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Mit „Albatross“ auf Nachhaltigkeitskurs: Lloyd Werft präsentiert „grünes“ Yachtkonzept

Die bis zur Insolvenz zum malaysischen Genting-Konzern gehörende und Anfang März dieses Jahres von dem Bremerhavener Stahlbauunternehmer Rönner zusammen mit dem Bremer Bauunternehmer Kurt Zech übernommene Lloyd Werft Bremerhaven hat in Kooperation mit dem Designbüro Stay Star Design ein Green Yacht Konzept entwickelt und unter dem Projektnamen Albatross vorgestellt, mit dem man dem Klimawandel und dem rasanten Anstieg der Energiepreise sowie zunehmenden Sensibilität der Gesellschaft Rechnung tragen will.


Animation: via Lloyd Werft

Das Konzept für einen 125 m langen, 29 m breiten und 5,6 m tiefgehenden Hybrid-Katamaran mit einer Vermessung von 10 000 BRZ basiert auf der Nutzung der drei erneuerbaren Energieträger bzw. natürlich vorkommenden Ressourcen Wind, Sonne und das umgebende Meerwasser, auch bekannt als „freie Brennstoffe“. Ziel dabei ist es nach Angaben der Werft, den CO2-Fußabdruck und den Energieverbrauch um 40% zu reduzieren. Damit werde das Schiff sozialverträglicher, die Auswirkungen auf die Umwelt werden minimiert und die Betriebskosten erheblich gesenkt. Dies soll u.a. durch den Einsatz starrer Flügelsegel mit einer Fläche von 1000 qm erreicht werden, die sich bei Nichtgebrauch einklappen lassen und den Antrieb des Schiffes unterstützen. Die Segel könnten bei günstigem Wind eine freie Antriebsleistung von etwa 1200 kW erbringen und könnten allein für eine Geschwindigkeit von etwa 7 Knoten sorgen. Mit der Installation von 1150 Quadratmetern photovoltaischer Solarpaneele könnten 280 kW Spitzenleistung pro Stunde geerntet werden, was einem realen Durchschnitt von 120 kW pro Stunde über 24 Stunden entspricht. Durch den Einbau von fünf vertikalen Windturbinen auf dem Oberdeck kann das Schiff bei günstigen Bedingungen Tag und Nacht bis zu 50 kW Strom pro Stunde erzeugen.


Animation: via Lloyd Werft

Das Albatross-Konzept basiert auf der Aufteilung des Betriebs in einen Hafen-/Ankermodus und einen See-/Segelmodus. Im Anker-/Hafenbetrieb wird die Energie von sechs Methanol-Brennstoffzellen mit je 200 kW erzeugt, die von den Wind- und Solargeneratoren unterstützt werden. Eine 4-MW-Lithium-Ionen-Batteriespeicherinstallation soll es ermöglichen, rund um die Uhr Energie zu speichern. Das mit Stahlrumpf und Aufbauten aus Legierungen bzw. Verbundwerkstoffen zu erstellende Schiff nutzt ein Gleichstromnetz zur Steuerung und Versorgung aller Energieversorger und -verbraucher. Im Fahr-/Segelbetrieb wird der Antrieb durch vier Hauptmotoren mit je 1800 kW erzeugt, die paarweise mit zwei Getrieben gekoppelt sind, die ein PTO/PTI-Hybridsystem für einen 1000-kW-Generator/Motor enthalten und auf die beiden Verstellpropeller arbeiten.

Die Hauptmotoren werden mit konventionellem Marinegasöl betrieben, da es für längere Reisen kaum eine Alternative gibt, aber der Verbrauch wird durch den Einsatz der Starrflügelsegeltechnologie reduziert. Für den Einsatz in beiden Betriebsarten sind vier 400-kW-Rim-Querstrahler installiert. Je zwei im Bug und am Heck, um die Yacht sicher und leise in den Hafen oder aus dem Ankerplatz zu manövrieren. Die wirtschaftliche Geschwindigkeit soll bei 12, die maximale Geschwindigkeit bei 15 kn liegen.



Sollte Methanol-Kraftstoff auf dem Markt knapp werden oder aufgrund einer abgelegenen geografischen Position nicht verfügbar sein, kann die Energie über einen der beiden installierten 1000-kW-Wellengeneratoren erzeugt werden, die an jedem Getriebe des Hauptantriebs angebracht sind. Durch den Einsatz von sechs Box-Kühlern anstelle eines herkömmlichen Pumpenkühlsystems werden Hauptmotoren, Klimaanlagen, Brennstoffzellen und andere Geräte effizienter, da weniger elektrisch angetriebene Pumpen benötigt werden. Dadurch können etwa 70 kW elektrische Leistung pro Stunde eingespart werden. Darüber hinaus wurde eine umfassende Untersuchung aller Energieverbraucher durchgeführt, wobei durch die richtige Auswahl und Platzierung der Geräte leicht 90 kW pro Stunde eingespart werden können, was sich nur positiv auf den Komfort des Eigners oder der Gäste auswirkt und zu einer erheblichen Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen führen soll.

Die im Innen- und Aussenbereich weitgehend aus nachhaltigen und pflegeleichten Materialien gestaltete Yacht verfügt über eine Swimmingpool-Plattform mit einem Infinity-Pool und einem Beach Club in der Nähe der Schwimmplattform. Im Inneren befinden sich ein großer Fitnessraum, ein Spa, mehrere Salons und Essbereiche für Veranstaltungen und zum Empfang der 14 Gäste an Bord. Alle Vorschläge für die Innenausstattung sind offen für alle Wünsche der Kunden.

„Mit dem richtigen Maß an Überlegung und Recherche ist alles möglich“, sagt Friedrich Norden, Head of Projects & Sales der Lloyd Werft.


