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Große Werft beendet: Die Neuerungen an Bord der EUROPA 2

Pressemitteilung

  • Luxusschiff von Hapag-Lloyd Cruises beendet Werftzeit
  • Durchführung zahlreicher Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten für noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre

Die EUROPA 2 aus der Flotte von Hapag-Lloyd Cruises hat ihre insgesamt vierte Werftzeit nach ihrer Indienststellung im Jahr 2013 bei Blohm+Voss in Hamburg beendet. Neben Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten führten die Werftarbeiter auch technische Wartungsarbeiten an dem Luxusschiff durch. So ist die Klasse, der Schiffs-TÜV, erfolgreich erneuert und einige Bereiche, darunter der Club 2 und der Knopf Club, erstrahlen im neuen Glanz. Die Möbel in den Grand Penthouse Suiten sind verändert, helle Holzarbeiten setzen neue Akzente. Heute präsentiert sich die EUROPA 2 erstmals den Gästen und bricht von Hamburg zu einer sechstägigen Ostseereise nach Kiel auf, u. a. über Danzig und Kopenhagen.

„Unsere beiden Luxusschiffe, EUROPA und EUROPA 2, sind vom Berlitz Cruise Guide kontinuierlich mit der Höchstnote 5-Sterne-Plus ausgezeichnet. Auch weiterhin bleibt es unser Anspruch, die besten Schiffe der Welt zu betreiben. Daher sind die regelmäßigen Werftaufenthalte hochwillkommene Gelegenheiten, die Schiffe zu pflegen und neue Konzepte an Bord umzusetzen“, bekräftigt Julian Pfitzner, CEO Hapag-Lloyd Cruises.

Vorhang auf für den neuen Club 2

Ob Lesungen, Kabarett oder Comedy: Ab sofort passt sich der Club 2, der Bar- und Loungebereich mit kleiner Bühne, auch atmosphärisch der Reiseroute an und erfindet sich mit einem Farb- und Lichtkonzept immer wieder neu. Warme Erdtöne von grün über violett bis hin zu braun verleihen dem Raum Gemütlichkeit. An den Wänden befinden sich großflächige Wandpanelen, die je nach Fahrtgebiet digital mit wechselnden Inhalten bespielt werden. So könnte zum Beispiel auf einer Ostseeroute Bernstein darauf funkeln. Auch kulinarisch orientiert sich der Club 2 an den Reisen. Die Crew reicht einen Signature-Drink und kleine Snacks passend zur Destination. Wer den Barkeepern beim Mixen der Getränke zugucken möchte, freut sich über die Verlängerung der Bar mit weiteren Sitzgelegenheiten am Tresen. „Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste auch an Bord in die von uns bereisten Kulturen eintauchen und diese mit allen Sinnen genießen“, so Julian Pfitzner.

Für strahlende Kinderaugen: Knopf Club wird bunter

Im Knopf Club kümmern sich professionell ausgebildete Betreuer individuell um die kleinsten Gäste an Bord. Hier können die Zwei- und Dreijährigen die Welt entdecken und auf der neuen Motivtapete die Tiere Afrikas erkunden. Umgeben von Elefanten und Giraffen ermöglichen Holzspiele an den Wänden, dass die Kinder ihre Feinmotorik schulen. Das beliebte Bälle-Bad kann zukünftig sowohl für Aktivität als auch Entspannung genutzt werden. Wenn es abgedeckt ist, entsteht ein Sofa, das zum gemütlichen Blättern im eigens für die EUROPA 2 illustrierten Wimmelbuch einlädt. 

Spielend das Handicap verbessern: Zwei neue Fullswing Golfsimulatoren

Bei den Golf & Cruise Reisen genießen die Gäste die schönsten Golfplätze der Welt. An Bord profitieren Golfer jetzt von zwei neuen Simulatoren, die derzeit das beste Sport- und Golfsimulator-Erlebnis in der Branche versprechen. Präzise Messtechnik, die den Ball mittels Infrarot-Lichtwellentechnologie vermisst, ermöglicht die Simulation eines Ballflugs ohne Verzögerung. Die grafische Darstellung ist so täuschend echt, dass sie einem realen Spiel verblüffend ähnlich ist. So gibt es auch die Möglichkeit, virtuell ikonische Championship-Golfplätze wie den Augusta National Golf Club in Georgia/USA zu bespielen, die in der Realität nur ausgewählten Mitgliedern vorbehalten sind.

