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NEUES JAHR, NEUES URLAUBS-ICH: SOLOREISEN SIND 2023 BEI DEUTSCHEN, ÖSTERREICHERN UND SCHWEIZERN UNGLAUBLICH BELIEBTNEUES JAHR, NEUES URLAUBS-ICH: SOLOREISEN SIND 2023 BEI DEUTSCHEN

Pressemitteilung

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Norwegian Cruise Line zum Thema Alleinreisen liefert spannende neue Einblicke

Fehlende Mitreisende sind selten der Grund für einen Solotrip, vielmehr spielen intrinsische Motive eine Rolle

Kreuzfahrten gehören zu den Top-5-Reisearten

Allein zu verreisen wird immer beliebter. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, Freunde oder Familie im nächsten Urlaub zu Hause zu lassen. Laut einer aktuellen Erhebung von OnePoll für Norwegian Cruise Line (NCL), dem Innovationsführer in der weltweiten Kreuzfahrtindustrie, planen mehr als die Hälfte (54%) aller Deutschen, rund zwei Drittel der Österreicher und sogar 80% der Schweizer in diesem Jahr allein zu verreisen.

Für die von NCL in Auftrag gegebene Umfrage in Zusammenarbeit mit OnePoll wurden im Zeitraum vom 22. Dezember 2022 bis 05. Januar 2023 in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils 500 Personen im Alter von 25 bis 55 Jahren befragt, die 2023 planen, allein zu verreisen.

Darüber hinaus gibt die Umfrage Aufschluss über die Gründe, allein zu verreisen, darüber, welches die beliebtesten Ziele sind, und welchen Stellenwert Kreuzfahrten für Alleinreisende haben.

„Reisen ist eine fantastische Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und seinen Horizont abseits des Bekannten zu erweitern. Ich möchte alle ermutigen, ihren Traumurlaub in diesem Jahr zu priorisieren und das meiste aus ihrer kostbaren freien Zeit herauszuholen – ob allein oder in Gesellschaft“, sagt Kevin Bubolz, Managing Director Continental Europe, Middle East & Africa bei NCL.

Die detaillierten Ergebnisse aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und Bildmaterial finden Sie im Anhang oder unter den folgenden Links:

  • Neues Jahr, neues Urlaubs-Ich: Mehr als die Hälfte (54%) der Deutschen plant 2023 allein zu verreisen
  • Neues Jahr, neues Urlaubs-Ich: Rund zwei Drittel (62%) der Österreicher planen 2023 allein zu verreisen
  •  Neues Jahr, neues Urlaubs-Ich: 80% der Schweizer planen 2023 allein zu verreisen

NCL hat 2010 als erste Kreuzfahrtreederei weltweit ihr preisgekröntes Studio-Konzept für Alleinreisende lanciert, das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und preislich entsprechend gestaltet ist. NCLs Studio-Komplex ist nur mit einer entsprechenden Schlüsselkarte zugänglich und bietet Alleinreisenden neben komfortablen Studio-Kabinen eine stilvolle Lounge, in der sie sich zurückziehen und mit Gleichgesinnten in Kontakt treten können. Studios sind auf acht Schiffen der NCL-Flotte zu finden, die die begehrtesten Ziele weltweit ansteuern, darunter Hawaii, Alaska, die Karibik und Europa.

Für weitere Informationen über die preisgekrönte Flotte des Unternehmens mit 18 Schiffen und weltweiten Reiserouten oder um eine Kreuzfahrt zu buchen, wenden Sie sich bitte an ein Reisebüro oder besuchen Sie www.ncl.com.

Text: PM NCL

Swan Hellenic Statement regarding the vessel SH Minerva

Pressemitteilung

Following negotiations and discussions ongoing since September 2022 and concluded in January this year, Swan Hellenic and its Irish counsels have identified a legal mechanism that allows it to take ownership of SH Minerva by acquiring the GTLK subsidiary company which is currently the registered owner of the vessel. The necessary application to the Central Bank of Ireland was finalised some weeks ago and has already been submitted. Approval of the transaction is expected to take 2-3 weeks. Pending the issue of this license by the Central Bank of Ireland, Swan Hellenic has decided to postpone the reactivation of SH Minerva. The 31-night cruise of Antarctica scheduled to depart on the 7th of February has therefore regrettably been cancelled.

