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Auch „Berlin“ mit Rotorsegel nachgerüstet

Mit dem Ziel, bis 2040 emissionsfrei zu werden, setzt sich die dänisch-deutsche Fährreederei Scandlines höhere Ziele als das Pariser Klimaabkommen. Seit 2013 hat die Reederei mehr als 300 Mio. Euro in umweltfreundliche Hybridtechnologie investiert und setzt seit 2020 auch auf die Windkraft.

Nach der Hybridfähre Copenhagen wurde jetzt auch die ebenfalls auf der Route Rostock – Gedser eingesetzte deutsche Schwester Berlin mit einem Rotorsegel von Norsepower nachgerüstet. Mit dem Rotorsegel der finnischen Firma kann Scandlines die Emissionen der Hybridfähre nach eigenen Angaben um durchschnittlich vier Prozent reduzieren – an guten Tagen sogar um bis zu 20 Prozent.

Foto: Scandlines

Das Rotorsegel – eine 30 m hohe rotierende Säule – ist eine moderne Version des Flettner-Rotors, dessen Technologie auf dem sogen. Magnus-Effek basiert: Trifft der Wind auf den rotierenden Zylinder, wird der Wind auf der einen Seite des Zylinders beschleunigt und auf der anderen Seite des Zylinders verlangsamt. Der Unterschied in der Windgeschwindigkeit führt zu einem Druckunterschied, der eine Kraft senkrecht zum Wind generiert. Diese Kraft hilft dabei, das Schiff vorwärts durch das Wasser zu schieben. Dadurch können die Dieselgeneratoren gedrosselt und der Treibstoffverbrauch sowie die damit einhergehenden Emissionen reduziert werden.

Foto: Scandlines

Die Technologie funktioniert optimal, wenn der Wind von der Seite 20 m/s quer bis leicht von hinten zur Fahrtrichtung kommt. Die Strecke zwischen Rostock im Süden und Gedser im Norden ist beinahe rechtwinklig im Verhältnis zu dem überwiegend aus Westen (oder etwas seltener aus Osten) kommenden Wind. Deshalb sind die Verhältnisse für Rotorsegel auf dieser Scandlines-Route günstig.

Am 16. Mai 2022 installierte Scandlines im Hafen von Rostock das Norsepower-Rotorsegel auf der Berlin, während die Fähre für einige Stunden außer Betrieb war. „Wir haben mit dem Rotorsegel auf der Scandlines-Hybridfähre Copenhagen gute Erfahrungen gemacht und deshalb die Schwesterfähre ebenfalls für die Installation eines Rotorsegels vorbereitet. Erfreulicherweise wurde das Rotorsegel ohne Probleme installiert und die Fähre konnte heute Morgen wie geplant wieder in Betrieb genommen werden.“, so Scandlines-COO Michael Guldmann Petersen.

Beim Rotorsegel von Norsepower handelt es sich um eine vollautomatisierte Lösung. Das System misst die Windgeschwindigkeit und -richtung und berechnet anschließend, ob das Rotorsegel die CO2-Emissionen reduzieren kann. Ist dies der Fall, schaltet sich das Rotorsegel automatisch ein. Vor den Häfen in Rostock/Warnemünde und Gedser wurden Bereiche festgelegt, in denen das Rotorsegel nicht eingeschaltet wird, um das Manöver des Schiffes nicht zu stören. JPM

Scandlines Summer Deal: Im Sommer 2022 günstig und flexibel nach Dänemark reisen

Pressemitteilung

Auch in diesem Jahr bietet Scandlines Reisenden einen flexiblen Dänemarkurlaub mit attraktiven Ticketpreisen. So sparen Dänemarkbegeisterte mit dem „Summer Deal“ 20 Prozent gegenüber den Standardtickets* und gewinnen stattdessen noch mehr an Flexibilität für ihre Hin- und Rückreise. Neben günstigen Preisen und flexiblem Reisedatum lockt das Fährunternehmen zudem mit einer kostenfreien Stornierungsoption für einen noch entspannteren Sommerurlaub. 

