Kategorie: Allgemein

RMC statt FSG: Festauftrag für tasmanisches Ro/Pax-Duo

Mit der Unterzeichnung eines Festauftrages mit der finnischen Werft Rauma Marine Construction (RMC) konnte jetzt das Tauziehen um den Bau von zwei Ro/Pax-Fähren der nächsten Generation für die tasmanische TT-Line beendet werden. Ursprünglich waren die für den Devonport-Melbourne-Bass Strait-Dienst bestimmten Neubauten bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) bestellt worden, mit der man sich angesichts deren finanzieller Schieflage über eine Aufhebung des Bauvertrages verständigt und im Februar 2020 eine Absichtserklärung mit RMC unterzeichnet hatte. Danach war eine Ablieferung Ende 2022 bzw. Ende 2023 vorgesehen. Sechs Monate später forderte die tasmanische Regierung das TT-Line-Management zur Annullierung der Absichtserklärung mit RMC auf, um vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie Optionen für eine Fertigung in Zusammenarbeit mit lokalen und australischen Herstellern zu sondieren. Schließlich erhielt die Reederei im März dieses Jahres dann doch grünes Licht, die Verhandlungen mit RMC fortzusetzen mit der Auflage, innerhalb von 30 Tagen zu einem Vertragsabschluss zu kommen. Andernfalls sollte der Auftrag an den freien Markt weitergegeben werden. Bei den als Ersatz für die 1998 erbauten und über eine Kapazität von jeweils 1140 Gästen sowie 1852 Spurmeter für Fahrzeuge verfügenden Schwesterschiffe Spirit of Tasmania und Spirit of Tasmania II geplanten Neubauten handelt es sich um 48 000-BRZ große Schiffe mit LNG-Antrieb. Sie können jeweils 1800 Passagiere befördern und auf zwei Frachtdecks 2500 Spurmeter für rollende Ladung bieten. Mit dem Bau der 212 m langen Schiffe soll im Frühjahr 2022 begonnen werden, die Ablieferung des ersten Schiffes ist für Ende 2023 vorgesehen, das Schwesterschiff soll ein Jahr später folgen. Über den Preis wurden keine Angaben veröffentlicht. JPM

Kreuzfahrt: Fokus auf das zweite Halbjahr

Screenshot der Veranstaltung. Im Bild: Carnival Corp.-CEO Arnold Donald.

Wann wird im Reisemarkt wieder Normalität einkehren? Rund um das Thema des unbeschwerten Urlaubs und der Reise ging es am 15. April beim Global Scientific Summit 2021. Eingeladen hatte das World Travel & Tourism Council (WTTC) und die weltgrößte Kreuzfahrtreederei Carnival Corporation.

Im Fokus des im Video-Format ausgetragenen Gipfels standen Erkenntnisse der Wissenschaft. Die Hauptnachricht, die von der knapp dreistündigen Veranstaltung ausging: Es gibt Lichtblicke und Hoffnung. „Die Wissenschaft hat in einem Jahr Pandemie so viel über das Virus gelernt. Und zwar so viel, wie noch nie zuvor. Es besteht jetzt die Möglichkeit, die Risiken durch Covid-19 einzuschätzen“, Dr. Clare Rock, Epidemiologin der renommierten Johns Hopkins University.

„Mit dem Fortschreiten der Impfungen werden wir in der zweiten Hälfte des Jahres eine deutliche Entspannung erleben. Es wird eine Rückkehr zur Normalität in den USA geben“, sagt Dr. Jewel Mullen, stellvertretende Dekanin für Gesundheitsforschung an der Universität von Texas aus Austin.

Eine zentrale Frage: Sind bei einer hohen Impfquote die Masken und Hygieneregeln überflüssig. Hier gab es ein klares Nein der Wissenschaft. „Etwa zehn Prozent der geimpften Menschen können sich bei dem heute verwendeten Impfstoff trotzdem mit dem Virus infizieren. Die Impfung schützt aber vor schweren Verläufen und der senkt die Zahl der hospitalisierten Patienten“, so Dr. Mullen. Die Gefahr einer Ansteckung wird auch in Zukunft bleiben. Daher sind auch die Schutzmaßnahmen wie Masken und regelmäßiges Händewaschen weiter von hoher Bedeutung.

Für Carnival Chef Arnold Donald stellte sich die Frage, wie sich der internationale Reiseverkehr wieder normalisieren kann. „Können Tests da helfen?“ fragte Donald.

Hier gab es ein verhaltenes Ja aus der Wissenschaft. „Was wir sehen, ist schon jetzt eine stetige Entwicklung. Die neuen Schnelltests, die auf den Markt kommen, sind deutlich besser als die alten. Und die Entwicklung geht noch weiter“, so Dr. Rock.

„Die Frage wird sein, ob wir irgendwann nur geimpfte Menschen haben, die sich in Gesellschaft mit anderen geimpften Menschen bewegen. Das wäre der Idealfall. Bis wir aber so weit sind, müssen wir vorsichtig sein. Ein paar Monate brauchen wir noch Geduld, bis wir wieder ein angenehmes Leben führen können“, so Dr. Michael Lin, Professor für Neurobiologie, Bioengineering, and Chemical and Systems Biology an der Stanford University. Er warnte aber zugleich vor zu großen Erwartungen bei Tests. „Kein Test ist wirklich 100 Prozent sicher. Wenn man vor dem Flug negativ war, heißt das nicht, dass man nicht infiziert war. Die Tests bieten immer nur eine Momentaufnahme“, so Lin.

