Schlagwort: Katamaran

G Adventures sticht mit maßgeschneidertem Katamaran auf den Galapagos-Inseln in See

Pressemitteilung

Verbesserter Komfort und Einzelkabinen: G Adventures entwickelt an neue Anforderungen angepassten Katamaran „Reina Silvia Voyager“

Ein Boot ganz nach Wünschen der Reisenden: Der weltweit tätige Reiseveranstalter G Adventures hat in dieser Sommersaison auf den Galapagos-Inseln den ersten speziell angefertigten Katamaran in seine Flotte aufgenommen. Die Reina Silvia Voyager wurde so konzipiert, dass sie mit ihren zehn geräumigen Kabinen, darunter zwei Einzelkabinen, die sich auf zwei Decks verteilen, die besten Unterbringungsmöglichkeiten bietet und zu den komfortabelsten Schiffen ihrer Größe auf dem Archipel zählt. Mit ihr erleben die Reisenden diesen Sommer Abenteuer, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Foto: G Adventures

Die Wünsche der Reisenden haben sich geändert

„Die Pandemie hat viele von uns dazu gebracht, ihre Urlaubsgewohnheiten zu überdenken“, erklärt Yves Marceau, Global Vice President of Product bei G Adventures. „Die Menschen möchten Abenteuer erleben, von denen sie schon lange geträumt haben. Die Galapagos-Inseln gehörten in den letzten sechs Monaten durchweg zu den drei beliebtesten Reisezielen für europäische Reisende. Sie werden von der vielfältigen Tierwelt und den Landschaften des Archipels angezogen.“ Zwei der Kabinen auf der Reina Silvia Voyager sind zudem Einzelkabinen. „Wir beobachten eine steigende Zahl von Reisenden, die eine Einzelkabinen wünschen. Die Reina Silvia Voyager ist unser erstes Schiff mit speziellen Einzelkabinen, die eine viel erschwinglichere Option für Alleinreisende darstellen“, erklärt Marceau.

Foto: G Adventures

Komfort und Abenteuer auf 31 Metern LängeDie 31 Meter lange Reina Silvia Voyager pendelt zwischen den zentralen, östlichen und westlichen Galapagos-Inseln und bietet vier unterschiedliche Routen mit einer Reisedauer von acht bis zehn Tagen an. Bis zu 16 Passagiere finden auf dem Katamaran Platz. Acht Kabinen bieten einen eigenen Balkon, während alle Zimmer mit Panoramafenstern für einen optimalen Blick auf den Ozean, einem eigenen Bad, einer hellen, modernen Einrichtung, Kunstwerken lokaler Naturfotografen und energiesparende LED-Beleuchtung ausgestattet sind.  Zu den Gemeinschaftsbereichen an Bord gehören ein weitläufiges drittes Deck mit Liegestühlen zum Sonnenbaden, eine überdachte Cocktailbar, eine Grillstation und ein Whirlpool im Freien zum Entspannen unter der Sonne oder den Sternen. Der klimatisierte Innenraum mit einem großen Videobildschirm ermöglicht Präsentationen von speziell geschulten Naturführern, die die Touren der einzelnen Gruppen leiten und den Gästen die einmalige Tierwelt und die Kultur der Bewohner der Galapagos-Inseln näher bringen. Erkundungen der abgelegenen Häfen und wilden, felsigen Küsten der Region sind für die Passagiere, dank der acht Kajaks und der zwei Zodiacs an Bord, problemlos möglich. Eine zehnköpfige Besatzung, darunter ein Koch und der Chief Experience Officer von G Adventures, kümmern sich um das tägliche Wohl der Gäste, sodass eine Reise mit der Reina Silvia Voyager ein unvergessliches Abenteuer wird.   

Beispielrouten: 

  • 10 Tage Galapagos-Reise auf der Reina Silvia Voyager (zentrale und östliche Inseln) ab/bis Quito ab 4.387 Euro pro Person* (regulär: 5.849 Euro pro Person)
  • 10 Tage Galapagos-Reise auf der Reina Silvia Voyager (westliche und zentrale Inseln) ab/bis Quito ab 5.849 Euro pro Person *Lastminute Preisangebot bei Buchung bis 31.07.2022 Weitere Informationen zu G Adventures finden sich online unter www.gadventures.de.

