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Dem Winter entfliehen und in die Sonne eintauchen: Die Routen der Mein Schiff Flotte 2023/2024

Pressemitteilung

Sonnige Auszeiten für den Winter planen: Ab sofort sind die Routen der Mein Schiff Flotte für die Wintersaison 2023/2024 einsehbar und in Kürze buchbar. Ob Asien, Orient, Kanaren, Mittelamerika oder Karibik – alle Fahrtgebiete haben eines gemeinsam: Sie locken mit Sonne satt und wohltuender Wärme. Erstmals läuft die Mein Schiff Flotte den Hafen von Key West/ Florida an. 

Die Mein Schiff 1 verbringt den Winter auf den Kanaren. Von Las Palmas/ Gran Canaria aus bereist sie die Inseln des ewigen Frühlings. Dabei haben die Gäste außerdem die Möglichkeit im Rahmen einer siebentägigen Reise die Kapverdischen Inseln Mindelo/ Sao Vicente und Praia/ Santiago zu besuchen. Besonders attraktiv dabei: Die vier entschleunigenden Seetage mit ausreichenden Möglichkeiten das Schiff zu erleben. Von Dubai/ Vereinigte Arabische Emirate aus startet die Mein Schiff 2 durch den Orient und fährt neben Abu Dhabi/ Vereinige Arabische Emirate und Muscat/ Oman auch regelmäßig Sir Bani Yas an. 

Barbados, Martinique oder auch Antigua – alleine die Namen dieser karibischen Inseln lösen Fernweh aus. Mein Schiff 4 ist nach einer 12-tägigen Transatlantik-Reise zur besten Herbstferienzeit ab Anfang November in der Karibik unterwegs und bietet ab La Romana/ Dominikanische Republik oder Bridgetown/ Barbados 14-tägige Kreuzfahrten an. Mein Schiff 6 erkundet auf 14-tägigen Reisen Mittelamerika. Ein besonderes Highlight hier ist mit Sicherheit die Überführungsfahrt von New York/ USA nach La Romana. Erstmals wird der Hafen von Key West in Florida angelaufen. Von dort aus bieten sich Ausflüge in die Florida Keys an. Bis weit in den Mai 2024 ist die Mein Schiff 5 in Asien unterwegs. Von Singapur oder Hongkong aus starten die 14-tägigen Reisen. Als besonderes Fahrtgebiet wartet Japan gleich auf zwei Kreuzfahrten im Frühling auf die Gäste – pünktlich zum Zauber der Kirschblüte. 

In der Wintersaison 2023/2024 wird die Mein Schiff Flotte mit insgesamt sechs Neubauten unterwegs sein. Mit dem Buchungsstart sind zuerst fünf Schiffe unserer Flotte buchbar. Der Winterfahrplan für die Mein Schiff 3 wird zu einem späteren Zeitpunkt – voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres – veröffentlicht. 

Infos zu Buchung und Preisen

Die siebentägige Reise „Kapverdische Inseln I“ mit der Mein Schiff 1 vom 14. bis 21. Januar 2024 kostet ab/bis Las Palmas/ Gran Canaria inklusive Frühbucher-Ermäßigung bei Doppelbelegung ab 749 Euro pro Person in einer Innenkabine. Eine Balkonkabine kostet ab 949 Euro pro Person. 

Die 14-tägige Reise „Hongkong bis Japan“ mit der Mein Schiff 5 vom 27. März bis 10. April 2024 kostet ab/bis Hongkong inklusive Frühbucher-Ermäßigung bei Doppelbelegung ab 2.279 Euro pro Person in einer Innenkabine. Eine Balkonkabine kostet ab 2.799 Euro pro Person. 

Die 15-tägige Reise „New York bis Dominikanische Republik“ vom 26. Oktober bis 10. November kostet ab New York/ bis La Romana inklusive Frühbucher-Ermäßigung bei Doppelbelegung ab 1.799 Euro pro Person in einer Innenkabine. Eine Balkonkabine kostet ab 2.199 Euro pro Person. 

Alle Reisen der Mein Schiff Flotte sind im Reisebüro, unter www.meinschiff.com oder telefonisch unter +49 40 60001-5111 buchbar. 

Text: PM TUI Cruises

Dubai setzt im Corona-Winter auf die Kreuzfahrer

Der Pandemie zum Trotz will Dubai in diesem Winter seine Position als Kreuzfahrt-Winterziel für Europäer weiter ausbauen. Das Emirat fährt gerade wieder seine weltweiten Flugkapazitäten hoch und hofft auf den Expo-Boom bei Touristen. Neben Strand- und Shopping-Touristen hat das Emirat dabei vor allem Kreuzfahrer im Blick.