Bei dem diesjährigen Gipfel wurde die Diskussion fortgesetzt, die das Ziel hat, den Austausch der Ansichten der Wissenschaft und der Reisewirtschaft zu ermöglichen. Auch die Frage nach einem Ende der Maskenpflicht bei Reisen gab es keinen Hoffnungsschimmer. „Die Masken haben sich einfach bewährt“, so ein Wissenschaftler.

„Wir sind den hoch angesehenen Experten dankbar, die sich bereit erklärt haben, an unserem globalen wissenschaftlichen Gipfel 2021 zu COVID-19 teilzunehmen – und uns mitzuteilen, was sie an der Front des COVID-19-Kampfes gelernt haben“, sagte Arnold Donald.

Er würdigte die Wissenschaft als wichtigste Waffe im Kampf gegen die Pandemie. „Ihre Erkenntnisse werden unglaublich hilfreich sein, wenn wir gemeinsam sichere und praktikable evidenzbasierte Praktiken für ein Leben mit dem Virus festlegen können“, so Donald. FB

Swan Hellenic: Kurs auf Sibirien

Andrea Zito, CEO Swan Hellenic, Foto: Swan Hellenic

Die Reederei Swan Hellenic will nach der Pandemie mit voller Kraft in den Markt. Gleich drei neue Expeditionsschiffe sollen in weniger als zwölf Monaten in Fahrt kommen. Die Helsinki Shipyard in Finnland hat den ersten Neubau SH Minerva bereits in der Ausrüstung. Das zweite Schiff SH Vega wurde im Februar auf Kiel gelegt. In Monaco stellte am 16. April Vorstand Andrea Zito Details zu den weiteren Plänen vor. Frank Behling dokumentiert.

Drei Neubauten in weniger als zwölf Monaten sind eine große Expansion. Wie stehen die Perspektiven für die Nachfrage?

Wir glauben sehr stark an diesen Markt. Es ist ein Markt, der sehr viel Raum für neue Schiffe hat. Die bestehende Flotte hat ein Durchschnittsalter von über 30 Jahren. Und wenn man die Schiffe abzieht, die in den letzten drei Jahren hinzugekommen sind, ist das Durchschnittsalter noch sehr viel höher. Viele der Schiffe wurden in 60ern oder 70ern gebaut. Es sind zum Teil alte Fischtrawler oder Fähren. Deshalb ist da viel Bedarf an neuen Schiffen.

Gebaut werden die Schiffe in Helsinki auf einer Werft. Wie ist der Stand der Arbeiten?

Ich war gerade vorige Woche in Helsinki. Bei dem ersten Schiff sind die Blöcke alle gesetzt. Die Ausrüstung beginnt. Bei dem zweiten Schiff werden die Blöcke gerade gesetzt. Der Bau geht gut voran. 

Foto: Swan Hellenic

Das erste Schiff „SH Minerva“ soll im Herbst in Fahrt kommen. Bleibt es dabei?

Es sieht alles gut aus. Die Werft hat einen Puffer von acht Wochen eingeplant. Für eine Werft, die wieder neu in diesen Markt einsteigt, ist das wichtig. Die SH Minerva soll im Oktober in Fahrt kommen. Es ist dann geplant, dass es am 29. Oktober einen Besuch in Hamburg geben wird. Danach geht es nach London zur Taufe.

Und danach?

Die erste Saison wird das Schiff in der Antarktis verbringen. Die Buchungen sind bereits sehr gut. Die Jungfernfahrt ist ausverkauft. Die Reisen im Januar sind bereits gut gebucht.

Es gibt eine große Nachfrage?

Gerade für Schiffe dieser kleinen Größe ist der Markt sehr stark. Es sind eben echte Expeditionen. 

Was gibt es für Pläne mit dem zweiten Schiff „SH Vega“, die im Frühjahr 2022 in Fahrt kommt?

Durch unsere guten Beziehungen zu Russland können wir für dieses Schiff im Sommer ein wirklich sehr interessantes Fahrtgebiet anbieten. Es geht in den westlichen Teil Sibiriens, hinter die Yamal-Halbinsel zur Mündung des Flusses Jenissei. Es gibt dann auch die Möglichkeit zur Kombination mit Flussreisen auf dem Jenissei. Die Reisen sollen von Spitzbergen aus starten. Dort haben wir die Möglichkeit 150 Passagiere sehr gut anreisen zu lassen.

Ein Schiff, zwei Leben

Portugal ist ein traditionsreiches Land im maritimen Bereich, aber in der modernen Kreuzfahrt nicht an der Spitze. Dabei hatte es mit der Infante Dom Henrique einen hoffnungsvollen Versuch gestartet.