Wer sich eine Auszeit vom hektischen Alltag nehmen möchte, dem bieten die einzigartige dänische Natur und gemütliche nordische Ferienhäuser den perfekten Erholungsurlaub. Dabei ermöglicht das umweltschonende Fährunternehmen Scandlines mit 60 täglichen Abfahrten eine flexible und nachhaltige Anreise mit attraktiven Preismodellen und dazu noch eine richtige kleine Seereise für den perfekten Start in den Urlaub.

Um die stressige Planung der Oster- oder Sommerferien zu vermeiden, bietet Scandlines auch 2022 günstige „Summer Deal Tickets“ an. 

Denn wer zwischen dem 19. April und dem 8. Mai 2022 seine Überfahrt mit den Hybridfähren von Scandlines bucht, dem winkt neben dem Sondertarif mit attraktiven Rabatten zusätzlich ein großes Plus an Flexibilität. Die Tickets können für eine feste Hinfahrt von Deutschland nach Dänemark zwischen dem 19. Mai und 31. August 2022 online gebucht werden. Die Rückfahrt kann dann flexibel bis zum 22. Dezember 2022 mit jeder Abfahrt mit freier Kapazität erfolgen. Ein kurzfristig verlängerter Campingausflug zum Ende des Sommers oder ein spontan ausgedehnter Badeurlaub sind somit kein Problem mehr.

Ebenso können die Tickets bis zu drei Monaten kostenfrei storniert und rückerstattet werden. Mit der bequemen Online-Buchung sparen Reisende außerdem die Bearbeitungsgebühren (Handling Fee) von 13 Euro im Hafen. So kann man zum Beispiel zwischen Rostock und Gedser für 206 Euro und zwischen Puttgarden und Rødby für 156 Euro reisen – Hin- und Rückfahrt immer inklusive.

Neben der freien Auswahl der Hin- und Rückreise bietet die Fährreederei mit ihrer hohen Abfahrtsfrequenz der Fähren alle 30 Minuten ab Puttgarden und bis zehn Mal täglich ab Rostock einen flexiblen Fahrplan, der eine Anreise von frühen Morgenstunden bis in den späten Abend ermöglicht. So kann sich jeder Reisende den zu seiner individuellen Reiseplanung passenden Reisezeitpunkt aussuchen. 

Die Überfahrten begeistern nicht nur mit den schnellsten Reisewegen auf die dänischen Inseln und den kurzen Überfahrtzeiten von 45 Minuten auf der Strecke Puttgarden-Rødby und max. zwei Stunden zwischen Rostock und Gedser: Mit viel frischer Seeluft, reichlich Platz an Deck für jeden Passagier und maritimen Leckereien im Bordrestaurant wird bereits die Anreise mit Scandlines zu einem entspannten erlebnisreichen Abenteuer und einem sicheren Start in den Sommerurlaub. 

Weitere Informationen zu Scandlines Tarifen und dem Summer Deal finden Sie unter https://www.scandlines.de/

*Gültig für Pkw bis zu 6 m Länge inkl. max. 9 Personen. Die Hinreise muss im Zeitraum 19.5.-31.8.2022 gebucht werden. Auf der Hinreise gilt das Ticket für die gebuchte Abfahrt und alle anderen Abfahrten mit freier Kapazität am gebuchten Tag. Auf der Rückreise gilt das Ticket für alle Abfahrten mit freier Kapazität bis zum 22.12.2022. Unbenutzte Tickets können bis zu 3 Monate nach der gebuchten Abfahrt rückerstattet werden. Dieses Angebot ist für PKW und Motorräder ausschließlich im Zeitraum 19.4.-8.5.2022 buchbar. Das Ticket kann nur online gebucht werden. Längenzuschlag für PKW über 6 m gemäß den geltenden Regeln.

Text: PM Scandlines

Brennstart für emissionsfreie Scandlines-Fähre in der Türkei

2024 in Fahrt kommen soll die im November letzten Jahres von der deutsch-dänischen Fährreederei Scandlines bei der türkischen Cemre-Werft bestellte emissionsfreie Frachtfähre. 

