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Abfahrthafen Singapur: TUI Cruises plant neun Kreuzfahrten in Südostasien mit der Mein Schiff 5

Pressemitteilung

TUI Cruises wird zwischen Dezember 2022 und Mai 2023 acht 14-tägige Kreuzfahrten der Mein Schiff 5 mit Start- und Zielhafen in Singapur anbieten. Die neunte Reise wird in Singapur beginnen und in Dubai enden.

Die Mein Schiff 5 von TUI Cruises wird zwischen Dezember 2022 und Mai 2023 zu neun Kreuzfahrten ab Singapur aufbrechen. Bis auf die letzte der Seereisen, die in Singapur beginnen und in Dubai enden wird, ist der Stadtstaat Startpunkt und Zielhafen aller geplanten Fahrten, die Passagiere auch nach Thailand, Malaysia und Vietnam führen werden. Die Kreuzfahrten ab Singapur mit der Mein Schiff 5 sind ab sofort buchbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

„Das Kreuzfahrtsegment ist sehr wichtig für den Tourismus in Singapur. Wir freuen uns darum sehr über die Ankündigung von TUI Cruises, ihre erfolgreichen Kreuzfahrten in Südostasien mit der Mein Schiff 5 ab Singapur fortzusetzen und so unser Kreuzfahrtangebot weiter zu stärken. Kreuzfahrtreisende aus der DACH-Region nutzen dabei auch gerne die Möglichkeit, ihren Aufenthalt in Südostasien vor oder nach ihrer Kreuzfahrt zu verlängern und die verschiedenen Facetten Singapurs kennenzulernen“, sagte Cedric Zhou, Area Director Central, Southern & Eastern Europe beim Singapore Tourism Board (STB).

Clas Eckholt, Vice President Commercial bei TUI Cruises, sagte: „Mit der Rückkehr der Mein Schiff Flotte nach Südostasien können wir unseren Gästen nun wieder die gesamte Vielfalt unserer Winter-Destinationen anbieten. Unsere Gäste reisen nicht nur ab/bis Singapur, sondern ihre Route beinhaltet darüber hinaus noch einen kompletten Tag vor Ort. Das gibt ihnen die Möglichkeit, gleich zu Beginn ihrer Reise diese pulsierende und aufregende Metropole zu entdecken.“

Singapurs zentrale Lage in der Region, seine erstklassigen Flugverbindungen und seine Hafeninfrastruktur machen den Stadtstaat zu einem wichtigen Kreuzfahrtdrehkreuz in Südostasien. Nach dem pandemiebedingten Aussetzen von Seereisen ab März 2020 war Singapur neben Malaysia und Indonesien eines der ersten südostasiatischen Länder, das den Kreuzfahrtbetrieb wieder aufnahm.

Das STB erwartet, dass der Kreuzfahrtsektor in Singapur zwischen 2023 und 2024 auf das Level von vor der Pandemie zurückkehren wird. Das „Fly-Cruise“-Segment ist ein wichtiger Wachstumsbereich, für den angesichts der Öffnung Singapurs und der Wiederaufnahme der Hafenanläufe eine starke Erholung erwartet wird. Vor der Pandemie waren 70 Prozent der Kreuzfahrtpassagiere in Singapur internationale Besucher, die die Löwenstadt als Ausgangspunkt wählten, um auf einer Kreuzfahrt Südostasien zu erkunden.

Text: PM Singapore Tourism Board

Zurück in Südostasien: Zwischen Traumstränden und Metropolen: Mein Schiff 5 bietet ab Dezember Reisen ab/bis Singapur

Pressemitteilung

Endlich wieder Asien, endlich wieder traumhafte Strände und pulsierende Metropolen: Nach drei Jahren Pause erleben die Gäste der Mein Schiff Flotte erstmals wieder die Vielfalt Südostasiens. Damit ist die Reederei eine der ersten, die das Fahrtgebiet wieder anbietet. Von Singapur aus startet die Mein Schiff 5 ab dem 7. Dezember aus zunächst zu sechs vierzehntägigen Reisen „Asien mit Singapur“. 