Text: PM Swan Hellenic

Rock ‘n‘ Sail 2023 mit Peter Maffay und Band erstmals an Bord der Mein Schiff Flotte

Pressemitteilung

Erfolgreicher Buchungsstart der Ostsee-Reise auf der Mein Schiff 4

Kurz nach Verkaufsstart der Rock ’n‘ Sail 2023 mit Peter Maffay und Band sind nur noch wenige Kabinen buchbar. Schnell sein lohnt sich also für die Fans, um bei dieser Premiere dabei sein zu können. Am 10.09.2023 startet die 5-tägige Reise Rock ‘n‘ Sail 2023 mit Peter Maffay und Band: Erstmalig geht Ausnahmemusiker Peter Maffay mit seiner Band an Bord der Mein Schiff Flotte und gibt auf der 5-tägigen Reise vom 10.09. bis 15.09.2023 von Kiel über Helsinki bis Stockholm und wieder zurück nach Kiel drei Konzerte auf der Mein Schiff 4*. 

Zusätzlich wird es bei dieser ganz besonderen Ostsee-Reise Konzerte weiterer Künstlerinnen und Künstler, Talkrunden rund um die Themen Musikbranche und Kreuzfahrten sowie Workshops mit Mitgliedern der Peter Maffay Band und anderen Musikerinnen und Musikern geben.

Infos zu Buchung und Preisen:
Die 5-tägige Reise mit der Mein Schiff 4 startet in Kiel und führt über Helsinki und Stockholm zurück nach Kiel. Die Fahrt kostet mit dem Rock ‘n‘ Sail-Programm und den Mein Schiff Premium-Inklusivleistungen in einer Innenkabine bei Doppelbelegung ab 1.399 Euro pro Person. Eine Außenkabine gibt es ab 1.499 Euro und eine Balkonkabine ab 1.699 Euro pro Person, jeweils im PLUS-Tarif. 

Diese Reise ist im Reisebüro, unter www.meinschiff.com oder telefonisch unter +49 40 60001-5111 buchbar.

* Peter Maffay wird auf der Reise drei Live-Konzerte geben. Die genauen Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Pro Reiseteilnehmer ist nur eine Eintrittskarte für eines der Konzerte buchbar. So wird garantiert, dass alle Kreuzfahrtgäste ein Ticket für eines der Konzerte erhalten.

Text: PM TUI Cruises

Gutes Auftragspolster bei Chantiers de l’Atlantique

Die französische Großwerft Chantiers de l‘Atlantique in St. Nazaire hat sich ein gutes Auftragspolster zugelegt. Das Unternehmen hat nicht nur die größten Kreuzfahrer Europas im Auftragsbestand, sondern auch die modernsten Marinetanker. Bis 2029 erstreckt sich aktuell der Auftragsbestand der Werft.

Davon sind elf Kreuzfahrtschiffe, Yachten und vier Marineeinheiten. Darüber hinaus baut die Werft noch Plattformen für die Offshore-Windparks in Frankreich.

CELEBRITY ASCENT,
Foto: Celebrity Cruises

Wichtigste Kunden sind aktuell die Reedereien MSC Crociere (Genf) und Royal Caribbean (Miami). Seit vergangener Woche liegen jetzt zwei Kreuzfahrtschiffe dieser Reedereien parallel in der Ausrüstung. Neben der im Herbst ausgedockten MSC Euribia ist am 20. Januar auch die Celebrity Ascent aufgeschwommen.

Während die MSC Euribia bereits im kommenden Mai ausgeliefert wird, folgt die Celebrity Ascent im Herbst. Darüber hinaus werden drei weitere Kreuzfahrtschiffe der World-Klasse bis 2027 gebaut. Das nächste soll im Frühjahr 2025 als MSC World America in Fahrt kommen.

Mit dem Ausdocken der Celebrity Ascent ist jetzt auch im großen Baudock Platz für die Montage der Rümpfe der MSC World America und der Utopia of the Seas von Royal Caribbean.

Die „Utopia“ (Baunummer A35) soll 2024 in Fahrt kommen. Sie ist das sechste und letzte Schiff der „Oasis“-Klasse. Im Unterschied zu den fünf Vorgängerinnen bekommt die Utopia of the Seas einen LNG-Antrieb von Wärtsilä.

Jacques Chevallier, Foto: Frank Behling

Die MSC World America (Baunummer X34) folgt dann zum Jahresbeginn 2025. Die beiden nächsten World-Schiffe von MSC rutschen entsprechend ein Jahr weiter nach hinten.