Es war „Heinrich der Seefahrer“, der dem kleinen Portugal im 15. Jahrhundert den Aufstieg zur führenden europäischen Seemacht bereitete. Seither gilt er in dem südwestlichen Land am Atlantik als Nationalheld. Er wurde 1394 als Sohn von König Johann I. in Sagres geboren und erhielt den Namen Henrique de Aviz. Bereits früh, ab 1420, war er als Infante zum weltlichen Administrator des Ordens der portugiesischen „Christusritter“ ernannt worden.

Der Prinz hatte sich von früher Jugend in die Werke der Geografen, Kartografen und Astronomen vertieft. Mit 21 Jahren nahm er an der Eroberung der nordafrikanischen Stadt Ceuta teil, doch sein Lebensthema war die Erkundung der Welt auf dem Schiffsweg. Er organisierte erste Entdeckungsfahrten entlang der afrikanischen Küste und ebnete der Schifffahrt den Seeweg nach Indien.

Als der Infante 1460 starb, war das ein großer Verlust für die portugiesische Schifffahrt. Er war aber auch der Wegbereiter für Vasco de Gama, der drei Jahrzehnte später für sein Land den Seeweg nach Asien fand. Von Heinrich dem Seefahrer gibt es Denkmäler in seiner Heimat.

Mehr als 600 Jahre nach dem Modernisierer der Schifffahrt mit wissenschaftlichen Methoden erhielt das Dampfturbinenschiff Infante Dom Henrique seinen Namen. Das war am 29. April 1960 beim Stapellauf, als Maria Theresa Soares da Fonseca das Schiff taufte. Sie war die Ehefrau des Präsidenten der Reederei Companhia Colonial de Navegaceo in Lissabon, die im Dezember 1957 den Auftrag zum Bau des Schiffes als Bau-Nr. 814 an die Werft Société Anonyme Cockerill-Ougrée in Hoboken, Belgien, vergeben hatte. Die Bosse wollten ein Schiff in futuristischer Gestalt. Es sollte, so hieß es, ein Schiff „von morgen“ sein.

Foto: Sammlung JSA

Das Schiff musste unter neuen Bedingungen gebaut werden. Prompt kam es bei aufwendigen Testfahrten in der Nordsee im Februar 1961 zu Problemen. Das Schiff vibrierte stark, schuld daran war vor allem die Geometrie der Propeller. Nachdem man sie gegen andere ausgetauscht hatte, was der Rumpfkonstruktion eine andere Geometrie verschaffte, traten offensichtlich keine weiteren Probleme auf.

Am 21. September 1961 wurde die Infante Dom Henrique nach ihrer Fertigstellung an die Lissabonner Reederei abgeliefert. Sie bot Platz für 862 Passagiere in der Touristenklasse und 156 Gäste in der Ersten Klasse. Die bisher üblichen Einteilungen in eine Dritte und Vierte Klasse entfielen. Die Kabinen der Klasse A lagen im Mitschiffsbereich, die Kabinen der Klasse B im Heck. Das fand viel Anerkennung. Auch die Ausstattung wurde mit Begeisterung angenommen. Die über Jahrhunderte üblichen dunklen Holzverkleidungen waren abserviert, Vorrang hatte der modernistische 1950er-Jahre-Stil, mehr Metall und Glas, kombiniert mit dunklen Pastelltönen. Die Infante Dom Henrique stand in ihrer Zeit für den Fortschritt im Schiffbau.

Am 4. Oktober 1961 wurden die Leinen losgeworfen, das Schiff ging auf Jungfernfahrt von Europa nach Südafrika. Von Lissabon wurden die Stationen Funchal, Luanda, Lobito, Kapstadt, Lourenco Marques und Beira angesteuert; einige Destinationen gehörten zu den portugiesischen Kolonien in Afrika.

Das Passagierschiff war 195,59 Meter lang, 24,35 Meter breit und wies einem Tiefgang von 8,30 Metern auf. Die Verdrängung lag bei 23.306 t. Die Maschinenanlage bestand aus vier Westinghouse-DR-Dampfturbinen mit einer Leistung von 22.000 PS (16.181 kW), die auf zwei Festpropeller arbeiteten und für eine Höchstgeschwindigkeit von 21 kn (39 km/h) sorgten. Die zugelassene Passagierzahl wurde mit 1018 Personen angegeben, nach den zwei Umbauten reduzierte sie sich erst auf 660, dann auf 734 Gäste. Die Besatzung bestand aus 318 Personen.

1974 wurde der Name der Reederei in Cia Portuguesa de Transportes Maritimos geändert. Nach 15 Jahren war die futuristische Infante Dom Henrique hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung nicht mehr zeitgemäß. Im Januar 1976 wurde das Schiff außer Dienst gestellt. Man nutzte es als Unterkunft für Arbeiter, die in Sines, bis dahin ein Fischerdorf südlich von Lissabon, mit dem Aufbau eines Industriekomplexes beschäftigt waren. Das Schiff war dazu an Gabinete da Area des Sines (GAS) verkauft worden.

1977 wurde es monatelang generalüberholt, das kostete 10 Millionen US-Dollar. Der Plan war, den Dampfer in einem eigens dafür geschaffenen Bassin als schwimmendes Hotel in Sines zu nutzen. Das lief nicht so recht an, zudem war die Sanierung nicht mit der Fokussierung auf ein Hotelprojekt realisiert worden. Es folgten elf Jahre des Misserfolgs, in denen das einst so fortschrittliche Schiff langsam verrottete.