Ausgangspunkt für alle Reisen ist der Hafen von Singapur. Doch bevor die Mein Schiff 5 ablegt und die Schiffshymne „Große Freiheit“ erklingt, verbringen die Gäste nach ihrer Anreise noch einen kompletten Tag in der 5-Millionen-Stadt. Ob das lebhafte Chinatown oder die Singapore Botanic Gardens, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören – Singapur ist eine Stadt der Superlative und der Kontraste. Nach einem Seetag wartet der Hafen von Port Klang auf die Gäste. Hier im bedeutendsten und größten Hafen Malaysias werden die Gäste deutlich spüren, dass die Mein Schiff 5 eines der ersten Kreuzfahrtschiffe ist, das wieder anlegt. Eine wunderbare Möglichkeit sich in aller Ruhe in die Hauptstadt Malaysias, nach Kuala Lumpur, aufzumachen. Regenwald und traumhafte Strände: In Langkawi erleben die Gäste die wunderschöne Natur Malaysias und können noch einmal zur Ruhe kommen, ehe die nächste Metropole ruft. Vom vietnamesischen Phu My aus kann Ho-Chi-Minh-Stadt, ehemals Saigon, erkundet werden. Am Rande des Golfes von Thailand liegt Koh Samui – ein Paradies mit traumhaften Stränden, wie man sie sonst nur von Postkarten kennt. Nach einem entspannten Tag am Meer, steht als krönender Abschluss noch Laem Chabang, der Hafen vor Bangkok, auf dem Programm. Zwei Tage lang können die Gäste eintauchen in die Hauptstadt Thailands, ehe es anschließend zurück nach Singapur geht.    

Preisbeispiel:
Die 14-tägige Reise „Asien mit Singapur“ ab/bis Singapur vom 7. bis 21. Dezember kostet in einer Innenkabine mit Mein Schiff-Inklusivleistungen ab 799 Euro pro Person bei Doppelbelegung. Eine Balkonkabine gibt es ab 1.199 Euro pro Person. 

Weitere Infos unter: https://www.meinschiff.com/kreuzfahrten/asien/winter-2022-23

Text: PM TUI Cruises

Resorts World Cruises Launch Dual Homeports for Singapore and Kuala Lumpur (via Port Klang) embarkations

Pressemitteilung

Vacationers can now choose weekly round-trip cruises from Singapore and Kuala Lumpur One-way cruises also now available between Singapore and Kuala Lumpur; and to Penang, offering complete planning flexibility

Resorts World Cruises is pleased to announce that it will be the first cruise line to add a Kuala Lumpur homeport (via Port Klang) for the Genting Dream starting 18 July, in addition to the Singapore homeport, which commenced on 15 June. With the dual homeport options, travelers can now choose to embark from Singapore or Kuala Lumpur. 2-Night cruises from Kuala Lumpur to Singapore will depart on Thursdays and Saturdays and 3-Night cruises from Kuala Lumpur to Penang and Singapore will depart on Mondays, with prices starting at Ringgit 688 and Ringgit 988 respectively. Departure days from Singapore will remain the same on Wednesdays, Fridays and Sundays; and from 22 July onwards, Friday cruises will re-introduce the 2-Night High Seas Weekend Getaway cruises.

The dual homeport was designed to further cater for the demand of round-trip cruises, targeting the 10 million population residing in central Peninsular Malaysia (Kuala Lumpur, Selangor, Negeri Sembilan and Malacca), who live within a short drive of Port Klang, the embarkation port. With the international gateway of the Kuala Lumpur International Airport also located nearby, international travelers will now have greater flexibility in choice of airlines and fares.

Kuala Lumpur, Foto: Resorts World Cruises

Besides that, Resorts World Cruises will also offer one-way cruises that will become an alternative to air and land travel for the millions of travelers between Singapore and Kuala Lumpur, including to Penang. As such, travel agents will now have a wider portfolio to offer for their popular Malaysia and Singapore holiday packages with the one-way and round-trip cruises from either port of embarkation.

“Resorts World Cruises is excited to take the lead for the cruise sector to boost the in-and-outbound tourists for Singapore; and to bring cruising to the ‘doorsteps’ of Malaysians residing in central Peninsular Malaysia as they can depart from Kuala Lumpur, which is convenient and affordable,” said Mr. Michael Goh, President of Resorts World Cruises. “As Genting Dream is certified as the World’s First OIC/SMIIC* Standard Halal-Friendly Cruise ship, this will appeal to a significant segment of Malaysian and international travelers across the region”, he added.

With the launch of the dual homeports, more vacationers can now enjoy cruising aboard the Genting Dream, ‘A Resort Cruising at Sea’. Discover the convenience and exciting benefits of cruising, a hassle-free travel experience that will no longer require you to pack, unpack or even change hotels at each destination. The ship will be your one-stop accommodation for the entire voyage, featuring Interior Staterooms, Oceanview, Balcony suites and the luxury accommodation, “The Palace” – ‘a ship-within-a ship’ private enclave with exclusive amenities and facilities, including its own 24-hour European style butler service.

Enjoy a variety of inclusive offerings onboard the ship as part of your cruise package, which include dining at Dream Dining or The Lido, featuring a wide spread of international and Asian cuisine with a dedicated section for certified Halal, Vegetarian and Jain cuisine; also an all-day snack corner; amazing international stage performances and movie screenings at the impressive 1,000 seat capacity Zodiac theatre, a water park at sea with a pool and 6 waterslides, rope courses and ziplines, a rock-climbing wall with more recreational activities for the entire family.

