Kategorie: News

News Oktober 2020

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News & Aktuelles aus dem Mai 2020

News & Aktuelles aus dem April 2020

Hapag-Lloyd holte die Flotte nach Hamburg

Der Hamburger Kreuzfahrtanbieter Hapag-Lloyd holte seine Flotte nach Hamburg. Nach der Hanseatic Nature werden am 2. Mai auch die Hanseatic Inspiration zusammen mit der Europa und der Europa 2 in Hamburg erwartet. Die Europa soll mit ihren 170 Crewmitgliedern aus Barbados kommend am Kreuzfahrtterminal Altona festmachen. Die Europa 2 kommt wenig später 240 Crewmitgliedern aus Marseille zum Terminal am Grasbrook. Die Hanseatic Inspiration kommt ebenfalls als Bridgetown/Barbados und soll direkt die Werft Blohm + Voss ansteuern, wo bereits seit dem 20. April die Schwester Hanseatic Nature liegt. An den beiden erst 2019 in Dienst gestellten Schiffen sollen bei der Werft auch Arbeiten ausgeführt werden.

Als letztes Schiff der Hapag-Lloyd-Flotte fehlt noch die Bremen, die aus Auckland in Neuseeland die mit Abstand längste Reise vor sich hat. Die Bremen hat mit ihren 160 Crewmitgliedern am 15. April Auckland verlassen und soll am 9. Mai den Panama-Kanal erreichen. Nach der Passage des Kanals könnte sie um den 28. Mai in Hamburg eintreffen. 

Alle Passagiere der Hapag-Lloyd-Schiffe wurden nach dem 21. März sicher nach Deutschland zurückgeholt. Insgesamt holte der Kreuzfahrtveranstalter aufgrund der Corona-Pandemie rund 1000 Gäste frühzeitig aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde in ihre Heimat zurück. Bedingt durch den Wegfall der Linienflüge, mussten dafür auch Charterflüge organisiert werden.

Die Rückkehr der Schiffe ermöglicht auch den Besatzungen die Heimkehr. „Wir wollten so vielen Crewmitgliedern so schnell wie möglich die Gelegenheit geben, nach Hause zu kehren. Aufgrund der Einstellung des Flugbetriebes und der Reisebeschränkungen war dies logistisch herausfordernd. Daher haben wir die Rückreise selbst in die Hand genommen und die Fahrt unserer Hanseatic Naturezur Crew Cruise werden lassen“, erklärt Karl J. Pojer, CEO von Hapag-Lloyd Cruises. Insgesamt sind etwa 900 Crewmitglieder noch auf den fünf Schiffen. FB

Text/Foto: FB

News Mai 2020


News & Aktuelles aus dem April 2020

Stahlschnitt und Produktionsstart für Expeditionsneubauten

Am 27. April begann die Helsinki Shipyard Oy trotz der zur Zeit weltweiten COVID-19 Pandemie mit dem Stahlschnitt des ersten von zwei bei der Werft bestellten Luxusexpeditionsschiffen (Länge: 113 Meter, Breite: 20,2 Meter, Tiefgang: 5,7 Meter, PC5). Bereits im Sommer 2019 wurden die Schiffe, die 157 Passagieren Platz bieten sollen, geordert. Ihr Einsatzgebiet soll sowohl in der Arktis als auch in antarktischen Gewässern im Winter und Sommer sein, im Frühjahr und Herbst sollen die Schiffe in tropischen Gewässern kreuzen. Die Western Baltija Shipbuilding im litauischen Klaipeda fertigt die Stahlblöcke für die Expeditionsschiffe, insgesamt 33 vorgefertigte Blöcke sollen per Seeweg nach Helsinki transportiert werden. Die Produktion in Helsinki für die 2021 und 2022 in den Dienst kommenden Expeditionsschiffe soll im August beginnen, die Kiellegung im September 2020 stattfinden. Die Schiffe wurden Werftangaben zufolge von GTLK Europe bestellt und sollen verchartert werden. Zu dem Charterer liegen laut Werft noch keine Informationen vor. Internationalen (Fach)-Presseberichten nach sind die beiden Expeditionsschiffe für die russische Reederei VODOHOD bestimmt. Das Unternehmen verfügt derzeit über 26 Flussschiffe, die auf russischen Wasserwegen unterwegs sind.