Konzeptionelle Erweiterung im Sushi-Restaurant Sakura

Während das größte Restaurant an Bord, das Weltmeere, mit neuen Stühlen ein harmonisches Design-Upgrade erhält, erweitert das Sushi-Restaurant Sakura sein Angebot. Technische Ergänzungen ermöglichen zukünftig das Servieren von weiteren warmen Gerichten. Neben Sushi und Suppen genießen Gäste dann warme Bowls sowie japanische Spezialitäten wie zum Beispiel Udon-Nudeln und feinstes Wagyū-Rind.

Reisebeispiele:

Von Bergen zu den Beatles (EUX2213)

Kurzentschlossene erleben die Neuerungen sowie ursprüngliche Landschaften und malerische Fjorde auf einer abwechslungsreichen Route entlang der Küsten von Norwegen und Großbritannien. Von Hamburg nach Liverpool über Bergen, den Geirangerfjord, Alesund, die Shetlandinseln, die Orkneyinseln, die Isle of Skye sowie die Isle of Man, 15.06.2022 – 25.06.2022 (10 Tage). Buchbar ab 5.470 EUR inkl. Abreisepaket. Weitere Informationen unter: https://www.hl-cruises.de/reise-finden/EUX2213 

Möndänes Flair am Mittelmeer (EUX2219)

Erstmals nimmt die EUROPA 2 Kurs auf das bei Weinliebhabern beliebte italienische Porto Santo Stefano. Die Route kombiniert das Flair Südeuropas mit traumhaften Sandstränden. Von Palma de Mallorca nach Civitavecchia (Rom) über Ibiza, Valencia, Cannes, Korsika, Portofino, Livorno und Porto Santo Stefano. Auf der Golf & Cruise-Reise sind die schönsten Golfplätze reserviert und können zu attraktiven Basispaketen gebucht werden. 12.08.2022 – 21.08.2022 (9 Tage). Seereise inkl. An- und Abreisepaket buchbar ab 5.860 EUR. Weitere Informationen unter: https://www.hl-cruises.de/reise-finden/EUX2219  

Text: PM Hapag-Lloyd Cruises

„Mein Schiff 6“: Erstes Facelift in Brest absolviert

Im fünften Jahr nach ihrer Indienststellung hat die am 8. Mai 2017 von der Meyer Werft in Turku an das Hamburger Joint-Venture TUI Cruises abgelieferte und am 1. Juni des gleichen Jahres vor der Elbphilharmonie in Hamburg getaufte Mein Schiff 6 (BRZ: 98811) ihr erstes Facelift erhalten. Zahlreiche Areale des 29526 m langen Schiffes erhielten ein neues Gesicht. Während des 9-tägigen Werftaufenthalts im französischen Brest vom 21. April bis zur Abfahrt am 1. Mai nach Bremerhaven wurden neben der fälligen Dockung mit technischen Wartungs- und Überholungsarbeiten auch vielfältige Umbauten auf den Außendecks ebenso wie in den Innenbereichen erledigt.

Dazu gehören ein Design-Change in beliebten Bereichen wie der Außenalster Bar & Grill, der neu gestalteten Galerie Bar, der nachhaltigen Café Bar oder auch dem Champagnertreff. Zudem können die Gäste sich nun im neu entstandenen Permanent Make-up & More Studio in Kooperation mit dem renommierten Unternehmen Riso Cooperation verschönern lassen. Inspirationen findet man in der umgestalteten Galerie des internationalen Kunstanbieters Queens – erstmalig auf einem Kreuzfahrtschiff. Im angrenzenden großzügig umgebauten Atelier können die Gäste ihre eigene Kreativität in noch hellerem, offenen Ambiente ausleben.