With each sailing, all crew and cruising guests are required to be fully vaccinated for COVID-19 to safeguard and provide peace of mind for all onboard. In addition, cruising guests will also have to undergo a self-paid pre-cruise Antigen Rapid Test (ART) for COVID-19 one day before departure.

Log on to www.rwcruises.com for more information and bookings.

*Organisation of Islamic Cooperation / The Standards and Metrology Institute for Islamic Countries

Text: PM Resorts World Cruises

Singapur lockert Einreisebestimmungen für geimpfte Reisende im Rahmen der „Vaccinated Travel Lane“ weiter

Unter anderem die Testanforderungen werden weiter vereinfacht.

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Ab dem 21. Februar 2022 (16:59 Uhr) gelten für die Einreise nach Singapur über die „Vaccinated Travel Lane“ (VTL) neue, vereinfachte Bestimmungen. Der bisher vorgeschriebene PCR-Test bei Ankunft am Changi Airport wird durch einen unter Aufsicht selbst durchgeführten Schnelltest ersetzt. Dieser muss innerhalb der ersten 24 Stunden nach Ankunft in Singapur in einem zertifizierten Testzentrum vollführt werden. Außerdem entfällt die Pflicht zur Durchführung täglicher Schnelltests ab Tag 2 bis einschließlich Tag 7 nach der Ankunft. Zudem müssen sich Reisende nur noch 7 statt bisher 14 Tage vor Einreise nach Singapur durchgehend in einem der Länder, für die Singapur eine VTL errichtet hat, aufhalten.

Folgende Bedingungen gelten ab dem 21. Februar 2022 (16:59 Uhr) für die Einreise nach Singapur über die „Vaccinated Travel Lane“:

  • 1 x unter Aufsicht einer zertifizierten Teststelle selbst durchgeführter Schnelltest innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft in Singapur
  • Es fallen keine weiteren Tests vor Ort an.
  • Vor ihrer Ankunft in Singapur müssen Kurzzeitbesucher eine Reiseversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Singapur-Dollar für Covid-19-bedingte medizinische Behandlungen und Krankenhauskosten in Singapur abschließen.
  • Während ihres gesamten Aufenthalts in Singapur müssen Reisende jederzeit über ihre angegebene E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer erreichbar sein, sich die Trace Together-App auf ihr Mobilgerät herunterladen und diese während ihres gesamten Aufenthalts aktiviert lassen.
  • Ungeimpfte Kinder unter 12 Jahren dürfen in Begleitung ihrer geimpften Eltern mitreisen.

Im Verlauf der weiteren globalen Entwicklung der Lage wird Singapur seine Einreisebestimmungen in Übereinstimmung mit seinem Fahrplan zum Leben mit der Endemie weiter anpassen. Alle Änderungen der Einreisebestimmungen werden auf der SafeTravel-Website aktualisiert. Weitere Informationen finden Sie hier. Reisenden wird empfohlen, sich vor der Einreise nach Singapur auf der Website über die neuesten Bestimmungen für das betreffende Land oder die Region zu informieren.

Text: PM Singapore Tourism

Update – Singapur erweitert Reiseoptionen im Rahmen der Vaccinated Travel Lane

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Die Vaccinated Travel Lane (VTL) wird es künftig Reisenden aus neun weiteren Ländern ermöglichen, nach Singapur einzureisen

Wie die Regierung Singapurs am Wochenende bekannt gab, werden die Grenzbeschränkungen ab 19. Oktober schrittweise weiter gelockert und die Bedingungen, die an die sogenannten Vaccinated Travel Lane (VTL) für geimpfte Reisende geknüpft sind, angepasst. Ab dem neuen Stichtag können auch Reisende aus Großbritannien, der Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien, den USA, Kanada in Singapur einreisen, ab 15. November auch aus der Republik Korea. Der Stadtstaat rückt damit dem Ziel ein Stück näher, seinen Status als internationales Luftfahrtdrehkreuz mit globaler Anbindung zurückgewinnen.

