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Kreuzfahrt in Hamburg: Positives Resümee der Saison 2022 mit 280 Anläufen

Pressemitteilung

Anlaufstärkste Saison in der Kreuzfahrtgeschichte Hamburgs +++ Hamburg bleibt Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit +++ Ab 2025 Landstrominfrastruktur an allen permanenten Kreuzfahrtterminals verfügbar +++

Die Cruise Gate Hamburg GmbH (CGH) zieht eine positive vorläufige Bilanz der noch laufenden Kreuzfahrt-Saison 2022 am Standort Hamburg: 280 Anläufe, 49 unterschiedliche Schiffe von 20 Reedereien, zehn Erstanläufe, eine Taufe und voraussichtlich über 750.000 Passagiere – sowie zusätzliche 41 Anläufe von Flusskreuzfahrtschiffen. „Die Kreuzfahrt in Hamburg hat nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen ein starkes Comeback hingelegt“, kommentiert Simone Maraschi, CGH-Geschäftsführer, die Zahlen.


Das Appartementschiff „The World“ am Cruise Center Altona, Foto: Jens Meyer

„Mit 280 Anläufen ist die Kreuzfahrtsaison 2022 die bislang anlaufstärkste Saison am Standort Hamburg, die sogar die Werte vor Corona übersteigt (2019 waren es 210 Anläufe). Wir freuen uns sehr über diese große Nachfrage an Kreuzfahrtreisen ab Hamburg und sehen den Zuspruch auch als Vertrauensbeweis und Anerkennung für die enormen Anstrengungen und die Anpassungsfähigkeit, die die gesamte Branche in der zurückliegenden Pandemiezeit bewiesen hat.“

Ausblick Saison 2023 – Die schönsten Schiffsreisen beginnen am Tor zur Welt
Auch in den Zahlen für das kommende Jahr drückt sich diese Nachfrage aus: Für 2023 sind 284 Anläufe sowie weitere 37 Anläufe von Flusskreuzfahrtschiffen geplant. Kreuzfahrtbegeisterte dürfen sich – neben einer großen Auswahl an Reisezielen sowie Schiffstypen für jeden Geschmack – wieder auf etliche Highlights freuen: Acht Erstanläufe sind geplant (darunter auch zwei Schiffe von neuen Reedereien: OCEAN ALBATROS von ALBATROS TRAVEL und Explora I von EXPLORA JOURNEYS), zudem finden der 834. Hafengeburtstag Hamburg vom 5. bis 7. Mai 2023 sowie die Hamburg Cruise Days vom 8. bis 10. September 2023 statt.



Ab 2025 betriebsbereit: Cruise Center HafenCity. rendering: CGH

Hamburg bleibt auch künftig Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit
Mit der 2016 in Betrieb genommenen Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona, damals der ersten Anlage dieser Art in Europa, hat Hamburg sich international einen Ruf als Pionier beim Thema Landstrom aufgebaut. Ebenfalls als erster Hafen in Europa hat Hamburg die wichtige

Entscheidung getroffen, alle permanenten Terminals bis 2040 zu elektrifizieren. Am Cruise Center Steinwerder werden Kreuzfahrtschiffe nach aktuellen Planungen zur zweiten Jahreshälfte 2023 während der Liegezeit mit grünem Strom von Land versorgt werden können, am neuen Cruise Center HafenCity, das sich derzeit im Bau befindet, voraussichtlich zur Saison 2025. Mit dem konsequenten Ausbau seiner Landstrominfrastruktur stärkt Hamburg seine Vorreiterrolle als einer der nachhaltigsten Häfen Europas.
Jens Meier, CEO der Hamburg Port Authority AöR: „Häfen spielen eine entscheidende Rolle bei der Dekarbonisierung und Luftreinhaltung. Landstrom ermöglicht es uns, die Emissionen der Schiffe während der Liegezeiten im Hamburger Hafen signifikant zu reduzieren. Mit dem zügigen Ausbau der Landstrom-Versorgung setzt der Hamburger Hafen ein deutliches Zeichen für mehr Umweltschutz – und trägt auch der Erwartungshaltung der Hamburgerinnen und Hamburger an einen stadtnahen Hafen Rechnung. Wir freuen uns, ab 2025 einer der ersten Häfen in Europa zu sein, der sowohl für Kreuzfahrtschiffe als auch für Containerschiffe eine Landstromversorgung am Liegeplatz anbieten wird.“

In der Saison 2022 wurde die Landstromanlage Altona bei 30 Anläufen zur externen Stromversorgung genutzt. Vier Schiffe haben Integrationstests durchgeführt. Für 2023 werden Integrationstests für zwölf Schiffe angestrebt. Nach erfolgreichem Abschluss aller Integrationstests kann ein Schiff vollständig für die reguläre Nutzung der Landstromanlage während der Liegezeiten zertifiziert werden.

Simone Maraschi: „Gemeinsam mit unseren Kollegen bei der HPA sind wir in einem intensiven Dialog mit verschiedenen Reedereien, die signalisiert haben, Schiffe für die Nutzung von Landstrom in Hamburg technisch vorzubereiten. Jedes zusätzliche Schiff, das für die reguläre Nutzung der Landstromanlage Altona – und künftig auch Steinwerder und HafenCity – zertifiziert wird, ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, den Kreuzfahrttourismus in Hamburg nachhaltig zu entwickeln. Häfen und Kreuzfahrtreedereien können den Weg zum grünen Hafen nur gemeinsam gehen. Umso wichtiger ist es, wenn die zunehmende Nutzung der Landstromanlage in Hamburg auch eine Signalwirkung auf andere Häfen in Europa haben wird.“

Text: PM Cruise Gate Hamburg GmbH (CGH)

Mit Hamburg stark verwurzelt: MSC-Kreuzfahrtgeschäft von der Elbmetrople wird ausgebaut

Als größter deutscher Seehafen und bedeutender nordeuropäischer Kreuzfahrthafen wird Hamburg mittel- bis langfristig für die zur italienischen MSC Group gehörende Kreuzfahrtreederei MSC Cruises nicht nur weiterhin ein wichtiger Partner bleiben, sondern künftig einen noch höheren Stellenwert erhalten. Das kündigte Christian Hein, Deutschland-Geschäftsführer des mit Hauptsitz in Genf ansässigen Unternehmens am 8.11.2022 beim Erstanlauf der MSC Virtuosa zur Eröffnung der Wintersaison in der Elbmetropole an.


Vlnr: Simon Rosenkranz (Hafenkapitän Hamburg), Helge Grammerstorf (National Director CLIA), Christian Hein (Geschäftsführer MSC Cruises Deutschland), Alexander Napp (Geschäftsführender Gesellschafter PWL Port Services), Michele Di Mauro (Kapitän der MSC Virtuosa), Götz Bolte (Ältermann der Hafenlotsen), Simone Maraschi (Geschäftsführer der Cruise Gate Hamburg). Foto: Jens Meyer

Mit Hamburg fühle man sich besonders verbunden, betonte Hein unter Hinweis auf die historisch gewachsenen Beziehungen zwischen der Elbmetropole und der privaten Reedereigruppe. Schließlich habe MSC-Gründer und Eigner Gianluigi Aponte Anfang der 1970er Jahre durch den in dieser Stadt erfolgten Ankauf des deutschen Second-hand-Frachters Korbach als sein erstes Schiff praktisch den Grundstein für das Unternehmen gelegt, das sich seitdem zur weltweit führenden Containerschiffsreederei entwickelt habe und zu dem auch MSC Cruises als weltweit größte private Kreuzfahrtreederei gehört.