Animation: via Lloyd Werft


Die Albatross ist für eine Besatzung von ca. 40 bis 46 Personen ausgelegt und verfügt über maximal 46 Kojen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Einzel- und Doppelkabinen. Insgesamt stehen für die Besatzung 1750 qm, für Eigner und Gäste 2050 qm Fläche zur Verfügung.

Das Konzept umfasst vier Tender und vier Jetskis in zwei separaten Tendergaragen, eine in jedem Schiffskörper. Mit Blick auf die Zukunft und unter Berücksichtigung von Effizienz, Emissionen, Beschränkungen in Jachthäfen und Lärmreduzierung wird die vorherrschende Antriebslösung elektrisch sein. Geplant sind ein 11 m-Kohlenstofffaser-Katamaran mit Elektroantrieb, ein 11m-Limousinen-/Sporttender mit Elektroantrieb, ein 8 m-Rip-Tender mit Elektroantrieb und ein konventioneller 8 m-Rip-Tender mit Dieselantrieb. Jede Tendergarage ist mit zwei Schnellladegeräten ausgestattet, die die Ladezeiten auf etwa 20 Minuten reduzieren. Die Garagen sind auch für jede andere Kombination von Tendern vorbereitet und ausgestattet, sei es mit Elektro- oder Dieselantrieb.

Beide Tendergaragen sind mit zwei Außenpforten mit einer Breite von jeweils 13 m und zwei Portalkränen ausgestattet. Da Tenderoperationen zu den zeitkritischsten und sicherheitsrelevantesten Vorgängen an Bord von Yachten gehören, nutzt Albatross die Vorteile des Katamaran-Designs. Zwischen den beiden Rümpfen befindet sich eine Wellenbrecheranlage. Eine robuste 9 x 6 Meter große Klappe, die hydraulisch ins Meer ausgefahren wird und einen Moonpool-Effekt erzeugt. Dadurch werden Wellengang und Seegangsgeräusche reduziert, um sicherzustellen, dass das Zuwasserlassen, Einsteigen und Einholen von Beibooten sicher und komfortabel erfolgen können. Das Hubschrauberdeck und der Landebereich sind für jede Größe und jeden Typ von Hubschraubern geeignet. Neben konventionellen, mit Flugbenzin betriebenen Hubschraubern sind auch Schnellladestationen für zukünftige elektrisch betriebene Hubschrauber installiert. JPM

Le Havre stellt ehrgeiziges Projekt für neue Kreuzfahrt-Terminals vor


Valérie Conan
Foto: enapress.com

„Ich freue mich über dieses ehrgeizige Projekt, das die Position von Le Havre als touristisches Ziel auf den Kreuzfahrtrouten in Europa stärkt.“

Valérie Conan,
Kreuzfahrtabteilungs-Direktorin von Le Havre Etretat Normandie Tourisme


Ein großes Entwicklungsprojekt für die Pointe de Floride und die Entwicklung der maritimen Kreuzfahrt in Le Havre

Pressemitteilung (Übersetzung)

Am Montag, den 19. September 2022, stellten Édouard PHILIPPE, Präsident von Le Havre Seine Métropole und Vorsitzender der GIP Le Havre Croisières, Hervé MORIN, Präsident der Region Normandie, und Florian WEYER, stellvertretender Generaldirektor HAROPA PORT | LE HAVRE, das große Ausbauprojekt für die „Pointe de Floride“ im Hafen von Le Havre vor, um das Kreuzfahrtterminal von morgen zu bauen und das in den kommenden Jahren erwartete starke Wachstum des Passagierverkehrs zu begleiten.


Animation: Enia Architectes

„Um mehr Kreuzfahrtpassagiere zu empfangen und somit mehr Arbeitsplätze und Wohlstand in unserem Gebiet zu schaffen, tragen wir ein ehrgeiziges Projekt zur Entwicklung des Kreuzfahrthafens von morgen mit. Der sichere, gastfreundliche und begrünte Hafen soll durch seine Funktionalität, seine Schönheit und sein Bestreben, die Umweltauswirkungen von Kreuzfahrten so weit wie möglich zu begrenzen, zu einem neuen Stolz unserer Stadt am Meer werden“, erklärte Édouard PHILIPPE, ehemaliger französischer Premierminister.

„Die Region Normandie ist besonders stolz darauf, Le Havre Croisières mit 15 Millionen Euro bei seinem Vorhaben zu unterstützen, die Pointe de Floride sowie drei neue Terminals einzurichten, um den Hafen von Le Havre, den zweitgrößten Kreuzfahrthafen Frankreichs nach Marseille, auf das Niveau der größten europäischen Häfen der Branche zu heben“, sagte Hervé MORIN.

„Unser Wachstum auf dem boomenden weltweiten Kreuzfahrtmarkt ist vielversprechend und wird durch die GIP Le Havre Croisières verkörpert, die nun ein echtes territoriales Instrument darstellt. So wird im Hafen das Kreuzfahrtterminal wieder auferstehen, ein Aushängeschild der Seine-Mündung, das endlich mit der Stadt verbunden ist“, erklärte Florian WEYER.

Ein wichtiges touristisches Ziel für Reedereien

Als Tor zu Paris und zur Normandie, einer weltberühmten Region, positioniert sich Le Havre als wichtiges Reiseziel für Reedereien aus dem Kreuzfahrtsektor. Verkehrsprognosen sagen für das Jahr 2030 600.000 Transitpassagiere im Hafen von Le Havre voraus (gegenüber 420.000 Passagieren, die 2018 abgefertigt wurden).

Um dieses Verkehrswachstum zu begleiten, kündigen Le Havre Seine Métropole und HAROPA PORT mit Unterstützung der Region Normandie ein großes Projekt zur Umgestaltung der Pointe de Floride an, um ein neues Kreuzfahrtterminal zu schaffen, das Dreifachanläufe und bis zu 13.500 Passagiere pro Tag abfertigen kann.


