Kategorie: Allgemein

Spirit of Adventure wird verspätet von Meyer Werft abgeliefert 

Reederei hat Passagiere von Jungfernfahrt informiert

Die Spirit of Adventure wird verspätet von der Papenburger Meyer Werft an die Reederei Saga Cruises übergeben. Grund sind nach Angaben der Reederei Saga Cruises die Arbeits- und Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

Das nahezu baugleiche Schwesterschiff der 2019 in Dienst gestellten Spirit of Disovery sollte eigentlich im August abgeliefert werden. Wie ein Reedereisprecher jetzt „Cruise Industry News“ sagte, habe die Meyer Werft Saga Cruises mitgeteilt, dass das Schiff nicht rechtzeitig für die geplante Jungfernfahrt fertig werde.

Man habe daraufhin die Kunden informiert und ihnen die Möglichkeit einer Umbuchung oder die Erstattung des Reisepreises angeboten. „Eine Eröffnungskreuzfahrt ist ein ganz besonderes Ereignis und wir erwarten, dass die Mehrheit unserer Gäste dies auch erleben möchte“, so der Sprecher weiter. Nach Angaben von Saga Cruises befindet sich die Reederei in engem Austausch mit der Meyer Werft, um einen neuen Ablieferungstermin festzulegen. 

Die Spirit of Adventure wird 236 Meter lang, 31,2 Meter breit und Platz für 999 Passagiere haben. Die Kiellegung fand vor rund einem Jahr statt. Nach der Iona ist es das zweite von drei Kreuzfahrtschiffen, das die Meyer Werft in diesem Jahr abliefern will. Im Bau ist in der größeren der beiden Baudockhallen zudem die Odyssey of the Seas für Royal Caribbean, die im Herbst abgeliefert werden soll. 

Unterdessen befindet sich der jüngste Neubau, die Iona, auf ihrer ersten Probefahrt, zu der sie wegen der Corona-Pandemie auch wesentlich später von Bremerhaven aus aufbrechen konnte. Die Emsüberführung fand bereits im März statt. Das 345 Meter lange und 42 Meter breite Kreuzfahrtschiff befand sich am Sonntagabend westlich von Esberg (Dänemark) auf dem Weg zum Skagerrak und absolviert die obligatorischen technischen und nautischen Tests. Am Dienstag wird das Schiff für die britische Reederei P&O Cruises in Rotterdam (Niederlande) erwartet, wo in einem Trockendock letzte Arbeiten am Unterwasserschiff erledigt werden. 

Wegen der Corona-Pandemie steht die weltweite Kreuzfahrt seit Mitte März noch immer still. Erst in der vergangenen Woche hatte AIDA Cruises als führender deutscher Kreuzfahrtanbieter angekündigt, seine Kreuzfahrten weiter bis Ende Juli auszusetzen. Hintergrund sind noch immer anhaltende Reisewarnungen und weltweit geschlossene Häfen für Kreuzfahrtschiffe. Aus diesen Gründen gibt es auch noch keinen offiziellen Ablieferungstermin für die Iona. Wie die Meyer Werft in der vergangenen Woche erklärte, seien die Werft und die Reederei dazu gerade in enger Abstimmung.  CA

Text/Fotos: Christoph Assies

Vier-Nächte-Kreuzfahrten im Sommer 2020

Der Flussreiseveranstalter VIVA Cruises präsentierte erst kürzlich den Katalog 2020-2021, der zahlreiche Neuerungen beinhaltet. Nun stellt das Unternehmen zusätzlich neu aufgelegte, innerdeutsche Reisen vor, die sich der aktuellen COVID-19-Pandemie anpassen und auf die Vorschriften und Sicherheitsmaßnahmen der Gesundheitsbehörden zugeschnitten sind. So geht es an zahlreichen Terminen von Juli bis Ende August 2020 mit der MS TREASURES und MS INSPIRE auf Kurzreise. Der Kurzurlaub „Main Highlights“ auf der TREASURES startet und endet in Frankfurt am Main. Über Wertheim mit seinen herrlichen Fachwerkbauten geht es in die bayerische Stadt Würzburg. Der letzte Stopp der Reise, bevor es zurück nach Frankfurt geht, führt nach Miltenberg. An der Mainschleife bezaubert die kleine Stadt mit dem wahrscheinlich ältesten Gasthaus Deutschlands.