Details:

  • Länge: 113 Meter
  • Breite: 20,2 Meter
  • Tiefgang: 5, 7 Meter
  • Reisegeschwindigkeit: 14 Knoten
  • Eisklasse: PC5
  • Kapazität: 157 Passagiere
  • Klassifizierung: Lloyd’s Register
Foto: Helsinski Shipyard
Foto: Helsinski Shipyard

Quelle: PM Helsinski Shipyard, US Presseberichte, Fotos: Helsinski Shipyard

„Verrückt nach Meer“ – Staffel 10 im TV

Kreuzfahrten sind momentan nicht möglich. Umso schöner ist es, dass ab nächsten Dienstag die ersten zehn Folgen der neuen Staffel von „Verrückt nach Meer“ ausgestrahlt werden.
Ab Dienstag, 05.05.2020, heißt es um 16:10 Uhr (ARD) wieder „Leinen los“ für die beliebte Dokumentation über Crew und Passagiere an Bord eines Phoenix Reisen Schiffes. Die Zuschauer begleiten dieses Mal Kapitän Fronenbroek, seine Mannschaft und die Gäste auf MS ALBATROS während der Reise rund um Afrika. 
Auch an Bord von MS AMERA wird für „Verrückt nach Meer“ gedreht. Vor wenigen Wochen sollten die Dreharbeiten abgeschlossen sein und das Produktionsteam von „Bewegte Zeiten“ nach Hause fliegen. Aufgrund der aktuellen Geschehnisse rund um das Corona-Virus musste diese Planung kurzfristig verändert werden und das Team blieb, ebenso wie alle AMERA-Gäste, bis zur Ankunft in Bremerhaven an Bord. Die 16 ungeplanten Seetage und alle tagesaktuellen Entscheidungen wurden filmisch begleitet. Die ARD-Dokumentation „Kreuzfahrt und Corona“ wurde am 27.04.2020 ausgestrahlt und ist jetzt noch in der ARD Mediathek zu sehen.

Text: PM Phoenix Reisen, Foto: Phoenix Reisen

Sechs Luxus-Expeditionskreuzer für polare und tropische Gewässer

Bereits im dritten Quartal 2019 und damit vor der Ausbruch der besonders auch die Kreuzfahrtbranche lähmenden COVID-19-Pandemie hat der nicht nur durch seine Motoren-Palette bekannte finnische Technologie-Konzern Wärtsilä den Auftrag für das Design und die Entwicklung von bis zu sechs luxuriösen Expeditionskreuzfahrtschiffen mit einer Kapazität für jeweils 200 Gäste hereingenommen. Sie sind für die Neugründung Amundsen Expeditions bestimmt, die die für den effizienten Betrieb sowohl in tropischen als auch polaren Gewässern auszulegenden Neubauten primär auf dem wachstumsträchtigen chinesischen Markt einsetzen will. In enger Zusammenarbeit mit Amundsen Expeditions wurde ein Konzept entwickelt, das den speziellen Anforderungen und Spezifikationen des Betreibers entspricht. Zum Einbau kommt ein komplettes Paket von Wärtsilä-Komponenten einschließlich Wärtsilä-Motoren des Typs 32, SCR-Katalysatoren zur Reduzierung der Stickoxidemissionen (NOx), elektrischer Antrieb, das Wärtsilä Nacos Platinum-Brückensystem für Navigation und Kommunikation sowie Wärtsilä-Automationslösungen. Das Zulieferpaket wird möglicherweise durch einen 10-Jahres-Wartungsvertrag ergänzt, der die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz der Schiffe gewährleisten und gleichzeitig Kostensicherheit für die Budgetierung erlauben soll. Zur Ausstattung der u.a. über ein Helikopterdeck auf dem Achterschiff und ausschließlich über Aussenkabinen verfügenden Neubauten gehören u.a. Präsidenten-Suiten und Wintergärten sowie neueste Umweltschutz-Technologie. „Wir haben großen Respekt vor der Erfahrung von Wärtsilä und dem breiten Portfolio an hochwertigen Lösungen. Dies ist uns von Bedeutung, da diese Kreuzfahrtschiffe sehr komplex sind und fortschrittliche Design-Expertise erfordern“, so der in der Expeditionskreuzfahrtbranche renommierte Kapitän Rajko Zupan von Amundsen Expeditions. Einzelheiten über Abmessungen und Ausrüstungsdetails sowie mögliche Bauwerft und Lieferdaten wurden noch nicht mitgeteilt. Insider schließen nicht aus, dass – wie bei der für SunStone Ships nach Ulstein-Design und mit entsprechenden Zulieferpaketen bei CMHI in Bau befindlichen Zehner-Serie der Infinity-Expeditionsklasse – möglicherweise auch bei den Amundsen Expeditions-Neubauten eine chinesische Werft zum Zuge kommen könnte. So befindet sich derzeit ein von Wärtsilä entworfenes und mit diversen Zulieferungen des Konzerns auszurüstendes 168-m-Mehrzweck-Transportschiff mit Hybrid-Antrieb für den Einsatz in antarktischen Gewässern bei der chinesischen CIMC Raffles-Werft zur Lieferung im nächsten Jahr in Bau. JPM

Text: JPM, Foto: Wärtsilä