Am 4. April fand dort der erste Stahlschnitt für den  Neubau statt, der auf der als Vogelfluglinie bekannten Traditionsroute Puttgarden-Rødby die nächste Schiffsgeneration einleiten soll.

 „Damit hat der Bau der Fähre begonnen. Vor uns liegt ein spannender Prozess mit vielen Meilensteinen“, konstatierte Scandlines-COO Michael Guldmann Petersen bei der in kleinem Kreis zelebrierten Brennstart-Zeremonie. Da das Frachtgeschäft des Unternehmens derzeit wachse, freue man sich sehr auf die Indienststellung der neuen Fähre. 

Allein im vergangenen Jahr habe die Zahl der beförderten Frachteinheiten um 12 Prozent zugenommen. Mit seiner Kapazität von 66 Frachteinheiten werde der Neubau die aktuelle Kapazität um 23 Prozent erhöhen. 

Bei einer Überfahrtszeit von gut einer Stunde wäre die Fähre, deren Dienstgeschwindigkeit mit 10 kn angegeben wird, emissionsfrei zu betreiben. Sie kann auch im Hybridbetrieb eingesetzt werden, so wie auch jetzt schon die von Scandlines auf den Strecken zwischen Deutschland und Dänemark eingesetzten Fähren. Im Hybridbetrieb würde die Überfahrtszeit auf der 18,5 km langen Vogelfluglinie 45 Minuten betragen. Auf diese Weise kann die Fähre auch als Ersatzfähre eingesetzt werden, wenn eine der vier Doppelendfähren, die derzeit auf der Strecke Puttgarden-Rødby unterwegs sind, ihre Werftzeit absolviert.

Foto: Scandlines

So wie bei den Fähren auf der Route Rostock-Gedser können sowohl auf dem oberen als auch auf dem unteren Deck Lkws befördert werden. Das bedeutet, dass Fährbett 1 in Puttgarden und Fährbett 3 in Rødby so umgebaut werden müssen, dass auch das obere Fahrzeugdeck mit Lkws beladen werden kann. Gleichzeitig wird im Terminal von Puttgarden ein neuer Bereich für Lkws geschaffen.

Mit der emissionsfreien Fähre macht die Reederei nach der Implementierung des Hybrid-Systems jetzt einen weiteren Schritt auf ihrer „grünen Reise“ zur  klimaneutralen Schifffahrt.

Die Fähre wird zunächst ausschließlich in Rødby in Dänemark aufgeladen. Schon im Jahr 2019 hatte Scandlines in ein Stromkabel mit 50 kV / 25 MW zum Færgevej in Rødbyhavn investiert. Dieses Kabel wird nun bis zu den Fährbetten verlängert, wo ein Transformator und eine Ladestation installiert werden. Auf Sicht ist geplant, auch in Puttgarden laden zu können, sobald eine gute Lösung für den Einkauf grüner Energie gefunden wird.

Der modulare Aufbau der 147,4 m langen, 25,4 m breiten und 5,30 m tiefgehenden Doppelend-Fähre, die 140 Passagiere und auf zwei Decks mit 1200 Lademeter 66 Frachteinheiten befördern kann, ermöglicht ihre spätere Anpassung, sodass sie dann auch Pkws mitnehmen kann. 

Scandlines verspricht sich davon maximale Flexibilität, sowohl im Hinblick auf die künftige Technologie als auch im Hinblick auf den Bedarf.

Der von der norwegischen LMG Marine A.S  als angeblich „größte Hybridfähre der Welt“ entworfene Neubau wird mit einem flüssigkeitsgekühltem 10 MWh-Lithium-Ionen-Batterie-Energiespeichersystem (BESS) von Leclanché ausgerüstet, das von den europäischen Werken des Herstellers zugeliefert wird. Es soll die neusten schnell aufladbaren 65-Ah-Batteriezellen aus eigener deutscher Produktion mit einer garantierten Lebensdauer von 10 Jahren  enthalten. Das modulare und skalierbare BESS verwendet eine hochredundante Architektur mit 48 Batteriesträngen, die auf acht Schaltschränke verteilt sind. Die Auslieferung des mit max. 864 Volt arbeitenden Systems an die Werft soll im Januar 2023 beginnen. JPM

Als neuer CFO zu Scandlines

Jesper Mikkelsen Heilbuth wird ab 1. Juli 2022 als neues Vorstandsmitglied der deutsch-dänischen Fährreederei Scandlines die Position des Chief Financial Officer (CFO) antreten. In seiner Verantwortung für alle Konzernfunktionen im Bereich Finanzen ist er dem Scandines-CEO Carsten Nørland unterstellt.