„Erlebnis Rheingau“ heißt es für Gäste der INSPIRE. Von Düsseldorf aus geht es in die idyllischen Kleinstädte Andernach und Boppard. Der sehenswerte Dom St. Martin wartet in Mainz auf die Flusskreuzfahrer. Oestrich-Winkel gehört zu den neueren Häfen, die von VIVA Cruises angefahren werden und beeindruckt mit seiner Lage direkt am Rhein, seinem Wein und seiner Nähe zu Rüdesheim. In Koblenz entdecken Gäste das Deutsche Eck, wo die Mosel in den Rhein fließt, bevor es zurück nach Düsseldorf geht für eine letzte Nacht an Bord mit Blick auf die Altstadt. Bei beiden Reisen kommen Gäste in den Genuss des VIVA All-Inclusive Service. Beide Reisen sind ab 450 Euro pro Person in der Zwei-Bett-Kabine buchbar. Passagiere erhalten bei allen Reisen ein Ausflugsguthaben in Höhe von 25 Euro pro Person. Die 100 prozentige Zahlung der Reise ist bis 20 Tage vor Abfahrt fällig, ein kostenloser Rücktritt ist ebenfalls bis 20 Tage vor Abfahrt möglich.

JSA

Text: JSA

Erster Lindblad-Neubau nach Ablieferung in Warteposition

Zwei Jahre nach der Kiellegung bei der als Subunternehmer für den Bau des Kaskos fungierenden polnischen Werft Crist S.A. in Gdynia hat die norwegische Ulstein Verft AS in Ulsteinvik mit der als Werft-Nr. 312 fertiggestellten National Geographic Explorer am 16. März 2020 das erste von zwei Polar-Expeditionskreuzfahrtschiffen des von Ulstein Design & Solutions AS entwickelten Typs CX104 an die den amerikanischen Expeditionsreisenveranstalter Lindblad Expeditions Holdings Inc. abgeliefert. Wegen der Corona-Krise konnte der 113 Mio. Euro teure Neubau, dem 2021 das Schwesterschiff National Geographic Resolute folgen soll, allerdings nicht die ursprünglich für den 2. April geplante Spitzbergen-Jungfernreise antreten, sondern musste auf Warteposition in Ulsteinvik bleiben. Während für die Taufe noch kein Datum genannt wurde, soll die Jungfernreise nach derzeitigem Stand nunmehr am 4. Juli in Reykjavik angetreten werden und in 14 Tagen nach Tromsö führen.

Bei dem unter Bahamas-Flagge in Fahrt kommenden Neubau handelt es sich um ein 124,4 m langes und 21 m breites Schiff, das bei 5,3 m Tiefgang auf eine Tragfähigkeit von ca. 1250 t kommt und eine Bruttoraumzahl (BRZ) von 12786 BRZ aufweist. An Bord des nach den Vorschriften und unter Aufsicht der Klassifikationsgesellschaft DnV GL erstellten Schiffes, das sich u.a. durch seine die See-Eigenschaften und Effizienz verbessernde sogenannte X-Bow-Bugform und die den ganzjährigen Einsatz in polaren Gewässern ermöglichende Polar-Klasse 5, Cat. A auszeichnet, stehen Unterkünfte für maximal 250 Personen, darunter 126 Gäste und 112 Besatzungsmitglieder, zur Verfügung. Unter dem 69 geräumigen Gästekabinen und Suiten zwischen 13 und 40 qm, davon 77 Prozent mit eigenem Balkon, befinden sich 12 Kabinen für Einzelreisende und 57 Doppelkabinen. Zahlreiche Observation Decks im Innen- und Außenbereich sowie neuartige „Observation-Wings an den Außenseiten des Vorschiffes bieten – wie auch das raumhoch verglaste Hauptrestaurant – optimale Beobachtungsmöglichkeiten. Erwähnenswert ist auch der vergleichsweise große Spa- und Fitness-Bereich mit Behandlungsräumen für besondere Anwendungen, Sauna, Yoga-Studio und Entspannungsräumen etc.. Für die Gäste stehen u.a. ein bis 305 m Wassertiefe einsetzbares Unterwasserfahrzeug (ROV), 14 Expeditionsboote bzw. Zodiacs und Kayaks etc. zur Verfügung. Der Antrieb des u.a. mit zwei Bugstrahlern und Zero-Speed-Stabilisatoren ausgerüsteten Neubaus erfolgt durch 3,5-MW-Azipods von ABB, die für eine maximale Geschwindigkeit von 17,3 kn sorgen. Die aus zwei 8L250 MDC und zwei 12 V 250 MDC-Dieselmotoren mit GE-Generatoren bestehende dieselelektrische Maschinenanlage erfüllt die EPA Tier 4/IMO Tier III-Emissions-Standards ohne den Einsatz von SCR-Katalysatoren. JPM

„Wir starten neu“

Über die Pläne und Ziele der Luxusreederei SEADREAM Yacht Club sprach Michael Wolf mit Präsident Robert Lepisto.

Wann will SEADREAM wieder starten?

