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Fünftägige See-Erprobung erfolgreich absolviert: „Sylvia Earle“ viertes Schiff der Infinity-Serie für SunStone

Nur fünf Tage nach der Ablieferung des Expeditionskreuzfahrtschiffes Ocean Victory hat die im chinesischen Haimen ansässige Werft China Merchants Heavy Industry (CMHI) am 17. Oktober mit dem Schwesterschiff Sylvia Earle bereits die dritte Einheit einer von der in Miami ansässigen Reederei SunStone Ships fest bestellten und langfristig vercharterten Serie von sieben Einheiten der Infinity-Klasse auf Probefahrt geschickt.

Foto: SunStone Ships

Während der fünftägigen Testfahrt in der Südchinesischen See, bei der sich mehr als 150 Personen von Werft, Reederei, der Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas etc. an Bord befanden, wurden alle Systeme des Neubaus intensiv erprobt und die üblichen Manöver wie u.a. Meilenfahrt, Stoppstrecke und Drehkreis erfolgreich absolviert. Mit den Ergebnissen zeigte sich die Reederei sehr zufrieden.

Foto: SunStone Ships

Das noch in diesem Jahr zu liefernde Schiff, das am 18. März dieses Jahres als Bau-Nr. CMHI 196-2 vom Stapel gelaufen war, soll in Langzeitcharter ganzjährig von Aurora Expeditions beschäftigt werden. Dieser Veranstalter ist auch Charterer des Typschiffes der Serie, der im September 2019 gelieferten und im Oktober des gleichen Jahres in Dienst gestellten Greg Mortimer, die sich auf ihren ersten Reisen bereits durch ihre hohe Effizienz und guten See-Eigenschaften bewähren konnte.

Als zweites Schiff der Serie war die am 16. Dezember 2019 auf Kiel gelegte und am 12. August 2020 vom Stapel gelaufene Ocean Explorer, die ganzjährig weltweit von Vantage Travel in Langzeitcharter beschäftigt wird.

Das fünfte Schiff, die am 18. März 2021 als Werft-Nr. CMHI 196-5 auf Kiel gelegte Ocean Odyssey, soll im nächsten Jahr folgen und ganzjährig von Vantage Travel zu Expeditionsreisen eingesetzt werden. Im gleichen Jahr kommt auch die Ocean Albatros (CMHI 196-6) in Fahrt, die von Albatros Expeditions eingechartert wurde. Als siebtes und vorerst letztes Schiff soll die Ocean Discoverer 2023 die Serie komplettieren. Neben den sieben Infinity-Neubauten befinden sich noch sieben kleine Expeditionskreuzfahrtschiffe im kommerziellen SunStone-Management, die im Chartermarkt beschäftigt werden.

Foto: SunStone Ships

Die Neubauten basieren auf dem CX103-Entwurf der norwegischen Ulstein-Werft und verfügen über die charakteristische Bugform des patentierten Ulstein X-Bow-Design. Die 104 m langen, 18 m breiten und 5,1 m tiefgehenden Schiffe erfüllen die Vorschriften für die Eisklasse 1 A, Polar Klasse 6/Polar Code Cat. B, verfügen über dynamische Positionierung (DP), Bugstrahlruder, Zero-Speed-Stabilisatoren und sind durch ihre redundante Antriebsanlage mit zwei Maschinenräumen, zwei vierflügeligen Propellern und zwei Rudern für den Safe-Return to Port (SRtP) ausgerüstet. Die für TIER III ausgelegten und mit SCR-Katalysatoren ausgestatteten Motoren werden mit schwefelarmen MGO betrieben. Zur Ausstattung gehören Wärmerückgewinnungs- und modernste Abwasser-Behandlungsanlagen sowie LED-Beleuchtung. Die Ventilation ist für einen 45-fachen Luftwechsel pro Stunde in den öffentlichen Räumen ausgelegt, wobei alle einzelnen Räume mit Frischluft versorgt werden und eine Rezirkulation vermieden wird. Die für die Unterbringung von 130 bis 200 Gästen in Doppel- und Einzelkabinen sowie 85 bis 115 Crewmitglieder ausgelegten Neubauten verfügen u.a. über Swimmingpool, Bars, Lounges, Restaurants, Boutique, Spa und Wellness-Bereiche. JPM