Jesper Mikkelsen Heilbuth, Foto: Scandlines

Heilbuth ist 45 Jahre alt und seit 2020 Group CFO und Mitglied der Geschäftsführung des internationalen Lebensmittelkonzerns A. Espersen A/S. Er ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und begann seine Karriere im Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG, wonach er 10 Jahre Vice President, Head of Group Finance & Tax im Reederei- und Logistikunternehmen DFDS war. Der über umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Fährverkehr, Transport und Lebensmittel verfügende Heilbuth löst Per Johannesen Madsen ab, der Scandlines auf eigenen Wunsch nach 10 Jahren als CFO verlassen wird. JPM

Reisende aus Deutschland fahren wieder mit den Scandlines-Fähren Richtung Norden

Pressemitteilung

Zum ersten Mal seit zwei Jahren stehen fast normale Osterferien vor der Tür, und viele Urlauber aus Deutschland und vom europäischen Festland nutzen wieder die Fähre, um in den Norden zu fahren. Das bedeutet, dass die Fähren von Scandlines wieder voll besetzt sind.

Die Zahl der im Voraus gebuchten Fährtickets für die Kalenderwochen 14 und 15 zeigt, dass die Deutschen in den Osterferien wieder auf Reisen gehen. Auf der Scandlines-Route Rostock-Gedser gibt es am 8.,9.,16. und 18. April 2022 weniger als 10 Prozent freie Kapazität, und die Fähren von Scandlines in Richtung Norden sind in der Regel gut gefüllt.

„Wir raten unseren Fahrgästen immer, im Voraus zu buchen – vor allem auf der Strecke Rostock-Gedser, wo die Fähren alle zwei Stunden abfahren. Auf der Strecke Puttgarden-Rødby fahren wir rund um die Uhr im Halbstundentakt, so dass immer eine Fähre bereitsteht. Das sind über 60 Abfahrten pro Tag“, so Scandlines-Kommunikationschefin Anette Ustrup Svendsen.

„Unsere Mitarbeiter freuen sich sehr darauf, nach fast zwei Jahren, in denen es über längere Zeiträume zu viel Platz auf den Fähren gab, wieder fröhliche Urlauber an Bord begrüßen zu können.“

Frohe Ostern – Wir nehmen Kurs auf Skandinavien.

Text: PM Scandlines

Scandlines verlängert Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland

Pressemitteilung

Scandlines und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben vereinbart, die Kooperation im Hinblick auf die Umsetzung der Grünen Agenda von Scandlines fortzusetzen. Der NABU berät die Reederei bei der Verwirklichung ihres Ziels einer nachhaltigen und emissionsfreien Schifffahrt.

Der NABU ist seit 2014 ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Grünen Agenda der Fährreederei. „Wir freuen uns, dass der NABU uns auch bei unseren weiteren Schritten auf dem Weg in eine emissionsfreie Zukunft beraten wird. Bei der Planung und Priorisierung der Maßnahmen, die Scandlines seit 2013 ergreift, um die betriebsbedingten Emissionen deutlich zu verringern, leistet der NABU eine wichtige, unternehmensunabhängige Hilfestellung“, so Michael Guldmann Petersen, Chief Operating Officer, Scandlines. 