Seit heute wissen wir, dass wir ab dem 20. Juni wieder Fahrten mit der SEADREAM I innerhalb Norwegens anbieten werden. Das betrifft am Anfang vor allem norwegische Gäste, nach der Beendigung der europäischen Reiserestriktionen auch deutsche Passagiere. SEADREAM II liegt derzeit in Lissabon, sobald die Genehmigungen vorliegen, werden wir Reisen im Mittelmeer anbieten. Vor der Pandemie waren wir einer der Anbieter, die in der Karibik am längsten Kreuzfahrten getätigt haben. Und es gab nicht einen einzigen Fall von Erkrankungen an Bord.

Robert W. Lepisto, President SEADREAM Yacht Club, Foto: enapress.com

Warum wurde der Neubau SEADREAM INNOVATION gecancelt?

Wir haben uns gemeinsam mit der Werft entschlossen, dieses Neubauprojekt für SEADREAM nicht durchzuführen. Beide Seiten sind aber offen für mögliche zukünftige Projekte und Zusammenarbeit.

Wann finden die nächsten Refits für die SEADREAM I und II statt?

Die SEADREAM II wird im Herbst dieses Jahres voraussichtlich in Lissabon ins Trockendock gehen. Dabei werden die üblichen Arbeiten zur Instandhaltung durchgeführt, die alle zwei Jahre stattfinden. Also Arbeiten an den Tanks, elektrischen Systemen, Maschinen etc.. Der Rumpf wird sandgestrahlt und neu gestrichen, innen werden diverse neue Teppiche gelegt und Möbel erneuert und allgemeine Reparaturen durchgeführt. Während der Corona-Pause hat unsere Crew schon einen signifikanten Teil davon begonnen. Die Schiffe sind ja, wie Sie wissen in einem exzellenten Zustand. Im Frühling 2021 geht dann die SEADREAM I für ca. 19 Tage ins Drydock.

Ihre Maßnahmen für neue Reisen?

Beim Essen zum Beispiel wird in unserem Fall sicher alles auf dem Teller serviert. Anfangs wird alles limitiert, was die Buffets betrifft. Aber wir hatten bereits zuvor strikte Regeln, um die Sicherheit von Crew und Gästen zu sicherzustellen.

Dazu gehören zum Beispiel das ständige Säubern und Desinfizieren der Außenbereiche, dort wo Essen serviert wird, die Geländer auch im Treppenbereich oder eigene Wasser-Flaschen für Gäste – auch um Plastik zu vermeiden.

SEADREAM II, Foto: enapress.com

Nächstes Jahr wird SEADREAM 20.

Wir sind derzeit mit anderen Dingen beschäftigt. Aber wir werden ihn auf spezielle, tolle Weise feiern. Und das zusammen mit unserer Crewmitgliedern – sie sind wie eine große Familie, auch für unsere Gäste. Ich freue mich schon wieder auf die Gäste-Fragebögen von den Reisen – sie loben unsere Crew auf eine herzliche Art.

Was ist Ihre Definition von Luxus?

Gerade im Luxusbereich muss man akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich sind. Jeder hat andere Ansichten, was für sie persönlich Luxus definiert. Das Erlebnis muss die Bedürfnisse der jeweiligen Gäste ansprechen. Und wir bieten die Flexibilität, genau das den Gästen anbieten zu können.

Es wird aber auch eine neue Definition von Luxus geben. Für viele gehört heute Nachhaltigkeit und Respekt für die Umwelt zum Luxus. Früher waren es Designer-Kleider oder die Glitzer- und Glamour-Marken und die klassischen Luxuslabel wie Tiffany, heute sehen immer mehr Leute andere Herausforderungen in diesem Bereich als das, was wir in der Vergangenheit erlebt haben.

Also ist alles bereit für den Neustart?

Genau! Ich denke, dass branchenweit die Leute, die zuvor mit Schiffen unterwegs waren, wiederkommen werden, sogar sehr schnell meiner Meinung nach. Es wird anfangs allerdings schwerer werden, Erstkreuzfahrer auf die Schiffe zu holen.

Die Industrie wird einen Wiederaufschwung erleben, vor allem SEADREAM. Schon von der Größe der Schiffe her. Unser Slogan heißt nicht umsonst: It‘s yachting, not cruising.

Interview: Michael Wolf, Fotos: enapress.com

Die unsichtbaren Herrscher der Welt

Viren verbreiten stets tödliche Seuchen, oft gelangen sie über Schiffe in andere Länder. Roland Mischke recherchierte, wie die Menschen sich früher und heute dagegen wehren.

1348 breitete sich in Europa die Beulenpest aus. Der König von Frankreich, Philipp VI., geriet in Panik und rief die Ärzteschaft der Universität Paris vor seinen Thron. Die Professoren wussten nichts Konkretes, also fingen sie an zu spekulieren. Es falle von den Planeten Saturn, Jupiter und Mars im Sternkreis Wassermann eine verderbliche Fäulnis auf die Erde herab. Sie führe zum „Tod ganzer Völker und zur Entvölkerung ganzer Reiche“. Die Fäulnis war die Pest. „Die Konjunktion von Mars und Jupiter verursacht die große Pestilenz in der Luft“, schwurbelten die hohen Doktoren.