Da in den kommenden Jahren zunächst nicht mit weiteren Kreuzfahrtschiffen gerechnet wird, stellt auch Chantiers de l’Atlantique die Produktion auf Marineschiffe um. Seit Januar befindet sich mit der Jacques Chevallier der erste von vier neuen Flottenversorgern in der Erprobung. Die Schiffe werden für umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro bei Chantiers de l’Atlantique gebaut. Außerdem ist die Werft im Rennen für den Bau eines zweiten Flugzeugträgers für die französische Marine.

„Orient Express Silenseas“-Animation, Abbildung: Maxime d’Angeac for Orient Express/Accor

Ein weiteres Standbein wird der Bau von Megayachten und Segelkreuzfahrtschiffen. Die Werft in St. Nazaire bereitet den Baustart des neuen Segelkreuzfahrers Orient Express Silenseas für die Hotelgruppe Accor vor.

Das erste von drei neuen Segelkreuzfahrtschiffen soll im Frühjahr 2026 von Europa zur Jungfernfahrt in die Karibik starten. Das 220 Meter lange Schiff wird über drei Masten mit einer Gesamthöhe von über 100 Meter verfügen. Der Bau dieser Segelschiffe soll für die Werft neue Maßstäbe setzen. FB

Galileo Galilei

Die Galileo Galilei war ein italienisches Linienpassagierschiff, das später zum Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde. Es ging nach unruhigen Jahren bei einem ungeklärten Brand im Maschinenraum unter.

Der bauchige Bug der Galileo Galilei war das Erkennungsmerkmal des Schiffes, ebenso ein formschöner Schornstein mit Abgasleitblech und Teleskop-Abgasrohr. Auch ein langgestreckter und verglaster Wintergarten imponierte. Der Passagierbereich des Schiffes war in zwei Klassen geteilt: in die Erste Klasse und die Touristenklasse.


Foto: Sammlung JSA

Die Decks trugen von A bis E Namen wie Captains, Lido oder Promenade. Im zweiten Deck, dem Lido-Deck direkt hinter dem Schornstein, befand sich der Lido-Bereich mit der Veranda. Hinter den zwei Speisesälen lockte auf Deck B noch ein Teil des Promenadendecks mit farbenfreudigen Lounges, die zudem sehr geräumig ausgelegt waren. Das Strandbad war im Heck angeordnet worden, dort tummelten sich die Gäste der Touristenklasse. Auf den Decks darüber befanden sich die durchweg größeren Erste-Klasse-Kabinen, sie hatten breitere Betten und andere Annehmlichkeiten. Das Schiff war beliebt bei den Passagieren.

Die Galileo Galilei gehörte der italienischen Reederei Lloyd Triestino, sie wurde 1960 in Auftrag gegeben und trat am 22. April 1963 ihre Jungfernfahrt von Genua nach Sydney an. Seinerzeit gab es noch einen erheblichen Bedarf für diese Route, weil Australien als Traumland galt und viele Auswanderer dorthin wollten. Am 18. November 1963 startete auch das am 24. September 1961 vom Stapel gelaufene Schwesterschiff Guglielmo Marconi zu seiner Jungfernreise nach Sydney. Die Schiffe nutzten größtenteils den Suezkanal, später auch den Panamakanal.

Foto: Sammlung JSA

Beide Schiffe fanden viele Passagiere, vorrangig Italiener, aber auch Bürger anderer Nationen, großartig. Die Galileo war bis 1973 ein überaus erfolgreicher Dampfer. In dem Jahr setzte aber die Ölkrise ein, die alles durcheinanderwirbelte, zudem waren Luftfahrtangebote immer attraktiver geworden. Die Flugzeuge verdrängten die Schifffahrt zunehmend, die Passagierzahlen sackten stetig ab.

Die Galileo Galilei war als Baunummer 1982 von der Bauwerft Cantieri Riuniti dell’Adriatico in Monfalcone erstellt worden. Am 2. Juli 1961 lief sie vom Stapel, die Übernahme durch die Auftraggeber erfolgte im März 1963. Das Schiff war 213,65 Meter lang und 28,71 Meter breit. Der Tiefgang lag bei 8,536 m, die Vermessung bei 27.888 BRT (nach Umbau 30.044 BRT). Im Maschinenraum befanden sich vier De-Laval-San-Andrea-Dampfgetriebeturbinen, die auf zwei Festpropeller arbeiteten. Die Maschinenleistung betrug 32.824 kW (44.628 PS), die Dienstgeschwindigkeit 24 Knoten (44 km/h), max. 27,4 kn. Die Passagierzahl wurde anfangs mit 1750 angegeben, nach dem Umbau zum Kreuzfahrtschiff waren es noch 1248 Gäste. Zur Besatzung gehörten 632 Personen.