Animation: Enia Architectes

Das Projekt besteht aus drei Kreuzfahrtterminals mit einer Nutzfläche von 15.000 m2 inmitten eines weitläufigen, 9 Hektar großen Bereichs, der öffentlich zugänglich ist. Ziel ist es, die Pointe de Floride wieder mit der Stadt Le Havre zu verbinden, um Kreuzfahrtpassagiere zum Besuch der Stadt zu animieren und die Einwohner von Le Havre einzuladen, diesen Hafenbereich wiederzuentdecken, indem ein neuer Ort zum Leben und Flanieren an der Seine-Mündung geschaffen wird.

Um den Bau und den Betrieb dieses neuen Kreuzfahrtterminals zu gewährleisten, haben Le Havre Seine Métropole und HAROPA PORT die öffentliche Interessenvereinigung (GIP) Le Havre Croisières gegründet. Diese neue Einheit wird das Ziel haben, Le Havre bei den Schifffahrtsgesellschaften zu vermarkten, die Verwaltung der Zwischenstopps, den Empfang der Passagiere, die Gepäckabfertigung und die Beziehungen zu den verschiedenen Dienstleistern zu gewährleisten. Diese Aufgaben waren zuvor dem Fremdenverkehrsamt Le Havre Etretat Normandie übertragen worden, das das Vorrecht auf die touristische Förderung des Gebiets behält.

Begleitung des Energiewandels in der Seekreuzfahrtbranche

Die Kreuzfahrtindustrie, die weniger als 1% der weltweiten Flotte ausmacht, befindet sich in einem tiefgreifenden Energiewandel: 2020 wird die Hälfte der neuen Kreuzfahrtschiffe mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben und zwei Drittel der Flotte sind bereits für die Abscheidung von Schwefeloxiden aus Abgasen ausgerüstet. Im Ärmelkanal und in der Nordsee gelten bereits die weltweit strengsten Vorschriften für Schadstoffemissionen, und der Hafen von Le Havre schreibt bereits die Rückgewinnung von Abgasen nach Filterung und Reinigung vor (Closed-Loop-Verfahren).


Video: Youtube/Le Havre Seine Métropole

Das Projekt zur Entwicklung der Pointe de Floride soll diese Energiewende in der Hochseekreuzfahrt begleiten. Bis 2025 sollen alle Kais Landstromanlagen erhalten, um emissionsfreie Anläufe im Hafen von Le Havre zu ermöglichen. Dank einer Stromversorgung von 10 MW pro Schiff wird dieses System bei einem 12-stündigen Aufenthalt eines Kreuzfahrtschiffes 100 Tonnen CO2 und 2 Tonnen anderer umweltschädlicher Emissionen einsparen, was dem Volumen von 17 olympischen Schwimmbecken entspricht.

Die Gebäude, die das zukünftige Kreuzfahrtterminal bilden werden, werden dank der Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern positive Energiewerte aufweisen. Beim Bau werden Materialien mit niedrigem Kohlenstoffgehalt verwendet und 10 % der Lieferungen werden auf dem Wasserweg erfolgen, um den Straßenverkehr zu reduzieren.

Dieser Hafenbereich wird durch eine lange, 320 m lange begrünte Allee weitgehend entsiegelt und an der Spitze der Landzunge werden Grasflächen angelegt.

Der Zeitplan und der Finanzierungsplan des Projekts

Um dieses Projekt durchzuführen, werden 99 Millionen Euro von den Partnern investiert: HAROPA PORT wird die Modernisierung und Elektrifizierung der Hafeninfrastruktur mit 40 Millionen Euro finanzieren, wovon 20 Millionen vom Staat und 1 Million von der Region Normandie beigesteuert werden.

Die Erschließung der Pointe de Floride und der Bau der Terminals stellen Investitionen in Höhe von 59 Millionen Euro dar, die von der GIP Le Havre Croisières übernommen werden, zu der Le Havre Seine Métropole und die Region Normandie jeweils 15 Millionen Euro beisteuern werden.

Der Baubeginn wird im Herbst 2023 erfolgen, so dass die Terminals 2 und 3 Anfang 2025 und das Terminal 1 im Herbst 2025 übergeben werden können.

Text: PM

Ocean Albatros in Haimen, China, vom Stapel gelaufen

Pressemitteilung (Übersetzung)

SunStone Maritime Group A/S freut sich, bekannt zu geben, dass die Ocean Albatros am Freitag, den 16. September, bei China Merchants Heavy Industries in Haimen, China, erfolgreich zu Wasser gelassen wurde.

Die Ocean Albatros ist das sechste Schiff aus der Serie der INFINITY-Klasse, die für SunStone gebaut wird. Die Auslieferung der Ocean Albatros ist für das Frühjahr 2023 geplant, wo sie ganzjährig von Albatros Expeditions gechartert werden soll.


OCEAN ALBATROS, Foto: via SunStone

Alle bei SunStone sind sehr erfreut über den Stapellauf der Ocean Albatros und freuen sich darauf, sie im Winter bei der Seeerprobung (sea trial) zu erleben.

Die Schiffe der INFINITY-Klasse sind 104 m lang und 18 m breit und haben einen Tiefgang von 5,1 m. Sie verfügen über eine Passagierkapazität von 130 bis 200 Personen und eine Besatzungsstärke von 85 bis 115 Personen. Die Schiffe haben Eisklasse 1A, Polarklasse 6 und werden mit Safe-Return-to-Port, dynamischer Positionierung und zero speed-Stabilisatoren gebaut. Die Schiffe sind mit dem X-Bow® von Ulstein Design & Solutions ausgestattet. Sie sind klein genug, um eine exklusive Atmosphäre zu schaffen, und doch groß genug, um alle erwarteten Dienstleistungen und Einrichtungen zu bieten, wie z. B. einen Swimmingpool, eine Bar, Restaurants, Lounges, eine Boutique, einen Fitnessraum und ein Spa.