In Hamburg sei man nicht nur mit MSC Cargo zu Hause – allein im Frachtbereich seien 300 MSC-Containerschiffsanläufe pro Jahr zu verzeichnen – und im Kreuzfahrtbereich sei man hier inzwischen zum zweitgrößten Anbieter und zur größten internationalen Kreuzfahrtreederei avanciert. Auch die neue Luxuskreuzfahrtmarke der Reedereigruppe, Explora Journeys, habe die Hansestadt an der Elbe bereits in den Fahrplan für ihren derzeit in Italien in der Ausrüstung befindlichen Neubau aufgenommen.



In diesem Jahr werde MSC Cruises 38 Anläufe in Hamburg absolvieren und für das kommende Jahr plane man 43 Anläufe, kündigte Hein an. Dann werde man auch das in Bau befindliche Schwesterschiff der MSC Virtuosa, die MSC Euribia, für eine Wintersaison nach Hamburg schicken. Dabei handelt es sich nach der MSC World Europa, die am Sonntag in Doha, Katar, getauft wird, um das zweite mit umweltfreundlichem verflüssigten Naturgas (LNG) betriebene Schiff der Reederei, die bekanntlich derzeit verschiedene Technologien für einen sauberen Antrieb testet und Forschungen unterstützt, um das für sie optimale Konzept zur Erreichung der für 2050 angekündigten vollständigen Klimaneutralität zu finden. In Hamburg kann der Neubau dann auch die bis dahin am Kreuzfahrtterminal Steinwerder fertigzustellende Landstromanlage nutzen.

Die Entscheidung von MSC Cruises, auch im Winter von Hamburg zu fahren, wurde von Helge Grammerstorf, Deutschland-Direktor des internationalen Kreuzfahrtverbandes CLIA, ausdrücklich begrüßt: „Damit bringt MSC die Kreuzfahrt näher an die Menschen. Das ist gut so! Denn davon profitieren Gäste, weil sich die Anreise zum Urlaub deutlich verkürzt.“ Doch würden auch die Stadt und ihr maritimes Kreuzfahrt-Cluster davon profitieren, so Grammerstorf unter Hinweis auf die kürzlich von Hamburg Cruise Net und der Stadt Hamburg veröffentlichte Studie. Danach stimuliert die Kreuzfahrt pro Jahr über eine Mrd. an Wertschöpfung in Hamburg – jeder Kreuzfahrt-Gast gebe in der Stadt mehr als 100 Euro aus. Das decke sich mit Erhebungen der CLIA auch in anderen wichtigen Destinationen. Zudem profitiere davon auch die Umwelt, da für die deutschen Gäste die Anreise mit dem Flugzeug entfalle. JPM


Kapitän Michele di Mauro – ein Mann lebt seinen Traum

Michele Di Mauro, Foto: Jens Meyer

Es war von Anfang an sein Lebenstraum, inzwischen fährt er seit 25 Jahren für die italienische MSC Group zur See: der am 1. Dezember 1977 in der kleinen Adria-Hafenstadt Lesina in der Provinz Foggia geborene Kapitän Michele Di Mauro und Comandante der MSC Virtuosa, die am 8.11. zu ihrem ersten Deutschland-Anlauf am Steinwerder Kreuzfahrtterminal in Hamburg festmachte. Nach seiner Schulzeit und nautischen Ausbildung begann seine Karriere bei MSC 1997 zunächst im Frachtschiffbereich der Gruppe, die heute als weltgrößte Containerschiffsreederei gilt. 2005 wechselte er in den schnell expandierenden MSC-Kreuzfahrtbereich, wo er 2007 zum ersten Offizier für Sicherheit an Bord befördert wurde. 2012 folgte der Einsatz in der Hauptverwaltung in Genf, wo di Mauro Besatzungsmitglieder in Sicherheitsverfahren an Bord schulte. 2013 zog es ihn, als Staff-Kapitän, wieder auf die Kreuzfahrtschiffe. 2017 war er an der Bauaufsicht für die beiden Typschiffe MSC Meraviglia und MSC Seaview in Saint-Nazaire bzw. 2018 bei der Fincantieri-Werft in Monfalcone beteiligt. Seit 2018 ist er Kapitän bei MSC. Bereits 2006 war er erstmals mit einem MSC-Schiff in einem deutschen Hafen und 2012 erstmals mit der MSC Magnifica in Hamburg, die im März 2010 auch in dem Elbehafen getauft worden war. Seitdem hat er nach eigenen Angaben hier rd. 50 Anläufe absolviert. An dem jetzt von ihm geführten Schiff, das im Februar 2021 von seiner französischen Bauwerft abgeliefert und am 27. November letzten Jahres in Dubai als 17. MSC Cruises Schiff von der mit dem MSC-Gründer und Eigner Gianlugi Aponte befreundeten Film-Ikone Sophia Loren getauft worden war, begeistert ihn neben den hervorragenden See-Eigenschaften vor allem die Auslegung als „Allwetterschiff“, dass den Gästen jederzeit Möglichkeiten für die verschiedensten Aktivitäten und Erlebnisse bietet. JPM


CLIA Deutschland-Chef gegen nationale Alleingänge: Umwelt- und Klimaschutz zentrales Anliegen der Kreuzfahrtreedereien

Helge H. Grammerstorf, Foto: Jens Meyer

Als ein zentrales Anliegen der CLIA und ihrer Mitgliedsreedereien hat der National Director Germany dieses internationalen Kreuzfahrtverbandes, Helge H. Grammerstorf, den Umwelt- und Klimaschutz bezeichnet. Wie er bei der traditionellen Plakettenübergabezeremonie anlässlich des Erstanlaufes der MSC Virtuosa am 8. November in Hamburg feststellte, stehe die Branche zu den Zielen des Abkommens von Paris. „Wir beobachten und unterstützen die Aktivitäten der Vereinten Nationen, der IMO und der EU zum Klimaschutz und zur CO2-Transparenz,“ betonte Grammerstorf. Dabei brauche man langfristige, verlässliche Perspektiven und keine nationalen Alleingänge. Auch während der vergangenen und aktuellen Krisen habe die Kreuzfahrtindustrie ihren Kurs gehalten – Investitionen in Innovationen seien nicht eingeschränkt worden und man sei weiterhin Innovationsführer bei maritimen Technologien zu Umwelt- und Klimaschutz. Die Neubauprogramme seien unverändert fortgeführt und alte Tonnage ersetzt worden. Die ab Hamburg fahrenden Kreuzfahrtschiffe gehörten zu den modernsten und umweltschonendsten der Flotten. Die Elbmetropole sei auf dem Weg, alle Kreuzfahrtterminals mit Landstromanlagen auszustatten, was dem Klimaschutz abermals zu gute kommen werde – auch wenn der Strom aktuell viel zu teuer sei. In diesem Zusammenhang ging Grammerstorf auch auf die aktuelle Kritik am Einsatz von verflüssigtem Naturgas (LNG) als Schiffsbrennstoff ein. Dabei wies er darauf hin, dass über Jahre von der Branche gefordert worden sei, sich vom Schweröl zu verabschieden, wobei über SOx, NOx und Feinstaub diskutiert wurde. Dem sei man gefolgt und habe den technisch aufwendigen Motor für die LNG-Nutzung entwickelt, womit die genannten Schadstoffe fast vollständig eliminiert werden konnten. Einzig beim Treibhausgas sei man „nur“ um 20 bis 30 Prozent besser geworden. Dies sei ein erster Schritt, denn das fossile LNG bilde die Brücke zum synthetischen LNG, was hoffentlich bald in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen und auch dieses Problem weitgehend lösen wird. Grammerstorf: „Wenn wir jetzt nicht den LNG-fähigen Motor einbauen würden, wären wir auf den synthetischen Kraftstoff nicht vorbereitet“, gab er zu bedenken. „Diese Industrie hat in Aussicht gestellt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein – das ist doppelt so viel, wie von der IMO gefordert und bedarf gewaltiger Ressourcen, wie sie nur eine Branche leisten kann, die prosperiert und die erforderliche staatliche Unterstützung erhält“, so Grammerstorf der beides positiv für die Zukunft sieht und die Bereitschaft der Branche erklärte, an den öffentlichen Planungen und Strategien mitzuwirken, denn „nur Hand-in-Hand können wir diese große Aufgabe für unsere gemeinsame Zukunft schultern.“ JPM