Foto: Jürgen Saupe

Am 13. Januar 1975 kam es zu einem Unfall: Die Galileo lief an der Küste Westafrikas auf Grund, die Reederei ließ das Schiff in den Heimathafen Genua zurückbringen, dort sollte es repariert werden. Doch die Arbeiten wurden immer mehr aufgeschoben, so dass der Dampfer 1977 ausgemustert wurde.

Im Oktober 1977 brachte man den Dampfer schließlich nach Palermo, dort wurde er in anderthalb Jahren zum Kreuzfahrtschiff umgewandelt. Dabei war entschieden worden, dass die im Liniendienst zuvor bestehende Trennung der Passagiere in Erste Klasse und Touristenklasse gestrichen wurde, weil sie nicht mehr als zeitgemäß empfunden wurde. Nach zufriedenstellendem Abschluss der Arbeiten ging das Schiff am 24. März 1979 in die Obhut der neu gegründeten Reederei Italia Crociere, die ein Ableger der Italian Line war. Der Kreuzfahrtbetrieb lief zunächst ganz und gar nicht optimal, so dass die Italian Line schon bald den Einsatz beendete. Das Schiff wurde wegen miserabler wirtschaftlicher Ergebnisse ab September 1979 in Genua aufgelegt. 1980 entschied die Reederei den Passagierdienst mit diesem Dampfer endgültig einzustellen.


Foto: Jürgen Saupe
Foto: Sammlung JSA

Vier Jahre währte die Aufliegezeit der Galileo Galilei, eine kostenträchtige Katastrophe. Noch hielt man daran fest, wieder eine wirtschaftliche Lösung hinzubekommen, aber das gelang nicht. Wenn ein Schiff längere Zeit als Auflieger angesehen und zeitweise außer Betrieb genommen wird, wird es oft aufgegeben. Der Italian Line gelang es aber 1983, die Galileo Galilei an die griechische Reederei Chandris zu verkaufen, die den Schiffsnamen auf Galileo verkürzte. Anschließend wurde der Dampfer wieder saniert werden, das erfolgte in Genua. Der Umbau erforderte zusätzliche Aufbauten, so dass das Schiff danach ziemlich verändert aussah.

Foto: Jürgen Saupe

1984 unternahm die Galileo Kreuzfahrten in der Karibik. Nachdem die Home Lines 1989 von der Holland America Line übernommen worden war und den Betrieb eingestellt hatte, beschlossen die Bosse von Chandris als Ersatz eine neue Reederei zu gründen. Die Galileo wurde im Oktober 1989 an die Lloyd-Werft in Bremerhaven geschickt, weil Modernisierungen fällig waren und zusätzliche Kabinen installiert werden sollten. Der Umbau dauerte bis in den Februar 1990. Es bescherte der Galileo Galilei einen neuen Auftritt.

Nachdem die von Chandris neugegründete Reederei Celebrity Cruises entstanden war, übernahm diese am 1. März 1990 das Schiff als ihre erste Einheit. Es erhielt einen neuen Namen: Meridian. Es wurde wieder in der Karibik eingesetzt, wichtigster Ausgangshafen war Port Canaveral. Nach langer Zeit erzielte die Meridian für die Reederei wieder gute Einnahmen. Nach der Indienststellung der Neubauten Horizon (1990) und Zenith (1992) war die Meridian allerdings das kleinste und zudem älteste Schiff in der wachsenden Flotte der Reederei.



1997 gab es einen Einschnitt, der Folgen hatte. Die Aktienmehrheit der Celebrity Cruises wurde von Royal Caribbean International erworben, Chandris blieb nur eine Minderheitsbeteiligung. Die neue Führung stürmte ins Kreuzfahrtgeschäft, es wurde die Flotte mit weiteren Neubauten modernisiert. Als ab 1995 die Einheiten der Century-Klasse zuliefen wurde die Meridian an eine neugegründete Reederei verkauft, die Sun Cruises.

Bei Sun Cruises wurde die Meridian in Sun Vista umbenannt. Man setzte sie in der Straße von Malakka ein, eine Meeresstraße in Südostasien, verbunden mit der Andaman Sea im Südchinesischen Meer und der Java Sea. Sie war das einzige Schiff der in Singapur ansässigen Reederei Sun Cruises. Die Konkurrenz war jedoch groß, dort waren Schiffe von größeren Reedereien unterwegs, zum Beispiel von Star Cruises. Die Sun Vista war unterlegen.