Neuer Galerie-Bereich auf Deck 4

In dem neuen Galerie-Bereich des heute von Rotterdam kommend erneut in Bremerhaven eingetroffenen Schiffes können Kunstliebhaber zukünftig nicht nur Fotokunst, sondern auch hochwertige Kunstdrucke, ausgewählte Unikate und Skulpturen bewundern oder auch erwerben. Queens Kunstgalerien haben sich auf moderne und zeitgenössische Kunst spezialisiert und arbeiten eng mit etablierten und aufstrebenden internationalen Künstlern zusammen. Neben Bob Dylan und James Francis Gill, einem Mitbegründer der Pop Art, vertreten sie auch Robert Bailey, SAXA und viele weitere Künstler.

Die Café Bar mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Fair produzierter und gehandelter Kaffee und Tee, nachhaltige Thermobecher und umweltfreundliche Verpackungen sind in der neu designten Café Bar gegenüber der Rezeption Standard. Hier wurden auch die Materialien wie zum Beispiel Teppiche und Kissenbezüge mit Fokus auf Nachhaltigkeit gewählt. JPM

Tauwetter im Orderbook 

Foto: Frank Behling

Kreuzfahrtreeder setzen auf Refit statt Neubau

Die Pandemie hat ihren Schrecken verloren. Seit dem Einfall der russischen Truppen in die Ukraine ist Covid-19 aus den Schlagzeilen verdrängt worden. Die Welt hat längst neue Probleme zu lösen. Doch die Pandemie wirkt nach. Die Auswirkungen von Covid-19 auf die Kreuzfahrt werden bis in die zweite Hälfte des Jahrzehnts reichen.

Der Indikator für die Lage der Kreuzfahrt ist seit Jahren das Orderbook. Die Bestellungen von Neubauten bei den Werften geben die Signale für die mittelfristige Entwicklung. Die bereits zu Beginn der Pandemie 2020 bei den Werften erkannte Zurückhaltung der Reedereien, ist jetzt eingetreten. „Unsere Kunden brauchen für lange Zeit keine weiteren Neubauten“, so hatte Werftchef Bernard Meyer seine Mitarbeiter bereits 2020 auf die kommende Zeit eingeschworen. 

Und so kam es. Bislang sind Spezialschiffe wie das neue Forschungsschiff Meteor, Tanker für die Marine und ein Appartementschiff für Superreiche die einzigen Erfolge der Meyer Werft. 

Von neuen Kreuzfahrtschiffen redet man in Papenburg gerade eher selten. Das letzte echte Kreuzfahrtschiff wurde bei Meyer am 31. März 2021 bestellt. Ein 228 Meter langes und etwa 51950 BRZ großes Schiff für die japanische Reederei NYK. Bei der Vermessung liegt dieser Neubau weit hinter den Giganten vom Schlag der AIDAcosma oder einer Disney Wish

Die Reedereien haben alle großen Neubauprojekte auf Eis gelegt. Das Schicksal der Genting-Gruppe mit der Dream Cruises ist für die Manager Abschreckung genug. Das vordringliche Ziel ist es, jetzt wieder einen profitablen Betrieb auf die Beine zu stellen. „Über Neubauten können wir wieder reden, wenn Geld verdient wird“, so das oft gehörte Argument aus den Reedereien. 

Fast alle Kreuzfahrtgesellschaften schieben gewaltige Schuldenberge vor sich her. Wenn es im Sommer wieder gelingen sollte, die Kabinen mit zahlenden Passagieren zu füllen, geht es jetzt auf Jahre zunächst nur um eine Aufgabe: Geld für Zins und Tilgung der Schulden zu verdienen. Viele Banken haben den Reedereien zur Überbrückung der Pandemie die Tilgung der Schulden für die letzten Neubauten ausgesetzt. Waren in den Vorjahren  oft sogar Sondertilgungen die Regel, ging es seit April 2020 fast nur darum, die Reedereien und Flotten liquide zu halten. 

Foto: Frank Behling

„Über Neubauten kann man nur sprechen, wenn auch Eigenkapital hat“, so ist zu hören. Und genau hier hapert es noch. Deshalb wurden sich Werften und Reedereien auch schnell bei der Streckung der Aufträge einig. Zum Teil sind Schiffe um ein bis zwei Jahre geschoben  worden. „Wir müssen Stornierungen vermeiden“, so auch Meyer. Das ist gelungen. 

