider

Das bisher größte Angebot an innerdeutschen Flussreisen legt Plantours Kreuzfahrten für die diesjährige Saison auf. Gleich 50 Routen mit drei Schiffen des Bremer Veranstalters führen auf Flüssen und Kanälen in historische Stadtkerne und durch Naturlandschaften ganz Deutschlands – inklusive neuer Fahrtgebiete.

Oliver Steuber, Geschäftsführer Plantours Kreuzfahrten, erklärt: „Bereits im vergangenen Sommer und Herbst waren trotz der Corona-Einschränkungen Flusskreuzfahrten und speziell die innerdeutschen Routen sehr gefragt. Ein weiterer Vorteil für die Passagiere ist der kurze Weg an die frische Luft auf das Sonnendeck und die insgesamt geringe Zahl an Gästen an Bord. Und nicht zuletzt entfallen Quarantänezeiten oder die Anreise mit dem Flugzeug.“

Einzigartig bei Flussschiffen: Einzelkabinen auf dem Neubau »Lady Diletta« 

Häufigster Starthafen ist in diesem Jahr Düsseldorf. Die »Elegant Lady« befährt für Plantours Kreuzfahrten auf unterschiedlichen Routen nicht nur Rhein, Main und Mosel, sondern auch den Main-Donau-Kanal und die Saarschleife. Ziele sind neben UNESCO-Welterben auch Weingüter und mit Trier die älteste Stadt Deutschlands.

Der erst im vergangenen Sommer getaufte Neubau »Lady Diletta« ist das einzige Flusskreuzfahrtschiff Deutschlands, das auch spezielle Einzelkabinen (11,5 qm groß) anbietet. Neu im Programm des 4-Sterne-Plus-Schiffs sind die zehntägigen Reisen ab oder bis Regensburg mit Stationen in Bamberg, Nürnberg sowie das Rheingau und die Altstädte von Wertheim und Miltenberg.

Fluss-Kreuzfahrten mit Anläufen auf Hiddensee, Rügen und Usedom

Das Boutiqueschiff »Sans Souci« von Plantours Kreuzfahrten mit nur 81 Passagieren kann Dank der Abmessungen Flüsse und Kanäle befahren kann, die anderen Schiffen versperrt bleiben. So geht es in diesem Jahr erstmals ab Köln auch auf den Neckar mit Ziel Stuttgart. Spektakulär sind die „Expeditions-Flussreisen“ auf dem „Amazonas des Nordens“, der Peene. Mehrmals startet die »Sans Souci« ab Berlin an die Ostseeküste mit Anläufen auf Hiddensee, Usedom und Rügen.

Storno: Plantours Kreuzfahrten ermöglicht kostenfreie Stornierungen bis zum 31. März 2021

Weitere Informationen: www.plantours-kreuzfahrten.de

Text: PM Plantours

Plantours Kreuzfahrten: Erstmals Flusskreuzfahrten nach Brüssel

Pressemitteilung

  • Boutiqueschiff »Sans Souci« für außergewöhnliche Routen mit zwei neuen Reisen ab oder bis Brüssel
  • Vorteil für Passagiere: Übernachtung an Bord in Brüssel

Das Boutiqueschiff »Sans Souci« von Plantours Kreuzfahrten läuft im kommenden Juni und Juli erstmals Belgiens Hauptstadt Brüssel an. Nur 81 Passagiere finden an Bord des kleinen Flusskreuzfahrtschiffes Platz, das Dank der Abmessungen Flüsse und Kanäle befahren kann, die anderen Schiffen versperrt bleiben.

Während die erste der beiden Routen in Münster startet, endet die Rückreise ab Brüssel in Köln. An beiden Terminen übernachten die Passagiere zur ausführlichen Erkundung Brüssels an Bord der »Sans Souci«. Weitere Ziele der achttägigen Reisen entlang des neuen Fahrtgebietes sind Antwerpen, die niederländische Hafenstadt Vlissingen, das Sturmflutwehr bei Veere und mit Middelburg auch die Hauptstadt der Provinz Zeeland.