Am 20. Mai 1999 kam es auf der Sun Vista zu einem Unglück, auf dem Weg von Phuket nach Singapur brach ein Feuer im Maschinenraum aus. Die Gründe dafür konnten nie geklärt werden. Die Sun Vista war antriebslos und musste evakuiert werden. Alle 472 Passagiere konnten gerettet werden, ebenso die 672 Besatzungsmitglieder. Zwar beschränkte sich der Brand auf den Maschinenraum, dennoch kam es in der Nacht zum 21. Mai zu einer Schlagseite, so dass das Schiff gegen 01.21 Uhr nachts im Meer versank. Die Ursache des Untergangs konnte nie geklärt werden. Nur wenige Monate später meldete die Reederei Sun Cruises Insolvenz an.

Das Wrack der Sun Vista wurde bis heute nicht gehoben. Es liegt in etwa 33 bis 64 Metern in der Tiefe, 40 Meilen westlich von Penang. Für Wracktaucher ist es ein beliebtes Ziel, allerdings ist das Tauchen an dem Ort nicht ungefährlich, weil es in der Straße von Malakka regen Schiffsverkehr gibt, außerdem behindern Strömungen und die Sichtverhältnisse sind schlecht. Die einstige Galileo Galilei wird wohl nie wieder aus dem Wasser geholt werden.

Roland Mischke, maritimes Lektorat: Jens Meyer

„Gesine von Papenburg“: Einzige in Fahrt befindliche friesische Schmack bei Meyer Werft generalüberholt

Die seit Jahrzehnten auf den Bau modernster Kreuzliner fokussierte Papenburger Meyer Werft hat die Arbeit an einem „historischen“ Projekt abgeschlossen: Der Segler Gesine von Papenburg war in den vergangenen zehn Wochen Gast im größten überdachten Schiffbaudock der Welt. Die Schmack, ein in Stahl- statt Holzbauweise erstellter Nachbau eines historischen Segelschiffes, war dort zu umfassenden Wartungs- und Modernisierungsarbeiten trockengestellt worden.

Mit einem Team von insgesamt rund 10 Menschen erledigte der Freundeskreis Gesine von Papenburg mit Unterstützung der Werft zahlreiche Reparatur- und Wartungsarbeiten an dem 75 Tonnen schweren, 28,3 Meter langen und 5,4 Meter breiten Schiff, das Platz für ca. 25 Gäste bietet. Vor dem Werftaufenthalt war schon die 131 kW leistende Antriebsmaschine durch den Freundeskreis ausgebaut und zur Wartung an einen Fachbetrieb geschickt worden.


Attraktion für Shipslover: die „Gesine von Papenburg“, Foto: Jens Meyer

Im Baudock wurde dann u.a. eine Stahlplatte im Unterwasserbereich ausgetauscht und im Anschluss das Unterwasserschiff neu konserviert. Zudem wurde die Reling auf die nötige Sicherheitshöhe von einem Meter gebracht sowie einige Arbeiten an Ventilen und Rohrleitungen erledigt. Nach der Rückkehr an den Liegeplatz am Hampoel sind dann durch den Freundeskreis noch der Wiedereinbau der Maschine sowie der Einbau einer Brandlösch- und Brandmeldeanlage für den Maschinenraum zu leisten.

„Wir freuen uns, dass die Gesine nun wieder vollständig generalüberholt und einsatzfähig ist. Der Dank gilt unseren Vereinskameraden und den Kollegen der Werft, die tatkräftig mitgearbeitet haben. Jetzt brauchen wir nur noch ein paar weitere Skipper, die uns auch bei den späteren Einsatzfahrten helfen,“ sagten Georg Olker und Uwe Wulff, 1. und 2. Vorsitzende des Vereins.

Bei der Gesine von Papenburg handelt es sich um einen fast originalgetreuen Nachbau einer friesischen Schmack, von der lediglich ein weiteres Modell im Sielhafenmuseum von Carolinensiel ausgestellt ist. Vorlage war ein historisches Papenburger Segelschiff. Das Schiff entstand bei einem Ausbildungsprojekt der Meyer Werft – als Stahlmodell im Maßstab 1:1. Zwischen 1977 und 1985 fertigen die Auszubildenden der Werft insgesamt sechs solcher Nachbauten von unterschiedlichen Schiffstypen, die im 19. Jahrhundert in der Region verbreitet waren. Sie bilden noch immer das Freilicht-Schifffahrtsmuseum und prägen bis heute das Bild der Stadt Papenburg. JPM

Ship to Ship: Methanol-Bunkerungspremiere in Göteborg

Ein Meilenstein für den Einsatz von Methanol als Schiffskraftstoff: Im Hafen von Göteborg ist am 23. Januar 2023 die mit Methanol betriebene Ro/Pax-Fähre Stena Germanica als erstes Fracht- und/oder Passagierschiff der Welt mit Methanol von Schiff zu Schiff bebunkert worden.