Das Orderbook schmilzt deshalb rasant gerade ab. Waren beim Start der Pandemie am 1. April 2020 bei den Werften noch 114 Neubauten mit einem Auftragswert von 66 Milliarden Dollar in den Büchern, so sind es am 1. April 2022 nur noch 77 Neubauten mit einem Auftragsvolumen von 49 Milliarden Euro. 

2022 und 2023 werden nur vereinzelt Neubauplatzierungen erwartet. Reedereien wie zum Beispiel MSC sind durch ihre Milliarden-Gewinne in der Containerfahrt weiter hoch liquide. Dort ist auch das Eigenkapital für neue Projekte vorhanden. Ob aber MSC kurzfristig in neue Kreuzfahrtschiffe investiert, bleibt abzuwarten. 

Bei den großen US-Reedereien Carnival, Royal Caribbean und NCL geht es um die Konsolidierung. Als erste Reedereien der großen Konzerne sind jetzt AIDA Cruises und Costa Cruises mit ihrem Neubauprogramm zum Ende gekommen. 

Foto: Frank Behling

Die AIDAcosma und die Costa Toscana werden die letzten Neuzugänge auf Jahre gewesen sein. Beide Reedereien werden vorerst nur noch ältere Schiffe abgeben. 

„Jetzt geht es vorrangig darum, die fahrende Flotte zu dekarbonisieren“, so ist bei AIDA zu hören. Mit einem zweistelligen Millionen-Aufwand werden in den kommenden Monaten die Schiffe AIDAprima und AIDAnova weiterentwickelt. 

Im Trockendock der Damen Werft in Rotterdam liegt seit Anfang März die AIDAprima. Im Rumpf werden die Räume für große Batterie-Pakete geschaffen. Noch in diesem Frühjahr soll das Schiff das größte Batteriepaket bekommen, das je auf einem Kreuzfahrtschiff eingebaut wurde. Der kanadisch-norwegische Batterie-Anbieter Corvus Energy lässt die Batteriezellen in einem neuen Werk in Bergen herstellen.  Erfahrungen hat Corvus bereits seit sie Fähren von Scandlines mit Batterien ausgerüstet haben.

Die Blöcke von der Größe mehrerer Seecontainer sollen der AIDAprima bis zu 10 Megawatt-Stunden Energie liefern. Damit soll die AIDAprima zukünftig ohne Betrieb der vier MaK-Generatoren in Fjorde und Häfen in Nordeuropa einlaufen können. 

Da fast alle seit 2000 gebauten Kreuzfahrtschiffe als Antrieb eine Kombination aus Dieselgeneratoren und elektrischen Fahrmotoren nutzen, können bestehende Schiffe so nachgerüstet werden und ihre Klimabilanz deutlich steigern. Die Aufladung dieser Batterien kann entweder durch Landstrom in den Häfen oder durch die Generatoren an Bord während der Nachtfahrt erfolgen.

Bei AIDA sind neben der AIDAprima auch die AIDAperla und die sieben Sphinx-Schiffe für eine Nachrüstung geeignet. Aber auch die Schiffe von TUI Cruises, Costa und MSC besitzen theoretisch diese Möglichkeit. 

Die nächste Stufe ist die Nachrüstung mit Brennstoffzellen. Bei der AIDAnova ist das im Herbst geplant. Große Brennstoffzellen können den Strom liefern, mit dem dann die Fahrmotoren angetrieben und die Bordnetze versorgt werden. 

Und Neubauten? Bei der Meyer Werft erfolgt eine Ausrichtung auf Spezialschiffe. Mit dem Neubau für NYK wird Mitte 2025 der vorerst letzte Kreuzfahrtneubau Papenburg verlassen. International sind die letzten derzeit die Neubauten „Prima 6“ für NCL und  die „World 4“ für MSC bei Chantiers de l‘ Atlantique in Frankreich 2027 die aktuellen Schlusslichter im Orderbook.  FB

Kreuzfahrtfähre Victoria I geht zur Restauration ins Dock

Pressemitteilung

Das Schiff Victoria I von Tallink Silja, das auf der Route Tallinn-Stockholm verkehrt, wird ab heute, 11. Januar, bis zum 26. Januar 2022, in der BLRT-Reparaturwerft Western Shiprepair in Klaipeda/Litauen, einer routinemäßigen technischen Wartung unterzogen. Das Schiff ist gestern, am 10. Januar, mittags vom alten Stadthafen Tallinns nach Klaipeda ausgelaufen und wird heute gegen Mittag in der Reparaturwerft in Klaipeda eintreffen.