Gelockerte und neue Bedingungen im Rahmen der VTL und für die Beantragung eines Vaccinated Travel Pass (VTP) ab 19. Oktober:

  • Die notwendige vollständige Impfung (gilt zwei Wochen nach Erhalt der zweiten Dosis des Pfizer-BioNTech/Comirnaty-, Moderna-, AstraZeneca oder Johnson&Johnson-Impfstoffs) kann in jedem VTL-Land durchgeführt worden sein, nicht mehr wie bislang nur in Deutschland.
  • Inhaber des VTPs müssen sich anstatt in den bislang geltenden 21 Tagen fortan nur noch 14 Tage vor der Reise in einem der VTL-Länder aufgehalten haben.
  • Statt der Quarantäne unterziehen sich geimpfte Reisende im Rahmen der VTL insgesamt zwei COVID-19-PCR-Tests; dazu gehören ein PCR-Test innerhalb von 48 Stunden vor dem geplanten Abflug und ein PCR-Test bei der Ankunft in Singapur. Reisende bleiben an ihrem Unterkunftsort vorerst isoliert, bis das Testergebnis bei der Ankunft als negativ bestätigt wird. Die bislang zusätzlich erforderlichen PCR-Tests am dritten und siebten Tag des Aufenthalts sind nicht mehr erforderlich. 
  • Ungeimpfte Kinder unter 12 Jahren dürfen fortan in Begleitung ihrer
    geimpften Eltern mitreisen.

Weiterhin geltende Bedingungen der VTL:

  • Geimpfte Reisende müssen mit bestimmten VTL-Nonstop-Flügen nach Singapur reisen.
  • Kurzzeitbesucher und Inhaber von Langzeit-Aufenthaltstiteln, die im Rahmen der VTL-Regelung nach Singapur reisen möchten, müssen zwischen 7 und 30 Tagen vor ihrer geplanten Einreise nach Singapur einen Vaccinated Travel Pass (VTP) beantragen. 
  • Vor ihrer Ankunft in Singapur müssen Reisende eine Reiseversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Singapur-Dollar für COVID-19-bedingte medizinische Behandlungen und Krankenhauskosten in Singapur abschließen.
  • Während ihres gesamten Aufenthalts in Singapur müssen Reisende jederzeit über ihre angegebene E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer erreichbar sein, sich die Trace Together-App auf ihr Mobilgerät herunterladen und diese aktiviert lassen.

Die Vereinbarung der „Vaccinated Travel Lane“ basiert auf einem neuen Kategorisierungssystem der singapurischen Regierung. Insgesamt besteht es aus vier Kategorien, die als Grundlage für die allgemeinen Einreisebestimmungen nach Singapur dienen. Weitere Informationen zu den Einzelheiten des Systems finden Sie hier. 

Im Verlauf der weiteren globalen Entwicklung der Lage wird Singapur seine Einreisebestimmungen in Übereinstimmung mit seinem Fahrplan zum Leben mit der Endemie weiter anpassen. Alle Änderungen der Einreisebestimmungen werden auf der SafeTravel-Website aktualisiert. Reisenden wird empfohlen, sich vor der Einreise nach Singapur auf der Website über die neuesten Bestimmungen für das betreffende Land oder die Region zu informieren.

Text: PM Singapore Tourism Board

Update zur Quantum of the Seas: Falscher Alarm

Wie das National Centre for Infectious Diseases am Donnerstag mitteilte, ergab ein abschließender Bestätigungstest, der am 10. Dezember vom National Public Health Laboratory (NPHL) durchgeführt worden ist, dass der Passagier doch keine Covid-19-Infektion aufweist. Der aus Singapur stammende 83-jährige Mann, der vor seiner Einschiffung am Montag ein negatives Testergebnis vorgelegt hatte und Dienstagnacht aufgrund von Durchfall-Beschwerden im Bordhospital dem im Maßnahmen-Protokoll vorgeschriebenen PCR-Test unterzogen wurde, war nach dessen positivem Ergebnis in das NPHL eingeliefert worden.

Die dortigen anschließenden Untersuchungen – eine Überprüfung des Original-Testergebnisses, ein erneuter Abstrich und ein dritter Bestätigungstest – fielen allesamt negativ aus. Die Ausschiffung der übrigen Gäste, die sich zunächst bis zum Abschluss der Kontaktverfolgungsmaßnahmen in ihren Kabinen aufhielten, konnten die Quantum of the Seas noch am Mittwoch verlassen, nachdem die Einschiffung der Passagiere für die gegen 09.00 Uhr ebenfalls am Marina Bay Cruise Center eingetroffene World Dream der Genting Cruise Line abgeschlossen war. Damit sollten Kontakte zwischen Gästen und Besatzungsmitgliedern beider Schiffe vermieden werden. Alle ausgestiegenen Gäste mussten sich im Terminal den dort für die Ankunft vorgeschriebenen Antigen-Schnelltests unterziehen.