Drei Neubauten der INFINITY-Klasse, die GREG MORTIMER, die OCEAN EXPLORER und die OCEAN VICTORY, wurden bereits ausgeliefert und sind nun in Betrieb. Die SYLVIA EARLE und die OCEAN ODYSSEY werden im Jahr 2022 abgeliefert. Für alle bestellten Schiffe wurden langfristige Charterverträge abgeschlossen.

Text: PM SunStone Maritime Group (Übersetzung)


Original-Pressemitteilung von SunStone Ships (Englisch) vom 22.09.2022: Ocean Albatros Launched in Haimen, China

Ocean Albatros Launched in Haimen, China

Pressemitteilung

SunStone Maritime Group A/S is pleased to announce, that a launching ceremony for Ocean Albatros was successfully held on Friday, September 16, at China Merchants Heavy Industries in Haimen, China.

The Ocean Albatros is the sixth vessel in the series of INFINITY Class newbuild vessels to be built for SunStone. The planned delivery of Ocean Albatros is spring of 2023, where she will go on year-round charter with Albatros Expeditions.


OCEAN ALBATROS, Foto: via SunStone

Everyone at SunStone is very pleased to see the Ocean Albatros launched and looks forward to seeing her sea trial during the winter.

INFINITY Class Vessels are 104 meters long and 18 meters wide, with a draft of 5.1 meters. They feature a passenger capacity of between 130 and 200 and a crew capacity of between 85 and 115. The Vessels are Ice Class 1A, Polar Class 6 and are being built with Safe Return to Port, Dynamic Positioning, and zero speed stabilizers. Ulstein Design & Solutions‘ X-Bow® is featured on the Vessels. They are small enough to give an exclusive atmosphere and yet large enough to yield all the expected services and facilities, such as a swimming pool, bar, restaurants, lounges, boutique, gym and spa.

Three INFINITY Class newbuilds, the GREG MORTIMER, the OCEAN EXPLORER, and the OCEAN VICTORY, have already been delivered and are now in operation. The SYLVIA EARLE and the OCEAN ODYSSEY will be delivered in 2022. All vessels ordered have long-term charter agreements in place.

Text: PM SunStone Maritime Group


Die Deutsche Fassung der Pressemitteilung (Übersetzung) finden Sie hier.

A-ROSA verlängert 20 Prozent Ermäßigung bis ins Saisonfinale

Im Jubiläumsjahr den Herbst genießen und sparen

Pressemitteilung

A-ROSA begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum und um das noch einmal gebührend zu feiern, wurde die attraktive Jubiläumsaktion für Reisen im Saisonfinale verlängert. Gäste erhalten beim Buchen ausgewählter Termine eine Ermäßigung in Höhe von 20% auf den PREMIUM alles inklusive-Tarif. Städtereisen an Bord von A-ROSA auf Donau, Rhein und Co. lohnen sich somit auch im Herbst doppelt.

Während die Temperaturen merklich sinken, halten Oktober und November eine Menge Urlaubspotenzial bereit. A-ROSA bietet bis in den Winter hinein 4-, 5- und 7-Nächte Reisen in jedem Fahrtgebiet an, sodass auch in der gemütlichen Jahreszeit die schönsten Städte und Naturlandschaften Europas besucht werden können. In den Herbstferien sind Familienreisen mit A-ROSA nicht zuletzt dank beheizter Außenpools und Kids Club ein gelungener Urlaub für Groß und Klein. Für alle, die eine kurze Auszeit vom Alltag brauchen, bieten die Kurzreisen im November viele Möglichkeiten. Beeindruckende Städte wie Amsterdam, Wien oder Straßburg brauchen nicht lang, um Besucher in ihren Bann zu ziehen. An Bord können Gäste dann die Seele in einer der Panoramasaunen baumeln lassen und die vorbeiziehende Landschaft genießen. 

Ein weiteres Highlight im goldenen Herbst sind die neu konzipierten Special- und Eventreisen von A-ROSA. Ab Oktober können die Gäste auf ausgewählten Abfahrten ihre Interessen während des entspannten Städteurlaubs vertiefen. RTL-Adelsexperte Michael Begasse gibt Einblicke in die europäischen Königshäuser, während Gala-Chefreporterin Hendrikje Kopp die Gäste mitnimmt in die Welt der „Rich and Famous“. Kreativ wird es unterwegs mit Illustratorin Tanja Meyer und Gesundheitscoach Ulrike Homuth hat Yoga-Sessions und weitere Tipps zum Thema Wellbeing im Gepäck. Wie gewohnt schenkt das Team A-ROSA dem Gast an Bord auf jeder Reise volle Aufmerksamkeit und verzaubert mit kulinarischen Schätzen am Buffet oder der professionellen Massage im SPA-ROSA.

Text: PM A-Rosa Flusskreuzfahrten

Nachhaltige Schifffahrt zum Erleben und Anfassen

Buntes Programm der Erlebnis Bremerhaven GmbH zum Deutschen Schifffahrtstag

Pressemitteilung

Gemeinsam, klar, sauber – unter diesem Motto findet der 36. Deutsche Schifffahrtstag in Bremen und Bremerhaven statt, der in diesem Jahr vom Deutschen Nautischen Verein von 1868 e.V. (Hamburg) veranstaltet wird. Vom 29. September bis zum 2. Oktober 2022 dreht sich bei der nationalen Veranstaltung alles um das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Schifffahrt. Höhepunkt ist eine Schiffsparade von Bremen nach Bremerhaven mit anschließendem Programm in der Seestadt, das von der Erlebnis Bremerhaven GmbH organisiert wird.

„Wir freuen uns auf ein außergewöhnliches Bild auf der Weser und ein schönes Familienfest mit spannenden Themen rund um die Schifffahrt. Bremerhaven ist der perfekte Ort und Anlaufpunkt für die Schiffsparade“, sagt Dr. Ralf Meyer, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Start der Flotte in Bremen ist am Freitag, 30. September, um 8.30 Uhr. Erwartet werden die Traditionsschiffe, Segler, Spezialboote und Arbeitsschiffe in Bremerhaven gegen 14.30 Uhr.