Während des geplanten Dockings wird das Schiff verschiedenen regelmäßigen technischen Restaurantionsarbeiten und Modernisierungen unterzogen, wie beispielsweise der Wartung der Bugstrahlruder, dem Austausch der Dichtungen der Bugstrahlruder und der Verstellpropeller (CPP), der Wartung der Außenhautventile, Pumpen und Kühler, der Installation des Ballastwasseraufbereitungssystems (BWTS), der Installation von EnergoProFins an den Propellernaben zur Optimierung des Treibstoffverbrauchs des Schiffs sowie der Wartung der Getriebepumpen. Zusätzlich zu den technischen Wartungs- und Modernisierungsarbeiten werden auch die Passagierbereiche des Schiffes aktualisiert und aufgefrischt.

Foto: TallinkSilja

Tarvi-Carlos Tuulik, Leiter des Schiffsbetriebs der Tallink Gruppe und Leitender Kapitän, kommentierte die Wartungsarbeiten:

„Bei Tallink Silja gilt das erste Quartal des Jahres traditionell als Nebensaison, in der wir normalerweise die geplanten technischen Wartungsarbeiten an unserer Flotte durchführen. Dies ist auch in diesem Jahr der Fall, da wir versuchen, die Unannehmlichkeiten, die unseren Kunden durch geänderte Fahrpläne und weniger Abfahrten entstehen, so gering wie möglich zu halten.“

„Durch den Beginn der Nebensaison, der verstärkten Ausbreitung der Omicron-Variante des Coronavirus, die sich – zusammen mit den neuen Reisebeschränkungen der verschiedenen Länder – auf unsere Passagierzahlen auswirkt, und da mehrere unserer Schiffe ohnehin wieder außer Betrieb sind, ist dies der beste Zeitpunkt für technischen Wartungsarbeiten. So ist unsere Flotte dann pünktlich zum Beginn der Hochsaison im Frühjahr und Sommer wieder in Topform. Im Zuge der technischen Wartung werden wir die modernsten technischen Lösungen an Bord unserer Schiffe installieren, um sicherzustellen, dass diese so effizient, komfortabel und umweltfreundlich wie möglich sind. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit, um die Passagierbereiche zu erneuern, damit wir unseren Kunden nur den besten Service bieten können.“

Die Victoria I wird am 26. Januar nach Tallinn zurückkehren, wo sie zunächst im Hafen verbleiben wird, bis sie den Betrieb auf der Strecke Tallinn-Stockholm wieder aufzunimmt.

Text: PM Tallink Silja

Carnival Radiance nach 200-Millionen-Dollar-Umbau getauft – Long Beach neuer Heimathafen

Pressemitteilung

Vom Bug bis zum Heck modernisiert, in neuer Rumpflackierung und unter neuem Namen präsentierte sich die Carnival Radiance (vormals Carnival Victory) anlässlich ihrer Taufe im kalifornischen Long Beach (Los Angeles). 

Foto: Carnival Cruise Line

Stolze 200 Millionen US-Dollar hat sich die amerikanische Reederei die Komplett-Renovierung des für knapp 3.000 Passagiere ausgelegten Schiffs kosten lassen. Zum Einsatz kommt es künftig (ab/bis Long Beach) auf drei- und viertägigen Kreuzfahrten entlang der US-Westküste. Ziele sind dabei Catalina Island sowie das mexikanische Ensenada an der Baja California.

Als Taufpatin der Carnival Radiance fungierte Lucille O’Neal, Mutter der Basketball-Legende und Carnival’s Chief Fun Officer Shaquille O’Neal. Dieser durfte dann auch noch das Big Chicken offiziell eröffnen, das zweite von ihm inspirierte Restaurant der Flotte, in dem Gerichte nach den Rezepten seiner Familie serviert werden.