Bauboom beim Landstrom

Auf einmal geht es alles ganz schnell. Beim Landstrom ist im Hamburger Hafen ein echter Bauboom ausgebrochen. Gleich an mehreren Stellen im Hafen wird an der notwendigen Infrastruktur gearbeitet. In Waltershof und Altenwerder entstehen Landstromanlagen für Containerschiffe. In Steinwerder am größten Kreuzfahrtterminal der Stadt wird auch an mehreren Stellen gearbeitet.

Bis Mitte 2023 soll die Infrastruktur für die Versorgung der Schiffe mit Landstrom an den Terminals geschaffen werden.

„Wir wollen für unsere Schiffe Landstrom. Die MSC Virtuosa ist für die Annahme von Landstrom ausgerüstet“, sagte Christian Hein, Geschäftsführer von MSC Kreuzfahrten in Deutschland.

Die 333 Meter lange MSC Virtuosa hatte am 8. November in Hamburg ihren Erstanlauf. In diesem Winter wird das Schiff regelmäßig die Hansestadt anlaufen. Wenn in der nächsten Wintersaison die MSC Euribia kommt, gibt es in Steinwerder eine Landstromanlage.




Die Hamburg Port Authority lässt gerade den Aushub für das Fundament der Anlage in Steinwerder machen. Dort sollen dann je nach Liegeplatz 6,6 oder 11 KV geliefert werden können. Die Abgabeleistung wurde mit 16 Megawatt so konzipiert, dass auch Schiffe wie die Queen Mary 2 während der Liegezeit versorgt werden.

Die Kabel sind verlegt und das Fundament soll bis zum Frühjahr stehen. Derzeit sind die Arbeiten vom Schiff aus gut erkennbar, da sie direkt vor dem Liegeplatz erfolgen.

Landstromanlagen für Kreuzfahrtschiffe sind in diesen Monaten auch in Bremerhaven und Kiel im Bau. Bremerhaven bekommt acht Anlagen, darunter auch eine am Cruiseterminal Columbuskaje. In Kiel werden zwei Anlagen im Ostuferhafen gebaut. Sie sollen dort auch die Schiffe von MSC Cruises sowie die Fähren von DFDS mit Ökostrom versorgen.

„Mit den Investitionen in diese Technologien ist die Kreuzfahrt heute Vorreiter bei der Nachhaltigkeit“, so Helge Grammerstorf, Deutschland-Chef des Branchenverbandes CLIA. Alle Neubauten verfügen heute über Landstrom-Anschlüsse.

Damit bekommen fast gleichzeitig alle großen deutschen Seehäfen neue Anlagen. In Warnemünde war 2022 ebenfalls eine Anlage am Kreuzfahrtterminal eingeweiht worden.

Das Investitionsvolumen der deutschen Seehäfen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Bis Ende des nächsten Jahres könnte es in deutschen Häfen dann über 20 betriebsbereite Landstromanlagen für große Seeschiffe geben. Damit hätte Deutschland auf diesem Gebiet die Führung in Europa. Nach und nach folgen aber auch Handelsschiffsreedereien dem Vorbild der großen Container- und Kreuzfahrreedereien. Dabei werden mobile Anschlusslösungen für Schiffe genutzt. FB

Erstanlauf der MSC Virtuosa in Hamburg

Pressemitteilung

  • Hamburg begrüßt am Terminal Steinwerder das Kreuzfahrtschiff voller Superlative für die Wintersaison 
  • Zahlreiche Gäste aus den lokalen Bereichen Kreuzfahrt, Hafen, Logistik, Medien und Vertrieb trafen sich an Bord zur traditionellen Plakettenübergabe 
  • Metropolen-Hopping ab Hamburg: Per Schiff geht es in sieben Nächten zu den nächstgelegenen Häfen von London, Paris, Amsterdam und Brügge
  • LNG-Schiff für Hamburg: Die Schweizer Reederei positioniert für die Wintersaison 2023/24 die MSC Euribia in ihrem Eröffnungsjahr in der Hansestadt  

Am frühen Dienstagmorgen war es soweit: Die MSC Virtuosa legte in Hamburg Steinwerder zum allerersten Mal in Deutschland an.

Zahlreiche Hamburger Gäste aus den Bereichen Kreuzfahrt, Hafen, Logistik, Medien und Vertrieb begrüßten das Schiff in der Hansestadt. 
An Bord des Schiffs, das erst 2021 getauft wurde, warten viele spannende Neuheiten, die das Routing abrunden.

Neben einer zwei Deck hohen Promenade unter dem mit 93 Meter längsten LED-Himmel auf See, dem Herzen des Schiffes, warten auf die Gäste noch viele weitere Highlights. 21 Bars und Lounges sowie zehn Restaurants, darunter das neue Indochine Restaurant, lassen die Herzen von Gourmets höherschlagen. Ein weitläufiges, 1.100 Quadratmeter großes Spa mit einem umfangreichen Angebot an Massagen und Schönheitsbehandlungen, einem Fitnessstudio mit Panoramablick und TechnoGym-Ausstattung sowie einer Indoor-Poollandschaft mit Cabrio-Dach machen die Reise auch zum Wellness-Erlebnis. Das große Theater mit 975 Sitzplätzen, eine Kunstausstellungen mit Originalwerken, zwei authentische Formel 1 Simulatoren, ein 4D Kino, zwei Bowlingbahnen in Originalgröße, ein VR-Erlebnis, eine 390 Quadratmeter große Sporthalle, die Carousel Lounge mit poetischen Original-Produktionen, die mit Akrobatik ihre Gäste verzaubern, und 210 Aktivitäten an Bord sorgen garantiert für Abwechslung.