Während in Bremen verschiedene Vorträge und Diskussionen von fairem Welthandel über umweltfreundliche Schifffahrt bis zu nachhaltigen Häfen auf dem Programm stehen, zeigt sich die Schifffahrt in Bremerhaven von ihrer praktischen Seite. Neben verschiedenen Arbeits-, Motor- und Segelschiffen gibt es Live-Vorführungen und simulierte Einsätze zu sehen.

Das Marinefliegergeschwader Nordholz wird zusammen mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am 30. September in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr auf Höhe der Seebäderkaje eine Rettungsübung auf der Weser durchführen. Am Samstag, 1. Oktober, öffnet das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee an der Geeste seine Türen. Von 10 Uhr bis 17 Uhr ist der Tonnenhof frei zugänglich, es gibt Open Ship und selbst der Richtfunkturm kann besichtigt werden. 

Rund 20 Schiffe können während des Deutschen Schifffahrtstages im Neuen Hafen teilweise besichtigt werden – unter anderem das Zollboot „Bremen“, das Taucherschiff von Bremenports, ein Küstenboot der Wasserschutzpolizei, das Motorschiff „Kapitän Kruse“, das Feuerschiff „Elbe 1“ oder das hochmoderne Müllsammelschiff „Seekuh“. Großsegler wie die „Großherzogin Elisabeth“, die „Alexander von Humboldt 2“ oder die „Schulschiff Deutschland“ sorgen zusätzlich für maritime Atmosphäre. Ebenso wie die Kogge „Ubena von Bremen“, der Dampfeisbrecher „Wal“ oder der historische Finkenwerder Kutter „Astarte“.

An allen drei Veranstaltungstagen gibt es in Bremerhaven ein buntes Programm. Jeden Tag von 11 Uhr bis 20 Uhr ist die Budenstadt mit Verkaufsständen am Neuen Hafen geöffnet. Neben Kinderschminken, Luftballonmodelage und Spaß auf der Hüpfburg (Westseite Neuer Hafen) gibt es WalkActs, Showtanzeinlagen auf der Bühnesowie den Familientag von bremenports am Samstag, 1. Oktober, mit verschiedenen Aktionen in der kleinen Pagodenzeltstadt (Ostseite Neuer Hafen).

Am Freitag, 30. September, spielt die Band Spikeless von 19 Uhr bis 19.45 Uhr Garagenrock und Rockabilly. Am Samstag, 1. Oktober, gibt es zwischen 11 Uhr und 15.30 Uhr Shantys von verschiedenen Chören. Ab 16 Uhr tritt die inzwischen national bekannte Band „Raum 27“ aus Bremerhaven (powered by bremenports) auf. Ab 18.30 Uhr präsentieren die „Sixtons“ ihre Rock-Show.

Am Sonntag, 2. Oktober, tritt um 12.30 Uhr die Bremerhavenerin Georgia Balke (Siegerin The Voice Kids 2022) auf. Von 16.45 Uhr bis 18 Uhr bringen die „Matrosinnen“ Schlager zum Mitsingen und Schunkeln. Ab 18.30 Uhr stehen Emanuel Jahreis & Band auf der Bühne und lassen das dreitägige Fest am Neuen Hafen mit Boogie-Woogie, Blues und Evergreens ausklingen.

Offiziell endet der Deutsche Schifffahrtstag am Sonntag, 2. Oktober, in den Abendstunden. Aufgrund des Feiertages am Montag, 3. Oktober, ist es den Standbetreibern freigestellt, ihre Verkaufsstände weiterhin zu öffnen. Die einzigartige maritime Hafenatmosphäre in Bremerhaven kann also auch nach dem Deutschen Schifffahrtstag in vollen Zügen und mit frischer Meeresluft am Neuen Hafen genossen werden.

Text: PM Erlebnis Bremerhaven

Focke-Museum stellt neues Sammlungsobjekt vor

Pressemitteilung

Art-déco-Wandbehang aus dem 1.-Klasse-Speisesaal der Bremen IV

Das Focke-Museum hat aus dem Besitz von Hapag Lloyd einen Wandbehang erhalten, der einst im 1.-Klasse-Speisesaal des legendären Schnelldampfers Bremen IV hing. „Mit diesem Werk erweitern wir unsere Sammlung zum Norddeutschen Lloyd und der Bremen IV um ein gewichtiges Objekt, das in der künftigen Sammlungsausstellung präsentiert werden soll“, sagt die Direktorin des Bremer Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Prof. Dr. Anna Greve.

Foto: Focke-Museum

Die auf der AG „Weser“ gebaute Bremen IV ist bis heute unvergessen. Schon nach seiner Jungfernfahrt 1929 von Bremerhaven nach New York erhielt der Luxusliner das Blaue Band als schnellstes Schiff auf der Transatlantik-Route zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Neben der modernen Technik war es die luxuriöse Innenausstattung der Räumlichkeiten, die das Schiff berühmt machte. Der Bremer Schriftsteller und Innenarchitekt Rudolf Alexander Schröder stattete die Halle der 2. Klasse aus, ein von ihm entworfener Stuhl ist in der Ausstellung des Focke-Museums zu sehen.  

Der dem Museum übergebene Wandbehang schmückte mit drei weiteren den Speisesaal der 1. Klasse. Wie man den historischen Fotografien von Hans Finsler entnehmen kann, zeigten sie im Freien ausgeübte Sportarten, die wahrscheinlich den vier Jahreszeiten zugeordnet waren: Angeln, Skilanglauf und Jagen. Eine Golfpartie vor einer majestätisch aufragenden Bergkulisse ziert den in das Focke-Museum aufgenommenen Wandbehang.  

