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Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid wird die Taufpatin von Tallink Grupps neuem LNG-betriebenem Shuttle-Schiff MyStar

Pressemitteilung

MyStar, das umweltfreundlichste Schiff auf der Ostsee, befindet sich derzeit im Auftrag der Tallink Grupp im Bau in der finnischen Werft Rauma Marine Constructions (RMC) und wird 2022 fertiggestellt. Nach den Traditionen des Schiffbaus findet am 12. August 2021 in der Rauma-Werft die Schiffstaufe statt und die Präsidentin der Republik Estland Kersti Kaljulaid wird die Taufpatin des neuen Schiffes.

Im Rahmen der Festlichkeiten wird MyStar nach der Taufe auch zu Wasser gelassen. Historisch gesehen bedeutete der Stapellauf – das Zu-Wasser-Lassen des Schiffes – einen weiteren wichtigen Meilenstein im Schiffbau: das an Land gebaute Schiff war nun fertiggestellt und bereit, auf seine Seetüchtigkeit getestet zu werden.

Der Stapellauf von MyStar erfolgt im Trockendock der Werft, wo das Schiff bisher gebaut wurde. Während der Zeremonie werden die Ventile von den Ehrengästen feierlich geöffnet und das Trockendock mit Wasser befüllt. Nach der Taufe und dem Stapellauf des Schiffes werden die Schiffbauarbeiten, die bisher an der Außenseite des Schiffes stattfanden, nun in das Innere des Schiffes verlegt.

In der Schiffbautradition wird die Rolle der Taufpatin eines Schiffes einem prominenten und einflussreichen weiblichen Mitglied der Gesellschaft unterbreitet. Da die Taufpatin von Tallinks jüngstem Schiff, der LNG-betriebenen Fähre Megastar, die finnische Präsidentin Tarja Halonen ist, war es eine erfreuliche und logische Wahl, die estnische Präsidentin für das neue Schiff MyStar, das in Tandem mit dem Shuttle Megastar auf der Strecke Tallinn – Helsinki fahren wird, als Taufpatin zu haben.

Der CEO von Tallink Grupp Paavo Nõgene betonte, dass die Aktivitäten und der Beitrag von Präsidentin Kersti Kaljulaid zur Sensibilisierung bei den Themen Umwelt und Klimawandel, sowohl in Estland als auch bei der internationalen Agenda maßgeblich bei ihrer Wahl zur Taufpatin waren.

Die Präsidentin der Republik Estland und die Taufpatin von MyStar, Kersti Kaljulaid, kommentierte:

„Als das estnische Schiff Admiral Bellingshausen vor zwei Jahren zu seiner Antarktika200-Expeditionsreise aufbrach, half es uns, mehrere Geschichten zu erzählen – Estland sowohl als Seefahrernation als auch als High-Tech-Land vorzustellen und das Bewusstsein der Öffentlichkeit für globale Umweltprobleme zu sensibilisieren. Obwohl MyStar und Admiral Bellingshausen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind, ist die Geschichte, die uns diese beiden Schiffe erzählen, ähnlich. Estland ist ein Seefahrerland und jedes Jahr gibt es mehr Schiffe unter estnischer Flagge, die stolz unsere Nationalfarben zeigen. Die Erweiterung der estnischen Flotte um MyStar ist etwas ganz Besonderes – sowohl hinsichtlich der Größe und der Technik an Bord als auch im Hinblick auf das Ziel, die Emissionen weiter zu reduzieren. Ebenso spielt Tallink eine besondere Rolle in der estnischen Wirtschaft, als Arbeitgeber sowie als Zubringer zur Arbeit für Zehntausende von Menschen.“

Paavo Nõgene, CEO von Tallink Grupp, kommentierte:

„Für uns symbolisiert MyStar neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft, denn umweltfreundlichere und energieeffizientere Schiffe bedeuten für uns alle eine sauberere Ostsee und ein besseres Lebensumfeld. Das Tandem unserer Schiffe Megastar und MyStar, das 2022 auf der Route Tallinn-Helsinki verkehren wird, wird eine grüne Brücke zwischen Estland und Finnland schaffen. Wir freuen uns besonders, dass wir trotz des vergangenen schwierigen Pandemiejahres unsere strategischen Schlüsselinvestitionsprojekte wie geplant vorantreiben konnten und MyStar trotz aller Herausforderungen im Jahr 2022 fertiggestellt wird.“

MyStar ist für die Tallink Grupp ein weiterer wichtiger Schritt hin zu noch mehr Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit auf der Ostsee. Ähnlich wie das aktuelle Flaggschiff Megastar wird die MyStar hauptsächlich mit LNG betrieben, ist mit der neuesten Spitzentechnologie und Innovation an Bord ausgestattet und wird alle aktuellen und bekannten zukünftigen Emissionsvorschriften erfüllen.