Termine:         29. Juni und 6. Juli 2021

Preis:              ab 1.399 Euro, inklusive voller Verpflegung an Bord

Storno:            Plantours Kreuzfahrten ermöglicht kostenfreie Stornierungen bis zum 31.03. 2021

Weitere Informationen: www.plantours-kreuzfahrten.de

Text: PM Plantours

Kreuzfahrt im Drei-Strom-Land

Das dünne blaue Schlängelband des Peene-Flusses fällt beim Kartenstudium kaum ins Auge. „Die Landschaft des Urstromtals um so mehr“, macht Kapitän Peter Grunewald seinen Gast Peer Schmidt-Walther neugierig.

Zwischen ihrer Mündung östlich des vorpommerschen Städtchens Anklam und Malchin am Kummerower See ist der mit 100 Kilometern längste Fluss des nordöstlichen deutschen Bundeslandes schiffbar. Er gilt außerdem als das idyllischste Fließgewässer Norddeutschlands. Flora und Fauna sind außergewöhnlich und naturgeschützt.

Vormittags zu Lilienthal
Die mit 82 Meter Länge, 9,5 Meter Breite und nur 1,35 Meter Tiefgang vermessene SANS SOUCI ist eines der größten Fahrgastschiffe, das den Grenzfluss zwischen Mecklenburg und Vorpommern befahren.
Von Hiddensee, Stralsund und Lauterbach kommend, läuft der schmucke 1000-Tonnen-„Dampfer“ die Hafen- und Hansestadt Anklam an.
„Unter dem Kiel haben wir mit 2,20 Metern genug Wasser“, stellt der Kapitän nach dem Ablegen mit Blick auf das Echolot erleichtert fest. Am Abend zuvor sind die Usedom-Busausflügler rechtzeitig zurück an Bord gekommen. Vormittags steht noch das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam auf ihrem Programm.
Der erfahrene Binnenschiffer Grunewald aus Mukrena an der Saale weiß mehr: „Die natürliche Tiefe des Flusses liegt zwischen drei und vier Metern, das Gefälle beträgt auf 100 Kilometer gerade mal 20 Zentimeter. Weil die Strömung so schwach ist, können wir mit Tempo zehn bis zwölf zu Berg fahren.“ Bei Windrichtung aus Ost strömt das Wasser sogar gegen die eigentliche Fließrichtung.

Ein Mordskasten
50 Kilometer Beschaulichkeit bis zum Landstädtchen Loitz. Nur hin und wieder ein verträumt daliegender Angelkahn. Zugewucherte ehemalige Torfstiche zweigen wie Zinken eines Kammes vom Ufer ab. Erlenbruchwälder und Schilf gleiten als grüner Film vorüber. Durch die würzige Luft segelt ein riesiger Weißkopfseeadler. Graue und weiße Fischreiher segeln lautlos in den Schilfsaum, über den Köpfen trompeten Kraniche und schnattern Graugänse. Rehe halten beim Äsen inne oder schnellen in eleganten Sprüngen davon. MS SANS SOUCI tastet sich durch die scharf gekrümmten Flussschleifen. Plötzlich aus dem Schilf eine Stimme: „Ist das aber ein Mordskasten!“ „Der wird gleich noch länger!“, ruft ein anderer Angler schlagfertig zurück.
Der „Dampfer“ füllt das Flussbett fast vollständig aus, streift beim Kurvenfahren mit dem Heck fast das Schilf. Dessen biegsame Halme neigen sich unter dem Wasserschwall respektvoll zur Seite. „Blumenpflücken inbegriffen“, meint jemand belustigt, während ein anderer es nicht fassen kann, „dass es so etwas exotisches bei uns noch gibt.“ Wie zur Bestätigung treiben schwimmende Gras- und Blumeninseln auf das Schiff zu und werden vom Steven zerschnitten. Der „Amazonas des Nordens“ lässt grüßen. Heu- und Kräuterdüfte, die von den Ufern herüber wehen, wirken appetitanregend, und die Freuden der Langsamkeit sind für viele Gäste aus dem Westen Deutschlands eine Neuentdeckung….

Fotos: Peer Schmidt-Walther, ArTo/stock.adobe.com, pure-life-pictures/stock.adobe.com, Peter Engelke/stock.adobe.com