Die 2001 in Spanien erbaute und 2007 von der Lloyd Werft in Bremerhaven um 52 m verlängerte Stena Germanica (BRZ: 51837) war bisher ausschließlich mit Methanol bebunkert worden, das per LKW angeliefert wurde.

„Dies ist eine wegweisende Demonstration, die belegt, dass es einen praktikablen Weg gibt, das Bunkern von Methanol von Schiff zu Schiff abzuwickeln. Dies stärkt unsere Position als Bunkerdrehscheibe und zeigt auch anderen Häfen, dass dies auf sichere und effiziente Weise möglich ist – nicht nur hier, sondern auch in anderen Häfen auf der ganzen Welt. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, um einen pragmatischen und sicheren Ansatz für die Umsetzung von Bunkerverfahren für Methanol zu finden,“ sagte Christoffer Lillhage, Senior Business Development Manager Energy bei der Göteborger Hafenbehörde. Letztendlich werde dies zu dem Ziel der Branche beitragen, die Schifffahrt insgesamt zu dekarbonisieren.

Highlights zum Valentinstag an Bord der Schiffe von MSC Cruises

Pressemitteilung

Mit 21 Schiffen und unzähligen Reisezielen stehen den Gästen von MSC Cruises viele romantische Angebote an Bord zur Wahl: von exquisiten Spezialitätenrestaurants bis hin zu einer Nacht auf der Tanzfläche – es ist für jeden etwas dabei! 

Was könnte schöner sein als ein Urlaub auf See? Auch zum Valentinstag bieten die Schiffe von MSC Cruises verliebten Paaren die Möglichkeit, eine romantische Auszeit zu genießen. Traumhafte Sonnenuntergänge, atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die große Auswahl an Reisezielen schaffen endlose Möglichkeiten für besondere Momente zu zweit auf See. 

Das Teilen von Erlebnissen und Emotionen ist eine Möglichkeit, mit den Liebsten zu jeder Jahreszeit zu feiern. Während die Gäste jeden Tag in einem neuen Hafen aufwachen, dessen Attraktionen es zu erkunden gilt, finden sie an Bord eine Vielzahl von Angeboten, die ihren Wünschen entsprechen:

Foto: via MSC Cruises
  • Für den ultimativen Urlaub bietet der MSC Yacht Club zusätzliche Raffinesse und Exklusivität. Mit 24-Stunden-Butler-Service, einer privaten Bar und einem Restaurant sowie einem eigenen Pool- und Sonnendeck wird sich jeder Gast im MSC Yacht Club wie ein König fühlen.
  • Gemeinsam eine Paarmassage genießen: Die entspannende Atmosphäre des MSC Aurea Spa zeichnet sich durch exotisches Flair aus, etwa dank edler Hölzer, reichhaltiger Mosaike und aromatischer Düfte. Hier können sich die Gäste bei verschiedenen Behandlungen verwöhnen lassen, darunter auch eine Paarmassage zur gemeinsamen Entspannung. 
  • Lust auf etwas Süßes? An Bord der MSC World Europa und den Schiffen der Meraviglia-Klasse – haben die Gäste eine große Auswahl an köstlichen Leckereien. Zudem können sie in der Schokoladen-Manufaktur von Jean-Philippe Maury Schokolade für ihre Liebsten personalisieren, indem sie nach individuellem Geschmack Sorten, Toppings und Designs auswählen. 
  • Für einen ruhigen Moment und einen der atemberaubendsten Orte für einen Heiratsantrag ist die Glasbrücke „Bridge of Sighs“ des neuen Flaggschiffs MSC Seascape der ideale Ort. Der gläserne Steg hoch oben auf Deck 16 eröffnet einen freien Blick auf das Meer am Heck des Schiffes. Gäste erleben traumhafte Sonnenuntergänge hier aus der ersten Reihe. 
  • Champagner steht immer für etwas Besonderes und die neu gestaltete Champagner-Bar auf der MSC World Europa ist ideal, um sich mit seinen Lieben zu treffen und auf gemeinsame Erinnerungen anzustoßen. Die stilvolle Location bietet Champagner, Prosecco und andere Schaumweine aus aller Welt, begleitet von einer köstlichen Auswahl an Kaviar und gekühlten Meeresfrüchten.
  • Um einen Nachmittag auf dem Pooldeck entspannt und stilvoll zu genießen, sind die Infinity-Whirlpools der MSC Seascape genau der richtige Ort für Paare, um einfach mal nichts zu tun, während das Schiff sein nächstes Ziel ansteuert. 
  • Aktivere Gäste können an einem kostenlosen Tanzkurs an Bord teilnehmen. Bei Körperkontakt lernen sie sich zur Musik zu bewegen – sodass sie bestens vorbereitet sind für eine Nacht auf der Tanzfläche.
  • Auch wenn es auf den Routen von MSC Cruises an romantischen Reisezielen nicht mangelt, ist die Privatinsel Ocean Cay MSC Marine Reserve auf den Bahamas doch etwas ganz Besonderes. Dieses ehemalige Industriegelände wurde in eine tropische Oase mit weißen Sandstränden und einer privaten Lagune mit klarem, türkisfarbenem Wasser verwandelt.
  • Um den Tag auf hohem Niveau zu beenden, besuchen die Gäste eines der vielen Spezialitätenrestaurants für ein kulinarisches Erlebnis. Mit stimmungsvoller Beleuchtung, erlesenen Weinen, hochwertigen Steaks und einem köstlichen Schokoladen-Lavakuchen zum Dessert ist das Butcher’s Cut der ideale Ort für ein romantisches Dinner zu zweit.
  • Paare, die ihrem Partner zeigen möchten, wie viel er ihnen bedeutet, können sogar ihre Hochzeit oder die Erneuerung des Eheversprechens an Bord feiern. In direkter Zusammenarbeit mit dem Event-Manager planen die Gäste ihren großen Tag bis ins kleinste Detail – und setzen ihre gemeinsame Reise buchstäblich und im übertragenen Sinne fort. Es stehen verschiedene Hochzeitspakete zur Wahl, von der Classic Celebration bis zum Deluxe Celebration Package, das Champagner, bevorzugte Einschiffung für das Brautpaar, Make-up und Hairstyling und vieles mehr beinhaltet! Detaillierte Informationen zu den Hochzeitspaketen gibt es auf der MSC Website. 

Text: PM MSC Cruises

April-Kreuzfahrten gestrichen: „Seabourn Venture“ muss für ungeplante Stabilisator-Reparatur ins Dock

Für ihr erst am 28. Juni letzten Jahres von der italienischen T. Mariotti-Werft übernommenes und im November in der Antarktis getauftes Expeditionskreuzfahrtschiff Seabourn Venture (BRZ: 23615) musste die zur amerikanischen Carnival Corporation gehörende Reederei Seabourn alle zwischen 7. April und Anfang Mai dieses Jahres geplanten Reisen absagen.

Grund ist eine unplanmäßige Dockung des Schiffes, das wegen einer notwendig gewordenen Reparatur seiner Stabilisatoren für 35 Tage aus der Fahrt genommen werden muss. Derzeit absolviert die nach Angaben der Reederei auch ohne Einsatz ihrer Stabilisatoren sicher navigierende Seabourn Venture ihre erste Antarktis-Saison, die am 10. März beendet wird. Anschließend geht es entlang der brasilianischen Küste und über den Amazonas wieder zurück nach Europa. Bei welcher Werft die Dockung erfolgen wird, wurde noch nicht mitgeteilt.

In einer Erklärung, die an für die fünf ausfallenden Reisen, darunter eine Expedition in den Amazonas, eine Transatlantik-Überquerung und zwei Nordeuropa-Reisen, gebuchten Gäste und die Reisebüros verschickt wurde, bietet die Reederei eine vollständige Rückerstattung der gezahlten Beträge an. Die Rückerstattung schließe auch Leistungen außerhalb der Kreuzfahrt ein, darunter Flüge, die über das Seabourn Flight Ease-Programm gebucht wurden, Hotels vor oder nach der Kreuzfahrt, Transfers, Landausflüge, Annehmlichkeiten an Bord etc..

Zudem bietet die Luxusmarke diesen Passagieren eine 25-prozentige Bonusgutschrift für künftige Kreuzfahrten an, die ihrem Seabourn Club-Konto gutgeschrieben wird. Nach Angaben von Seabourn kann die Gutschrift auf allen Reisen oder Expeditionen des Unternehmens genutzt werden, die bis zum 31. Dezember 2023 stattfinden. Nach entsprechenden Einzelfall-Prüfungen könnten auch unerwartete Ausgaben, die den Gästen entstanden sind, wie z. B. Gebühren für Flugänderungen, erstattet werden.