Der König wollte ein Gutachten. Die Ärzte fanden heraus, dass Seeleute als Pestkranke die Seuche nach Europa gebracht hatten. Das geschah im Jahr zuvor, 1347, und schuld daran war der lukrative Handel mit Pelzen von Mardern, Füchsen und anderen Tieren, die bei Winterkälte geschätzt wurden.

Das wussten die wilden Krieger der Mongolei. Sie belagerten die Handelsstadt Kaffa am Schwarzen Meer – heute Feodossija – und wollten die Bewohner zwingen, ihre Tore zu öffnen. Zur Abschreckung schleuderten die Mongolen Leichen über die Stadtmauern. Neben dem infernalischen Gestank in Kaffa breitete sich die tödliche Seuche der Beulenpest aus. Innerhalb kurzer Zeit zeigten sich bei den Verteidigern der Stadt Geschwüre und schwarze Beulen, meistens an Leisten und in Achselhöhlen. Jene, die nicht innerhalb weniger Tage starben, flüchteten auf Segelschiffen gen Mittelmeer. Sie landeten in italienischen Häfen, gingen an Land und verbreiteten die „Große Pest“. Ihr sollen 80 Millionen Europäer zum Opfer gefallen sein.

Erst im 21. Jahrhundert wurde durch Genom-Studien ermittelt, dass beim Fernhandel mit Tierpelzen auch die Pest durch die Tore europäischer Städte eingedrungen war. Überreste mittelalterlicher Opfer wurden von Biologen in Italien, Frankreich, den Niederlanden und Norwegen untersucht. So konnte das Erbgut des Erregers analysiert werden. 126 Pesterreger wurden zum Vergleich herangezogen. Eindeutig war, dass das Bakterium „Yersinia pestis“ in seiner Wanderbewegung Menschen massenhaft hinweggerafft hatte. Infizierte konnten nicht gerettet werden, es gab keine Medizin, die Betroffenen wurden isoliert und starben meist einen qualvollen Tod.

Der Schwarze Tod

Gott hat die Menschen verlassen, sagte man damals. Viren waren unbekannt, die unheimliche Begegnung des Homo sapiens mit wilden Tieren wurde erst Jahrhunderte später erkannt. Auf dem gleichen Weg ist in der globalisierten Welt von heute das neue Coronavirus Sars-CoV-2 über die Menschheit gekommen.

Viren suchen einen Wirt, um dessen Zellen zu kapern. Der Wirt ist der Mensch. Die meisten Betroffenen können das überleben, die Erreger bauen sich zu etwa 9 Prozent in das menschliche Erbgut ein. Im schlimmsten Fall lösen sie Krebs aus, sie stärken aber auch das Immunsystem, weil der Körper mit den Eindringlingen kämpft. Wir müssen mit den Viren leben.

„Schwarzer Tod“, Illustration:
Анна Богатырева/stock.adobe.com

Es ist kaum zu glauben, dass es bis Ende des 19. Jahrhunderts keine Abwehrmöglichkeiten gegen den Schwarzen Tod, wie die Pest genannt wurde, gab. Erst als die Pioniere der Mikrobiologie, Robert Koch, Louis Pasteur, Friedrich Loeffler, Ignaz Semmelweis und andere, in Erscheinung traten, änderte sich das. Der Begriff „Virus“ stammt aus dem Lateinischen und heißt „Gift“. Lange war es nicht möglich, den Virus durch das Mikroskop zu sehen, das gelang erst mit dem lichtstarken Elektronenmikroskop. Das Coronavirus unseres Jahrhunderts konnte innerhalb weniger Wochen erkannt und eingedämmt werden.

Der Hamburger Kardiologe Hans Peter Richter-von Arnauld hatte über Jahrzehnte stets ein Faible für die Schifffahrtsgeschichte. Als er seine Praxis aufgegeben hatte, war er ehrenamtlich im Internationalen Museum seiner Heimatstadt tätig. Museumsgründer Peter Tamm erbat von ihm Beiträge zur Geschichte der Schifffahrtsmedizin. Richter-von Arnauld vertiefte sich in historische Berichte, sammelte viel Wissen an und schrieb Bücher. Eines davon, „…und hatten die Pest an Bord“, ist eine Kulturgeschichte der Krankheiten und Seuchen auf Schiffen. Umfangreich und mit enormem Fleiß hat der Autor viele Fakten zusammengetragen.

