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„Viking Mira“ nach Ablieferung auf Jungfernreise

Die beim Fincantieri-Werftbetrieb in Ancona als Bau-Nr. 6331 Ende Juli 2025 im Baudock aufgeschwommene und nach Abschluss ihrer Endausrüstung fertiggestellte Viking Mira ist am 26. Mai an die Reederei Viking abgeliefert worden. Bei dem Neubau handelt es sich nach den zehn Einheiten der mit ca. 47.850 BRZ etwas kleineren „Star“-Klasse und zwei Vorbauten der vergrößerten „Vela“-Klasse um den 13. Neubau der Werft für diesen Auftraggeber. Der bei einer Länge von 240 m und einer Breite von 33 m mit 54.300 BRZ vermessene Neubau kann in 499 Kabinen bis zu 998 Passagiere unterbringen. Das nach dem Flaggenwechsel unter norwegischer Flagge in Fahrt gekommene und zu seiner Jungfernreise von Civitavecchia gestartete Schiff wird auf Routen im Mittelmeer sowie in Nordeuropa eingesetzt.

Das im November folgende Schwesterschiff Viking Libra wird als erstes Kreuzfahrtschiff mit einer auf flüssigem Wasserstoff und Brennstoffzellen basierenden Antriebsanlage ausgerüstet, die einen nahezu emissionsfreien Betrieb ermöglichen soll. Über diese Technologie, über die auch die 2027 folgende Viking Astrea verfügen wird, ist der jetzt abgelieferte Neubau bereits vorgerüstet. Nach Angaben von Fincantieri sind alle Neubauten gemäß den neuesten internationalen Sicherheits- und Navigationsvorschriften konzipiert und gebaut und sind mit fortschrittlichen technologischen Lösungen sowie hocheffizienten Antriebssystemen ausgestattet, die darauf abzielen, Emissionen zu reduzieren und damit die Umweltbelastung zu minimieren.

Die Zusammenarbeit zwischen Fincantieri und Viking, die 2012 begann, ist nach Werftangaben eine starke Partnerschaft im Kreuzfahrtsektor. Unter Berücksichtigung der bereits bestellten Schiffe, der unterzeichneten Verträge sowie der in den vergangenen Monaten vereinbarten Optionen – deren Wirksamkeit den üblichen vom Markt geforderten Finanzierungsvorbehalten unterliegt – umfasse das Gesamtportfolio inzwischen 26 Neubauten. Insgesamt liegt das derzeitige Auftragsvolumen der auch im Flusskreuzfahrtbereich stark aufgestellten Reederei im Hochseebereich bei 11 Neubauten, darunter zwei Expeditionskreuzfahrtschiffe, die bis 2031 in Fahrt kommen sollen. JPM

Foto: Fincantieri