Auf einen Drink mit Rob
Eines der absoluten Highlights, das die Gäste an Bord kennenlernten, ist der Starship Club mit Rob, dem ersten humanoiden Roboter-Barkeeper auf See. Dieses kombinierte Bar- und Unterhaltungserlebnis schafft durch modernste Technologien eine futuristische Atmosphäre. Dazu gehören 3D-Hologramme, eine digitale Kunstwand und ein interaktiver Infinity-Tisch mit Touchscreen, mit dem die Gäste den Weltraum auf einer galaktischen Tour erkunden können. Rob mixt und serviert seine eigenen Cocktails – mit Alkohol oder alkoholfrei – und unzählige individuell zusammengestellte Drinks, genauso wie es ein menschlicher Barkeeper tun würde. Für ein authentisches Bar-Erlebnis der Zukunft unterhält Rob die Gäste in acht Sprachen (Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Chinesisch und Japanisch) – je nach Sprache, die der Gast bei der Bestellung gewählt hat.


Simon Rosenkranz (Hafenkapitän Hamburg), Helge Grammerstorf (National Director CLIA), Christian Hein (Geschäftsführer MSC Cruises Deutschland), Alexander Napp (Geschäftsführender Gesellschafter PWL Port Services ), Michele Di Mauro (Kapitän der MSC Virtuosa), Götz Bolte (Ältermann der Hafenlotsen), Simone Maraschi (Geschäftsführer der Cruise Gate Hamburg). Foto: Frank Erpinar

Weitere Highlights der MSC Virtuosa

Modernste Umweltausstattung 
In Sachen Umweltschutz verfügt die MSC Virtuosa über einige der fortschrittlichsten Technologien, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind, wie etwa hybride Abgasreinigungssysteme (EGCS) und hochmoderne selektive katalytische Reduktionssysteme (SCR Katalysatoren), Abwasseraufbereitungsanlagen gemäß der Resolution MEPC 227(64) der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), ein Landstromanschluss sowie ein Unterwasserlärm-Managementsystem mit einem entsprechenden Rumpf- und Maschinenraumdesign, das die akustischen Auswirkungen auf die Meeresfauna minimiert.

Darüber hinaus wurde die MSC Virtuosa von Bureau Veritas mit 11 Golden Pearls für eine Reihe von innovativen Aspekten ausgezeichnet, darunter für Umweltschutz sowie Gesundheit und Sicherheit. Die MSC Virtuosa ist sogar das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das von Bureau Veritas mit dem BIORISK-Siegel für die Minimierung von Infektionsrisiko ausgezeichnet wurde.

Innovative Gäste-Technologie
Alle Schiffe von MSC Cruises sind seit 2017 mit „MSC for Me“ ausgestattet – dem vernetzten Kreuzfahrterlebnis, das darauf ausgelegt ist, das Erlebnis an Bord nahtlos zu bereichern und den Gästen zu helfen, das Beste aus ihrem Urlaub zu machen. Verfügbar ist das Angebot über die „MSC for Me“-App, den Fernseher in der Kabine und interaktive Bildschirme, die auf dem Schiff verteilt sind. 

MSC Yacht Club
Die MSC Virtuosa bietet einen erweiterten MSC Yacht Club, das „Schiff-im-Schiff“-Konzept, das den Luxus und die Exklusivität eines Privatclubs bietet, während gleichzeitig die Erholungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten des gesamten Schiffes zur Verfügung stehen. Die Gäste profitieren von einem persönlichen 24-Stunden-Butler-Service und einem engagierten Concierge-Team sowie von luxuriösen, privaten Annehmlichkeiten wie einem Gourmet-Restaurant, einer eleganten Lounge, einem großzügigen Poolbereich und einem eigenen Sonnendeck.

Preisgekröntes Familienangebot
Als Familienunternehmen hat MSC Cruises schon immer die Bedürfnisse von Familien in den Mittelpunkt des Kreuzfahrterlebnisses gestellt. Das preisgekrönte Familienangebot bietet eine Menge Unterhaltung für die ganze Familie: umfangreiche Einrichtungen, die in Zusammenarbeit mit LEGO und Chicco entworfen wurden, eine Reihe von Clubs für Kinder jeden Alters, ein actionreiches Programm mit täglichen Aktivitäten, ein Rutschenpark und vieles mehr. 

Per Schiff zum Wintershopping
Ob Weihnachtsshopping, Sightseeing oder dem Winterspaziergang in den schönsten Städten Nordwesteuropas, das Routing der MSC Virtuosa hat für Städtetrip-Liebhaber viel zu bieten. In 7 Nächten geht es über Rotterdam nach Amsterdam und über Zeebrügge nach Brügge, über Le Havre nach Paris und über Southampten nach London.

Ab Hamburg in die Sonne
Für Sonnenhungrige, die sich nicht für eine Destination entscheiden können, hat die MSC Virtuosa gleich acht Sonnenziele und vier Sightseeing-Ziele im Gepäck: In Hamburg sticht das Schiff in Richtung Zeebrügge (Brügge) in See. Nach einem Stopp in Rotterdam (Amsterdam), und Le Havre (Paris) steuert es Lissabon in Portugal an. Nächster Halt ist Cadiz auf Gibraltar, bevor mit Casablanca der afrikanische Kontinent erreicht wird. Über Funchal auf Madeira geht es zu den Kanarischen Inseln. Mit einem Halt auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote können die Gäste die wilde, vielfältige Natur und langen Strände der Inseln genießen. Über La Coruna bei Santiago de Compostela und Southampton (London) geht es nach Hamburg zurück.

Die Routen der MSC Virtuosa sind ab sofort auf der MSC Website buchbar.

VORSCHAU AUF DAS WINTERPROGRAMM 2023/2024

Neues LNG-Schiff für Hamburg
Im Rahmen der traditionellen, maritimen Plakettenübergabe mit Kapitän Michele Di Mauro sagte Christian Hein, Deutschland-Chef von MSC Cruises: „Wir sind hier nicht nur mit MSC Cargo zuhause. Hamburg wird auch weiterhin ein wichtiger Partner im Bereich Kreuzfahrt für uns sein. Deswegen bauen wir unser Winter-Angebot ab Hamburg weiter aus. Die Positionierung der MSC Virtuosa freut mich besonders, da es kaum ein Schiff gibt, dass besser für schönes, aber auch ungemütliches Wetter geeignet ist und an Bord zahlreiche Freizeitaktivitäten für Sport, Kinderunterhaltung, Show-Entertainment, Wellness und Kulinarik bietet.“ 

Für 2023 positioniert MSC Cruises daher sein im Sommer 2023 frischgetauftes Flaggschiff in der Hansestadt. Die mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene MSC Euribia, ein Schwesterschiff der MSC Virtuosa und das zweite LNG-Schiff in der Flotte von MSC Cruises, wird die Hansestadt für eine Wintersaison zu ihrem Heimathafen machen und u.a. die beliebten 7-Nächte-Kreuzfahrten zu den europäischen Metropolen und eine 21-Nächte-Kreuzfahrt zu den Kanaren anbieten.

Die Reisen der MSC Euribia sind ab sofort auf der MSC Website buchbar. 

Text: PM MSC Cruises

FRS Helgoline zieht Bilanz zum Helgoland-Saisonende 2022 

Pressemitteilung

Der Highspeed-Katamaran „Halunder Jet“ hat heute seine letzte Fahrt nach Helgoland für 2022 angetreten. Die Reederei blickt den Umständen entsprechend auf eine zufriedenstellende Saison zurück. Im Laufe des Jahres gab es diverse Highlights, zeitgleich wird der Buchungsstart für die Saison 2023 verkündet.    