Louis Pasteur, Foto: Pictore/istockphoto.com

Seuchen haben die gesamte Schifffahrt von Anfang an begleitet. Schiffe „brachten friedliche Handelsgüter, aber auch Angst und Schrecken durch Überfälle, Kriege, Kolonialmächte – und durch unheimliche Krankheiten“, heißt es im Buch. Gemeint sind von Viren ausgelöste Krankheitszustände. Richter-von Arnauld resümiert, dass „ungünstige Bedingungen auf den Segelschiffen gerade in den ersten Jahrhunderten der Neuzeit zu oft tödlichen Gefahren an Bord“ führten. Denn wo viele Menschen auf engem Raum lange zusammen sind, ist die Ansteckungsgefahr enorm. Es geht um Pocken und Lepra, Malaria, Pest, Cholera, Gelbfieber, Syphilis und weitere übertragbare Virenkrankheiten.

Verdächtige Schiffe

Seuchen werden von Schiffen in andere Häfen und Länder gebracht, aber sie gelangen auch von durchseuchten Regionen auf Schiffe. 1374 wurde in Venedig der „Pestbrief“ eingeführt, er entschied darüber, ob ein Reisender von Bord durfte. Konnte er aus einem pestverseuchten Gebiet stammen, wurde der Pass mit eisernen Zangen vom Schiff gereicht und durch Räuchern über Schwefel entseucht. Das wurde aber nur in einem kleinen Teil an den Mittelmeerküsten angewandt.

In Italien, Frankreich und Deutschland ergriff man ebenfalls 1347 Maßnahmen, um die Große Pest einzudämmen. Das bezog sich auf verdächtige Schiffe, über die 40-tägige Sperrfristen verhängt wurden. Unterlagen dazu gibt es aus Dubrovnik und Venedig. Erst nach der Sperrfrist durften die Waren abgewickelt werden. Die Quarantäne war seinerzeit das einzige Mittel gegen übertragbare Krankheiten. In der Seuchenbekämpfung waren die Italiener Vorreiter. Sie kannten den Erreger nicht, wussten aber aus Erfahrung, dass er Unheil bringen würde. So richteten sie die Meldepflicht für Erkrankte ein, Massenbestattungen nach Ausbruch einer Pandemie und die Beseitigung herumliegender Tierkadaver. Im 16. Jahrhundert wurden Pesthäuser errichtet, um kranke von gesunden Menschen zu trennen. Weiteres Wissen stand nicht zur Verfügung.

Im 19. Jahrhundert wurde die Cholera von der Schifffahrt aus Indien nach Europa verschleppt, ein bakterieller Infekt, der bei Infizierten starken Durchfall auslöste und viele Todesopfer nach sich zog. Noch 1892 starben in Hamburg nach einem Choleraausbruch 9000 Menschen. Daraufhin wurde in der Hansestadt der Hafenärztliche Dienst gegründet. In seiner Verantwortung steht seit mehr als 100 Jahren die Einhaltung von Hygienevorschriften an Bord der Schiffe. In den Hafen kommen heute jedes Jahr rund 250.000 Seeleute, jeder Schiffskapitän ist verpflichtet, dem Hafenärztlichen Dienst eine Seegesundheitserklärung zu übermitteln. Danach wird entschieden, welche Kontrollen nötig sind und wie hoch die Infektionsgefahr ist. Drei Ärzte und acht Inspektoren in funkärztlicher Beratung übernehmen diese Arbeit. Als 2014 in Westafrika die Ebola-Seuche ausbrach, wurden die Maßnahmen verschärft; es kam zu keinem Ebola-Fall in Hamburg.

Robert Koch, Foto:
Morphart Creation/shutterstock.com

Es war der Mikrobiologe Robert Koch, der 1892 als erster Bernhard Nocht als Hafenarzt anstellte. Das nach Koch benannte RKI in Berlin ist heute in der Coronakrise federführend und berät die Bundesregierung. Das Institut hat europaweit große Anerkennung. Richter-von Arnauld erklärt: „Als Überträger von Krankheiten steht das Schiff heute im Hintergrund und wurde vom Flugzeug abgelöst, einige Krankheiten sind quasi ausgerottet.“

Seuchenprävention heute

Verdächtige Schiffe gibt es immer noch. 2004 fuhr erstmals das Kreuzfahrtschiff Conquest von Carnival von der Ostküste der USA in die Karibik. Ein Fest sollte die Reise sein, mit Hummer, Kaviar und exotischen Drinks. Stattdessen lagen bald mehr als 200 Passagiere in den Betten, lahmgelegt durch einen Virus der Sorte Norwalk, der Erreger hatte breitete sich in den nächsten Monaten explosionsartig in der Karibik aus. Auch Schiffe von Holland America und Disney wurden von dem tückischen Magen-Darm-Virus eingeholt.

2020 ist Seuchenprävention bereits auf hoher See möglich. Als in den ersten Monaten dieses Jahres Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne gestellt wurden, wie die Diamond Princess mit 3000 Menschen an Bord, führten die Reedereien beispielhaft vor, wie Bordärzte der Krise gewachsen waren, Seuchenszenarien mit dem Personal trainiert worden waren und klare Richtlinien bis hin zum Ausfliegen der Passagiere in ihre Heimatländer nach der Quarantäne abgespult worden.