An Bord der Quantum of the Seas wurde danach die in den Richtlinien der Reederei und des Stadtstaates Singapur vorgesehene Grundreinigung des Schiffes erledigt. Als weitere Vorsichtsmaßnahme wird von den Passagieren eine14-tägige Kontrolle ihres Gesundheitszustandes mit abschließender amtlicher Testung gefordert. Als Kontaktpersonen ermittelte Gäste werden an eine staatliche Quarantäne-Einrichtung verwiesen. Royal Caribbean hat angekündigt, die Gäste der am 7. Dezember angetretenen Reise für den Ausfall eines Tages zu entschädigen.

Die am 10. Dezember geplante Fahrt wurde annulliert, die Folgereise soll am 14. Dezember angetreten werden. Mit den erst am 1. Dezember begonnenen Kurzreisen ohne Zwischenstopp und Landgänge wollte die Reederei den wegen der Corona-Pandemie seit Monaten brachliegenden Kreuzfahrttourismus in Singapur wieder in Fahrt bringen. Sie waren erst im Oktober angekündigt und mit einem Sicherheitskonzept genehmigt worden. Zu den Sicherheitsmaßnahmen für solche Reisen gehört die Reduzierung des Passagieraufkommens um die Hälfte, außerdem werden Passagiere vor ihrer Abreise getestet. JPM

Wegen Corona-Ausbruch vorzeitig nach Singapur zurückgekehrt

Es sollte eine weitere der gerade wieder aufgenommenen viertägigen Rundreisen von Singapur ohne Zwischenstopp und Landgang werden, zu der sich 1680 Gäste am Montag auf der Quantum of the Seas (BRZ: 168 666) nach Vorlage der obligatorischen negativen Covid-19-Testergebnisse eingeschifft hatten. Nachdem jedoch einer von ihnen, ein 83-jähriger Mann, unterwegs mit Symptomen den Schiffsarzt konsultiert hatte, wurde die Reise abgebrochen und der Infizierte nach Angaben der Lokal-Zeitung „The Straits Times“ in ein Krankenhaus eingeliefert. Das 2014 von der Papenburger Meyer Werft an Royal Caribbean International abgelieferte Typschiff der Quantum-Klasse, das bei 347,10 m Länge und 41,40 m Breite über 18 Decks verfügt und in 2048 Kabinen bis zu 4180 Gäste unterbringen kann, war am Mittwoch gegen 08.00 Uhrzeit – einen Tag früher als geplant – nach Singapur zurückgekehrt. Nach Angaben von Annie Chang, Direktorin des Tourismusverbandes von Singapur, sind inzwischen alle engen Kontaktpersonen des Erkrankten negativ auf Covid-19 getestet worden. Dennoch forderte die Schiffsleitung alle übrigen Passagiere auf, in den Kabinen zu bleiben. Sie und die 1148 Besatzungsmitglieder müssten so lange an Bord bleiben, bis die Kontaktverfolgung abgeschlossen ist, so Annie Chang. JPM

Update vom 11.12.20: Falscher Alarm

Kurzcruise ins Nirgendwo

Die Schiffe von Dream Cruises bieten eine fast unerschöpfliche Vielfalt von Möglichkeiten für ihre fast ausschließlich asiatischen Gäste. Restaurants, Casinos, Discos, Live-Musik, Karaoke und Spiele ohne Ende. Die Reisen sind kurz, oft nur mit einer Destination: das Schiff ist das Ziel. Und wer will, findet auch himmlisch ruhige Rückzugsorte an Bord mit Meerblick wie auf der schönen Heckpromenade. Michael Wolf checkte in Singapur auf der Genting Dream ein.

Das Spektakel ist schon von weitem zu sehen: eine Symphonie von Farben. Es blinkt, Schriften spulen sich über die gesamte Schiffslänge, illuminieren auch die riesigen Schiffsbemalung des chinesischen Pop-Artisten Jacky Tsai. Die Farben wechseln ständig, reflektieren sich in der Bucht vor dem ultramodernen Marina Bay Cruise Center, das fast vollständig hinter dem leuchtenden Schiffsgiganten verschwindet.

Der schnellste Passagiertausch, den man sich vorstellen kann, ist bereits voll im Gang: Nach Fahrplan sind es gerade mal sechs Stunden, in denen alle 3360 Gäste ausgeschifft und die neuen an Bord gebracht werden.

Foto: enapress.com

Die Check-in Formalitäten sind am gut konzipierten Terminal schnell erledigt. Zwar gibt es an einigen Schaltern Warteschlangen, aber Mitarbeiter der Cruiseline mit einem Handschild sammeln schnell und effizient die Premiumgäste ein, die im „The Palace“ eingebucht sind. Für die geht es im Express-Verfahren durch die Kontrollen und anschließend in eine Warte-Lounge, in der bereits die Riege der Butler bereit steht, die sich um die Gäste in diesem separaten Wohnbereich des Schiffes kümmern.