Die FRS Helgoline ist in diesem Jahr mit dem Highspeed-Katamaran „Halunder Jet“ bis zum 31.10.2022 ab Hamburg und Cuxhaven nach Helgoland gefahren. Nachdem aufgrund der Pandemie die letzten zwei Jahre verspätet und mit vielen Beschränkungen in die Saison gestartet werden musste, konnte 2022 pünktlich zum 25. März die erste Fahrt stattfinden. 

Der Katamaran beförderte knapp 165.000 Passagiere, was im Vergleich zu den letzten beiden Corona-Jahren zufriedenstellend ist, aber nicht an die Fahrgastzahlen von 2019 heranreichen konnte. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 142.000 Passagiere von und zur Insel transportiert. FRS Helgoline-Geschäftsführer Tim Kunstmann sagt dazu: „Wir sind froh, dass wir in diesem Jahr nahezu ohne Einschränkungen den Helgoland-Verkehr durchführen und so zahlreiche Fahrgäste zur Hochseeinsel Helgoland bringen konnten.“ 

Drei Highlights stachen diese Saison besonders hervor: Zum einen konnte die FRS Helgoline Music-Cruise mit Thees Uhlmann & Band in der Nordseehalle auf Helgoland stattfinden. Diese war nach Konzerten mit Fettes Brot und Johannes Oerding die dritte Veranstaltung dieser Art und wird nicht die letzte gewesen sein. Die Planungen für die Veranstaltung in 2023 laufen bereits. Des Weiteren ließ sich beobachten, dass das Thema erneuerbare Energien bei den Fahrgästen großen Anklang gefunden hat. Die mehrfach durchgeführten Ausflugsfahrten zum Offshore Windpark Meerwind Süd/Ost waren gut gebucht und werden auch im kommenden Jahr wieder angeboten werden. Ein Herzensprojekt war die diesjährige „Lange-Anna-Challenge“, bei der Helgolands Bürgermeister Jörg Singer auf einem e-Surfboard in einem Wettrennen gegen den Highspeed-Katamaran antrat. Auch wenn der „Halunder Jet“ als Sieger aus dem Rennen hervorging, war vor allem die Insel Helgoland der große Gewinner. Durch die Veranstaltung konnten zahlreiche Spendengelder für einen innovativen Meeresmülleimer gesammelt werden, welcher inzwischen auch installiert wurde. 

Im kommenden Jahr 2023 wird der Katamaran vom 24. März bis zum 31. Oktober täglich ab Hamburg und Cuxhaven nach Helgoland fahren. Die Tickets für 2023 sind ab sofort unter www.frs-helgoline.de buchbar. Besonderes Highlight: Fahrten mit dem „Halunder Jet“ können noch bis zum Jahreswechsel mit den diesjährigen Preisen ohne Preiserhöhung erworben werden. 

Text: PM FRS Helgoline

Kreuzfahrtwirtschaft mit hohem Wertschöpfungsbeitrag in Hamburg

Pressemitteilung

Die Kreuzfahrtbranche erwirtschaftet in Hamburg jährlich einen Umsatz von 1,03 Mrd. Euro und trägt mit knapp 420 Mio. Euro p. a. zur Hamburger Brutto-Wertschöpfung bei (Basis 2018). Dies ist das Ergebnis einer Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Kreuzschifffahrt für die Region Hamburg, die in dieser Woche im Kuratorium der Kreuzschifffahrtsinitiative unter Vorsitz von Senator Westhagemann vorgestellt wurde. Die Studie wurde Ende 2021 gemeinsam von der Behörde für Wirtschaft und Innovation sowie Hamburg Cruise Net e. V. beauftragt und nunmehr mit Vertretern aus Tourismuswirtschaft und Schifffahrt diskutiert.

„Die Ergebnisse zeigen gerade im Vergleich zu anderen Häfen die große Verknüpfung in die Hamburger Wirtschaft, die mit zahlreichen Dienstleistern an der Kreuzfahrtindustrie hängen“, so Senator Westhagemann. Eine vergleichbare Studie für den Hafen Barcelona (2018) kommt mit 413,2 Mio. Euro zu einem ähnlich hohen Wertschöpfungsbeitrag, der wesentlich (75 %) auf die Ausgaben der Passagiere zurückzuführen ist; in Hamburg basieren 63 % auf den Ausgaben der Reedereien vor Ort. Die Ergebnisse sind darüber hinaus mit der regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Hamburger Flughafens vergleichbar (HWWI, 2017).

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde über die Erholung der Branche im Jahr 2022, die anstehenden Herausforderungen sowie die Dekarbonisierung der Schifffahrt diskutiert. Hamburg baut die landseitige Infrastruktur weiter aus, um ab 2025 die Schiffe an allen Kreuzfahrtterminals mit grünem Landstrom versorgen können. Bislang würden von rund 1.000 Häfen etwa 20 Häfen Landstrom für große Kreuzfahrtschiffe anbieten. Bereits 40% der weltweiten Kapazität an Kreuzfahrtschiffen seien landstromfähig, innerhalb der nächsten fünf Jahre würden es ca. 75 % sein.

Die Wertschöpfungsstudie ist abrufbar unter Presse und Medien – Hamburg Cruise Net e. V.

Hamburg Cruise Net e. V. (HCN) ist der Dachverband der Kreuzfahrtwirtschaft in Hamburg mit rund 100 Mitgliedern aus allen Bereichen der Kreuzfahrt und des Tourismus. Der im Jahr 1998 gegründete Verein ist eine Public-Private-Partnership-Organisation, deren vordringliches Ziel darin besteht, die Attraktivität Hamburgs als Kreuzfahrthafen und als Standort für kreuzfahrtaffine Unternehmen zu steigern sowie die Rahmenbedingungen für die hier tätigen Unternehmen zu verbessern.

Text: PM Behörde für Wirtschaft und Innovation

„Island Princess“: Erstanlauf in Hamburg nachgeholt

Nachdem der ursprünglich für den 23. September 2020 geplante Erstanlauf des Hamburger Kreuzfahrtterminals Steinwerder abgesagt worden war, konnte die Island Princess der zur Carnival Corporation gehörenden Kreuzfahrtmarke Princess Cruises am Donnerstag ihre Premiere in der Elbmetropole nachholen: Von 07.00 Uhr bis 22.00 Uhr lag das von Southampton gekommene und am Abend nach Göteborg expedierten Schiff am Kreuzfahrtterminal Altona.


Bild: Jens Meyer

„Island Princess“ am Cruise Terminal Altona, 29. September 2022 beim Erstanlauf in Hamburg.


Bei dem Panamax-Kreuzfahrtschiff handelt es sich um eine Schwester der Coral Princess. Das von der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint Nazaire am 18. Juni 2003 fertiggestellte und am 11. Juli des gleichen Jahres in Vancouver getaufte Schiff kommt bei einer Länge von 294 m, einer Breite von 32 m und einem Tiefgang von 8,3 m auf eine Vermessung von 92822 BRZ. 12 der 16 Decks sind für die bis zu 2214 Passagiere zugänglich.