Die Schifffahrt hat viel gelernt. Damit hat sie viel für ihre Zukunft geleistet, auch für die Kreuzfahrt.

Hans Peter Richter-von Arnauld: „… und hatten die Pest an Bord. Eine Kulturgeschichte der Krankheiten, Seuchen und Gefahren im Gefolge der Schifffahrt.“ Books on Demand Norderstedt, 2018 erschienen, 383 S., 17,95 €

Text: Roland Mischke, Fotos: Kateryna_Kon – stock.adobe.com, Pictore/istockphoto.com, enapress.com (2), Morphart Creation/shutterstock.com, Анна Богатырева/stock.adobe.com

Social Distancing inklusive

Die Flusskreuzfahrtindustrie ist bereit für den Re-Start. Strenge Hygiene- und Gesundheitskonzepte sollen für „sichere Reisen“ sorgen. Christofer Knaak berichtet.

„Theoretisch könnten wir deutschlandweit schon wieder fahren“, sagt Daniel Buchmüller, Präsident des Branchenverbands IG River Cruise. Und ab 15. Juni, dem geplanten Termin für die Grenzöffnungen zu Anrainerstaaten, auch über einige Landesgrenzen hinaus.

Die Interessenvertretung, der 20 europäische Flusskreuzfahrtunternehmen mit insgesamt rund 240 Schiffen angehören, hat einen Leitfaden für Flusskreuzfahrttourismus unter Corona-Auflagen erarbeitet. Dieser regele den Betrieb an Bord gemäß den allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen und schließe die Ansteckungsgefahr für Crew und Passagiere praktisch aus.

Das Papier sieht unter anderem Gästefragebögen zum Gesundheitszustand, Fiebermessungen, Abstandsregeln, Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen in allen Schiffsbereichen sowie angepasste Bordkonzepte vor. Reedereien und Flussreiseveranstalter orientieren sich an dem Konzept und erarbeiten darüber hinaus eigene Lösungen. Auch landseitige. So werden Ausflüge mit weniger Teilnehmern und mehr Bussen durchgeführt. Dadurch soll das notwendige „Social Distancing“ gewahrt werden. An Bord wird es zu diesem Zweck etwa „Einbahnstraßen“ sowie zwei Essenssitzungen an Tischen mit den vorgeschriebenen eineinhalb Metern Mindestabstand geben. Büfetts sind tabu.

Der Flussreiseanbieter Viva Cruises, der am 26. Juni wieder neu startet, wird sogar Trennwände aus Plexiglas im Bordrestaurant einrichten. Man wolle Gästen Sicherheit geben, ohne sie aber dabei mehr als nötig einzuschränken.

Anbieter übergreifend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske in den öffentlichen Bereichen der Schiffe – abgesehen von Restaurants und Außendecks – obligatorisch.

Auch der Veranstalter nicko cruises, der den Re-Start bereits im Juni plant, will mit umfangreichen Maßnahmen für ein „sicheres und schönes Reiseerlebnis“ sorgen, sagt Geschäftsführer Guido Laukamp. Im Zuge dessen werden die Schiffe der Stuttgarter von vornherein mit reduzierter Auslastung fahren.

Andere Anbieter prüfen derzeit noch, wie genau ihr Re-Start aussehen wird. CroisiEurope pausiert mindestens bis Mitte Juni, Plantours kündigte bislang lediglich an, in diesem Monat zwei Schiffe wieder in Fahrt bringen zu wollen. Phoenix Reisen will noch im Juni (wahrscheinlich 26.) zunächst auf deutschen Flüssen beginnen, und bei 1A Vista Reisen steht zumindest schon fest, dass es ab 28. Juli neue innerdeutsche Köln-Abfahrten mit dem Neuzugang Vista Carmen geben wird.

A-Rosa will den für Juni terminierten Re-Start, den die Reederei jüngst durch einen nicht näher bezifferten Bürgschaftskredit abgesichert hat, ohne Kapazitätsbeschränkung in Angriff nehmen. Um alle erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln umsetzen zu können, sei eine „signifikante Reduzierung der Auslastung“ nicht notwendig, da man mit maximal 200 Gästen ohnehin nur relativ wenige Passagiere an Bord habe, heißt es in Rostock. Zusätzlich hätten A-Rosa-Schiffe den Vorteil, dass sie mit einer Raum-Luft-Anlage bestehend aus Frischluft, Umluftkonditionierung und Abluft ausgestattet seien.

Für die Schweizer Excellence-Flotte werden die Reisen wahrscheinlich, so Reisebüro Mittelthurgau-Geschäftsführer Stephan Frei ab Mitte Juli wieder beginnen.