Jyrki Heinimaa, Präsident und CEO von Rauma Marine Constructions, kommentierte:

„MyStar ist das energieeffizienteste Schiff unter mehreren Schiffen, die hier in der RMC-Werft in Rauma für die Tallink Grupp gebaut wurden. Unser Ziel ist es, an der Spitze des umweltfreundlichen Schiffbaus zu stehen, und wir sind stolz darauf, die Schifffahrtsindustrie zwischen Tallinn und Helsinki in Zusammenarbeit mit unserem bedeutenden und langjährigen Kunden in eine umweltfreundlichere Richtung zu gestalten.“

Um den Namen für das neue Shuttle-Schiff zu finden, organisierte die Tallink Grupp einen internationalen Namenswettbewerb. Der Name MyStar wurde von Marietta Kähära aus Finnland vorgeschlagen, mit der Erläuterung, MyStar sei der eigene Stern für jeden Reisenden an der Ostsee.

Der nächste große Meilenstein im Bauprozess von Tallinks neuem Shuttle-Schiff MyStar ist die Fertigstellung des Schiffes und die Lieferung an die Tallink Grupp durch Rauma Shipyard, die im ersten Halbjahr 2022 erfolgen soll.

Text: PM TallinkSilja

Nur für finnische und schwedische Gäste: Tallink Grupp startet Verkauf von Sommer-Kreuzfahrten

Die mit 15 Schiffen unter den beiden Marken Tallink und Silja Line im Ostseefährverkehr sowie im Minikreuzfahrtgeschäft tätige AS Tallink Grupp hat nach langer Pandemie-Pause jetzt den Verkauf von Sommerkreuzfahrten in Finnland und Schweden gestartet. Zunächst sollen im Juni und Juli quarantänefreie Kreuzfahrten ohne Ausschiffung in Nachbarländern und auf Inlandsstrecken geboten werden.

Die Sommersaison auf dem finnischen Markt wird ausschließlich für finnische Kunden ab 4. Juni mit Nachtkreuzfahrten der Silja Serenade von Helsinki nach Tallinn ohne Ausschiffung in Tallinn gestartet, zu denen das für maximal 2626 Gäste ausgelegte 58376-BRZ-Schiff bis zum 22. Juni eingesetzt und danach von der Silja Europa abgelöst wird.

Die Silja Serenade startet dann ab 24. Juni zu Kreuzfahrten von Helsinki über Tallinn nach Mariehamn, Aland. Abhängig von der Situation mit Reisebeschränkungen zwischen Estland und Finnland wird die Reederei diese Kreuzfahrten zunächst wieder auf dem finnischen Markt und für finnische Kunden ohne Ausschiffung in Tallinn anbieten. Wenn jedoch die Reisebeschränkungen zwischen Estland und Finnland aufgehoben werden, sollen die Kreuzfahrten der Silja Serenade nach Aland auch auf dem estnischen Markt und auch für estnische Kunden angeboten werden.

Sija Europa, Foto: Tallink

Da die Pandemiesituation und die Reisebeschränkungen die Reisen von Estland, Lettland und Finnland nach Schweden immer noch einschränken, bietet das Unternehmen – ähnlich wie 2020 – Inlands-Kreuzfahrten für schwedische Reisende mit der Silja Symphony an. In dieser Woche wurde zunächst der Ticketverkauf für Juli-Kreuzfahrten eröffnet. In diesem Jahr bietet Tallink Silja den schwedischen Reisenden mit Ystad ein attraktives neues Inlandsziel. Im Juli sind insgesamt 13 Kreuzfahrten vorgesehen, darunter elf Kreuzfahrten von Stockholm nach Visby und zwei Kreuzfahrten auf der Strecke Stockholm-Ystad-Visby.