Ein Schwesterschiff (Seabourn Pursuit) des ersten für Luxus-Polarreisen konzipierten Expeditionskreuzers der Reederei befindet sich derzeit bei der Mariotti-Werft zur Lieferung in diesem Jahr in der Ausrüstung. JPM

„SH Diana“: Swan Hellenic-Flaggschiff ausgedockt

Der dritte, jüngste und größte Neubau der wiederbelebten Traditionsmarke Swan Hellenic mit Hauptsitz auf Zypern hat seit dem 23. Januar Wasser unter dem Kiel.

An diesem Tag verließ die SH Diana nach ihrem Aufschwimmen das überdachte Baudock der Helsinki Shipyard Oy, um mit Schlepperassistenz an den Ausrüstungskai der Werft verholt zu werden. Dort wird jetzt die Komplettierung und Erprobung des Neubaus fortgesetzt. Wann, wo und durch wen die Taufe erfolgen soll, wurde noch nicht mitgeteilt.



Im Gegensatz zu den bereits Ende 2021 bzw. im Juli 2022 in Dienst gestellten beiden über die Polar Eisklasse PC5 verfügenden 113 m langen und für maximal 152 Gäste ausgelegten 10 500-BRZ-Vorbauten SH Minerva (Bau-Nr. 516) und SH Vega (Bau-Nr. 517) kommt das über neun Decks verfügende neue Flaggschiff bei einer Länge von 125 m, einer Breite von 23 m und einem maximalen Tiefgang 5,45 m auf eine Vermessung von 12 100 BRZ.

Der Bau des im Herbst 2020 bestellten und im April 2022 als Bau-Nr. 518 auf Kiel gelegten Expeditionskreuzfahrtschiffes, dessen Außendesign von McFarlane ShipDesign stammt und dessen Innengestaltung wiederum von Tillberg Design aus Schweden übernommen wurde, erfolgt nach den Vorschriften und unter Aufsicht von Lloyd’s Register of Shipping, wobei auch die Anforderungen für die hohe Polar-Eisklasse PC6 erfüllt werden.

Für bis zu 192 Gäste stehen auf dem – wie seinerzeit die SH Vega – unter Panama-Flagge in Fahrt kommenden Neubau 96 Gästekabinen und Suiten, darunter 11 Suiten mit großen Panoramabalkon, zur Verfügung. In 73 Crew-Kabinen können 141 Besatzungsmitglieder untergebracht werden. Neben zwei vollständig geschlossenen Rettungsbooten stehen den Gästen für Exkursionen 15 Zodiacs, acht Kajaks und zwei je 48 Personen fassende Beiboote zur Verfügung. Zur dieselelektrischen Hybrid-Maschinenanlage gehören vier mit SCR-Katalysatoren ausgestattete mittelschnellaufende Dieselmotoren. Ihre Leistung von 4,6 MW erlaubt eine Dienstgeschwindigkeit von 14,5 kn. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 15,5 kn, der Aktionsradius mit 8000 sm und die Seeausdauer mit 40 Tagen angegeben.

„Wir sind sehr erfreut über den Baufortschritt und die Qualität der SH Diana, einem Schiff der Polar-Klasse PC6 mit modernster Schiffstechnologie und Nachhaltigkeit, das wie geplant im April in Dienst gestellt wird, sagte Swan Hellenic-CEO Andrea Zito anlässlich der Verholung des Neubaus, der damit pünktlich zu seiner Jungfernreise „Mysterien von Karthago und den Mauren“ am 15. April von Palermo in Italien nach Lissabon in Portugal auslaufen könne. Anschließend geht es die westliche Atlantikküste Europas hinauf in die Arktis.

„Wir freuen uns darauf, unsere Gäste an Bord begrüßen zu dürfen, um unsere kulturellen Expeditionskreuzfahrten zu erleben, bei denen sie erstmals die Möglichkeit haben, zwischen Landausflügen mit dem Tenderboot und Expeditions-Zodiacs zu wählen“, so Zito.

Helsinki Shipyard-CEO Kim Salmi, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der Werft, den Vertretern der Eigner und den zahlreichen Unterauftragnehmern und Zulieferern, durch die der Neubau seine Reife für diesen Meilenstein erreicht habe und zu Wasser gebracht werden konnte. JPM