A-Rosa zufolge bieten Flusskreuzfahrten „sicheren Erholungsurlaub in der neuen Normalität“. Das meint auch die IG River Cruise. „Die Flusskreuzfahrtbranche hatte schon lange vor Covid-19 Protokolle zum Thema Virenschutz“, betont Verbands-Präsident Buchmüller die besondere Sensibilität der Industrie. Im Gegensatz zu Walk-in-Situationen in Hotels kenne der Kreuzfahrtveranstalter den Gast im Vorfeld und ein Infektionsschutzfragebogen werde ausgefüllt. Somit könne man von „gesunden, Corona-freien Schiffen“ ausgehen.

Text: Christofer Knaak, Foto: enapress.com

Achterbahn-Puzzle für Rekord-Neubau von MV Werften

„Space Cruiser“ heißt die von der Maurer Rides GmbH in München gefertigte Achterbahn vom Typ „Spike Coaster“. Sie wird als längste schwimmende Achterbahn der Welt künftig die Hauptattraktion des Themenparks „Dream Park at the Pier“ auf dem obersten Deck des beim MV Werften-Betrieb in Wismar in der Ausrüstung befindlichen Dream Cruises-Neubau Global Dream bilden. Um die Montage- und Inbetriebnahmezeit auf dem 342 m langen und 46 m breiten Typschiff der Global-Klasse, das mit 2500 Kabinen für bis zu 9500 Gäste kapazitätsmäßig eine neue Rekordmarke setzen wird, so kurz wie möglich zu halten, wird die Achterbahn derzeit in Güstrow unweit der Werft zu Testzwecken an Land aufgebaut. „Mit dem Testaufbau soll unter anderem die speziell für die Schiffsmontage entwickelte Installationsmethodik getestet werden. Zudem können die Stromschiene und die Zahnstange entlang der Achterbahnschiene, die für die Erzeugung und Übertragung im Elektromotor notwendig ist, bereits im Vorfeld an Land installiert werden“, erläutert Maurer Rides-Projektleiter Marco Hartwig. Dies spare wertvolle Zeit bei der Schiffsmontage. Ziel sei es auch, nach Fertigstellung der Achterbahn alle 93 Stützpunktkoordinaten zu erfassen und an die Werft zur Vorbereitung und Positionierung für die Decksfundamente weiterzuleiten. Mit Hilfe dieses aufwendigen Verfahrens wird sichergestellt, dass die Stützpunktkoordinaten auf dem Schiffsdeck später in der richtigen Position sind. Nach der Installation werden sukzessive drei Spike®-Fahrzeuge in Betrieb genommen und die Steuerung gründlich getestet. Bevor die Achterbahn das Testgelände in Güstrow verlässt, wird das System zerlegt und zur Endmontage an die Werft geliefert. Corona-bedingt ist die Komplettierung des Neubaus allerdings ins Stocken geraten. Verspäten wird sich auch die Lieferung des noch namenlosen Schwesterschiffes Global II, dessen Fertigung bereits Ende letzten Jahres in Warnemünde begonnen hat. Es soll statt 2022 nunmehr erst 2024 in Fahrt kommen. MV Werften und Dream Cruises gehören bekanntlich beide zur in Hongkong ansässigen Genting-Gruppe. JPM

Die Vormontage an Land verdeutlicht das Ausmaß der längsten Achterbahn auf See.

Text: JPM

Michael Zengerle verlässt MSC Cruises Deutschland

Pressemitteilung

Michael Zengerle, Foto: enapress.com

Michael Zengerle wird MSC Cruises zum 31. Mai 2020 verlassen. Michael Zengerle, der insgesamt 9 Jahre bei MSC Cruises Deutschland tätig war, hatte zuletzt die Position des Senior Vice President Institutional Affairs & Strategic Development inne. Davor war er von April 2011 bis März 2019 als Geschäftsführer für das in München ansässige Unternehmen tätig. Während seiner Amtszeit konnte sich MSC Cruises Deutschland an gesunden Wachstumsraten erfreuen, wurde zur Nummer 10 der Reiseveranstalter in diesem für MSC wichtigen Markt und entwickelte sich zur führenden internationalen Kreuzfahrtmarke in Deutschland. „Wir möchten Michael für seinen Beitrag zum Wachstum unseres Geschäfts in Deutschland über die Jahre hinweg danken und ihm für seine Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg wünschen“, sagte Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Gruppe. Christian Hein, Managing Director von MSC Cruises Deutschland, wird die Verantwortung für den Bereich Institutionelle Angelegenheiten zusätzlich zu seiner Geschäftsführertätigkeit übernehmen.

Text: PM MSC Cruises, Foto: enapress.com

SeaDream beginnt Fahrten im Juni

Als einer der ersten internationalen Kreuzfahrtanbieter wird SeaDream Yacht Club im Land ihres Firmensitzes Norwegen ab dem 20. Juni wieder in See stechen. Geplant sind drei siebentägige Reisen mit SEA DREAM I zwischen Bergen und Oslo mit Stopps in Olden, Nordfjord, Geiranger, dem Geirangerfjord, Ålesund, Flåm, Rosendal und Skagen.