Foto: enapress.com

Auch so kann Sicherheitskontrolle sein: Charmante junge Damen (der Jahreszeit entsprechend mit einem kleinen Weihnachtsmützchen auf dem Kopf) kümmern sich um die Security Kontrolle am Eingang des Schiffes. Das asiatische Lächeln und die Höflichkeit können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie einen guten Job machen – ihren scharfen Augen entgeht kein verbotener Gegenstand im Handgepäck. Aber wie viel angenehmer ist es nun mal, ein Nein mit einem Lächeln zu hören, als mit bösem Blick – zumal im Urlaub.

Der ist knapp bemessen: Nur zwei Nächte dauert diese Cruise, eine der zahlreiche Kurzreisen mit heute nur einer Destination (Port Dickson in Malaysia), die in Asien äusserst beliebt sind.

Die GENTING DREAM ist „Made in Germany“, das wird auch stolz auf den Hochglanz-Schiffsbroschüren vermerkt – und die deutsche Qualitätsarbeit zählt auch heute noch in Asien. Schon zu Beginn konnte sie mit Superlativen aufwarten. Sie war das einzige Kreuzfahrtschiff mit einem millionenteuren MRT-Scanner an Bord, dazu gab es zwei Mini-U-Boote, die allerdings mittlerweile abgebaut wurden.

Foto: enapress.com

Den besten Überblick über die zahllosen Möglichkeiten und vor allem das Essensangebot hat der indische Hoteldirektor Mithun Shetty. Er kennt Struktur und Abläufe auf den Schiffen von Genting perfekt, fing als Rezeptionist an. Nach verschiedenen unterschiedlichen Stationen wie Front Office Manager oder Food and Beverage Manager herrscht er heute über 1100 Mitarbeiter, das ist der Großteil der 1800 Personen starken Crew der GENTING DREAM. Sie kommen aus mehr als 30 verschiedenen Nationen…

Interview mit Dream Cruises Präsident Michael Goh: „Wir bieten eine Schnittstelle zwischen den Welten“

… Lesen Sie weiter in der aktuellen „an Bord“.

Very Shiok in Singapore

Singapur ist eine Stadt der Lichter, vor allem zu Weihnachten und über die Festtage.
Vor allem aber ein Mekka der multi-ethnischen Gastronomie. Michael Wolf recherchierte.

Es glitzert und funkelt an allen Ecken und den Strassen. Girlanden blinken, Weihnachtssterne leuchten, Boutiquen, Shops und Restaurants sind liebevoll dekoriert, Weihnachtsmann-Zipfelmützen omnipräsent. Die Advents- und Weihnachtszeit gehört in Singapur zu den Highlights des Jahres – trotz für europäische Naturen ungewöhnlicher schwüler Temperaturen mit häufigem Regen.

Foto: enapress.com

Der dauert aber meist nicht lange – das Weihnachtsvergnügen bleibt. Von frischgeschlagenen Import-Weihnachtsbäumen in den Shopping-Malls bis zum Weihnachtstollen in den Luxusbäckereien gibt es so ziemlich alles, was mit dieser Zeit assoziiert wird. Und wer hätte gedacht, dass es sogar einen echten „deutschen“ Weihnachtsmarkt mit Holzbuden, Bratäpfeln, Glühwein und einer Eisfläche zum Schlittschuhlaufen gibt? Das alles hat das 5-Sterne-Hotel Capitol Kempinski direkt vor der Haustür eingerichtet, dazu gibt es im hauseigenen Theater farbenprächtige Christmas-Shows.

Aber während Happy Christmas nur zwei Monate regiert, hat rund um das Jahr etwas ganz anderes Hochsaison in der Löwenstadt. Denn wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt dreht sich alles so sehr ums Essen wie hier. Die multi-­ethnische Kultur des Stadtstaates hat zu den verschiedensten Geschmacksrichtungen geführt.

Atlas Bar, Foto: enapress.com

Das Mekka für Liebhaber der Satay-Spiesse (Fleischspiesse mit Erdnusssauce) liegt am Telok Ayer Markt, im Herzen von Singapur Downtown. Inmitten von Wolkenkratzern mit ihren Glasfassaden liegt rund um eine viktorianische Markthalle der Lau Pa Sat Festival Market mit seinen Dutzenden von Grillständen und Hunderten von Tischen. Die eigentlich hier liegende Strasse wird abends einfach für den Autoverkehr geschlossen. Im Erfolgs­roman „Crazy Rich Asians“ liest man, dass auch die Milliardäre nicht nur in sündhaft teure Restaurants und In-Kneipen gehen (gibt es in Singapur zuhauf), sondern sich gerne auch an ihren Streetfood-Lieblingsständen unters Volk mischen.