Text: PM G Adventures

50 Shades of Blue

Wie viele Blautöne hat das Meer rund um die Bahamas auf Lager? Die Antwort auf diese Frage recherchiert man am besten auf einer Privatyacht im Exuma Nationalpark, findet Peggy Günther.

„Wir brauchen noch Kaffee!“ Die Verzweiflung steht den Koffein-Liebhabern ins Gesicht geschrieben. In Kürze wollen wir mit unserem Segler von der Basis in Nassau ablegen. Die nächste Woche werden wir größtenteils in einem Naturschutzgebiet verbringen. Da gibt es zwar jede Menge Fische im Wasser, aber mit Sicherheit keinen Supermarkt. Die Kaffeetrinker konsultieren Google Maps und machen sich auf den Weg. Die anderen beziehen schon einmal ihre Kabinen.

Foot: Peggy Günther

Gemütlich sind die vier Kojen in den Rümpfen unseres Katamarans vom Typ „The Moorings 4500L“. Jede hat ein eigenes Badezimmer und mehrere Fenster, die sich auch öffnen lassen. In der Mitte des Schiffs treffen wir uns in der Lounge mit großzügiger, offener Küche. Im Bug und im Heck sowie hinter dem Steuerstand gibt es drei Außensitzflächen – genügend Rückzugsraum für alle Passagiere, auf knapp 14 Metern Schiffslänge. Noch ist das azurblaue Wasser rund um unseren Rumpf ruhig.

Kobaltblau – Königsblau

Captain Althario stellt die Mikrowelle auf den Boden. Das heißt wohl, dass uns Seegang erwarten könnte. Wir frühstücken also lieber ordentlich – wie die Speerfischer auf den Abacos: Polenta und Tunfischsalat sowie Hühnersuppe und Johnny Cake – ein süßer und sehr nahrhafter Kuchen. Er ist die perfekte Grundlage für die Überfahrt nach Highbourne Cay – 40 nautische Meilen legen wir in sechs Stunden größtenteils unter Segeln zurück. Kobaltblau wechselt zu Königsblau, bevor Cyanblau dominiert. Das Abenteuer Exumas kann beginnen.

Der Exuma National Land and Sea Park wurde bereits 1958 gegründet und steht heute für die ursprünglichste Form der Bahamas. Als in den 1950er-Jahren der Ausverkauf der Bahamas begann, wurde die Inselkette der Exumas durch den Bahamas National Trust unter Schutz gestellt. So konnten sich bedrohte Spezies wie etwa Flamingos, Leguane und Schildkröten erholen. Und die Haie sind so wohlgenährt wie in kaum einem anderen Revier, weil sie schon so lange unter Artenschutz stehen….

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Blaumachen im Garten Eden

Eine Woche Inselhüpfen auf den Seychellen: Riesenschildkröten, Palmenmeer und Sonne sind die perfekte Abwechslung im nassgrauen deutschen Winter. Holger Leue war mit der PEGASOS unterwegs.

Foto: Holger Leue /
Leue-Photo.com

Hektisch paddeln wir mit dem fremden Gefühl von Taucherflossen an den Füßen hin und her. So viele farbenprächtige Fische schillern im sonnendurchfluteten Wasser und wir wollen keinen verpassen. Zwischen bunten Korallen halten sie ein Festmahl, es knuspert und knistert unterhalb der Wasseroberfläche.

Das Seegras bewegt sich rhythmisch mit den Wellen. Es soll eine perfekte Woche werden: Am Freitag geht es am späten Nachmittag mit der Condor-Maschine raus aus dem kalten Deutschland. Zum Sonnenaufgang landen wir knapp südlich des Äquators und entern kurz darauf eine schnittige Motoryacht. Die PEGASOS der griechischen Reederei Variety Cruises bietet Raum für 44 Passagiere. 18 Crewmitglieder leben den Grundsatz der herzlichen Gastfreundschaft. Das 30 Jahre alte Schiff ist gut in Schuss: Die letzte Renovierung war erst 2019.