Für den Paukenschlag sorgte gleich zu Beginn der Saison am 27. November die Reederei MSC aus der Schweiz. Die Reederei aus der Schweiz präsentierte mit der MSC Virtuosa das neue Flaggschiff am Golf.

„Wir sehen ein großes Potenzial in der Kreuzfahrt. Diese Form von Tourismus ist ein Wachstumsfaktor für uns“, sagte Hoor Al Khaja von der Wirtschafts- und Tourismusverwaltung des Emirats. Gerade durch die Expo 2020 biete sich Dubai als Reiseziel für Kreuzfahrtpassagiere an, so die Managerin.

Für Reisen nach Dubai gelten aber auch hohe Gesundheits-Auflagen. Die staatliche Fluggesellschaft Emirates verlangt bereits beim Check-in im Abflughafen einen aktuellen PCR-Test in englischer oder arabischer Sprache.

Nach der Ankunft in Dubai erfolgt dann sofort ein weiterer Test, der für jeden Passagier noch am Flughafen gemacht werden muss. Das Test-Ergebnis wird automatisch mit dem Reisepass abgeglichen und in eine DXB-Smart-App von Dubai auf das Smartphone hochgeladen. Die speziell für Dubai entwickelte Corona-Warn-App muss beim Eintreffen am Airport ebenfalls auf dem Smartphone sein.

Foto: Frank Behling

Wer diese Auflagen alle erfüllt und alle Kontrollen passiert hat, bekommt nahezu Sonnengarantie und Temperaturen von um die 30 Grad. Damit liegt der Golf von vor den Kanaren, des liebsten Winterziels der deutschen Kreuzfahrer.

Mehrere große Reedereien sind in diesem Winter in Dubai. Nur zwei Tage nach dem Event von MSC weihte Carnival Cruise Corporation ihren neuen Kreuzfahrtterminal in Dabei ein, an dem während des Winters die AIDAbella und die Costa Firenze abgefertigt werden.

Neben MSC, Costa und AIDA sind aber auch andere Reedereien dort. Aus Deutschland sind die Europa 2 von Hapag-Lloyd und die Mein Schiff 6 von TUI Cruises. Von der Norwegian Cruise Line ist die reaktivierte Norwegian Jade das Schiff in der Region. Von Ponant kreuzt die Le Jacques Cartier im Golf.

Für die Hafengesellschaft von Dubai, DP World, stehen bis März 126 Kreuzfahrtanläufe in der Liste der Terminals. Die Passagierzahl von 500.000 wird noch kalkuliert. Wobei diese Zahl noch vor dem Bekanntwerden der Omikron-Variante veröffentlicht wurde.

Gleichzeitig zu den aktiven Schiffen sind mit der Costa Atlantica, Costa Serena, Costa Mediterranea, Carnival Splendor und Carnival Spirit fünf größere Kreuzfahrtschiffe dort warm aufgelegt. Sie wurden aus Asien abgezogen und warten jetzt am Golf auf neue Order.

Neu in der Region an der arabischen Halbinsel ist die MSC Bellissima, die als erstes westliches Kreuzfahrtschiff Reisen ab Jeddah (Saudi-Arabien) im Roten Meer anbietet. FB

MSC VIRTUOSA wird in Dubai getauft

Heute Abend um 18.00 Uhr soll in Dubai die MSC Virtuosa, die bereits im Februar von der in Saint-Nazaire ansässigen Werft Chantiers de l’Atlantique abgeliefert, zunächst in England (statt in Nordeuropa) und dann im Mittelmeer eingesetzt worden war, als 17. Schiff der gegenwärtig 19 Einheiten umfassenden Flotte der Reederei MSC Cruises von Sophia Loren getauft werden. Dazu hatte das Schiff, das ab 28. November 7-Nächte-Rundreisen von Dubai über Abu Dhabi Sir Bani Yas und Qatar bieten soll, am 25. November von Muscat als letztem Anlaufhafen kommend erstmals am Dubai Cruise Terminal in Port Rashid festgemacht.

Foto: Jens Meyer

Zeugen des Taufaktes werden mehr als 3000 Menschen sein, da neben den geladenen internationalen Gästen auch mehr als 2000 Passagiere an Bord sind. Die über 19 Decks und eine 112 m lange Innenpromenade unter einem spektakulären LED-Himmel samt Atrium mit Swarovski-Treppen verfügende MSC Virtuosa gehört zur Meraviglia-Klasse der Reederei und ist nach deren Angaben das technologisch und ökologisch fortschrittlichste Kreuzfahrtschiff, das jemals in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eingesetzt wurde. 