Weihnachtsmarkt des Capital Kempinski Hotels, Foto: enapress.com

Unzählbar sind auch die Food-Märkte, vor allem in China­town. Es sind unübersehbare Alleen von kleinen Ständen, die köstlichste kulinarische Kleinigkeiten aus den verschiedensten Küchen zaubern – ob indisch, thai, chinesisch oder malaysisch – es ist alles im Überfluss vorhanden. Die langen Schlangen vor bestimmten Stationen geben schnell über die Beliebtheit und Qualität Auskunft, die aus den Garküchen dringenden Essen­gerüche machen Appetit.

Hier gibt es von Laksa, der köstlichen Kokos-Curry-Suppe­ mit Shrimps und Nudeln, über jede Art von Currys (besonders bekannt der Fischkopf-Curry, in dem der Namensgeber schwimmt) bis zum Chili-Crab (Krabben in Chilisauce) und verschiedensten Reisgerichten so ziemlich alles. Die Preise sind niedrig – nirgendwo anders bekommt man so gutes und preiswertes Essen. Auch wenn hier alles durcheinander wuselt, wie es scheint, und die Gerichte in einfachsten Küchen entstehen, sind die Hygiene-­Regeln streng. Dafür sind die Gesundheitsbehörden von Singapur bekannt – kleine Kennzeichnungen an den Ständen weisen auf die Ergebnisse der jeweiligen Kontrollen hin.

Eine der zahllosen guten kleinen Restaurants ist der Coconut Club, eine erste Adresse für Nasi lemak. Das malaysische Gericht besteht aus in Kokosnussmilch gedämpften Reis, der mit Sambal (Chilisauce), Gurkenscheiben, Erdnüssen, getrockneten Sardellen und einem harten Ei serviert wird, oft auch mit Hühnerfleisch. In dem kleinen Restaurant mit Terrasse gibt es jede Menge unterschiedlicher Reisgerichte wie verschiedene Gorengs, die schon zum Frühstück bereitstehen.

Singapur ohne Streetfood wäre nicht denkbar – und geht in der Löwenstadt bis zum vom Guide Michelin vergebenen Stern für das Hawker Chan. „Die preiswerteste Küche mit Michelinstern“ verheisst das Plakat aussen an dem einfachen Restaurant, das von dem Strassenhändler Chan Hong Meng gegründet wurde. 2016 gab es vor allem für das berühmte geröstete Chicken mit Sojareis-Gericht den begehrten Stern, mittlerweile gibt es schon Filialen in London, Melbourne und Bangkok. Innen warten auf den Besucher einfache Plastiktische, eine Theke zum Bestellen und eine Lichttafel, die die Nummer des Gastes aufruft, wenn das Gericht fertig ist – selfservice ist angesagt.

Die Gäste sind gemischt – viele Einheimnische, junge Backpacker, neugierige Gourmets. Dekorativ hängen die gerösteten Hühnchen hinter der Theke, in der Küchen wird mit Volldampf gearbeitet.

Als die Ziffer 888 aufleuchtet, ist unser Essen bereit. „Für ein Autokennzeichen mit so vielen Achten muss man in Singapur sicher 100.000 Dollar hinblättern“ kichert die nette Chinesin an unserem Tisch. Heute waren es für das wirklich leckere Hühnchen nur wenige Dollar.

Als Kontrastprogramm dient später ein anderes Sternerestaurant in Singapur, das Table 65 im Hotel Michael auf Sentosa Island. Im ultramodernen Look kocht Yoran Jakobi in einer Schauküche, um die die Esstische gruppiert sind. Auf der Karte stehen Kreationen wie Mangrowenkrabben aus Sri Lanka (mit einem kleinen Süppchen, Stangenbohnen und Vadouvan, einer indischen Gewürzmischung), Langustinen aus Mozambique (pochiert in Entenfett mit Kaffee- und Zitronendashis nach Albufeira Art) oder Seeteufel (serviert mit einer Terrine seiner Leber, einer Zwiebelsoubise und einer geräucherten Shao-hising Sauce).

Foto: enapress.com

Mit seinem Mut zum Experimentieren und der Entwicklung neuer Geschmacksrichtungen hat sich der junge Holländer seinen ersten Stern erkocht, eine interessante kulinarische Erfahrung in einem luxuriösen Rahmen. Der Preis ist an diesem Tag entsprechend fast zwanzigmal teurer als bei Hawker Chan.

Beim Essen wird man in Singapur schnell die Sprache der Kulinarik lernen. Hat es sehr gut geschmeckt, war es „shiok“.