Foto: Archiv Jens Meyer

Bis der griechische Schiffsmagnat George Potamianos, einer der Großen im Geschäft, sich 1986 der Sache annahm. Er war mit seinem Unternehmen Arcalia Shipping in Lissabon ansässig und schlug einen rigorosen Umbau der Infante Dom Henrique zur Nutzung als Kreuzfahrtschiff durch seine in Panama registrierte Gesellschaft Trans World Cruises vor. Im Februar 1988 wurde das Schiff, dessen Propeller während der Zeit in Sines demontiert worden waren, nach Umbenennung in Vasco da Gama zunächst nach Lissabon und anschließend nach Griechenland verschleppt, für die Renovierung waren diesmal 50 Millionen US-Dollar fällig.

Die hauptsächlichen Überarbeitungen fanden in Nafsi statt, nahe Piräus. Die Maschinenanlage wurde komplett überholt, der vorhandene Schornstein blieb – bis auf die Außenbemalung – erhalten. Die voluminösen Ladepfosten samt Ladebäumen auf dem Vor- und Achterschiff wurden demontiert. An der Vorkante des Deckshauses wurden stattdessen ein kleiner elektrischer Bordkran und dahinterliegender kleiner Mast sowie am Ende des auf dem hinteren Deckshaus gelegenen Sportdecks ein modern gestalteter Achtermast installiert.

Foto: Sammlung JSA

Sämtliche Kabinen wurden ausgewechselt, das Schiff erhielt komplette Erneuerungen im Kabinenbereich und wurde mit Bädern ausgestattet. Durch den Umbau entstand neuer Platz an Bord für größere Kabinen, Bordboutiquen, ein Casino und ein Sportdeck. Anschließend wurde die Vasco da Gama in Charter des deutschen Reiseveranstalters Neckermann Reisen zu Kreuzfahrten ab Bremerhaven eingesetzt.

Die weitere Existenz des Schiffes war von Erfolgen und Niederlagen bestimmt. Am 5. Dezember 1988, als das Schiff vor Lissabon lag, brach im Maschinenraum ein Feuer aus; es musste zur Reparatur an eine Werft nach Bremerhaven geschleppt werden wo es am 17. Dezember eintraf. Nächste Station nach Abschluss der Reparaturarbeiten war Genua, von dort startete sie am 7. Januar 1989 zu einer Weltreise über den Atlantik, nach New York, durch den Panama-Kanal, den Südpazifik nach Neuseeland und mit Schwerpunkt Australien, bevor es via Suez zurück nach Genua ging. Im Juni 1990 wurde eine Dampfturbine beschädigt, wieder ging es an die Bremerhavener Werft. 1991 übernahm der Kreuzfahrtanbieter SeaWind Cruise Lines das Schiff, das nun vor allem in der Karibik im Einsatz war – ab 1995 als SeaWind Crown.

1997 kam durch die Verschmelzung der Reedereien SeaWind Cruises, Dolphin Lines zur Cruise Holdings Ltd. und nachfolgender Übernahme aller Aktivitäten der Premier Cruise Line zur Formierung aller drei Partner zur Premier Cruises Inc.. Die SeaWind Crown wurde Ende des Jahres für die neuen Sicherheitsbestimmungen SOLAS präpariert und erhielt im Rahmen von größeren Umbauten noch ein Restaurant, zusätzliche Kabinen und Konferenzräume, wodurch sich die Kapazität von 624 auf 728 Gäste erhöhte. Der Rumpf präsentierte sich nunmehr in blauem Farbkleid mit goldfarbenen Band an der Oberkante und der Schornstein trug das Premier-Logo auf dunkelblauem Grund.

Foto: Jürgen Saupe

1999 übernahm die spanische Pullmantur Cruises das Schiff für Mittelmeerfahrten ab Barcelona in Charter. Das lief gut, aber dann doch schlecht, weil Schiffseigner Premier Cruise Inc. im September 2000 keine Rechnungen bezahlen konnte und das Schiff in die Kette gelegt wurde. Die Besatzung blieb ein halbes Jahr an Bord des in Barcelona „gestrandeten“ Schiffes und lebte von wohltätigen Organisationen. 2002 wurde das Schiff offiziell außer Dienst gestellt und in Barcelona als „totes Schiff“ aufgelegt. Nachdem eine von der Hafenbehörde beantragte Versteigerung erfolglos blieb, verließ das in Batumi registrierte und in Barcelona umbenannte Schiff am 28. Dezember 2003 nach mehr als dreijähriger Liegezeit den Hafen Barcelona. Via Suezkanal ging es in Richtung China. Im Februar 2004 traf es an der Pan-Yu-Werft bei Guangzhou ein, wo es anschließend verschrottet wurde.