Foto: Carnival Cruise Line

Weitere gastronomische Angebote sind u.a. Guy’s Pig & Anchor Bar-B-Que Smokehouse, das italienische Familienrestaurant Cucina del Capitano oder Bonsai-Sushi, wo asiatische Köstlichkeiten auf die Gäste warten. Drinks gibt es z.B. in der Heroes Tribute Bar oder im bekannten RedFrog Pub.

Die komplette Umgestaltung der Carnival Radiance umfasste auch alle öffentlichen Sektoren des Schiffs, einschließlich des Wasserparks, des Spa- und Wellness-Bereichs sowie der Liquid Lounge, in der die preisgekrönten Shows performt werden.  

Wie das kürzlich in Dienst gestellte Flaggschiff Mardi Gras zeigt sich auch die Radiance in der neuen rot-weiß-blauen Außenlackierung, die künftig alle Carnival-Schiffe zieren wird.  

Text: Carnival Cruise Line

Neuer Luxus unter Segeln

Es war das erste Schiff der französischen Reederei Ponant: Die Le Ponant wurde 1991 in Dienst gestellt, ein eleganter Dreimastsegler mit 32 Kabinen.

Bild: via PONANT / Stirling Design International

Ab Juni wird das Schiff wird in ein neues Leben segeln. Bei einer durch die Pandemie stark verlängerten Werftzeit wurde die Le Ponant in Genua komplett renoviert, umgebaut und entkernt. Heute verfügt es über nur 16 Kabinen und Suiten (statt bisher 32). Für die 32 Passagiere stehen 34 Crewmitglieder bereit. Im Rahmen von Nachhaltigkeit wurde modernste Technik eingebaut von Landstromanschlüssen bis zu neuesten Wasseraufbereitungsanlagen.

Das Design der Suiten und öffentlichen Räume, darunter große Lounges, Panorama-Restaurant, großzügige Aussenbereiche mit Jacuzzis und Bar sowie einer Marina und einem Spabereich, wurde vom französischen Innenarchitektenbüro Jean-Philippe Nuel in grauen und weissen Farbtönen entworfen. Die Suiten sind zwischen 14 und 56 qm groß, einige verfügen über eigene Balkone. Sie sind komplett bis zum Bose-Lautsprecher ausgestattet. Die Le Ponant soll ab Anfang Juni mit achttägigen Reisen zu kroatischen und griechischen Destinationen, darunter viele neue kleine Ziele und Inseln, beginnen. Der Verkauf hat heute begonnen.

Hier sind die ersten Impressionen:

Das Panorama Restaurant der LE PONANT, Animation: via PONANT
Kabine, Animation: PONANT/Nuel
Video: Youtube/PONANT Yacht-Kreuzfahrten & Expeditionen

AMADEA – Frisch renoviert

Mit der AMADEA sticht auch das dritte Hochsee-Kreuzfahrtschiff von Phoenix Reisen nach 593 Tagen Stillstand, wieder mit Passagieren in See. Oliver Asmussen besuchte das Schiff.

Nach 593 Tagen Zwangspause durch die Corona-Pandemie, ist die AMADEA vom Bonner Veranstalter Phoenix Reisen seit dem 18. November zurück im Passagierdienst. Die letzte Reise des 192m langen,­ 29.000 BRZ großen und 1991 als Asuka gebauten Schiffes, endete am 02. April 2020 am Columbus Cruise Center in Bremerhaven. Dort empfing die AMADEA,­ auch aus der ZDF-Serie „Das Traumschiff“ bekannt, nun endlich wieder ihre ersten Gäste. Nach der Ablieferung von der DAMEN Shipyards in Amsterdam wurden auf der Nordsee noch einmal alle Systeme auf ihre reibungslose Funktionsfähigkeit überprüft. Der geplante Neustart musste bereits einige Male verschoben werden. Grund für die Verzögerungen waren immer wieder Lieferengpässe bei Ersatzteilen und Materialien. Umso erleichterter ist man nun auf allen Seiten, dass es endlich wieder losgehen kann.

Während des langen „layups“, also der Zeit, in der die AMADEA aufgelegt war, wurden bereits zahlreiche „kosmetische“ Arbeiten an Bord erledigt. Im Rahmen des letzten Werftaufenthalts sind nicht nur viele Passagier­bereiche umfassend renoviert worden, sondern auch 135 Passagier- und 60 Crew-Kabinen. Im technischen­ Bereich wurden sowohl auf der Kommandobrücke als auch im Maschinenraum und der Küche umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt.