Unsere Reportage entstand vor dem Ausbruch der Pandemie. Die Website des Tourismusoffice von Singapur www.VisitSingapore.com bietet beste Informationen, darunter auch in der Rubrik „Virtuelle Erlebnisse“ etliche Eindrücke, die man in Pandemie-Zeiten auch von zuhause­ aus sammeln kann.

Hoteltipps:

The Capitol Kempinksi: Das 1904 im spätviktorianischen Stil erbaute Warenhaus „Stamford House“ wurde in den letzten Jahren zu einem der besten Luxushotels Singapurs umgebaut. Die Lage in Downtown ist ideal, das renovierte bekannte Capitol Theatre liegt im selben Gebäudekomplex. Die großen Zimmer und Suiten bieten jeden Komfort, Spa mit Salzwasser-Pool, raffinierte Bars und Restaurants sowie eine Amex-Platinum-Lounge. Mitglied der Leading Hotels of the World. Charmanter Service der rotgekleideten Brand-Botschafterinnen, der „Ladies in red“, 15 Stamford Road, Singapore, 178906, Singapore

J.W. Marriott Hotel Singapore South Beach:In Gehweite zu beliebten Shopping Malls, zwei Restaurants, drei Bars (eine mit einer aussergewöhnlichen Gin-Kollektion), dazu ein historischer Nebenbau. Witzig sind die LED-animierten Fahrstühle – mal fühlt man sich in einem Aquarium, mal im Himmel. 30 Beach Road, Nicoll Hwy, Access Via, Singapur 189763

RCI bringt „Quantum of the Seas“ in Singapur in Fahrt

Die Kreuzfahrt kehrt nach Asien zurück. In Singapur hat die US-Reederei Royal Caribbean International die Erlaubnis für Kreuzfahrten erhalten. Mit den Reisen aus der Vor-Corona-Zeit sind die drei- und viertägigen Fahrten aber nicht vergleichbar. Die Hürden für die Erlaubnis nach den Hygienebedingungen der Republik Singapur sind aber hoch.  

Die Quantum of the Seas startet jetzt immer montags und donnerstags zu Panorama-Fahrten in die Straße von Malakka oder das Südchinesische Meer. Das Schiff folgt damit der World Dream von Gentings Kreuzfahrtmarke Dream Cruises, die seit dem 6. November Kurzreisen von Singapur aus anbietet.

Das Hygiene Sicherheitsprotokoll des Singapore Tourism Board hat am 8. Oktober klare Vorgaben für Kreuzfahrten ab Singapur gemacht. Drei Auflagen müssen Reedereien erfüllen. Es dürfen keine Häfen angelaufen werden, es dürfen nur Bürger Singapurs an den Reisen teilnehmen und die Schiffe müssen eine deutlich reduzierte Kapazität anbieten.

Singapur, Foto: enapress.com

Die Quantum of the Seas darf maximal 50 Prozent ihrer 4000 Kabinenplätze nutzen. Das 2014 von der Meyer Werft gebaute Schiff hat auf der ersten Fahrt nach Medienberichten aus Singapur 1300 Passagiere an Bord gehabt. Bei der nächsten Fahrt am Montag sollen es 1700 Passagiere sein.

Laut RCI sind aber bereits 99 Prozent der Kapazität für den Dezember verkauft. Im Januar liegt die Buchungsrate laut einer Reederei-Sprecherin bei 50 Prozent. Große Erwartungen setzt die Reederei im kommenden Frühjahr auf die chinesischen Neujahrsfeiern und die Schulferien im März in Singapur.

World Dream, Foto: Frank Behling

Für Genting und RCI ist der Markt in Singapur groß. Fast sechs Millionen Menschen leben in der Wirtschaftsmetropole. Bei 1500 bis 2000 Passagieren pro Reise ist die Auslastung selbst bei den Panorama-Reisen für die beiden Schiffe auf Monate gesichert.

Beim Betrieb an Bord der Quantum of the Seas gibt es strenge Vorgaben. Für die Nutzung des Pools, des Flow Riders sowie des Theaters müssen vorher Tickets für bestimmte Zeitfenster erworben werden. Im Theater und den öffentlichen Bereichen außerhalb der Bars herrscht Alkoholverbot.

Die Reederei bezahlt zwar den verpflichtenden PCR-Test vor der Einschiffung, erwartet aber auch viele Leistungen von den Kunden. Passagiere sind außerdem gehalten, einen kontaktlosen Check-in zu absolvieren. Gepäck muss vor der Einschiffung desinfiziert werden.

Für die Bewegung an Bord sind Masken überall genauso vorgeschrieben wie eine Tracing-App auf dem Smartphone zur genauen Kontaktnachverfolgung. Darüber hinaus gibt es verschiedene Systeme zur Messung der Körpertemperaturen der Passagiere bereits beim Betreten des Kreuzfahrtterminals. FB