Roland Mischke, maritimes Lektorat: Jens Meyer

Fincantieri-Neubau in Ancona übergeben

Viking Venus“ ungetauft auf Überführungsreise nach England

Foto: Fincantieri

Vierundzwanzig Monate nach dem ersten Stahlschnitt und zehn Monate nach dem Aufschwimmen im Baudock hat der Fincantieri-Werftbetrieb in Ancona am Donnerstagmorgen (15.04.2021) mit der Viking Venus den als Bau-Nr. H 6283 fertiggestellten jüngsten Neubau für die Viking Ocean Cruise-Flotte abgeliefert. Noch am gleichen Tag nahm der unter norwegischer Flagge in Fahrt gekommene 47842-BRZ-Neubau via Malta Kurs auf das Vereinigte Königreich. Dort soll er am 17. Mai von der britischen Journalistin Anne Diamond getauft werden, um anschließend die für das im Frühjahr und Sommer geplanten Reisen im Rahmen des England‘s Scenic Shores-Programm aufzunehmen. Erst kürzlich hatte die Reederei für Mai dieses Jahres den Restart ihrer Pandemie-bedingt eingestellten Reisen mit ausgewählten „Welcome Back“-Reisen in England, Bermuda und Island angekündigt, die ausschließlich von bereits geimpften Gästen gebucht werden können.

Bei dem für 930 Gäste in 465 Kabinen – ausschließlich Balkonkabinen und großzügige Suiten – auf sechs seiner 10 Decks ausgelegten Schiff handelt es sich bereits um die siebte Einheit einer bis 2027 von den italienischen Werftbetrieben der Fincantieri-Gruppe zu liefernden Serie von insgesamt 16 Einheiten dieses Typs. Das skandinavisch inspirierte Innendesign des 227,20 m langen, 28,80 m breiten und auf 6,7 m Tiefgang ca. 4900 tdw tragenden Neubaus, dessen Kontraktpreis mit ca. 340 Mio. EUR angegeben wird, stammt von der Londoner SMC Design und den in Los Angeles ansässigen Rottet Studios. Zur Ausstattung gehören zwei Pools, davon ein Infinity Pool am Heck sowie vier Aufzüge, ebenso wie ein großzügiger SPA-Bereich mit Sauna und Schnee-Grotte. Zur dieselelektrischen Maschinenanlage gehören vier MAN-Diesel – je zwei Motoren des Typs 9L32/44CR mit je 5040 kW bzw. 12V32/44CR mit je 6720 kW. Über zwei Wellen wird eine Leistung von 2 x 7250 kW auf zwei Propeller übertragen, womit eine Maximalgeschwindigkeit von 20 kn erreicht werden soll.

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https://www.youtube.com/watch?v=Bc6khSGlm3M
Video: Youtube/FincantieriChannel

Mit dem 2012 bestellten Typschiff Viking Star hatte die 1997 von Torstein Hagen als Flusskreuzfahrtunternehmen gegründete Reederei Viking Cruises ihre Aktivitäten um den Hochseebereich erweitert und die Zusammenarbeit mit der italienischen Fincantieri-Gruppe begonnen. Während der 2015 gelieferte Erstling Viking Star vom Fincantieri-Werftbetrieb in Marghera erstellt worden war, stammen alle zwischen 2016 und 2019 in Dienst gestellten Folgebauten, die Viking SeaViking SkyViking SunViking Orion und Viking Jupiter, aus Ancona.

Zwei weitere deutlich kleinere Neubauten erhält die mit Zentralen in Miami und Basel ansässige Reederei von der Fincantieri-Tochtergesellschaft Vard. Dabei handelt es sich um zwei bereits 2018 für ihre Neugründung Viking Expeditions bestellte Expeditionskreuzfahrtschiffe der Polaris-Klasse mit denen man sich ein weiteres Marktsegment erschließen will.

Nach Angaben von Viking-Chairman Torstein Hagen soll das erste dieser für 378 Gäste in 189 Kabinen ausgelegten Schiffe, deren Kaskos von Vard in Rumänien gebaut und bei einem norwegischen Vard-Zweigbetrieb komplettiert werden, im Januar 2022 als Viking Octantis in Fahrt kommen und das Schwesterschiff Viking Polaris im August 2022 folgen. Einschließlich der Option für zwei weitere Expeditionskreuzer dieses Typs umfasst das von Viking an die Fincantieri-Gruppe vergebene Gesamtauftragsvolumen damit 20 Neubauten. JPM

Pinguine als Trauzeugen – Hochzeit in der Antarktis

Etwas verrückt ist die Idee ja schon – und könnte schon deshalb Gefallen finden: Auf der Happy-Ever (ein frommer aber auch guter Wunsch für eine Heirat)-Reise, die am Valentinstag 2022 beginnt und in die Antarktis führt, können Paare heiraten. Entweder an Land, wo Robben oder Pinguine Zuschauer sind, oder auf der Brücke der neuen World Navigator. Der amerikanische Veranstalter Atlas Ocean Voyages, ein Tochterunternehmen der portugiesischen Mystic-Gruppe, hat ein Hochzeitspaket geschnürt, das von den Junggesellen/innen-Abenden bis zur Trauung mit den nötigen Lizenzen und diversen Geschenken wie Pinguinjacken oder Ausflügen geht. Im deutschsprachigen Bereich gibt es Informationen und Buchungsmöglichkeiten unter der Mail-Adresse info@nicko-cruises.de

Hier anbei die Original-PM des Veranstalters mit den Details.