Zum Lieblingsplatz wird auf Anhieb das Sonnendeck mit den gemütlichen Teakholzliegestühlen. Auch drei Kabinen der besten Kategorien befinden sich hier. Auf dem Oberdeck sind zwei weitere Kabinen direkt über der Brücke beheimatet sowie die Lounge und das Restaurant mit Außenbereich. Darunter ist das Kabinendeck zu finden und auf dem Unterdeck wartet ein kleiner Spabereich. Das Beste am Schiff ist die Schwimmplattform mit Kayaks, Stand-up-Paddleboards und Schnorchelausrüstung, um das kühle Nass zu genießen…

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„Nordlicht II“ trifft im Heimathafen Emden ein

Pressemitteilung

Der Neubau-Katamaran MS „Nordlicht II“ der Emder AG „EMS“ ist nach seiner Reise über die Weltmeere im Heimathafen Emden eingetroffen. Mit Spannung erwarteten viele Zaungäste das Schiff, als es die Große Seeschleuse passierte und schließlich am Südkai festmachte. Danach standen noch einige behördliche Besichtigungen an, um das Schiff final freizugeben, bevor heute mit dem Entladen begonnen wurde.

Rund dreieinhalb Wochen war das Transportschiff MS „PAULA“ der Firma SAL Heavy Lift GmbH Schiff von Singapur mit MS „Nordlicht II“ huckepack unterwegs. Nun stehen noch finale Ausrüstungen an Bord an, wie etwa die Gastronomieausstattung mit Geschirr und Besteck oder das Kassensystem sowie der letzte Feinschliff am bordeigenen Informationssystem. Am wichtigsten sind aber die Probefahrten für die Besatzungen, die sich erst mit der komplett neuen Technik an Bord vertraut machen muss und auch Anlegemanöver stehen auf dem Programm. „Der Zeitrahmen ist sportlich“, erklärt Claus Hirsch, Technischer-Inspektor und Prokurist der AG „EMS“, denn bereits für den 26. November 2021 ist die Schiffstaufe vorgesehen. Auch sind in diesem Jahr noch erste Einsätze von Emden nach Borkum und auch von Cuxhaven nach Helgoland geplant.

Foto: Aktien-Gesellschaft „EMS“

Der Bauauftrag für das Schnellschiff war nach internationaler Ausschreibung an die Penguin Werft in Singapur vergeben worden. Der Bau des Schiffes erfolgte dann im Wesentlichen auf der Penguin-Weft in Batam / Indonesien. Und zur Endausrüstung und für Testfahrten wurde es dann nach Singapur überführt. Für die Penguin-Werft ist es ein Vorzeige-Objekt, da es nicht nur durch Form und Technik, sondern insbesondere auch durch eine exklusive Ausstattung überzeugt. Viele der verbauten Materialien sind Zulieferungen aus Europa bzw. Deutschland, wie etwa die MAN-Motoren oder auch der für die Unternehmensgruppe designte Teppichboden aus den Niederlanden. An manchen Stellen findet man im Schiff bereits Hinweise auf das geplante Einsatzgebiet „Wattenmeer“ oder die Tradition der Reederei im Helgolandverkehr, welche in Form von Wandbildern verdeutlicht wird.

An Bord stehen auf zwei Decks in drei Salonbereichen insgesamt 450 Sitzplätze zur Verfügung, die mit sehr komfortablen Sitzen der Firma West Mekan aus Norwegen ausgestattet sind. Auf dem Hauptdeck und auf dem Oberdeck befinden sich 354 Sitzplätze der „Comfort Class“ und im vorderen Bereich des Oberdecks stehen in der „Captains Class“ weitere 96 Sitzplätze zur Verfügung. Alle Sitzgruppen, die nicht direkt am Fenster liegen, sind als Vis-a-Vis-Plätze mit großzügigen Tischen ausgestattet. In der „Captains Class“ soll künftig Service am Platz geboten werden, aber auch in allen anderen Bereichen sind gastronomische Leistungen erhältlich. Weiterhin befinden sich zusätzlich 54 Sitze und Tische auf dem freien Sonnendeck. 