Das an den Börsen in Tallinn und Helsinki notierte Unternehmen will die Entwicklungen der nationalen Impfprogramme, die allgemeine Pandemiesituation auf seinen Heimatmärkten und die nationalen Reisebeschränkungen beobachten und innerhalb des nächsten Monats Entscheidungen über zusätzliche Routen, Kreuzfahrten im Juli und darüber hinaus treffen. Zusätzlich zu den jetzt für den Sommer angekündigten neuen Kreuzfahrten ist es bereits möglich, eine fünfstündige Kreuzfahrt zwischen Tallinn und Helsinki ohne Ausschiffung mit den Shuttle-Schiffen Star und Megastar sowie eine Archipel-Kreuzfahrt ohne Ausschiffung zwischen Turku und Stockholm mit der Baltic Princess zu unternehmen. „Unser Team ist bereit, mehr Optionen für mehr Märkte anzubieten, sobald die Beschränkungen aufgehoben werden und die Situation dies zulässt,“ so Paavo Nõgene, CEO der Tallink Grupp. JPM

Tallink meldet Passagierrückgang um 62 Prozent: 2020 Nettoverlust von 108,3 Mio. EUR eingefahren

Auf die mit der globalen Covid 19-Pandemie verbundenen Grenzschliessungen, Reiserestriktionen und Ausnahmezustände führt die mit 15 Schiffen unter den beiden Marken Tallink und Silja Line im Passagier-und Frachtfährverkehr im nördlichen Ostseeraum tätige AS Tallink Grupp die Tatsache zurück, dass sich ihr 2019 erzielter Nettogewinn von 49,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020 in einen (vorläufigen) Nettoverlust von 108,3 Mio. Euro verwandelt hat. Wie aus dem jetzt vorgelegten Finanzbericht des an den Börsen von Tallinn und Helsinki notierten Unternehmens weiter hervorgeht, hat sich der vorläufige Konzernumsatz der Gruppe von 949,1 Mio. auf 442,9 Mio. EUR reduziert, was einem Rückgang von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch das vorläufige Betriebsergebnis (EBITDA) für das Geschäftsjahr 2020 reduzierte sich nach 171,1 Mio. Euro im Vorjahr dramatisch auf 8 Mio. Euro.

In Anbetracht eines Rückgangs der Passagierzahl des Unternehmens um 62 Prozent und der beförderten Frachteinheiten um 5,2 Prozent bei einer Reduzierung der Anzahl der im Jahr 2020 durchgeführten Reisen um 20 Prozent wird das Ergebnis für ein Jahr, in dem die Welt von einer globalen Gesundheits- und Finanzkrise heimgesucht wurde, als „nicht überraschend“ angesehen.

Foto: TallinkSilja

Seit März 2020 mussten einige der täglich bedienten Routen des Unternehmens (Tallinn-Stockholm, Helsinki-Stockholm und Riga-Stockholm) eingestellt werden. Auch die Hotels und Restaurants der Gruppe wurden in 2020 für kürzere oder längere Zeiträume geschlossen. Das Unternehmen versuchte, seinen Betrieb zu verbessern, indem es im Sommer 2020 verschiedene temporäre Routen einrichtete und eine Reihe von Spezialkreuzfahrten in Gebiete ohne Reisebeschränkungen durchführte. Diese Versuche wurden jedoch erneut im Herbst 2020 aufgrund der Reisebeschränkungen eingestellt, die in der gesamten Region schrittweise wieder eingeführt wurden.

Foto: Jens Meyer

Trotz der herausfordernden Betriebsbedingungen blickte das Unternehmen weiterhin in die Zukunft und tätigte im Laufe des Jahres Investitionen in Höhe von insgesamt 100,1 Mio. EUR. Der Großteil der Investitionen floss in die Flotte des Unternehmens, wobei die Vorauszahlungsraten für die neue LNG-Ro/Paxfähre MyStar abgeschlossen wurden, das den größten Teil der Investitionsausgaben ausmacht. Ein geringerer Teil der Investitionen wurde getätigt, um die Projekte zur Energieeffizienz und Emissionsreduzierung der bestehenden Flotte voranzutreiben, die für die Erreichung der Ziele des Unternehmens für nachhaltige Entwicklung von entscheidender Bedeutung sind, und um die Frachtkapazität des Unternehmens durch den Erwerb eines zusätzlichen Frachtschiffes, der Sailor, zu erhöhen. Wenn die MyStar Anfang 2022 ihren Betrieb auf der Strecke Tallinn-Helsinki aufnimmt, wird eine „grüne Brücke“ zwischen Estland und Finnland errichtet.