Stapellauf und Kiellegung für zwei weitere Sunstone-Expeditionskreuzer

Mit einem schiffbaulichen Doppel-Ereignis am 18. März 2021 hat die Fertigung einer von der in Miami ansässigen US-Reederei SunStone Ships Inc. bei der chinesischen Werft China Merchants Heavy Industry (CMHI) in Haimen bestellten Serie von sieben Expeditionskreuzfahrtschiffen der Infinity-Klasse einen neuen Meilenstein erreicht. Dabei handelt es sich um den Stapellauf der Sylvia Earle (Bau-Nr. 196-2) und die Kiellegung der Ocean Odyssey (Bau-Nr. 196-5). Für alle sieben fest bestellten Einheiten konnten Langzeitchartern abgeschlossen werden. Die Optionen für drei ursprünglich geplante weitere Schwesterschiffe waren aufgrund der CoVid-19-Pandemie im vergangenen Jahr nicht in Festaufträge umgewandelt worden.

Die Sylvia Earle, deren Brennstart am 19.3.2020 erfolgte, ist das zweite Schiff der Serie und soll voraussichtlich ab September ganzjährig in Langzeitcharter von Aurora Expeditions beschäftigt werden, während die Ocean Odyssey nach ihrer für März 2022 geplanten Lieferung in eine Langzeitcharter bei der Vantage Cruise Line angeliefert wird.

Nach Angaben von Niels-Erik Lund, dem dänisch-stämmigen Gründer, Gesellschafter und CEO der amerikanischen Reederei, erfolgt die Fertigung mit umfangreichen Know-how und Zulieferungen aus Europa auf einem dem Niveau europäischer Werften entsprechenden Qualitätsniveau.

Das als Werft-Nr. CMHI 196-3 geführte dritte Schiff der Serie, die am 19. März 2020 vom Stapel gelaufene und periodisch von Albatros Expeditions bzw. Victory Cruise Lines zu beschäftigende Ocean Victory, und die am 12. August 2020 als Bau-Nr. 196-4 vom Stapel gelaufene und von der Vantage Cruise Line eingecharterte Ocean Explorer hatten bereits Ende Januar dieses Jahres ihre ersten Probefahrten erfolgreich absolviert. Das Typschiff der Serie, die im Oktober 2019 in Dienst gestellte Greg Mortimer, wird in Aurora Expeditions-Charter beschäftigt. Die Ocean Albatros (CMHI 196-6) soll im Oktober 2022 übergeben und von Albatros Expeditions beschäftigt werden. 2023 folgt die Ocean Discoverer (CMHI 196-7), die in Charter von Victory Cruise Lines sowie von Aurora Expeditions eingesetzt wird.

Foto: Ulstein

Die nach den Vorschriften und unter Aufsicht von Bureau Vertitas zu erstellenden Neubauten basieren auf dem Entwurf CX103 der norwegischen Ulstein-Werft und verfügen über die charakteristische Bugform im Ulsteins patentierten X-Bow-Design. Die 104 m langen, 18 m breiten und 5,1 m tiefgehenden Schiffe erfüllen die Vorschriften für die Eisklasse 1A, PolarCode 6, verfügen über dynamische Positionierung (DP), Bugstrahlruder, Zero-Speed-Stabilisatoren und sind durch ihre redundante Antriebsanlage mit zwei Maschinenräumen, zwei vierflügeligen Propellern und zwei Rudern für den Safe-Return to Port ((SRtP) ausgerüstet. Die für die Unterbringung von 130 bis 200 Gästen in Doppel-und Einzelkabinen sowie 85 bis 115 Crewmitglieder ausgelegten Neubauten verfügen u.a. über Swimmingpool, Bars, Restaurants. Boutique, Spa und Wellness-Bereiche mit hohem Standard und individuelle Atmosphäre. JPM