Foto: Jens Meyer

Der Antrieb erfolgt durch zwei Wärtsilä-Dieselmotoren des Typs 16V48C und eine GE-Gasturbine des Typs LM2500 die über Generatoren und Elektromotoren auf zwei Wellen und zwei Festpropeller und für eine Geschwindigkeit von 21 kn sorgen. Die Hafenagentur des in Hamilton auf den Bermudas beheimateten und zuletzt 2020 und 2017 modernisierten Schiffes in der Elbmetropole lag bei der Firma Sartori & Berger. JPM

Nach zweijähriger Abstinenz: 833. Hamburger Hafengeburtstag eröffnet

Nach zweijähriger Corona-Pause wurde heute der 833. Geburtstag des Hamburger Hafen als eines der größten maritimen Volksfeste der Welt eröffnet. Partnerland ist in diesem Jahr Kroatien.



Noch bis Sonntag, 18. September, wird ein vielfältiges und maritimes Programm zu Wasser und zu Lande für die ganze Familie geboten. Gefeiert wird u.a. mit mehr als zehn Bühnen, Freilicht-Arena sowie Gastronomie-, Informations- und Souvenierständen von der Fischauktionshalle bis zur Elbphilharmonie, aber auch im Traditionsschiffhafen, in der Speicherstadt, im Museumshafen Oevelgönne und mit einem kostenlosen Shuttleservice zum als restauriertes Museumsschiff im Hansahafen liegenden Flying P-Liner Peking.


„Cap San Diego“, Foto: Jens Meyer

Besondere Resonanz dürfte u.a. das Kroatien-Festival des Partnerlandes auf der Kehrwiederspitze finden, auf der Besuchern neben kroatischen Chansons, und Pop-Musik auch landestypische kulinarische Spezialitäten geboten werden.

Den Auftakt bildete um 11.30 Uhr der Internationale Ökumenische Eröffnungsgottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis. In der Dialogpredigt widmeten sich Hauptpastor Alexander Röder und die Schauspielerin und Autorin Barbara Wussow dem Motto des Gottesdienstes „Volle Kraft voraus“.

Am Gottesdienst beteiligen sich auch Geistliche aus Kroatien, Norwegen, Schweden und Großbritannien sowie der katholischen Seemannsmission Stella Maris. Für die passende musikalische Untermalung im Michel sorgte der Chor „De Tampentrekker“ mit Shantys.

Senator Michael Westhagemann, Präses der Behörde für Wirtschaft und Innovation,
Foto: Jens Meyer

Um 13:30 Uhr eröffnete Senator Michael Westhagemann, Präses der Behörde für Wirtschaft und Innovation, zusammen mit dem Botschafter des Länderpartners Kroatien, Gordan Bakota, an Bord des Museumswindjammers Rickmer Rickmers den 833. Hafengeburtstag mit dem Läuten der Schiffsglocke.

Bei der anschließenden Einlaufparade, die von der Fregatte Bayern (F 217) angeführt wurde zeigten zahlreiche unterschiedliche Wasserfahrzeuge – von Dienst- und Behörden- bis zu Traditionsschiffen und Sportbooten – Flagge. Dabei grüßte die Rickmer Rickmers mit ihrem Typhon, was die 1996 in Dienst gestellte Fregatte entsprechend erwiderte.

Zu den Besuchermagneten zählt das 1980 von Lotsenältermann Klaus Petersen initiierte und seitdem weltweit einzigartige Schlepperballett am Samstag, um 15 Uhr. In diesem Jahr schwingt dabei erstmals der seit Januar dieses Jahres im Amt befindliche neue Ältermann der Hafenlotsenbrüderschaft Hamburg, Götz Bolte, den Taktstock für die in diesem Jahr beteiligten vier Schlepper.


„Branddirektor Westphal“, Foto: Jens Meyer

Zu den Highlights gehören u.a. auch die Darbietungen der Hamburger Feuerwehr, die in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen feiern kann. Spitzenschiff der verschiedenen Einsatzboote von Feuerwehr, THW, Hamburg Port Authority und Wasserschutzpolizei, die am Freitagabend ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren, ist die zu den derzeit leistungsfähigsten Löschbooten gehörende Branddirektor Westphal.

Besondere Beachtung finden dürften fünf Kreuzfahrtschiffe AIDAprima, Europa, Frederic Chopin, Mein Schiff 6 und Otto Sverdrup, die in verschiedene Programmpunkte integriert wurden.

Besonders stimmungsvoll wird es am Samstagabend ab 21:30 Uhr bei der eindrucksvollen Inszenierung „Hamburgs Lichtermeer“ präsentiert von AIDA Cruises und dem anschließende Hafengeburtstags-Feuerwerk.


Dar Mlodziezy, Foto: Jens Meyer

Den krönenden Abschluss in der Reihe der Evergreens bildet am Sonntag, um 15 Uhr, die eben Auslaufparade, mit der sich die schwimmenden Gäste von der Hansestadt verabschieden. Angeführt wird sie von dem polnischen Großsegler Dar Mlodziezy.

Trotz der Feierlichkeiten wird der Hafenbetrieb an den drei Festtagen weitergeführt, wobei für den reibungslosen wasserseitigen Ablauf in diesem Jahr erstmals, der neue Hafenkapitän Simon Rosenkranz die Verantwortung trägt. Die Kosten für das von Sponsoren und Partnern unterstützte und im Auftrag der Behörde für Wirtschaft und Innovation seit 1994 von der Hamburg Messe und Congress GmbH veranstaltete Event werden von Sören Lemke von der Wirtschaftsbehörde mit rd. 1,8 Mio. Euro beziffert. Gut angelegtes Geld, von dem vor allem auch die Gastronomie- und Hotelbranche profitieren dürften, so Wirtschaftssenator Westhagemann. JPM

Keuzfahrtbranche treibt Innovationen der maritimen Industrie

Pressemitteilung

„Kreuzfahrtschiffe sind die treibende Kraft bei der Entwicklung neuer Technologien und nachhaltiger Kraftstoffe, obwohl Kreuzfahrtschiffe weniger als ein Prozent der globalen Handelsflotte ausmachen.“ Das erklärte Helge Grammerstorf, National Director von CLIA Deutschland, beim CLIA Germany Dinner 2022 anlässlich der maritimen Weltleitmesse SMM in Hamburg.

Marie-Caroline Laurent (Director General CLIA Europe) und Helge Grammerstorf (National Director CLIA Deutschland), Foto: Eckhardt Arndt

Damit gehe Kritik an den umfangreichen Nachhaltigkeitsbemühungen der Branche an der Realität vorbei, betonte der Manager vor rund 50 hochkarätigen Gästen auf dem Museums-Windjammer „Rickmer Rickmers“ im Hafen der Hansestadt. Die Herausforderung unserer Zeit sei der Klimawandel, speziell auch die Anstrengungen der Kreuzfahrtbranche zur Dekarbonisierung. Das ziehe sich ebenfalls wie ein übergreifendes Motto durch die Themen der SMM. Grammerstorf unterstrich in diesem Zusammenhang die „hervorragende Zusammenarbeit zwischen Reedern, Werften, Motorenherstellern, Häfen und Klassifikationsgesellschaften, um nur einige zu nennen.“ Darüber hinaus schaffe und sichere die Cruise Industrie viele qualifizierte Arbeitsplätze. Allein in Europa sind das über eine Million Jobs.

