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Costa Crociere überarbeitet Winterfahrplan 2020/21

Pressemitteilung

Aufgrund der in einigen europäischen Ländern geltenden Beschränkungen und der Entwicklung der epidemiologischen Situation, aktualisiert das italienische Unternehmen das Programm seiner geplanten Kreuzfahrten für den Winter 2020/21.

Aufgrund der in einigen europäischen Ländern nach wie vor bestehenden Einschränkungen und angesichts der Entwicklung der epidemiologischen Situation hat Costa Crociere beschlossen, die Fahrpläne seiner Schiffe, die im Winter 2020/21 eingesetzt werden, zu überarbeiten. 

Costa Smeralda, das mit Flüssiggas (LNG) betriebene Flaggschiff des Unternehmens, wird ihre derzeitigen Italien-Kreuzfahrten bis Ende Februar 2021 fortführen und dabei Savona, La Spezia, Cagliari, Messina, Neapel und Civitavecchia/Rom anlaufen. Diese einwöchige Reiseroute ersetzt dabei die ursprünglich für ab dem 14. November 2020 geplante Route mit Aufenthalten in Italien, Frankreich und Spanien. 

Costa Smeralda, Foto: enapress.com

Die aktualisierte Reiseroute der Costa Smeralda ermöglicht es Gästen, einige der beliebtesten Kulturstädte und schönsten Naturlandschaften Italiens zu besuchen und damit gleichzeitig den italienischen Tourismus zu unterstützen. Gleiches gilt auch für die AIDAblu, Schiff der deutschen Marke AIDA Cruises der Costa Gruppe, das seit Mitte Oktober auf seiner Route ebenfalls nur Italien anläuft. 

Die Costa Deliziosa wird ihre derzeitige einwöchige Reise in Italien und Griechenland bis zum 3. Januar 2021 fortsetzen. Dabei werden die Häfen Triest, Katakolon/Olympia, Athen, Heraklion/Kreta und Bari anstatt Montenegro und Kroatien angelaufen. 

Costa Diadema verschiebt den Beginn ihrer langen Kreuzfahrten im Mittelmeer auf den 6. April 2021 und wird dann die geplanten 14-tägigen Kreuzfahrten in die Türkei sowie 14-tägige Kreuzfahrten nach Ägypten und Griechenland anbieten. 

Costa Diadema, Foto: enapress.com

Das neue Schiff Costa Firenze, das sich derzeit in der Endphase der Fertigstellung auf der Fincantieri-Werft in Marghera befindet, wird wie geplant Mitte Dezember 2020 ausgeliefert. Ihre siebentägigen Kreuzfahrten in Italien, Frankreich und Spanien startet die Costa Firenze ab dem 28. Februar 2021. 

Die Kreuzfahrten der Costa Favolosa in der Karibik werden abgesagt. Das Schiff wird seinen Betrieb mit Mini-Kreuzfahrten im Mittelmeer ab dem 2. April 2021 wieder aufnehmen. 

Zudem muss auch die Weltreise 2021 der Costa Deliziosa abgesagt werden, wobei Gäste die Möglichkeit haben die Weltreise 2022 zu buchen. 

Costa informiert alle Gäste und Reisebüros, die von Änderungen des Winterprogramms 2020/21 betroffen sind. Ihnen wird ein Schutz gemäß der geltenden Gesetzgebung garantiert. Sollte die Situation weitere Änderungen erfordern, wird Costa seine Programme umgehend anpassen und seine Gäste entsprechend informieren. 

Das Unternehmen informiert detailliert über die aktuell geltenden Hygiene-Protokolle und Maßnahmen auf seiner Website https://www.costakreuzfahrten.de/gesundheit

Text: PM Costa Crociere

Italienisches Schiff mit brasilianischem Feuer

Eine Costa-Kreuzfahrt entlang der brasilianischen Küste unterscheidet sich deutlich von anderen Reisen der italienischen Reederei: An Bord wird noch mehr getanzt, gelacht, genossen und das Schiff schläft tatsächlich nie. Peggy Günther berichtet.

Brasilien macht seinem Namen alle Ehre: „Brasa“ heißt Glut und Barfusslaufen am Sandstrand von Rio de Janeiro fühlt sich so ähnlich an, wie über glühende Kohlen zu gehen. Zum Glück gibt es an der Copacabana auch einen Weg zum Meer, der mithilfe von Wasser kühl gehalten wird. Sogar die strandverwöhnten Italiener sind entzückt angesichts des breiten Küstenstreifens, an dem die Großstadt hier langsam ins Meer übergeht. Ein Gast im schicken Anzug zündet sich bei unserer Ankunft am langersehnten Ziel erst einmal eine Zigarre an. Frischer Mangosaft und eine kühle Brise perfektionieren das Erlebnis. Doch es gibt noch so viel mehr zu sehen in der zweitgrößten Stadt Brasiliens: Wolkenkratzer und verfallene Kolonialbauten, orangeblühende Feuerbäume in der Innenstadt und eine Lagune, die wie aus einer anderen Welt wirkt. Die Christusstatue wirkt aus der Entfernung viel kleiner als erwartet, die Berge viel größer.

An ihren Hängen kleben Hunderte kleiner Häuser, die unfertig wirken. Die Favelas seien schon ein Problem, erklärt unsere Reiseführerin. Etwa 20 Prozent aller Menschen sind in den halblegalen Armenvierteln zuhause. Viele gehen normalen Jobs nach, aber auch Kriminelle finden hier Unterschlupf. Die größte Favela ist Rocinha, hier leben etwa 10 000 Menschen. Wir passieren ein einfaches Zirkuszelt, an den Seiten offen. Hier trainieren regelmäßig Artisten, einige schafften es bis zum Cirque du Soleil. „Ich erzähle diese Geschichte immer gern“, sagt unsere Reiseführerin, „sie zeigt, dass man es – auch wenn man arm ist – zu etwas bringen kann. Man muss sich nur anstrengen.“

Mit dem Sonnenuntergang fährt die COSTA FAVOLOSA hinaus aus der pulsierenden Metropole und hinein in eine laue Tropennacht. Die Brasilianer an Bord – also etwa die Hälfte der Gäste und mindestens ein Viertel der Crewmitglieder – erwachen dank des leichten Luftzugs zu neuem Leben. Das Animationsteam hat bei der Party im Atrium ein leichtes Spiel, wer noch nicht in Tanzlaune ist, kann sich von der brasilianischen Show im Theater inspirieren lassen. „Musik ist eine Energie, der die Brasilianer nicht widerstehen können“, sagt Hotelmanager Stefano di Naia.

Für die Brasiliensaison passt er das Produkt an Bord an: Es gibt deutlich mehr Musik-, Tanz- und Fitnessangebote, viele Programmpunkte rücken in den späten Abend und das Büfettrestaurant hat rund um die Uhr geöffnet. Einmal pro Woche gibt es Feijoada, ein Gericht mit Reis, Bohnen und Wurst, das bei den Brasilianern sehr beliebt ist. Zum Frühstück essen sie lieber salzig, also kommt ein spezieller Käse an Bord. Und sie trinken mehr Bier, das aber leichter ist als unsere europäischen Varianten…..

Fotos: Peggy Günther, Costa Crociere, Pablo/stock.adobe.com, filipefrazao – stock.adobe.com