An Bord werden Prototypen eines energiesparenden und hocheffizienten Motorentyps der Firma MAN, nämlich des Typs 175 D, eingesetzt. Diese werden mit dem innovativen synthetischen Kraftstoff GTL (Gas-to-liquids), der aus Erdgas gewonnen wird, betrieben. GTL verbrennt sauberer und reduziert lokale Emissionen. Das Schnellschiff erreicht eine Maschinenleistung von 2 x 2.960 Kw und ist mit 34 Knoten Höchstgeschwindigkeit vergleichsweise schnell unterwegs. Und wenn die See doch mal ein wenig unruhig wird, sorgt ein effektives Motion-Damp-System für die Wellenstabilisation.

MS „Nordlicht II“ wird noch in diesem Jahr gemäß Fahrplan im Borkumverkehr ab Emden zum Einsatz kommen und die Flotte, insbesondere MS „Nordlicht I“, ergänzen. Weiterhin wird es im Helgoland-Verkehr auf der Route ab Cuxhaven eingesetzt und die Verbindung vom Festland zur Hochseeinsel auf nur 75 Minuten verkürzen.

Text: PM Aktien-Gesellschaft „EMS“

Stapelhub für AG „Ems“-Neubau in Indonesien

Der in der Vor-Corona-Zeit von der in Emden ansässigen Aktien-Gesellschaft „EMS“ bei der Penguin-Werft-Gruppe in Singapur bestellte und von deren Niederlassung im indonesischen Batam erstellte HighTech-Katamaran Nordlicht II ist am 25. März 2021 per Stapelhub zu Wasser gebracht worden.

Der nach aktuellstem HSC (High-Speed-Craft)-Standard gefertigte Neubau soll mit seinen beiden je 2960 kW leistenden MAN-Motoren des Typs 175 D, die für den Betrieb mit synthetischem GTL (Gas-to-liquids) geeignet sind, eine Geschwindigkeit von 35 Knoten erreichen. Zur Steigerung des Komforts für die Passagiere wurde ein aktives Motion-Damp-System installiert, das der Wellendämpfung dient. An Bord stehen auf zwei Decks in drei Salonbereichen insgesamt 450 Sitzplätze unter Deck zur Verfügung, davon rund 350 in der Comfort-Class und rund 100 Plätze in der Captains-Class. Weitere 50 Sitzplätze befinden sich auf dem freien Sonnendeck. Der Zugang für Gäste mit Gepäck, Kinderwagen oder Behinderungen ist im Vergleich zu anderen Schiffen dieser Bauart verbessert worden und erleichtert den Einstieg. So gibt es einen gesonderten Gepäckbereich und für Behinderte auch einen Lift vom Hauptdeck zum Ober- und Sonnendeck. Auf beiden Decks gibt es eigenständige Gastronomieangebote.

Foto: AG Ems

Nach Test- und Abnahmefahrten auf der Schifffahrtsstraße von Singapur wird der Neubau Mitte Mai auf einen Mehrzweckfrachter verladen, huckepack nach Europa überführt und zu Beginn der zweiten Junihälfte in Emden erwartet. Die offizielle Indienststellung ist den 02. Juli 2021 vorgesehen. Danach wird das Schiff unter Flagge der Reederei Cassen Eils in den täglichen Helgoland-Fahrplan eingestellt. Neben den täglichen Fahrten auf der Strecke Cuxhaven-Helgoland werden auch andere Festlandhäfen im Helgolandverkehr regelmäßig angelaufen.

Auch der AG „Ems“-Katamaran Nordlicht I wird mit einem aktiven Motion-Damp-System nachgerüstet. Die hierfür erforderlichen schiffbaulichen Anpassungen sind bereits anlässlich der Jahresdockung bei Abeking & Rasmussen an der Weser im März 2021 abgeschlossen worden, der Einbau des neuen Systems erfolgt aufgrund von coronabedingten Lieferverzögerungen innerhalb von drei Tagen im Mai dieses Jahres. Beide Schiffe sind so in der Lage sich wechselseitig im Borkum- und Helgolandverkehr zu vertreten, sodass ein Durchtausch der Schiffe jederzeit möglich ist. Auch die Nordlicht II soll noch in der Saison 2021 im Borkumverkehr zum Einsatz kommen. JPM