„90 Prozent unserer neuen Schiffe in den nächsten fünf Jahren werden in Europa gebaut werden, neun davon in Deutschland“, erläuterte Marie-Caroline Laurent, Director General von CLIA Europe. Dies seien Investitionen in Höhe von mehr als 45 Milliarden Euro in Europas maritimer Industrie und Wirtschaft. „Unsere Zukunft ist klar: Kreuzfahrten sind ein integraler Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung des Tourismus in Europa und der Welt. Wir haben uns verpflichtet, unsere Vision von NullEmissionen bis 2050 zu verwirklichen“, bekräftigte Laurent.

Gastgeber Grammerstorf begrüßte an Bord der „Rickmer Rickmers“ unter anderem Magda Kopczyska von der EU Kommision, Hamburgs früheren Wirtschaftssenator Frank Horch, Dr. Miriam Putz, Abgeordnete der Grünen Bürgerschaftsfraktion Hamburg, Costa Group und Carnival Asia-CEO Michael Thamm, TUI Cruises-Chefin Wybcke Meier, AIDA-Präsident Felix Eichhorn, Christian Hein, Geschäftsführer von MSC Cruises, Achim Wehrmann aus dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutscher Seehafenbetriebe (ZDS), Tino Klemm, CFO Hamburg Port Authority (HPA) und Hamburgs Messe-Chef Bernd Aufderheide, sowie Repräsentanten der wichtigsten Häfen, Zulieferer, Dienstleister und Reiseorganisationen der europäischen Kreuzfahrt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den Messen Seatrade Europe und Marine Interiors, dem Lieferanten von Desinfektionseinrichtungen Steripower Cruise und der Papenburger Meyer Werft.

PM CLIA Deutschland

Hamburger Cruise Days setzen Zeichen: Premieren-Rendezvous auf der Elbe und Dank des Senats

Mit den nach drei Jahren endlich wieder – zum 8. Mal seit 2008 – veranstalteten Hamburg Cruise Days stand die hanseatische Elbmetropole für drei Tage ganz im Zeichen der Kreuzfahrt. Bis zum Sonntagabend ließen sich nach Angaben der Veranstalter rd. 135.000 Besucher von dem dreitägigen Kreuzfahrt-Festival begeistern, zu dessen Höhepunkten – neben dem Light-up mit der Queen Mary 2 am Freitagabend – auch die am Sonnabend folgende spektakuläre Inszenierung eines Rendezvous zweier einst in Hamburg getaufter Kreuzfahrtschiffe mit Licht, Drohnen und Musik gehörte. Ein audiovisuelles Erlebnis, dass anstelle einer traditionellen Schiffsparade ein Zeichen für die Begegnung zu Land und zu Wasser setzen sollte.

Vier Hamburger Wahrzeichen: „Rickmer Rickmers“, Elbphilharmonie, „Cap San Diego“ und „Queen Mary 2“, die zum 75. Mal ihren heimlichen Heimathafen Hamburg anlief, und feierlich beim sogenannten Light-up den Blue Port eröffnete.
Foto: Jens Meyer

Dazu kamen schon vor dem Höhepunkt des Abends zahlreiche „Sehleute“ an der Hafenkante und entlang der Elbe auf ihre Kosten: Die AIDAprima hatte gegen 21.15 Uhr vom Cruise Center Steinwerder abgelegt, um sich in Rückwärtsfahrt mit Schlepperassistenz zwischen Elbphilharmonie und Überseebrücke mit dem Bug elbabwärts in Position zu bringen. Nur wenig später lief auch die aus Norwegen kommende MSC Magnifica „just in time“ im Hamburger Hafen ein und positionierte sich mit dem Bug elbaufwärts vor den Landungsbrücken.

Um 22.35 Uhr begann vor dem Hintergrund des blau illuminierten Blue Port Hamburg die eindrucksvolle Inszenierung der sich mitten im Strom gegenüberliegenden AIDAprima und MSC Magnifica. Neben diesen beiden Schiffen spielte ein Feuerlöschboot dabei eine verbindende Rolle: Die Branddirektor Westphal, Hamburgs größtes Feuerlöschboot, positionierte sich zwischen den Vorschiffen von AIDAprima und MSC Magnifica und beteiligte sich mit illuminierten Löschwasserfontänen an dem Lichtspektakel.

Foto: Jens Meyer

Die Inszenierung war eine Mischung aus einer spektakulären Lichtshow, Musik, Projektionen auf die AIDAprima – darunter Wellen, der AIDA-Kussmund sowie eine Liebeserklärung an die Stadt Hamburg – und Bildern, die mit 270 Drohnen in den nächtlichen Himmel gezeichnet wurden. Hier waren neben Hamburger Wahrzeichen wie der Elbphilharmonie, dem Michel und dem Tor zur Welt auch – wie sollte es bei einem „Pas de deux“ anders sein – zwei Tänzerinnen zu bestaunen. Die 13-minütige Inszenierung endete gegen 22.50 Uhr mit einer klaren Botschaft Hamburgs an die Welt: Ein Friedenszeichen aus Licht-Drohnen und markante Typhonsignale der Schiffe bildeten den Abschluss des Abends. Während die MSC Magnifica anschließend an ihren Liegeplatz im Cruise Terminal Steinwerder verholte, wo sie noch bis Sonntag, 19.00 Uhr liegen blieb, nahm die AIDAprima direkt danach elbabwärts Kurs auf Bergen in Norwegen.

„Wir freuen uns, mit AIDAprima Teil dieser imposanten Lichtinszenierung zu sein. Nicht nur der Himmel über der Elbe wurde zum Strahlen gebracht, sondern auch viele Gesichter der Hamburger und Besucher, die sich lange nach solch einem Event voller Gänsehautmomente und Urlaubsfreude gesehnt haben“, sagte Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability von AIDA Cruises.

„Der Pas de deux on blue, das ist die Begegnung zweier Diven auf dem blauen Element vor den Wahrzeichen Hamburgs“, sagte Lichtkünstler und Autor Michael Batz, dem die künstlerische Leitung dieser Inszenierung oblag. „Er ist eine Hommage an die Stadt Hamburg und das Reisen – und an den Zusammenhalt. Mit dieser Inszenierung, die auch Leichtigkeit und Freude vermitteln soll, wollen wir in bewegten Zeiten ein Zeichen der Zuversicht senden.“ Dabei handele es sich um eine Premiere, die auch aufgrund der Lage des Hafens inmitten der Stadt, in dieser Art in keinem anderen Hafen der Welt möglich sei.

In diesem Jahr 300 Anläufe von Hochsee-Kreuzfahrtschiffe in Hamburg erwartet

Dass sich die Zuversicht am Kreuzfahrtstandort Hamburg bereits konkret festmachen lässt, zeigte sich auf der Get-together-Veranstaltung, zu dem die  Hamburg Cruise  Net  e.V., Cruise Gate Hamburg GmbH und Hamburg Tourismus  GmbH in das Hard Rock Cafe auf den Landungsbrücken eingeladen hatten. „Wir können nun wieder optimistisch in die Zukunft schauen. Wir erwarten in diesem Jahr rund 300 Anläufe von 48 verschiedenen Hochseeschiffen und weitere 50 Anläufe von Flusskreuzfahrtschiffen“, verkündete Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, der sich unter Hinweis auf die schwierige Zeit der Branche durch die Pandemie-bedingten Unterbrechungen und Restriktionen bei den Reedereiverantwortlichen und allen anderen Beteiligten dafür bedankte, dass diese sich mit umfassenden Hygiene- und Testkonzepten so schnell auf die jeweilige Lage eingestellt haben.