Atlas Ocean Voyages unveils special Valentine’s Antarctica Weddings Voyage

Complimentary Legal Marriage Ceremonies for Couples Seeking the Most Adventurous Destination Wedding on Earth

Couples can exchange vows at ‘the end of the world’ on a once-in-a-lifetime Antarctica expedition with Atlas Ocean Voyages’ new Happy Ever Atlas destination weddings and vow renewals. Departing on Valentine’s Day, February 14, 2022, World Navigator’s Happy Ever Atlas voyage will offer couples and their companions the most adventurous destination wedding on earth. The Happy Ever Atlas destination wedding package is complimentary for guests when registered in advance. Plus, the bride enjoys a 50 percent savings off her stateroom when the wedding party books five or more rooms. The package includes a legal marriage license, valued at more than $650, and many additional inclusions, which ensure a unique, complete and unforgettable nuptial exchange. As with all Atlas luxe-adventure expeditions, all guests travel in the brand’s signature All Inclusive All The Way style, which, on Antarctica expeditions, includes complimentary round-trip air travel aboard Atlas’ private charter jet service direct to Ushuaia, Argentina. For more information about Atlas Ocean Voyages’ Happy Ever Atlas wedding package, please visit www.AtlasOceanVoyages.com/AntarcticaWedding.

Foto: Atlas Ocean Voyages

“Antarctica is the most coveted bucket-list destination and Atlas Ocean Voyages is delivering the Seventh Continent in the most distinctive and memorable way,” said Alberto Aliberti, President of Atlas Ocean Voyages. “World Navigator’s Happy Ever Atlas voyage will offer couples the most unique setting to exchange their vows for a wedding day they will never forget. Throughout the voyage, guests will also discover fascinating wildlife; awe at Antarctica’s pristine and majestic landscape; and learn about the need to sustain and preserve our planet’s fragile ecosystem.”

Atlas will provide an officiant to conduct the ceremony; a wedding coordinator to ensure everything is perfect for the big day; and a professional wedding photographer to capture each breathtaking moment. Depending on weather, ceremonies can be performed both on land, with penguins, seals and other Antarctica wildlife to bear witness, or in shipboard venues, including World Navigator’s bridge.

The Happy Ever Atlas wedding package includes marriage license, one-tier wedding cake, digital photo package, welcome itinerary & giftbag, personalized bridal parasol, custom penguin jackets, flower bouquet and boutonniere, and custom nuptial announcements and Thank You cards. World Navigator will also throw separate group bachelorette and bachelor parties, as well as host a wedding reception.

Additionally, Atlas will establish an online wedding registry, which allows family and friends to contribute to the couple’s voyage costs or other gifts. Family and friends can gift upgraded transfers, excursions, spa services and more.

Atlas’ signature All Inclusive All the Way provides all guests a complete and seamless experience by including complimentary round-trip air travel, choice of a shore excursion at every port, prepaid gratuities, polar parkas, emergency medical evacuation insurance, premium wine and spirits, international beers and coffees, Wi-Fi, L’OCCITANE bath amenities, and regionally inspired gourmet dining. In every stateroom, guests enjoy binoculars to use on board, en suite coffee, tea and personalized bar service, and butler service in suites.

For its Antarctica voyages, Atlas is the first and only cruise brand to charter its own widebody private jet to bring guests in a safe bubble directly to Ushuaia, where Antarctica expeditions embark. Guests travel from 16 major U.S. and Canada gateways and connect with Atlas’ branded jet at Orlando airport. Atlas’ private charter jet eliminates lengthy layovers in an international airport, common with very limited commercial options.

Atlas’ Plan With Confidence flexible travel policy provides travelers a 100 percent refund of deposited funds up to 91 days prior to sailing. Plus, they can change their reservation as many times as they want, up to 15 days before their voyages’ sail date. They can even change their destination and sail with Atlas in another part of the world or choose to cancel at least 15 days or more prior to the departure date and be assured of a 100 percent future cruise credit.

Atlas Ocean Voyages is a luxe-adventure expedition cruise brand designed for experienced and fun-seeking travelers to immerse in exciting and awe-inspiring moments in less-visited, bucket-list destinations. At 9,930 GRTs, World Navigator fosters a refined and convivial ambience for up to 196 guests and features the most-modern hygiene and cleanliness measures incorporated into her state-of-the-art design.

World Navigator is Polar Category C- and Ice Class 1B-certified and her construction is on schedule for delivery in July 2021. World Navigator will be joined by World Traveller and World Seeker in 2022 and World Adventurer and World Discoverer in 2023.

Text: PM Atlas Ocean Voyages

„Disney Wish“ – Die Nasenspitze ist da

Eine Woche nach der Kiellegung der Disney Wish geht die Montage der rund 80 Blöcke des rund 340 Meter langen Schiffes in die heiße Phase. Am 16. April brachte der Schlepper Ems Pull die beiden Bugblöcke mit der Manöverstation und der Bugspitze durch den Nord-Ostsee-Kanal zur Nordsee.

Besonders markant ist dabei der Vorsteven mit der Bugspitze. Mit etwas Phantasie ließ sich die Nasenspitze von Mickey Mouse erkennen.

