
Die Schiffe der Tallink Grupp nutzen jetzt Landstrom in den Häfen von Tallinn, Helsinki und Stockholm
Die Schiffe der Tallink Grupp nutzen jetzt Landstrom in den Häfen von Tallinn, Helsinki und Stockholm

Die Schiffe der Tallink Grupp nutzen jetzt Landstrom in den Häfen von Tallinn, Helsinki und Stockholm
Landstrom-Datenbank für Kreuzfahrtschiffe

Im Rahmen einer kleinen feierlichen Zeremonie hat Bremens Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, gemeinsam mit bremenports-Geschäftsführer Robert Howe am 27. März den ersten Bauabschnitt der neuen Columbuskaje in Bremerhaven für die Kreuzfahrt freigegeben. Zeitgleich mit den ersten 400 Metern der neuen Kaje wurde auch die erste von insgesamt drei neuen Passagierbrücken fertiggestellt und steht nunmehr termingerecht zum Saisonbeginn für das Boarding der Passagiere zur Verfügung. „Mit der Erneuerung der Infrastruktur schaffen wir Wettbewerbsfähigkeit auf höchstem Niveau und damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum“, stellte die Senatorin fest.
Mit dem Bau der Kaje, deren erstes Teilstück jetzt an den Terminalbetreiber übergeben werden konnte, war im November 2021 begonnen worden. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde eine neue Spundwand mit etwa 20 Meter Abstand zur bestehenden alten Kaje in die Weser gerammt. Insgesamt wurden bislang ca. 8000 Tonnen Stahl sowie 2.500 m³ Stahlbeton im ersten Bauabschnitt verbaut. Die Lücke zur alten Kaje wurde mit ca. 120.000 m³ Sand verfüllt, der aus der Außenweser entnommen wurde.
Durch die Verbreiterung der Kaje um 20 Meter war es auch erforderlich, neue Brücken zu errichten, über die Passagiere vom Terminal aus das Schiff erreichen und verlassen können. Über die 56 Meter langen gläsernen Passagen können künftig 1850 Passagiere stündlich und somit auch die aktuellen großen Kreuzfahrtschiffe abgefertigt werden. Mit ihren Maßen sind die Passagierbrücken die größten vom Typ Pegasus, die je gebaut wurden. Die von der spanischen Firma Adelte gebauten Brücken bestehen aus zwei verglasten Tunnelabschnitten, einer Kabine und einem Gebäudeanschlussmodul. Die technisch anspruchsvollen Anlagen können alle Bewegungen eines Kreuzfahrtschiffes während der gesamten Schiffsabfertigung und bei jeder Tide ausgleichen. „Mit diesen optisch ansprechenden und technisch hochmodernen Brücken nieten wir in Bremerhaven beste Voraussetzungen für Kreuzfahrtschiffe“, so Schilling.
Unterdessen werden die Bauarbeiten auf der Columbuskaje mit Hochdruck fortgesetzt: Bereits ab September dieses Jahres sollen der zweite Bauabschnitt und weitere zwei Brücken für die Kreuzfahrt zur Verfügung stehen. Der abschließende 3. Bauabschnitt soll bis Ende 2024 abgeschlossen und die neue Kaje bis 2025 auch mit einer Landstromanlage ausgestattet sein. JPM

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