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Abstecher in die Antarktis – Südamerika-Kreuzfahrt mit Princess Cruises – Reederei bietet Bordguthaben sowie erleichterte Umbuchungs- und Stornoregelungen

Pressemitteilung

Mit jedem weiteren Lichtblick am Corona-Horizont steigt derzeit nicht nur die Hoffnung auf einen möglichen Sommerurlaub. Auch das Interesse an Kreuzfahrten nimmt wieder zu. Das gilt insbesondere für Hochseereisen, die für die kommende Wintersaison 2021/22 geplant sind.

So wie die Südamerika-Tour von Princess Cruises. An Bord der Diamond Princess geht es ab dem 20. Januar 2022 für 17 Tage rund um Kap Horn. Von Santiago de Chile aus führt die Route über Punta Arenas bis nach Ushuaia an die Südspitze des Kontinents. Es folgt ein viertägiges Sceenic Cruising (ohne Landgang) durch die Inselwelten der nördlichen Antarktis, ehe die Reise nach Stopps in Port Stanley (Falkland Inseln) und Montevideo (Uruguay) in Buenos Aires (Argentinien) endet (ab 2.204 € pro Person). 

Ebenfalls im kommenden Winterhalbjahr (10.-23. Januar 2022) kreuzt die Sapphire Princess von Melbourne kommend zwei Wochen entlang der Küsten Neuseelands. Ein besonderes Highlight ist der Abstecher in die beeindruckende Naturlandschaft des Fjordland Nationalparks am westlichen Ende der Südinsel (ab 1.048 € pro Person).  

Passagiere der genannten Reisen sowie einer Reihe weiterer ausgewählter Kreuzfahrten mit Princess Cruises dürfen sich zudem auf ein zusätzliches Bordguthaben freuen, sofern die Buchung bis spätestens 2. März dieses Jahres erfolgt. Je nach Kreuzfahrtdauer, Kabinenkategorie und Belegung beträgt dies bis zu 300 US-Dollar pro Kabine. Außerdem erwartet die Gäste ein Gutschein für den Besuch eines der Spezialitätenrestaurants an Bord.

Kreuzfahrt-Enthusiasten, die mit ihrer Seereise nicht bis zum kommenden Jahr warten möchten, bietet Princess Cruises aktuell für Abfahrten bis zum 31.10.2021 erleichterte Umbuchungs- und Stornoregelungen an.

Weitere Informationen und Buchung auf www.princesscruises.de sowie in den Reisebüros.

Text: PM Princess Cruises

Italienisches Schiff mit brasilianischem Feuer

Eine Costa-Kreuzfahrt entlang der brasilianischen Küste unterscheidet sich deutlich von anderen Reisen der italienischen Reederei: An Bord wird noch mehr getanzt, gelacht, genossen und das Schiff schläft tatsächlich nie. Peggy Günther berichtet.

Brasilien macht seinem Namen alle Ehre: „Brasa“ heißt Glut und Barfusslaufen am Sandstrand von Rio de Janeiro fühlt sich so ähnlich an, wie über glühende Kohlen zu gehen. Zum Glück gibt es an der Copacabana auch einen Weg zum Meer, der mithilfe von Wasser kühl gehalten wird. Sogar die strandverwöhnten Italiener sind entzückt angesichts des breiten Küstenstreifens, an dem die Großstadt hier langsam ins Meer übergeht. Ein Gast im schicken Anzug zündet sich bei unserer Ankunft am langersehnten Ziel erst einmal eine Zigarre an. Frischer Mangosaft und eine kühle Brise perfektionieren das Erlebnis. Doch es gibt noch so viel mehr zu sehen in der zweitgrößten Stadt Brasiliens: Wolkenkratzer und verfallene Kolonialbauten, orangeblühende Feuerbäume in der Innenstadt und eine Lagune, die wie aus einer anderen Welt wirkt. Die Christusstatue wirkt aus der Entfernung viel kleiner als erwartet, die Berge viel größer.

An ihren Hängen kleben Hunderte kleiner Häuser, die unfertig wirken. Die Favelas seien schon ein Problem, erklärt unsere Reiseführerin. Etwa 20 Prozent aller Menschen sind in den halblegalen Armenvierteln zuhause. Viele gehen normalen Jobs nach, aber auch Kriminelle finden hier Unterschlupf. Die größte Favela ist Rocinha, hier leben etwa 10 000 Menschen. Wir passieren ein einfaches Zirkuszelt, an den Seiten offen. Hier trainieren regelmäßig Artisten, einige schafften es bis zum Cirque du Soleil. „Ich erzähle diese Geschichte immer gern“, sagt unsere Reiseführerin, „sie zeigt, dass man es – auch wenn man arm ist – zu etwas bringen kann. Man muss sich nur anstrengen.“

Mit dem Sonnenuntergang fährt die COSTA FAVOLOSA hinaus aus der pulsierenden Metropole und hinein in eine laue Tropennacht. Die Brasilianer an Bord – also etwa die Hälfte der Gäste und mindestens ein Viertel der Crewmitglieder – erwachen dank des leichten Luftzugs zu neuem Leben. Das Animationsteam hat bei der Party im Atrium ein leichtes Spiel, wer noch nicht in Tanzlaune ist, kann sich von der brasilianischen Show im Theater inspirieren lassen. „Musik ist eine Energie, der die Brasilianer nicht widerstehen können“, sagt Hotelmanager Stefano di Naia.

Für die Brasiliensaison passt er das Produkt an Bord an: Es gibt deutlich mehr Musik-, Tanz- und Fitnessangebote, viele Programmpunkte rücken in den späten Abend und das Büfettrestaurant hat rund um die Uhr geöffnet. Einmal pro Woche gibt es Feijoada, ein Gericht mit Reis, Bohnen und Wurst, das bei den Brasilianern sehr beliebt ist. Zum Frühstück essen sie lieber salzig, also kommt ein spezieller Käse an Bord. Und sie trinken mehr Bier, das aber leichter ist als unsere europäischen Varianten…..

Fotos: Peggy Günther, Costa Crociere, Pablo/stock.adobe.com, filipefrazao – stock.adobe.com