Gebaut hatte die beiden über 300 Tonnen schweren Einheiten die Danziger Werft Marine Projects, die seit über zehn Jahren Bug-Sektionen der Neubauten der Meyer Werft baut. Für den Transport wurden die Blöcke dann auf Pontons geladen und so über Ost- und Nordsee transportiert.

Foto: Frank Behlling

Die Disney Wish soll 2022 in Papenburg fertiggestellt werden. Das Schiff ist bereits sehr weit fortgeschritten. Wie bei Disney Tradition, bekommt die Disney Wish auch wieder ein sehr kunstvolles Relief am Bug. Dieses Relief soll das Motto des Schiffes beinhalten. Für die Überfahrt des Bugs war das Relief jedoch mit einer Plane geschützt worden.

Die Kiellegung des Disney-Schiffes war am 8. April im Dock II der Werft. Unter der Baunummer 705 wird das 144000 BRZ große Schiff jetzt vormontiert. Einzelne Rumpfsegmente sind bereits im Dock, darunter auch der Wulstbug.

Foto: Frank Behlling

Die Disney Wish knüpft an die 2011 und 2012 in Papenburg gebauten Schiffe Disney Dream und Disney Fantasy an. Der Neubau ist war etwas größer als die beiden Vorgänger, soll aber mit 1250 Kabinen eine fast identische Kapazität haben.

Nach dem Ausdocken der 337 Meter langen AIDAcosma (Baunummer 709) im Sommer wird dann der komplette Rumpf der Disney Wish im Dock zusammengesetzt. Bis dahin fertigt die Werft das 300 Meter lange Schiff in verschiedenen Großsektionen vor, die zum Teil schwimmend an der Ausrüstungspier liegen.

Disney hat insgesamt drei Neubauten bei der Meyer Werft bestellt. Damit ist die Auslastung der Werft bis 2024 gesichert. Es sind die ersten Schiffe der Disney-Flotte mit LNG als Treibstoff. FB

Fjord FSTR künftig mit 37 kn über das Skagerrak

Nach fünfwöchiger Überführungsreise in Hirtshals eingetroffen

Nach einer am 7. März begonnenen fünfwöchigen Überführungsreise durch 11 Zeitzonen, unfreiwilliger Verzögerung vor der Einfahrt in den vorübergehend blockierten Suezkanal und letztem Zwischenstopp zur Bebunkerung und zur Verproviantierung der 11-köpfigen Crew in Gibraltar ist der größte bisher von der Austal-Werft in Balamban auf den Philippinen fertiggestellte Neubau, der am 26. Februar 2021 an die norwegische Fjord Line abgelieferte Hochgeschwindigkeitskatamaran Fjord FSTR, am vergangenem Sonntag (11. April) um 13.00 Uhr unter Führung von Kapitän Thorup in seinem dänischen Heimathafen Hirtshals eingetroffen. Dort erfolgen jetzt letzte Ausrüstungsarbeiten und das Training der Besatzung.

Foto: Fjord Line

In wenigen Wochen soll der von DNV klassifizierte 73-Mio. Euro-Neubau (IMO-Nr. 9837339) als Ersatz für die im vergangenen Jahr an die Flensburger Reederei FRS verkaufte Fjord Cat zwischen Hirtshals und dem norwegischen Kristiansand unter dänischer Flagge in Fahrt kommen und die Kapazität auf dieser mit einer Transitzeit von 2 Stunden und 15 Minuten schnellsten Seeroute zwischen Norwegen und Dänemark verdoppeln. Die Kiellegung der im Sommer 2017 als Werft-Nr. 419 bei Austal Pty bestellten Fjord FSTR erfolgte am 29.09.2019 in Balamban und das Roll-out aus der Halle auf den halbtauchenden Schwergutfrachter Giant 5 mit dem anschließenden Aufschwimmen von dessen Deck fand im Februar letzten Jahres statt. Wegen der globalen Corona-Pandemie musste der mit 11888 BRZ vermessene Neubau allerdings noch ein Jahr an der Werft bleiben. Das 109 m lange, 30 m breite und auf max. 3,32 m Tiefgang rd. 1000 tdw tragende Schiff, das mit einer Motorleistung seiner vier MAN-Diesel von insgesamt 51495 PS (37875 kW) über seine Waterjet-Antriebe eine maximale Geschwindigkeit von 37 kn erreicht, kann maximal 1200 Gäste an Bord nehmen, denen u.a. ein Cafe, Bistro, eine Lounge, drei Restaurants und eine Kaffee-Bar sowie ein Kinderspielbereich und ein 250qm Tax-Free-Shop zur Verfügung stehen.

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https://www.youtube.com/watch?v=dv3JWyR48BA
Video: Youtube/Fjord Line

Für Kraftfahrzeuge gibt es auf den beiden Autodecks 404 Stellplätze einschl. einer Ladestation für Elektroautos. Nach Angaben von Fjord Line-Chef Brian Thorsted Hansen ist der Neubau mit diversen innovativen Einrichtungen ausgestattet, die sowohl die Seefähigkeit als auch den Gästekomfort verbessern sollen. Zudem sollen die optimierten Rumpflinien des Katamarans zu einer Minimierung des Brennstoffverbrauchs und einer Verbesserung der Stabilität im Seegang beitragen, wenn er das Skagerrak befährt. Man erwarte von dem auch für den Transport schwerer Ladungen ausgelegten Neubau zudem eine Einsparung der CO2-Emissionen pro Passagier-Kilometer von 32 Prozent. JPM

Eine Reise in die Unterwelt

Wahrhaft unterirdisch geht es in diesem Buch zu, im eigentlichen Sinne des Wortes.