Ein ganz besonders hervorzuhebendes Projekt, das aus der Zusammenarbeit der beiden Parteien entstanden ist, ist die Umrüstung von 16 neuen Thrustern (Antriebspropeller) im Zeitraum 2019-2022, die einerseits die Antriebseffizienz erhöhen und andererseits den Unterwasserschall vermindern. Die Reduktion des Unterwasserschalls verbessert die Lebensbedingungen verschiedener Meerestiere, u.a. der Schweinswale. Aktuell geht es in der Kooperation in erster Linie um den Neubau einer emissionsfreien Fähre für die Route Puttgarden-Rødby. Die neue Fähre, die 2024 in Betrieb gehen soll, ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum zukünftigen emissionsfreien Fährbetrieb. Darüber hinaus soll es weitere gemeinsame Projekte geben, welche derzeit geplant werden.

Die bisherige Zusammenarbeit hat Scandlines nicht zuletzt dazu inspiriert, die Aktivitäten des Unternehmens auch abseits des Fährbetriebs nachhaltiger zu gestalten. Verschiedenste interne Prozesse wurden kritisch hinterfragt. Dies hat unter anderem zu Anpassungen im Einkauf geführt. Hier haben wir die Materialien von Tischdecken und anderen Produkten umgestellt und arbeiten enger mit unseren Lieferanten, um beispielsweise den Einsatz von Chemikalien an Bord zu reduzieren. Des Weiteren unterstützt uns der NABU bei der Umstellung auf Elektromobilität an Land. Aber auch die Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität im Hafen von Puttgarden, zu denen die Entsiegelung von Flächen, die Einrichtung von Nisthilfen für Fledermäuse und Mauersegler und die Neuanlage einer großen Blumenwiese gehören, sind in Zusammenarbeit mit dem NABU entstanden. 

Sönke Diesener, Referent für Verkehrspolitik beim NABU, bewertet die Kooperation und die Fortschritte, die Scandlines macht, positiv:

„Wir freuen uns sehr, unsere langjährige Kooperation mit Scandlines weiterzuführen. Die Fortschritte, die gerade im Bereich umweltfreundlicher Schiffsbetrieb, nicht nur in Bezug auf Klimaschutz und Luftreinhaltung, sondern auch beim Unterwasserschall gemacht worden sind, zeigen deutlich, dass Scandlines den Umweltschutz ernst nimmt. Wir freuen uns, Scandlines auf dem Weg der Dekarbonisierung beraten und begleiten zu können. Scandlines hat sich früh ambitionierte Ziele gesetzt und erfüllt diese Ankündigungen mit guten technischen Lösungen, die auch anderen als Vorbild dienen können.“

Scandlines sieht sich mit seiner Grünen Agenda als Pionier im Bereich der Schifffahrt. Die bisher umgesetzten technischen Lösungen sind der Taktgeber für viele andere Fährunternehmen bei ihrer Neuausrichtung auf eine klimafreundlichere Schifffahrt.

Text: PM Scandlines

Geflüchtete aus der Ukraine können kostenlos mit den Scandlines-Fähren von Deutschland nach Dänemark reisen

Pressemitteilung

Russlands Invasion der Ukraine hat große humanitäre Folgen. Die Fährreederei Scandlines möchte ihrer Unterstützung für die ukrainische Bevölkerung Ausdruck verleihen, indem sie Geflüchteten aus der Ukraine kostenlosen Transport von Deutschland nach Dänemark auf den Scandlines-Fähren anbietet.

Scandlines verfolgt die Lage in der Ukraine sehr genau. Als Teil der kritischen Infrastruktur tun wir alles, um die Transportmöglichkeiten über die Ostsee aufrechtzuerhalten. Dies gilt auch für Menschen in Not, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten müssen.

Geflüchtete aus der Ukraine, die sich in einem der beiden deutschen Scandlines-Häfen, in Rostock oder Puttgarden, befinden und mit Scandlines nach Dänemark reisen möchten, müssen einen ukrainischen Ausweis vorweisen, um kostenlos mit der Fähre nach Gedser bzw. Rödby zu fahren. Dies gilt sowohl für Landgangsreisende als auch für Pkw. In einem Pkw müssen alle Passagiere mit Ausnahme des Fahrzeugführers einen gültigen ukrainischen Pass vorweisen.