Auf dem Weg zum nachhaltigster Kreuzfahrthafen Europas .

Hamburg habe sich zum Ziel gesetzt, der nachhaltigste Kreuzfahrthafen in Europa zu werden bzw. zu bleiben. Nachhaltigkeit umfasse neben den ökologischen Herausforderungen auch ökonomische Nachhaltigkeit. Die Kreuzfahrt sei mit ihren Investitionen in neue Antriebs- und Umwelttechnologien nicht nur Innovationstreiber der nachhaltigen Schifffahrt, sondern sorge am Standort Hamburg für ca. 420 Mio. Euro Wertschöpfung und 4500 zusätzliche Arbeitsplätze. Weiter im Fokus stünden auch die ökologischen Herausforderungen. Bereits seit 2016 gebe es am Cruise Center Altona ein Angebot für eine umweltfreundlichere Energieversorgung. Damit habe man bei der Schaffung eines Landstromangebotes Pionierarbeit in Europa geleistet und bis 2024 würden alle großen Kreuzfahrt-und Containerterminals der Hansestadt mit Landstromanlagen ausgestattet sein, die Schiffe mit grünem Strom versorgen, wobei die Finanzierung des Baus komplett aus Mitteln der Stadt und Fördermittel des Bundes erfolge. Bezogen auf alle Hamburger CO2-Emissionen betrag der Anteil der Schifffahrt zwar lediglich zwei Prozent und der der Kreuzfahrtschiffe nur 0,11 Prozent, doch wolle man als Hafenstadt einen Beitrag zu einer sauberen Schifffahrt leisten und Verantwortung übernehmen.

Für gemeinsames Vorgehen der europäischen Häfen beim Klimaschutz

Um eine Benachteiligung der Häfen zu vermeiden, die bereits Maßnahmen ergreifen, während andere Häfen noch nichts für den Klimaschutz tun, bedürfe es allerdings einheitlicher Regeln in Europa. Derzeit würden die langfristigen Rahmenbedingungen im Rahmen des „Fit for 55“-Pakets in Brüssel erörtert. Die darin enthaltenen Verordnungsvorschläge zur Nutzung erneuerbarer und kohlenstoffarmer Kraftstoffe im Seeverkehr und zum Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe sollen den Grundstein zum EU-weiten Einsatz von Landstrom und anderen geeigneten Technologien legen. Um schnell einen Beitrag zur Verringerung von klimaschädlichen Emissionen und Luftschadstoffen in den Hafenstädten zu leisten, brauche man neben dieser langfristigen Perspektive allerdings auch kurzfristige Lösungen. Es gelte sicherzustellen, dass die aktuell in den Häfen entstehenden Landstromanlagen auch tatsächlich schnellstmöglich genutzt werden. Zur Erreichung dieses Ziels wolle man ein gemeinsames Vorgehen der europäischen Häfen abstimmen, so Dressel. Es gebe etwa 1000 Kreuzfahrthäfen weltweit, von denen rd. 20 aktuell über eine Landstrominfrastruktur verfügen, zu denen auch Hamburg gehöre. Diese Zahlen zeigten, wie wichtig es ist, dass noch mehr Häfen hier nachziehen, wie dies beispielsweise Rostock und Kiel bereits getan haben. Den Hamburger Hafen zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu machen und gleichzeitig seine Attraktivität für die Kreuzfahrtreedereien zu erhalten, gehe nur gemeinsam. „Um die Emissionen tatsächlich zu reduzieren, brauchen wir das Engagement der Reedereien: Wir freuen uns über jedes weitere Schiff, dass diese Anlagen nutzt. Sie leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Verringerung von klimaschädlichen Emissionen und Luftschadstoffen, sondern erfüllen damit auch den Wunsch Ihrer Kundinnen und Kunden nach mehr Nachhaltigkeit in der Kreuzschifffahrt“, appellierte Dressel an die Reederschaft. Die meisten Kreuzfahrtreedereien arbeiteten seit langer Zeit mit Hochdruck gemeinsam mit Werften, Motorenherstellern und Treibstoffproduzenten an der Einsatzreife alternativer Energieträger – auf diesem Weg gelte es, beherzt weiterzugehen, so Dressel (rechts im Bild), der sich mit Blumen bei der Machern des Events, dem Veranstalter-Duo Katja Derow (redroses communication GmbH) und Uwe Bergmann (uba GmbH) sowie Lichtkünstler und Autor Michael Batz in Anwesenheit von Christine Beine (CEO Hamburg Cruise Net e.V.) und Simone Maraschi, GF Cruise Gate Hamburg GmbH, sowie Sascha Albertsen, Pressesprecher Hamburg Tourismus GmbH, für ihr Engagement bedankte.

Foto: Jens Meyer

Auch Hamburg Tourismus GmbH-Pressesprecher Sascha Albertsen konnte in seinem Grußwort über eine erfreuliche Entwicklung nach zweijähriger Pandemie-Flaute berichten: Bereits im ersten Halbjahr 2022 hat das Gästeaufkommen in Hamburg 90 Prozent des Volumens des Vor-Corona-Jahres 2019 erreicht – ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen bedeutenden europäischen Metropolen wie beispielsweise Berlin, München oder Wien und Amsterdam. Dies unterstreiche die besondere Attraktivität der Hansestadt, von der auch die Kreuzfahrtbranche profitiert.

„Mit der in vielerlei Hinsicht etwas entschleunigten Ausführung der Hamburg Cruise Days pur 2022 haben wird den Zeitgeist getroffen. Die Menschen haben nach Jahren der Pandemie wieder Lust auf gemeinsame unbeschwerte Erlebnisse und unvergessliche Momente – und wir konnten sie stillen“, so das positive Fazit von Co-Veranstalterin Katja Derow. „In der diesjährigen Besucherumfrage haben wir gesehen, dass rd. 80 Prozent der Besucher:innen mit dem Event zufrieden waren – eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, ergänzt Co-Veranstalter Uwe Bergmann unter Hinweis auf die herausfordernden Umstände, aufgrund derer flexibel und pragmatisch geplant sowie Neues gewagt werden musste. Für den über den gelungenen Neustart erfreuten Hamburger Tourismuschef Michael Otremba zeigt der Besucherzuspruch, dass der Hamburger Hafen für große Faszination sorgt: „Die Atmosphäre in den Abendstunden war durch die anspruchsvollen Inszenierungen auf dem Wasser und die entspannte Stimmung an Land einmalig“, so das Resümee des Lizenzgebers. Die nächsten Hamburg Cruise Days finden bereits im nächsten Jahr – vom 8. bis 13. September 2023, wieder mit AIDA Cruises als Premium-Partner statt, wobei nach der Besucherumfrage mehr als 50 Prozent der diesjährigen Besucher schon jetzt eine erneute Teilnahme erwägen. JPM