Thematisch und auch stilistisch verweist er auf die Moderne und den Art déco. Der Sport entwickelte sich schon im 19. Jahrhundert zum kulturellen Ausdruck der Moderne und symbolisierte Fortschritt. Ein neuer Kleidungsstil, der auf Korsetts verzichtete und den Rocksaum bis an das Knie hob, unterstrich das Frauenbild der 1920er-Jahre. Auf dem Wandbehang ist eine junge Dame mit kurzen Haaren und einer modischen Kappe zu sehen. Flache Schuhe und ein saloppes, die Hüfte locker umspielendes Kleid unterstreichen die sportliche Erscheinung, die ganz dem neuen androgynen Schönheitsideal und den sich wandelnden Geschlechterrollen verhaftet ist.

Mit den Entwürfen für die Wandbehänge war der Künstler Max Clarenbach (1880 in Neuss geboren, 1952 in Köln gestorben) beauftragt worden. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er ab 1907 als Professor lehrte. Als Maler der Düsseldorfer Schule und Mitgründer des Sonderbundes wurde er bekannt und machte sich vor allem mit seinen menschenleeren Herbst- und Winterlandschaften einen Namen als „Maler des Niederrheins“. Von ihm stammte auch ein Gemälde des Bremer Rathauses, das ebenfalls auf der Bremer IV hing, ein Geschenk des Bremer Senats.  

1940, im Zweiten Weltkrieg, war die Bremen IV zu einem Truppentransporter umgerüstet worden. Ein Jahr später brannte sie aus und 1942 wurde das einst so stolze Schiff verschrottet, nachdem brauchbare Teile ausgebaut worden waren. Wie lange sich der Teppich an Bord befand, ist ebenso wenig bekannt wie sein späterer Verbleib bis zur Aufnahme im Magazin von Hapag Lloyd.  

Der ausgeblichene, stellenweise verschmutzte Wandbehang mit den Maßen 400 x 188 cm konnte mit Hilfe der Hapag Lloyd Stiftung bereits im belgischen Mechelen gereinigt werden. Mit einem speziellen Verfahren, das Aerosole durch das Textil hindurchzieht, ließ sich der Zustand deutlich verbessern. Zu den noch anstehenden Restaurierungs- und Montagearbeiten gehört u.a. die Anbringung eines rutschfesten Untergrunds, damit er später in einer klimatisierten Vitrine gezeigt werden kann. Die Restauratorinnen Carmen Markert und Anke Otto wachen über das Wohlergehen ihres „Patienten“.    

Der Wandbehang soll nach der Wiedereröffnung des Focke-Museums im Jahr 2026 in einem der Bremen IV und dem Norddeutschen Lloyd gewidmeten Kabinett hängen, das die mit den bremischen Werften und Reedereien verbundene Technik-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte erzählt.     

Text: PM Focke Museum

CELESTYAL KÜNDIGT ABSCHAFFUNG DER COVID-19-PROTOKOLLE FÜR DIE SAISON 2023 AN

Pressemitteilung

Lockere COVID-19-Protokolle werden für den Rest der Abfahrten im Jahr 2022 beibehalten

Celestyal, die preisgekrönte erste Wahl für Reisende zu den griechischen Inseln und ins östliche Mittelmeer, hat bekannt gegeben, dass alle Covid Nachweise ab dem 2. März 2023 wegfallen. Dazu gehört die COVID-19-Impfung, der Nachweis der COVID-Genesung und der Test vor der Abreise für alle Gäste auf Reisen, außer dies ist aufgrund lokaler Vorschriften erforderlich.

Alle Celestyal-Besatzungsmitglieder werden weiterhin vollständig geimpft sein, und das Unternehmen empfiehlt Gästen ab 12 Jahren, sich ebenfalls vollständig impfen zu lassen. Unabhängig vom Impfstatus empfiehlt Celestyal allen Gästen, die von einem Hafen abreisen, sich vor der Reise in aller Ruhe testen zu lassen, um ein angenehmes und angenehmes Reiseerlebnis zu gewährleisten. Diese Ergebnisse sind nicht erforderlich, um an Bord des Schiffes zu gehen. 

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste, der Besatzung und der Gemeinden, in denen wir tätig sind, hat für uns oberste Priorität, und wir werden die sich entwickelnde globale Situation weiterhin beobachten und uns darauf einstellen“, sagte Leslie Peden, Chief Commercial Officer von Celestyal. „Unsere Besatzung wird weiterhin unsere strengen Hygieneprotokolle einhalten, die auf den neuesten Richtlinien der European Healthy Gateways, CLIA und der griechischen Gesundheitsbehörden basieren. Wir freuen uns darauf, alle Gäste zu den einzigartigen Reisezielen der griechischen Inseln und des östlichen Mittelmeers zu begrüßen und ihnen das Erlebnis zu bieten, für das wir bekannt sind.“

Die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen von Celestyal werden laufend bewertet und auf der Grundlage neuer und aktualisierter Präventions-, Therapie- und Minderungsmaßnahmen angepasst.
 

Weitere Informationen finden Interessierte hier. 

Text: Celestyal Cruises

Geballte Expertise im Ewigen Eis

Kluge Köpfe auf der Silver Endeavour: Historiker, Meeresbiologen, Anthropologen, Naturforscher und Filmemacher begleiten die Jungfernfahrt des luxuriösesten Expeditionsschiffs der Welt 

Pressemitteilung

Silversea Cruises, die führende Ultra-Luxus- und Expeditionskreuzfahrtgesellschaft, gibt die Namen der Experten, die die Jungfernfahrt des neuen Schiffes Silver Endeavour begleiten, bekannt. Die Silver Endeavour sticht am 21. November 2022 von King George Island aus in See. Mit an Bord: qualifizierte Historiker, Meeresbiologen, Anthropologen, Naturforscher, Filmemacher und andere Experten, die den Passagieren bei informativen Vorträgen, Workshops und Exkursionen einen noch besseren Einblick in die Tiefen des Weißen Kontinents ermöglichen. Zur Feier dieses Meilensteins begleitet Conrad Combrink, SVP Expedition, Destination and Itinerary Management von Silversea, die Reisenden auf der siebentägigen Flugkreuzfahrt.