„Wir betrachten die furchtbare Lage in der Ukraine aufmerksam und bereiten uns darauf vor, dass Geflüchtete aus der Ukraine eventuell die blaue Grenze zwischen Deutschland und Dänemark überqueren möchten. Die Vorlage eines ukrainischen Passes genügt, damit wir ihnen diesen kostenlosen Transport ermöglichen können. Dies ist unser Beitrag für die Betroffenen, die sich derzeit in einer sehr unglücklichen Lage befinden“, so Carsten Nørland, CEO Scandlines.

Scandlines weist darauf hin, dass die Kontrolle der Einreisenden Aufgabe der dänischen Behörden ist. Alle Einreisenden sind aufgefordert, die Einreiseregeln nach Dänemark vor der Einreise zu überprüfen.

Text: PM Scandlines

Sandlines ordert elektrische Fähre für Vogelfluglinie

Die dänisch-deutsche Fährreederei Scandlines hat bei der türkischen Cemre-Werft eine emissionsfreie Doppelend-Frachtfähre für den Einsatz auf der Vogelfluglinie zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rødby in Dänemark zur Lieferung 2024 bestellt.

Der von der norwegischen LMG Marin AS in Kooperation mit Reederei und Werft entworfene Neubau mit einer Länge von 147,4 m, einer Breite von 25,4 m und einem Entwurfstiefgang von 5,30 m wird über eine Kapazität von 66 Frachteinheiten auf 1200 Spurmetern verfügen; womit sich die aktuelle Kapazität um 23 Prozent erhöht. Das für max. 140 Passagiere ausgelegte Schiff soll eine Dienstgeschwindigkeit von 18 kn erreichen.

Mit einer Überfahrtzeit von einer Stunde ist die Fähre im vollelektrischen Betrieb emissionsfrei. Sie kann auch im Hybridbetrieb eingesetzt werden, so wie auch jetzt schon die Scandlines-Strecken zwischen Deutschland und Dänemark bedient werden. Im Hybridbetrieb beträgt die Überfahrtzeit 45 Minuten. Auf diese Weise kann die Fähre auch als Ersatzfähre eingesetzt werden, wenn eine der vier dieselelektrischen Hybrid-Fähren, die derzeit auf der Strecke Puttgarden-Rødby im Einsatz sind, ihre turnusmässige Werftzeit absolvieren.

So wie bei den Fähren auf der Route Rostock-Gedser können sowohl auf dem oberen als auch auf dem unteren Deck Lkws befördert werden. Das bedeutet, dass Fährbett 1 in Puttgarden und Fährbett 3 in Rødby so umgebaut werden müssen, dass auch das obere Fahrzeugdeck mit Lkws beladen werden kann. Gleichzeitig wird im Terminal von Puttgarden ein neuer Bereich für Lkws geschaffen.

Kronprins Frederik, Foto: Jens Meyer

Scandlines, deren deutscher Sitz in Hamburg angesiedelt ist, ersetzt damit die beiden ältesten Schiffe der Flotte, die Holger Danske und die Kronprins Frederik.

„Mit der größeren Kapazität sind wir in der Lage, dem steigenden Bedarf der Frachtkunden nachzukommen. Allein im Jahr 2021 ist die Anzahl der Frachteinheiten um zwölf Prozent gestiegen“, so Carsten Nørland, seit September neuer CEO von Scandlines. Wegen der Pandemie war das Aufkommen von Passagieren und Pkw im vergangenen Geschäftsjahr um 56 Prozent rückläufig.

Mit einer emissionsfreien Fähre macht Scandlines einen großen Schritt auf ihrer grünen Reise. Die Fähre wird zunächst ausschließlich in Rødby in Dänemark aufgeladen. Schon im Jahr 2019 hatte Scandlines in ein Stromkabel mit 50 kV / 25 MW zum Færgevej in Rødbyhavn investiert. Dieses Kabel soll jetzt bis zu den Fährbetten verlängert werden, wo ein Transformator und eine Ladestation installiert werden. Auf Sicht sei geplant, auch in Puttgarden laden zu können, sobald eine gute Lösung für den Einkauf grüner Energie gefunden wurde, die derzeit nicht ausreichend verfügbar und aktuell zu teuer sei.