Zu sechs weiteren Terminen werden 12-tägige Reisen angeboten zwischen Oslo und Tromsø mit Stopps in Skagen, Rosendal, Bergen, Flåm, Olden, Geiranger, Ålesund, Rørvik, Røst und einem dreitägigen Aufenthalt auf den Lofoten.

Foto: enapress.com

Derzeit können die ersten Reisen wegen der Reiserestriktionen nur von Passagieren norwegischer Nationalität gebucht werden. Nach den derzeitigen Plänen sollten ab Mitte Juni Gäste von skandinavischen Nachbarländern und ab dem 20. Juli auch deutsche Gäste wieder reisen können. Buchungen seien schon früher möglich, bestätigte eine Firmensprecherin gegenüber „an Bord“. MW

Text: MW, Fotos: enapress.com

Celestyal Cruises setzt den Kreuzfahrtbetrieb noch bis 30. Juli 2020 aus

Pressemitteilung

Die griechische Kreuzfahrtreederei Celestyal Cruises, erste Wahl für Reisende zu den griechischen Inseln und ins Mittelmeer, verlängert die Aussetzung des Kreuzfahrtbetriebs aufgrund von weiterhin bestehenden Reisebeschränkungen und vorübergehenden Hafenschließungen bis zum 30. Juli 2020. 

Die griechische Regierung hat angekündigt, schrittweise den Tourismus im Land im Lauf der nächsten Wochen wieder aufzunehmen, wobei internationale Flüge aus ausgewählten Ländern im Juli wieder landen sollen. Celestyal Cruises wird die allmähliche Öffnung Griechenlands für internationale Gäste weiter beobachten und eng mit den griechischen Behörden bei der Entwicklung verbesserter Gesundheits- und Sicherheitspraktiken zusammenarbeiten. 

Leslie Peden, Chief Commercial Officer von Celestyal Cruises: „Wir verstehen die damit verbundenen Unannehmlichkeiten und möchten unsere geschätzten Gäste darum bitten, diese zu entschuldigen. Ich bin zuversichtlich, dass sie Verständnis dafür haben werden, dass wir alle Aspekte berücksichtigen müssen, die für das Wohlergehen unserer Gäste und der Besatzung notwendig sind.  Es ist ermutigend zu sehen, dass Griechenland seine Öffnung für den internationalen Tourismus umsichtig und schrittweise beginnt, nachdem das Land weltweit Anerkennung für seinen Umgang mit der COVID-19-Pandemie erhalten hat. Wenn die Zeit reif ist, freuen wir uns darauf, unseren Betrieb wieder aufzunehmen und erneut Gäste an Bord willkommen zu heißen.“

Celestyal Cruises bietet allen Einzelgästen, die den vollen Reisepreis bereits entrichtet haben und von dieser vorübergehenden Aussetzung betroffen sind, ein zukünftiges Kreuzfahrtguthaben in Höhe von 120 Prozent des ursprünglichen Buchungswerts. Gäste können dieses Guthaben bis Ende Dezember 2021 für die Buchung einer Kreuzfahrt aus dem gesamten Celestyal-Portfolio in den Jahren 2020, 2021 und 2022 nutzen. Für zusätzliche Flexibilität erhalten Gäste, die ihr Guthaben nicht innerhalb des angegebenen Zeitraums genutzt haben, automatisch eine Rückerstattung in Höhe des ursprünglich an Celestyal gezahlten Betrags, sobald der Guthaben-Voucher im Dezember 2021 seine Gültigkeit verliert. 

Um die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, sendet Celestyal den Voucher mit dem Guthaben direkt an jeden Gast bzw. dessen Reisebüro. Damit ist eine Kontaktaufnahme mit dem Kundenzentrum von Celestyal nicht mehr nötig.

Die digitale Broschüre (in englischer Sprache) für die Saison 2021/2022 ist bereits verfügbar und wird von der großzügigen Frühbucherkampagne „Escape to the Future“ begleitet. Für zusätzlichen Komfort hat Celestyal auch die „Peace of Mind“-Richtlinie erweitert. Gäste können damit für Abfahrten bis zum 31. Dezember 2021 ihre Pläne bis zu 30 Tage vor Abreise ändern. Dies gilt für neue Buchungen, die bis zum 31. August 2020 vorgenommen werden. Dann erhalten Gäste ein zukünftiges Kreuzfahrtguthaben in Höhe von 100 Prozent des Werts der zuvor gebuchten Kreuzfahrt. Die Gutschrift gilt für alle Kreuzfahrten bis 31. Dezember 2022.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.celestyalcruises.de.

Text: PM Celestyal Cruises