„Die Silver Endeavour, das luxuriöseste Expeditionsschiff der Welt, hat das Angebot von Silversea im Bereich der Polarreisen erweitert – das Vielfältigste in der Ultra-Luxus-Expeditionskreuzfahrt – und eröffnet Gästen völlig neue Erfahrungen“, so Conrad Combrink. „Anlässlich meiner 78. Reise auf den Kontinent freue ich mich darauf, unsere Gäste zu begleiten, wenn wir mit einem exklusiven, von Silversea kuratierten Charterflug von DAP Antarctic Airways direkt in die Antarktis fliegen und die Silver Endeavour auf King George Island einschiffen, bevor wir sieben Tage lang diese eisige Welt entdecken. Unser branchenführendes Expeditionsteam wird ein außergewöhnliches Programm zusammenstellen, um das Beste der eisigen Landschaften und der faszinierenden Tierwelt des Kontinents während der Eröffnungssaison der Silver Endeavour zu präsentieren, während Kapitän Niklas Peterstam und seine Crew für einen unvergleichlichen Service sorgen, da sie seit September 2021 an Bord des Schiffes sind.“

Der Weiße Kontinent über die Antarktisbrücke

Auf der Eröffnungsreise der Silver Endeavour fliegen Gäste in der europäischen Business-Class direkt in die Antarktis. Das Ganze passiert über die Antarctica Bridge, das Fly-Cruise-Angebot der Kreuzfahrtgesellschaft, um dann am 21. November 2022 auf King George Island an Bord zu gehen. Am Antarktische Sund grüßen gewaltige Eisformationen, während sich die Reisenden dem nördlichsten Punkt der Antarktischen Halbinsel nähern. Vom Expeditionsteam organisiert, haben sie dort die Möglichkeit, die Landschaft bei Wanderungen, Zodiac-Touren und Kajaktouren zu entdecken. dem täglichen Programm steht die Erkundung der Antarktischen Halbinsel, wobei riesige Pinguinkolonien und andere Tierarten, darunter Wale, verschiedene Vogelarten und Robben zu sehen sind. Auf den Spuren berühmter Entdecker plant Silversea, die Süd-Shetland-Inseln anzulaufen, bevor die Gäste zur King-George-Insel zurückkehren, von wo aus sie einen Flug zurück nach Punta Arenas nehmen.  

Ein branchenführendes Team

Kapitän Niklas Peterstam, der seit September 2021 an Bord der Silver Endeavour ist, begrüßt Gäste in der ersten Saison als Kapitän des Schiffes – zusammen mit seinen leitenden Offizieren und einer erfahrenen Crew. Das branchenführende Expeditionsteam der Reederei bereichert die Reise mit thematischen Workshops, Vorträgen und geführten Touren und stärkt damit die führende Rolle von Silversea im Bereich der Destinationen. Unter der Leitung von Expeditionsleiterin Marieke Egan geht das Team bereits vor der Jungfernfahrt an Bord und bleibt dort während der gesamten ersten Antartkissaison an Bord. Zudem dürfen Gäste auf der Eröffnungsfahrt der Silver Endeavour auch auf Vorträge über Ernest Shackleton und die HMS Endeavour von Nicholas Crane, dem ehemaligen Präsidenten der Royal Geographical Society gespannt sein.

Conrad Combrink, Silversea’s SVP of Expedition, Destination and Itinerary Management

Conrad Combrink, Foto: via Silversea Cruisess

Seit Silversea Cruises im Jahr 2008 als erstes Luxuskreuzfahrtunternehmen Expeditionsreisen angeboten hat, ist Conrad Combrink mit der Entwicklung und Koordination vieler Aspekte des Expeditionsprogramms der Reederei betraut, um Passagieren auf allen sieben Kontinenten einzigartige Erlebnisse zu ermöglichen. Als SVP of Expeditions, Destination and Itinerary Management leitet Conrad Combrink ein multinationales und vielfältiges, leidenschaftliches Team, dessen Aufgabe es ist, authentische Reiseerlebnisse zu schaffen. Seine Arbeit umfasst eine aktive Rolle bei der strategischen Planung aller Silversea-Routen, der Programmentwicklung, dem Engagement in den Gemeinden und den regulatorischen Prozessen. Darüber hinaus ist Conrad für das Landprogramm in mehr als 900 Destinationen sowie für alle Aspekte des Turnaround-Betriebs verantwortlich. Conrad und sein Team leiten die Entwicklung aller Silversea-Reiserouten mit mehr als 350 Reisen auf allen sieben Kontinenten. Seine Leidenschaft für Expeditions- und Kreuzfahrten hat ihn bereits in über 150 Länder auf allen sieben Kontinenten geführt.

Marieke Egan, Expeditionsleiterin

Marieke Egan, Foto: via Silversea Cruises

Marieke wuchs in den Niederlanden auf, verbrachte aber viel Zeit in den Schweizer Voralpen und lernte, Gletscher zu überqueren, bevor sie ihre eigenen Schnürsenkel binden konnte. Sie entwickelte ihren Abenteuergeist, begann mit Eisschnelllauf und gewann Medaillen bei den niederländischen Meisterschaften. Nach Abschluss ihres Studiums beschloss sie, die Welt zu erkunden und ihrem Fernweh nachzugehen: Auf ausgedehnte Trekkingtouren durch den nepalesischen Himalaya und die hohen Anden in Südamerika folgte Mariekes Auswanderung nach Tasmanien. Hier ging sie ihrer wahren Berufung nach: Sie wurde Naturforscherin. Anschließend unternahm sie Ausflüge in die Kimberley-Region im tropischen Australien und leitete 4WD-Touren. Heute genießt sie es, das Beste aus der Natur mit anderen zu teilen, und ist als Expeditionsleiterin in der Expeditionskreuzfahrtbranche erfolgreich – von der Antarktis über die tropischen Seychellen, die indonesischen und pazifischen Inseln bis hin zu den hocharktischen Regionen Grönland, Svalbard und dem russischen Fernen Osten.