Rendering: Scandlines

Der modulare Aufbau des Schiffes ermöglicht eine spätere Anpassung des Schiffs, sodass es dann auch Pkws befördern kann. Die Reederei erreicht auf diese Weise maximale Flexibilität, sowohl im Hinblick auf die künftige Technologie als auch im Hinblick auf den Bedarf.

Rendering: Scandlines

„Bei Scandlines liegt der Fokus schon lange auf dem ganzen Bereich Nachhaltigkeit. Das Hybridsystem war ein Quantensprung im grünen Fährbetrieb. Scandlines hat nicht nur die weltgrößte Flotte an Hybridfähren, sondern unser System wird auch weltweit kopiert und ist ein gigantischer Erfolg. Jetzt sind wir bereit, den nächsten Schritt zu machen und die erste emissionsfreie Fähre einzusetzen. Damit steht die nächste Generation bereit, Puttgarden-Rødby zu übernehmen“, so Vagn Sørensen, Aufsichtsratsvorsitzender von Scandlines. Bereits im Mai 2020 hatte die Reederei ihre unter dänischer Flagge zwischen Rostock und Gedser eingesetzte Hybridfähre Copenhagen mit einem 30 m hohen Rotorsegel von Norsepower nachgerüstet. Weil damit CO2-Emissionen um vier bis fünf Prozent erreicht werden können, soll auch das ebenfalls auf dieser Route – jedoch unter deutscher Flagge – verkehrende Schwesterschiff Berlin 2022 entsprechend nachgerüstet werden, nachdem die dafür benötigten Fundament bereits bei der letzten Werftzeit des Schiffes installiert worden sind.

Auch der Naturschutzbund Deutschland (NABU)begrüßt diesen weiteren Schritt der Reederei auf dem Weg zur emissionsfreien Schifffahrt. „Scandlines senkt nicht nur die eigenen Emissionen erheblich und beweist, dass auch größere Schiffe schon heute komplett ohne Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen Fahren können, sondern ebnet mit seiner Pionierrolle auch den Weg für die klimaneutrale Schifffahrt.“, so Sönke Diesener, Verkehrsreferent vom NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. JPM

Scandlines bestellt emissionsfreie Fähre für die Strecke Puttgarden-Rødby

Pressemitteilung

Scandlines hat mit der türkischen Werft Cemre einen Vertrag über den Bau einer emissionsfreien Frachtfähre für die Strecke Puttgarden-Rødby zwischen Deutschland und Dänemark geschlossen. Die Fähre wird 2024 in Betrieb gehen und die nächste Schiffsgeneration auf der Route einleiten.

Das Schiff wird über eine Kapazität von 66 Frachteinheiten verfügen; damit wird die aktuelle Kapazität um 23 Prozent erhöht. 

Mit einer Überfahrtszeit von einer Stunde ist die Fähre emissionsfrei. Sie kann auch im Hybridbetrieb eingesetzt werden, so wie auch jetzt schon die Scandlines-Strecken zwischen Deutschland und Dänemark bedient werden. Im Hybridbetrieb beträgt die Überfahrtszeit 45 Minuten. Auf diese Weise kann die Fähre auch als Ersatzfähre eingesetzt werden, wenn eine der vier Doppelendfähren, die derzeit auf der Strecke Puttgarden-Rødby unterwegs sind, in der Werft ist.

So wie bei den Fähren auf der Route Rostock-Gedser können sowohl auf dem oberen als auch auf dem unteren Deck Lkws befördert werden. Das bedeutet, dass Fährbett 1 in Puttgarden und Fährbett 3 in Rødby so umgebaut werden müssen, dass auch das obere Fahrzeugdeck mit Lkws beladen werden kann. Gleichzeitig wird im Terminal von Puttgarden ein neuer Bereich für Lkws geschaffen.

Scandlines tauscht damit die beiden ältesten Schiffe der Flotte, die „Holger Danske“ und die „Kronprins Frederik“, aus.

