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Typschiff kommt 2023 in Fahrt: American Cruise Line will Neubauserie auf ein Dutzend Einheiten ausweiten

Die beiden ersten bei der amerikanischen Werft Chesapeake Shipuilding bereits in Bau befindlichen Einheiten eines neuen Serientyp sollen schon im nächsten Jahr unter den Namen American Eagle und American Glory in Fahrt kommen und damit an die ersten beiden kleinen Schiffe der American Cruise Lines erinnern. Jetzt hat die mit Hauptsitz in Guilford, Connecticut, ansässige Reederei Einzelheiten ihres Projekts Blue vorgestellt. Es umfasst eine Serie von zwölf 12 Schwesterschiffen im Katamaran-Design für jeweils 109 Passagiere und 50 Besatzungsmitglieder.

Abbildung: American Cruise Lines

„Das Project Blue startete als Herausforderung, ein Schiff zu entwerfen, das klein genug für die Häfen von New England und stabil genug für die Alaska Inside Passage ist, mit einem geringen Tiefgang, der das Befahren des Atlantic Intracoastal Waterway ermöglicht“, so Charles Robertson, Präsident und CEO von American Cruise Lines. „Diese Schiffe können fast überall fahren und sollen überall in den Vereinigten Staaten eingesetzt werden.“ Mit ihnen werde sich die derzeitige Kapazität für inländische Küstenkreuzfahrten mehr als verdoppeln.

Wie alle Neubauten von American Cruise Lines wird die gesamte Project Blue-Flotte von Chesapeake Shipbuilding in Salisbury, Maryland, gebaut. Die Katamaran-Bauweise der 73,46 m langen und 17,07 m breiten Schiffe, über deren Antriebsanlagen keine Angaben gemacht wurden, sollen aufgrund ihres geringen Tiefganges und hohen Stabilität optimal auf Seen, Flüssen, in Buchten und an den amerikanischen Küsten einsetzbar sein.

Foto: American Cruise Lines

Jedes Schiff wird über 56 geräumige Kabinen verfügen, – darunter eine Reihe von großen Standardkabinen, Suiten und Einzelkabinen – fast alle mit eigenem Balkon. Beobachtungs- und Sitzbereiche werden am Bug sowohl innen als auch außen zur Verfügung stehen. Die weitläufige vordere Lounge wird 270-Grad-Ansichten bieten. Das elegant-moderne Innendesign stammt vom Studio DADO aus Miami.

Im Achterschiffbereich erhalten die Neubauten ein neues Abenteuerdeck, das mit Kajaks, Tendern und anderen aktivitätsbezogenen Optionen ausgestattet wird, die für die jeweilige Reiseroute relevant sind. Amerikas neue „Go-Anywhere“-Schiffe sollen auch zwei Restaurants sowie einen Room Service bieten – bisher noch eine Seltenheit für kleine Schiffe dieser Größe.

„Zusammen mit Chesapeake Shipbuilding haben wir die ersten modernen Flusskreuzer des Landes gebaut. Jetzt sind wir stolz darauf, ein weiteres neues Schiffsdesign für inländische Explorationsreisen einzuführen. American CL ist seit über 30 Jahren auf Kreuzfahrten mit kleinen Schiffen spezialisiert und die weitere Innovation und Erweiterung der Möglichkeiten für Kreuzfahrten in der der heimischen Region ist von zentraler Bedeutung für unsere Mission“, so Robertson. JPM