Erneut Verzicht auf Dividenden-Ausschüttung

Ein wichtiger Tätigkeitsbereich des Unternehmens während des gesamten Jahres waren die Verhandlungen mit Finanzinstituten, um die Investitionsverpflichtungen zu erfüllen und die Nachhaltigkeit der Geschäftstätigkeit sicherzustellen. Aufgrund der positiven Entwicklungen in diesem Bereich konnte der Konzern das Jahr mit einem Gesamtliquiditätspuffer von 147,1 Mio. EUR (128,9 Mio. EUR im Jahr 2019) beenden. Zu den Bemühungen um die Sicherstellung der Liquidität im Jahr 2020 gehörte auch der Verzicht auf eine Dividendenausschüttung. Auch im Jahr 2021 wird der Vorstand vorschlagen, keine Dividendenzahlung durchzuführen.

Stark betroffen von den Auswirkungen der Krise waren die Mitarbeiter des Unternehmens. Ihre Anzahl im gesamten Konzern reduzierte sich im Laufe des Jahres von 7.240 Ende 2019 auf 4.237 Ende 2020 (von denen sich derzeit rund 400 Mitarbeiter in Elternzeit befinden).

„Wir haben einen hohen Preis für die Lage gezahlt, in der wir uns heute befinden, und dieser Preis war der Verlust von mehr als einem Drittel unserer engagierten und loyalen Belegschaft. Wir hoffen weiterhin, dass wir eines Tages zumindest einige von ihnen wieder in unsere zukünftigen Aktivitäten einbeziehen und sie wieder willkommen heißen können. Mit der Unterstützung, die wir erhalten haben, den enormen Anstrengungen unseres Teams, zumindest die Geschäftsbereiche zu entwickeln und auszubauen, die wir im letzten Jahr vorantreiben konnten, wie z. B. unseren E-Commerce, und durch schnelles Denken und Handeln beim Implementieren der temporären Routen und spezieller Kreuzfahrten haben wir zumindest geschafft, ein Geschäft aufrechtzuerhalten, das wir neu starten können. Die Krise hat es Tallink ermöglicht, kosteneffizienter zu werden, was uns hoffentlich helfen wird, uns schneller zu erholen. Während wir darauf warten, dass der COVID-Sturm vorüber ist und die Grenzen wieder für Reisen geöffnet werden, entwickeln wir weiterhin Geschäftsbereiche, von denen wir glauben, dass sie uns in Zukunft einen strategischen Vorteil verschaffen und es uns ermöglichen, Risiken zu verteilen und unsere Dienstleistungen mit einem stärkeren Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit anzubieten“, resümiert Tallink Grupp-CEO Paavo Nõgene. JPM

Tallink stellt den Betrieb von Victoria I auf den Strecken Tallinn-Stockholm-Riga-Stockholm-Tallinn und Tallinn-Helsinki ab dem 1. Januar 2021 ein

Pressemitteilung

Tallink Grupp hat angekündigt, den Betrieb seines Schiffes Victoria I auf den Strecken Tallinn-Stockholm-Riga-Stockholm-Tallinn und Tallinn-Helsinki ab dem 1. Januar 2021 einzustellen.

Das Schiff ist seit diesem Herbst auf den beiden temporären Strecken unterwegs und bietet vorübergehend zusätzliche Frachtkapazität zwischen Estland und Schweden sowie die einzige Seetransportroute zwischen Stockholm und Riga. Seit Oktober werden auch Wochenendkreuzfahrten auf der Strecke Helsinki-Tallinn angeboten, ohne Landgang in Tallinn für finnische Passagiere.

Der Betrieb des Schiffes zwischen Estland, Schweden und Lettland in der gegenwärtigen Pandemiesituation und aufgrund der erneuten Verschärfung der Reisebeschränkungen in Estland, Finnland, Schweden und Lettland ist finanziell nicht mehr realisierbar. Dieser Umstand und die sinkenden Passagierzahlen führten zu dieser Unternehmensentscheidung.