Captain Niklas Peterstam, Foto: via Silversea Cruises

Kapitän Niklas Peterstam, Kapitän der Silver Endeavour

Kapitän Niklas Peterstam begann seine maritime Karriere 1979 und wechselte 1991 in die Expeditionskreuzfahrt, wo er unter anderem Gebiete wie die Antarktis, die Arktis und den russischen Fernen Osten erkundete. Nachdem er Erfahrungen am Steuer größerer Schiffe in Asien gesammelt hatte, kehrte Kapitän Peterstam nach Europa zurück und lieferte drei Mega-Kreuzfahrtschiffe von einer Werft in Deutschland aus. Es folgten verschiedene Stationen bei renommierten Kreuzfahrtgesellschaften, sowohl an Land als auch auf See, bis Kapitän Peterstam 2018 wieder Vollzeit als Kapitän tätig war. Kapitän Peterstam ist seit September 2021 an Bord der Silver Endeavour und hat mit dem Schiff bereits mehrere Reisen in die Antarktis unternommen.

Nicholas Crane, Foto: via Silversea Cruises

Nicholas Crane, ehemaliger Präsident der Royal Geographical Society

Nicholas Crane ist Autor, Geograph und Kartographie-Experte. Er ist Träger der Mungo-Park-Medaille der Royal Scottish Geographical Society in Anerkennung herausragender Beiträge zum geografischen Wissen und des Ness Award der Royal Geographical Society für die Popularisierung der Geografie und des Verständnisses von Großbritannien. Zwischen 2015 und 2018 war Nick der gewählte Präsident der Royal Geographical Society. Nick präsentierte viele gefeierte Fernsehserien auf BBC2, darunter Map Man, Great British Journeys, Town, Britannia und Coast. Außerdem war er der Hauptmoderator von mehr als 80 BBC-Filmen.

Text: PM Silversea Cruises

PORT OF KIEL begrüßt „Aura Seaways“

Premiere: PORT OF KIEL begrüßt mit „Aura Seaways“ erstmals neue Fährgeneration der dänischen Reederei DFDS in Kiel. Erfolgreicher Probelauf zeigt, dass die Modernisierungsvorhaben am Ostuferhafen gelungen sind.

Pressemitteilung

Es ist ein Erstanlauf der besonderen Art: Am späten Dienstagnachmittag lief das Fährschiff „Aura Seaways“ der dänischen Reederei DFDS erstmalig den Kieler Hafen an. Es war das erste Mal, dass ein Schiff der neuen Fährgeneration an den eigens optimierten Liegeplätzen 5 und 6 am Ostuferhafen festmachte. Sowohl die Nutzung der neuen Rampe als auch das anschließende Be- und Entladen verliefen problemlos und konnten in unter vier Stunden abgeschlossen werden. „Auch wenn es sich in dieser Woche um die ersten drei Probeanläufe handelt, ist es doch auch der erfolgreiche Auftakt in eine neue Zeit im Fährverkehr Kiel – Klaipėda mit DFDS als langjährigen Partner an unserer Seite“, betont Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG. Im Zuge des Be- und Entladungsprozesses wurde auch die an dem Liegeplatz vorhandene automatische Erfassung von Lkws über ein entsprechendes Video Gate System erfolgreich getestet. Sie ist Bestandteil einer umfangreichen Digitalisierungsmaßnahme für das Terminal und soll zukünftig eine vollautomatische Statusveränderung des Lösch- und Ladevorgangs ermöglichen. 

„Aura Seaways“

Die „Aura Seaways“ gehört mit 230 Metern Länge und einer Ladekapazität von 4500 Spurmetern für Lastwagen sowie Kabinenplätzen für bis zu 600 Personen zu einer der größten ihrer Art weltweit. Das Schiff erfüllt mit einem der modernsten Scrubber Systeme zudem auch die neuen Standards des EEDI (Energie Efficiency Design Index). Im Vergleich zu den aktuellen Fährschiffen auf der Strecke kann die 2021 erbaute „Aura Seaways“ ihren C02-Fußabdruck um ein Fünftel senken. Nach dem Erstanlauf am Dienstag wird das Schiff Kiel in dieser Woche noch zwei Mal anlaufen. Im Zuge dessen sollen vor allem auch die neuen RoRo-Rampen getestet werden, die für die Fähren der neuen Generationen eigens umgebaut wurden. Die entsprechenden Baumaßnahmen wurden vor wenigen Wochen abgeschlossen und sollen das Terminal am Ostuferhafen im Fährbereich noch zukunftsfähiger machen. Bisher sind auf der Strecke Kiel-Klaipėda die kleineren Fährschiffe „Athena Seaways“ und „Victoria Seaways“ gefahren, die ab Sonntag auch vorerst wieder den Betrieb aufnehmen werden.

Modernisierung Ostuferhafen

Das Bauprojekt am Ostuferhafen „Ostuferhafen Kiel – Ausbau der Seeverkehrsachse ins Baltikum durch Ertüchtigung RoRo-Rampen und Optimierung Wegeführung“ umfasste zwei Einzelprojekte. Beide verfolgen das Ziel einer effizienteren Flächennutzung und zukunftsfähigen Optimierung der Infrastruktur im Ostuferhafen. Das Bauprojekt im Umfang von 11,2 Mio. Euro wurde unterstützt mit einer Förderung aus dem Landesprogramm Wirtschaft mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 6,7 Mio. Euro.

Text: PM Port of Kiel