Es dreht sich um gigantische Höhlen (wie die Postojna-Höhle in Slowenien mit ihren seltsamen Amphibien), künstliche Tunnel (wie die Fluchttunnel unter der Berliner Mauer oder Schmugglerwege zwischen Mexiko und den USA), Bunkeranlagen (wie die geheimen Bunker der britischen Regierung), Totenstädte im Untergrund oder Krater und Grotten (wie die französische Grotte Chauvet mit ihren sensationellen Wandmalereien). Kurzum ein Ausflug in die Geheimnisse der Unterwelt, seien sie nun natürlichen oder künstlichen Ursprungs.

„In unserer Vorstellung von einer Welt im Untergrund liegt etwas Geheimnisvolles, vielleicht sogar etwas Makabres, das die Fantasie anregt“, schreibt der Autor Chris Fitch und sieht eine „erstaunliche Vielfalt der unterirdischen Orte auf unserem endlos faszinierenden Planeten.“

Chris Fitch ist Geograf und Weltbürger: in London geboren, auf den Salomonen aufgewachsen, lebte er in Taiwan und Südkorea, jetzt wieder in London. Er schreibt u.a. als leitender Redakteur für Geographical, der Haus-Zeitschrift der Royal Geographical Society. Designer Matthew Young sorgte für die Illustrationen und die Kartografie.

Subterranea. Die geheimnisvolle Welt unter der Erde von Chris Fitch und Matthew Young. ISBN: 978-3-95416-352-6, Preis: 29,99 Euro, Verlag: Frederking & Thaler, www.verlagshaus24.de/frederking-thaler/

Fotos via Verlag

Das Reisejahr 2021 nimmt bei TUI Cruises Fahrt auf

Neustart für die Mein Schiff 5 mit Fahrten ab Griechenland 

Pressemitteilung

Endlich wieder Griechenland: Die Mein Schiff 5 nimmt ab dem 13. Mai erneut den Betrieb auf und bietet Fahrten durch die griechischen Inselwelten an. Abwechselnd werden auf zwei unterschiedlichen, jeweils einwöchigen Touren ab/bis Kreta entweder Rhodos, Piräus (Athen) und Souda (Chania) oder Korfu, Katakolon und Piräus angefahren. Die insgesamt sechs Reisen sind ab heute buchbar. 

Hygiene- und Sicherheitsstandards bei An- und Abreise sowie Landgängen  

Bereits im vergangenen Herbst fuhr die Mein Schiff 6 entlang der griechischen Küste. Auf diesen Fahrten waren erstmals wieder Landausflüge möglich. Genau wie damals gilt für die jetzt startende Griechenland-Saison: Die Reisen werden ausschließlich als Gesamtpaket inklusive An- und Abreise in eigens gecharterten Flugzeugen, die ausschließlich von Mein Schiff-Gästen genutzt werden, angeboten. So stellt TUI Cruises sicher, dass die hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards nicht nur an Bord der Schiffe, sondern über die gesamte Reise hinweg, eingehalten werden. Aus diesem Grund sind auch Landgänge nur durch, von TUI Cruises vermittelten, Landausflüge möglich.

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https://www.youtube.com/watch?v=0VwFyzGHgj4
Video: Youtube/TUI Cruises – Mein Schiff

Über das Gesundheits- und Hygienekonzept von TUI Cruises

Seit Juli 2020 sind mehr als 80.000 zufriedene Gäste mit der Mein Schiff Flotte gereist. Mit dem Gesundheits- und Hygienekonzept beweist TUI Cruises, dass sicheres und gesundes Reisen an Bord der Mein Schiff Flotte auch in Zeiten von Corona möglich ist. Die Gäste erhalten alles aus einer Hand – für ein entspanntes und sorgenfreies Reisen auf höchstem Sicherheitsniveau: Vom verpflichtenden COVID-19 Test vor der Reise über ein bewährtes Hygiene- und Sicherheitskonzept zum Schutz von Gästen und Besatzung. Dabei bleiben die Gäste unter sich. Bewusst reduzierte Kapazitäten von maximal 60 Prozent sorgen für ein noch großzügigeres Platz-pro-Passagier Verhältnis. So kann jederzeit und überall an Bord genug Abstand gehalten werden. 

Buchungsinformation und Preisbeispiel

Die Griechenland-Fahrten mit der Mein Schiff 5 sind ab sofort im Reisebüro und auf www.tuicruises.com buchbar. Die 7-tägige Reisen ab/bis Kreta inklusive An- und Abreise und mit Premium Alles Inklusive kostet bei Doppelbelegung pro Person ab 1.399 Euro in der Balkonkabine und ab 1.849 Euro in der Juniorsuite.

Text: PM TUI Cruises