„Es tut uns leid, dass wir eine weitere wichtige Seereiseroute zwischen unseren Nachbarländern einstellen müssen, aber da die Passagierzahlen sinken und die Reisebeschränkungen aufgrund der sich verschlechternden Situation der Coronavirus-Pandemie in unseren Ländern voraussichtlich einige Zeit anhalten werden, ist es unmöglich, diese Route ohne nennenswerte Verluste zu betreiben“, sagte Paavo Nõgene, CEO von Tallink Grupp.

Das Unternehmen wird sich umgehend an alle Kunden wenden, die von dieser Entscheidung betroffen sind.

Während der Zeit, in der Victoria I von der Strecke Tallinn-Helsinki suspendiert ist, wird es täglich möglich sein, eine 5-stündige Minikreuzfahrt ohne Landgang an Bord der Megastar oder Star zu unternehmen. Es ist auch weiterhin möglich, nach Schweden von Estland und Finnland mit den Schiffen der Tallink Grupp zu reisen, über die Häfen Paldiski bzw. Turku.

Nach den derzeitigen Plänen wird Victoria I ab dem 19. Februar 2021 an den Wochenenden auf die Strecke Tallinn-Helsinki zurückkehren. Das Unternehmen wird die Wiederaufnahme des Betriebs auf den Strecken zwischen Tallinn und Stockholm sowie Riga und Stockholm mitteilen, sobald solche Entscheidungen getroffen sind.

Fährreederei setzt auch 2021 auf Sonderkreuzfahrten

Die an den Börsen in Tallinn und Helsinki notierte estnische Fährreederei AS Tallink Grupp hat den Ticketverkauf für im Sommer 2021 mit der Victoria I und Silja Europa stattfindende Sonderkreuzfahrten ab Helsinki und Tallinn eröffnet.

Weitere Spezialkreuzfahrten für den Sommer nächsten Jahres sollen in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise hinzugefügt werden. Neben den beliebten Sommerzielen wie Mariehamn und Visby werden im Juli 2021 zwei spezielle Kreuzfahrten von Helsinki direkt zur estnischen Insel Saaremaa geboten, die sich in diesem Sommer in einem Pilotprojekt bereits als attraktives neues Reiseziel erwiesen hat.

Bei der Buchung von Sonderkreuzfahrten für 2021 können optional jetzt auch teilweise gesammelte Punkte aus dem Kundenbindungsprogramm Club One der Reederei genutzt werden.

Alle im Jahr 2021 angebotenen Sonderkreuzfahrten werden nach dem Prinzip „einen Tag in der Zieldestination verbringen“ durchgeführt. Dies bedeutet, dass die Passagiere zwei Nächte auf dem Schiff und einen ganzen Tag am Ziel verbringen, um die lokalen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu erkunden.

Die 2004 erbaute und für 2500 Gäste ausgelegte Victoria I wird im nächsten Sommer insgesamt vier Spezialkreuzfahrten durchführen: zwei Sonderkreuzfahrten von Helsinki nach Mariehamn, Aland, mit Abfahrten von Helsinki und Tallinn am 18. und 22. Juli 2021und zwei Sonderkreuzfahrten zur Insel Saaremaa direkt von Helsinki, die jeweils am 20. und 24. Juli 2021 in Helsinki starten.

Sija Europa, Foto: Tallink

Die seinerzeit in Hamburg getaufte Silja Europa, die bei ihrer Indienststellung weltweit größte Kreuzfahrtfähre, wird 2021 insgesamt fünf Spezialkreuzfahrten mit Abfahrten von Helsinki und Tallinn durchführen. Das 1993 von der Meyer Werft in Papenburg erbaute 50912-BRZ-Schiff wird am 24. Juni 2021 Reisende aus Estland und Finnland nach Mariehamn, Aland, bringen. Am 4., 11., 25. Juli und 8. August 2021 werden vier Fahrten nach Visby, Gotland, ab Helsinki und Tallinn stattfinden. Die rd. 6000 Mitarbeiter in sechs Ländern beschäftigende AS Tallink Grupp verfügt über 15 Schiffe und verkehrt unter den Marken Tallink und Silja Line auf sieben verschiedenen Routen in der nördlichen Ostsee. Darüber hinaus betreibt die Gruppe vier Hotels – drei in Tallinn und eins in Riga. JPM

Tallink ist die erste Reederei, die das Label Sustainable Travel Finland erhält

Pressemitteilung

Tallink Silja ist das erste Reedereiunternehmen, welches das von Visit Finland entwickelte Label Sustainable Travel Finland erhalten hat. Das Label ist für Unternehmen bestimmt, die im finnischen Tourismussektor sowie in den finnischen Tourismusregionen tätig sind. Das dem Unternehmen verliehene Label Sustainable Travel Finland erkennt an, dass Tallink Silja die von Visit Finland festgelegten Kriterien für wirtschaftliche, ökologische, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit vollständig erfüllt.