Betritt man jetzt die AMADEA, fallen sofort die blauen Teppiche im gesamten Rezeptionsbereich und im Atrium ins Auge. Vermittelte der bisherige Rotton eine gediegene­ Atmosphäre, so lassen die neuen Blautöne in Kombination­ mit einem floralen Muster nun echtes „Traumschiff-Feeling“ aufkommen. In perfektem Einklang dazu stehen jetzt auch die Farben des Wandgemäldes­ „Kin o Shirabe“ (Ode der Jahreszeiten), auf dem die vier Jahreszeiten im Land von Asuka dargestellt sind. Die japanische Künstlerin Noriko Tamura stellte das Wandgemälde im Jahr 1991 fertig, kurz bevor die damalige ASUKA in Dienst gestellt wurde….

… Lesen Sie weiter in „AN BORD“.

AMADEA – frisch renoviert wieder unterwegs

Mit der Amadea ist am gestrigen Donnerstag (18. November) auch das dritte Hochseeschiff von Phoenix Reisen wieder in See gestochen. Die 192 Meter lange und 29.000 BRZ große Amadea kam am Morgen direkt von der DAMEN Shipyard in Amsterdam nach Bremerhaven.

Zuvor wurden auf der Nordsee alle neuen, technischen Systeme noch einmal überprüft. Nach mehr als einem Jahr Zwangspause ist das aus der ZDF-Fernsehserie bekannte Traumschiff von Bremerhaven aus am Abend in Richtung Ärmelkanal ausgelaufen.

Neben technischen Neuerungen sind auch in den öffentlichen Bereichen und Kabinen zahlreiche Renovierungen umgesetzt worden. Weitere Einzelheiten und Details in der nächsten Ausgabe der »an Bord«. OA

Restaurant „Vier Jahreszeiten“, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com
Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com
„Bonn Suite“, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

Aufliegezeit wird mit Refit in Hamburg beendet

Foto: Jens Meyer

Zum zweiten Mal nach ihrem 13-tägigen Refit mit Scrubber-Nachrüstung zur Abgasreinigung und Neuanstrich mit neuem Markenlogo in der ersten Aprilhälfte 2015 bei Blohm+Voss in Hamburg traf die Azura (BRZ: 115 055) am 13. Oktober bei der Hamburger Traditionswerft ein, wo sie im Großdock „Elbe 17“ trockengestellt wurde.

Das vom italienischen Fincantieri-Werftbetrieb in Monfalcone für die zum amerikanischen Carnival Konzern gehörende britische Reederei P&O Cruises erbaute und 2010 in Dienst gestellte Schiff der Ventura-Klasse, das über 19 Decks, davon 14 für Passagiere, verfügt und in 1557 Kabinen bis zu 3574 Passagiere unterbringen kann, war pandemiebedingt zunächst am 29. Januar d. J. am Port of Tyne International Terminal in North Shields aufgelegt und am 29. Juni nach Belfast verlegt worden.

Jetzt kam das mit einer Länge von 289,61 m, einer Breite von 36 m und einem Tiefgang von 8 m zu den größten Einheiten der Reederei gehörende 22-kn-Schiff nach einem kurzen Zwischenstopp am 10.10. im Hafen des Reedereisitzes Southampton zur Übernahme von externen Mitarbeitern und weiteren Crewmitgliedern ohne Gäste an die Elbe. Hier werden von ihnen in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der seit Ende 2017 zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörenden Hamburger Werft umfangreiche Überholungsarbeiten für den Wiedereinsatz in der Karibik erledigt.

Das Lastenheft beinhaltet nicht nur Konservierungs- und Anstricharbeiten im Außenbereich, sondern auch die Überholung von technischen Einrichtungen und Rettungsgerät als auch die Neudekoration von Kabinen und öffentlichen Bereichen, wofür in der Spitze bis zu 400 Personen gleichzeitig im Einsatz sind. Anschließend sollen in Southampton ergänzende Ausrüstungsarbeiten erledigt werden, bevor die transatlantische Repositionierungsreise des in Hamilton auf den Bermudas registrierten Schiffes beginnt.