Die Taufe im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate und der Weltausstellung EXPO 2020 ist ein Ergebnis der Partnerschaft der Reederei mit Dubai Tourism und der Fluggesellschaft Emirates, die zur Stärkung Dubais als zentraler Kreuzfahrthafen der Region beitragen soll.

Heute Morgen wurde nicht nur die erweiterte Kids Area des familienfreundlichen Schiffes, sondern auch der neue MSC Starclub mit dem ersten humanoiden Roboter-Barkeeper auf der MSC Virtuosa vorgestellt, der ein futuristisches Bar- und Unterhaltungserlebnis bietet.

Foto: Jens Meyer

Bis 2025 wird die MSC Cruises-Flotte von derzeit 19 auf 23 Schiffe aufgestockt, von denen im nächsten Jahr zwei Neubauten zulaufen werden. Im Winter 2022/23 kommt die MSC World Europa als erste Einheit der Reederei mit dem umweltfreundlichen LNG-Antrieb als Brückentechnologie auf dem Weg zum für 2050 angepeilten Zero-Emission-Schiff in Fahrt und wird im Winter in den Vereinigten Arabischen Emiraten zwischen Dubai, Abu Dhabi Sir Bani Yas, Dammam, Doha und im Sommer 2023 im Mittelmeer zwischen Genua und Barcelona bzw. Marseille eingesetzt.

2023 kommt dann die bereits als Werft-Nr. V34 ebenfalls in Saint-Nazaire in Bau befindliche MSC Euribia als letztes Schiff der Meraviglia-plus Klasse und 2. LNG Schiff zur Ablieferung. Als erste Reederei hatte die Reederei im August 2020 den Restart nach dem pandemisch-bedingten Stillstand vollzogen und bis heute 13 Schiffe wieder in Fahrt gebracht, bis April nächsten Jahres sollen dann alle 19 Schiffe wieder weltweit unterwegs sein und dann bald 5 statt bisher vier Kontinente angesteuert werden. JPM


Bilder von der Taufzeremonie

Foto: Jens Meyer
Foto: Jens Meyer

Sonnenfahrt zu den Emiraten

Für Menschen mit einer Vorliebe für Gegensätze ist der Persische Golf das ideale Reiseziel. Frank Behling berichtet von der COSTA DIADEMA.

Kaum irgendwo in der Welt sind unter Sonnengarantie die Unterschiede so gewaltig, wie in dem Randmeer des Indischen Ozeans.

Wer nachts mit dem Schiff den Persischen Golf befährt, muss sich daran gewöhnen: Die gewaltigen Fackeln der Ölplattformen erleuchten vielerorts das Gewässer auch bei Nacht. Die 160 Ölförderanlagen im Persischen Golf sind nicht zu übersehen.

Öl und Gas haben der Region das Fundament für die Entwicklung gegeben. „Früher war das anders, da war hier nicht viel los. Wir Perlentaucher sind morgens raus und waren den ganzen Tag da draußen“, schwärmt Saad Ismail Al Jassem. Der 84jährige Katari ist stolz auf sein Lebenswerk. Er war Bodybuilder, Luftwaffenoffizier und hat Jahrzehnte Perlen aus den Austern an den Riffen vor Doha gefunden.

Heute steht Perlentaucher Al Jassem in seinem Geschäft im Souk von Doha. Wenn er rüber schaut, sieht er den neuen Stadtteil mit Wolkenkratzern hinter den traditionellen Dhaus, den hölzernen Handelsschiffen. Die Kreuzfahrtpassagiere mag er. Sie kommen immer um die Mittagszeit und verweilen lange in der Fußgängerzone.

Der Souk in Doha mit seinen kleinen Gassen, dem Krankenhaus für Falken und der Reitschule der Polizei markiert das krasse Gegenstück zur modernen City-Insel „The Pearl“. In Sichtweite wurde an der Bucht von 2006 bis 2010 ein 400 Hektar großer Stadtteil dem Golf abgerungen. Eine Flotte niederländischer Saugbagger spülte eine Traumwelt auf. Hochhäuser, Yachthäfen und Villen wechseln sich ab.

30000 Menschen leben jetzt dort. Große Sportwagen parken unter Palmen und Yachten liegen in Marinas, deren Zufahrten dem Canale Grande aus Venedig nachempfunden wurden. Baustile der Toskana oder Andalusiens wurden dort genauso integriert wie französische Straßen-Restaurants.

Auch in Katar wurden Milliarden aus dem Öl- und Gasgeschäft in Stahlbeton investiert. Sportanlagen, Straßen und Häfen sind entstanden. Der neue Kreuzfahrtterminal kam 2020 dazu. Wenn der Lockdown der Pandemie vorbei ist, will Doha die Metropole für Kreuzfahrten werden….

… Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe.

Fotos: Frank Behling, enapress.com