„Uns war von Anfang an klar, dass wir Teil der Entwicklung eines nachhaltigen Reisens in Finnland sein und diese Botschaft weit und breit verbreiten möchten. Wir haben die verschiedenen Kriterien des Labels vollständig erfüllt und uns gründlich mit dem Programm für nachhaltiges Reisen in Finnland vertraut gemacht. Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Reisen ist für uns als Reederei die Lebensader und wir sind ständig bemüht, besser zu werden, da immer neue Höhen erreicht werden müssen und die Arbeit noch nicht abgeschlossen ist “, kommentierte Margus Schults, CEO von Tallink Silja OY, die Auszeichnung mit dem Label Sustainable Travel Finland.

„Umwelt, soziale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung sind ein wichtiger Bestandteil der Geschäftstätigkeit von Tallink Silja. Wir sind stolz auf das Label Sustainable Travel Finland, das wir erhalten haben. Die Verantwortung für unsere Umwelt ist jedermanns Aufgabe. Wir sind gemeinsam dabei und hoffen, dass unser Beispiel auch andere Unternehmen der Reisebranche dazu inspirieren kann, sich uns anzuschließen, um das Reisen nachhaltiger zu gestalten“, fuhr Schults fort.

Die finnischen Unternehmen der Reisebranche und die Reiseregionen, denen das Label verliehen wurde, haben sich verpflichtet, zusammenzuarbeiten, um das Reisen nachhaltiger zu gestalten. Jede Organisation hat die einheitlichen Kriterien erfüllt, einen nachhaltigen Reiseaktionsplan erstellt und an Schulungen teilgenommen.

Foto: Jens Meyer

„Das finnische Küstenland und der Archipel der Ostsee sind für viele Finnen die Heimat oder das Urlaubsziel, und das Bewusstsein für das Wohlergehen der Ostsee wächst. Es ist wirklich beeindruckend, wie Tallink Silja sich um die Umwelt kümmert, in der das Unternehmen operiert und die Liste konkreter Maßnahmen zur Gewährleistung eines nachhaltigen Reisens ist in der Tat umfangreich. Tallink Silja ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie soziale Verantwortung von Unternehmen die wesentliche Säule von Aktivitäten sein kann“, sagte Liisa Kokkarinen, Projektleiterin für nachhaltiges Reisen bei Visit Finland.

„Für unsere internationalen Kunden, die Finnland mehr denn je besuchen, wird nachhaltiges Reisen für die Zukunft immer wichtiger. Wir haben lange Zeit in verschiedenen Bereichen unserer Branche sehr hart gearbeitet, um nachhaltigere Produkte zu entwickeln. Bei Visit Finland möchten wir Finnland international als nachhaltiges Reiseziel fördern, das Reisenden auf der ganzen Welt auf lange Sicht bedeutende Reiseerlebnisse bietet“, kommentierte Nina Tähtinen, Leiterin des internationalen Vertriebs bei Tallink Silja.

Das Label Sustainable Travel Finland zielt zusammen mit seiner Agenda für nachhaltige Entwicklung darauf ab, den Bereich des nachhaltigen Reisens in Finnland zu entwickeln, Finnland als nachhaltiges Reiseziel besser zu fördern, Reisenden bei der Auswahl ihrer Reiseziele zu helfen und die Zusammenarbeit im Bereich des nachhaltigen Reisens innerhalb des Tourismus zu verbessern. Bisher haben rund 50 finnische Tourismusunternehmen oder Tourismusregionen in Finnland das Label erhalten.

Mehr zu Sustainable Travel Finland: https://www.businessfinland.fi/en/do-business-with-finland/visit-finland/sustainable-travel-finland-label/

Text: PM Tallink Silja GmbH