Zwar hat sich Hamburg als attraktive Destination mit inzwischen drei modernen und einem im Bau befindlichen vierten Kreuzfahrt-Terminal vor der Pandemie eine hervorragende Position auch als Wechselhafen im Kreuzfahrtbereich erarbeitet, doch will der Eigentümer der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss nicht nur deren Bereich Reparatur von Handelsschiffen aufgeben, sondern auch das Marktsegment der Kreuzfahrtschiffe „nicht weiter aktiv“ verfolgen. Wie Peter Lürssen auf einer Belegschaftsversammlung Ende September ankündigte.

Allerdings würden bereits vereinbarte Aufträge noch abgearbeitet. Zudem werde geprüft, ob das Kreuzfahrtgeschäft außerhalb von Blohm+Voss möglicherweise fortgeführt werden könne. Angesichts der hohen Infrastrukturkosten sollten außerdem die Dockkapazitäten und die externe Nutzung nicht mehr benötigter Flächen und Hallen geprüft werden. JPM

Frische Farben und Landstrom

Phoenix Reisen machte die Artania auf der Lloyd Werft in Bremerhaven fit für die Weltreise 2019/2020 und überraschte nicht nur mit Young Generation Möbeln in frischen Farben. Oliver Asmussen berichtet.

In den vergangenen Jahren hat Phoenix Reisen etliche Millionen Euro in die Modernisierung der Artania fließen lassen, die im Jahr 2011 von P&O Cruises als Artemis übernommen wurde. Der 44.588 BRZ große, schmucke Kreuzfahrer mit Baujahr 1984 war schon bei seiner Indienststellung als Royal Princess seiner Zeit weit voraus. Kein anderes Kreuzfahrtschiff hatte seinerzeit so viele Balkonkabinen zu bieten und verfügte über ähnlich viele Außendeckflächen. Heute, rund 36 Jahre nach der Jungfernfahrt, ist die Artania technisch auf dem neuesten Stand. Das 231 m lange Kreuzfahrtschiff erfüllt alle Standards, die für weltweite Kreuzfahrten in den kommenden Jahren gefordert werden. So wurden nun auf der Lloyd Werft die Räumlichkeiten vorbereitet, um im kommenden Jahr die Technik für einen Landstrom-Anschluss zu komplettieren.

Ab sofort mit Marinediesel statt Schweröl
Um den verschärften, internationalen Bestimmungen für den Ausstoß von Schadstoffen, insbesondere von Schwefel, Feinstaub und Ruß gerecht zu werden, sind die Tanks komplett gereinigt worden. Die Artania fährt ab sofort nur noch mit dem deutlich umweltfreundlicheren Marinediesel. Die vier Hauptmotoren wurden bei einem langen Werftaufenthalt im Herbst 2014 komplett ausgewechselt und bieten nahezu perfekte Voraussetzungen, um für viele weitere Jahre auf einem technisch sehr hohen Niveau unterwegs zu sein. Sämtliche Generatoren und Zuleitungen sind in den letzten acht Jahren durch neue Technik ersetzt worden, so verfügt die Artania auch über eine neue Anlage zur Abwasseraufbereitung.

Nicht nur 272 Kabinen renoviert
Bereits seit über acht Jahren fährt das von Lady Diana getaufte Kreuzfahrtschiff nun unter der Charterflagge von Phoenix Reisen und ist seither auf allen Decks mindestens einmal renoviert worden. Beim aktuellen Werftaufenthalt haben insgesamt bis zu 1.300 Menschen dafür gesorgt, dass die Artania am 12. Dezember fein herausgeputzt mit neuen Gästen von Hamburg aus in See stechen konnte. Rund 1,2 Millionen EUR sind bei diesem Werftaufenthalt in die technischen Bereiche geflossen. Es wurden beeindruckende 65km Kabel neu verlegt und 272 Kabinen auf Deck 4 und 5 renoviert. Die Leuchtmittel in den Kabinen wurden komplett auf LED umgestellt. Es wurde aber auch in anderen Bereichen zum Teil auffällig renoviert….

… Lesen Sie weiter in AN BORD.

Fotos: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com