„Mit der größeren Kapazität sind wir in der Lage, dem steigenden Bedarf der Frachtkunden nachzukommen. Allein im Jahr 2021 ist die Anzahl der Frachteinheiten um zwölf Prozent gestiegen“, so Carsten Nørland, CEO von Scandlines.

Mit einer emissionsfreien Fähre macht Scandlines einen großen Schritt auf ihrer grünen Reise. Die Fähre wird zunächst ausschließlich in Rødby in Dänemark aufgeladen. Schon im Jahr 2019 hatte Scandlines in ein Stromkabel mit 50 kV / 25 MW zum Færgevej in Rødbyhavn investiert. Dieses Kabel wird nun bis zu den Fährbetten verlängert, wo ein Transformator und eine Ladestation installiert werden. Auf Sicht ist geplant, auch in Puttgarden laden zu können, sobald eine gute Lösung für den Einkauf grüner Energie gefunden wurde.

Der modulare Aufbau des Schiffs ermöglicht eine spätere Anpassung des Schiffs, sodass es dann auch Pkws befördern kann. Scandlines erreicht auf diese Weise maximale Flexibilität, sowohl im Hinblick auf die künftige Technologie als auch im Hinblick auf den Bedarf. 

„Bei Scandlines liegt der Fokus schon lange auf dem ganzen Bereich Nachhaltigkeit. Das Hybridsystem war ein Quantensprung im grünen Fährbetrieb. Scandlines hat nicht nur die weltgrößte Flotte an Hybridfähren, sondern unser System wird auch weltweit kopiert und ist ein gigantischer Erfolg. Jetzt sind wir bereit, den nächsten Schritt zu machen und die erste emissionsfreie Fähre einzusetzen. Damit steht die nächste Generation bereit, Puttgarden-Rødby zu übernehmen“, sagt Vagn Sørensen, Aufsichtsratsvorsitzender von Scandlines. 

„Der NABU begrüßt diesen weiteren großen Schritt der Reederei Scandlines auf dem Weg zur Emissionsfreien Schifffahrt ausdrücklich. Scandlines senkt nicht nur die eigenen Emissionen erheblich und beweist, dass auch größere Schiffe schon heute komplett ohne Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen Fahren können, sondern ebnet mit seiner Pionierrolle auch den Weg für die klimaneutrale Schifffahrt. Wir sind dankbar für diesen mutigen Schritt,“ so Sönke Diesener, Verkehrsreferent vom NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

Daten der emissionsfreien Scandlines-Frachtfähre für die Route Puttgarden-Rødby:
Länge: 147,4 Meter
Breite: 25,4 Meter
Design Tiefgang: 5,30 Meter
Ladekapazität: 66 Frachteinheiten (ca. 1.200 Lademeter)
Maximale Anzahl der Passagiere: 140
Servicefahrt: 18 Knoten

Text: PM Scandlines

Scandlines bereitet nächstes Fährschiff für ein Norsepower Rotorsegel vor

Pressemitteilung

Die Erfahrungen aus über einem Jahr Rotorsegel auf der Hybridfähre „Copenhagen“ sind so gut, dass Scandlines die Schwesterfähre „Berlin“ für die Ausstattung mit einem Norsepower Rotorsegel vorbereitet hat. Die Hybridfähre „Berlin“ fährt ebenfalls auf der Strecke Rostock-Gedser, anders als die „Copenhagen“ aber unter deutscher Flagge.

Als Scandlines im Jahr 2019 beschloss, ein Norsepower Rotorsegel auf der Hybridfähre „Copenhagen“ zu installieren, bildeten technische Daten des Produzenten Norsepower Oy Ltd, Erfahrungen von wenigen anderen Reedereien sowie eigene Untersuchungen und Berechnungen die Grundlage. Das Norsepower Rotorsegel wurde im Mai 2020 installiert. Nun hatte Scandlines etwa ein Jahr Zeit, um Daten zu sammeln, wie das Rotorsegel auf der „Copenhagen“ funktioniert und welchen Effekt es speziell auf der Route zwischen Rostock im Süden und Gedser im Norden hat.

„Wir hatten erwartet, dass das Rotorsegel auf der „Copenhagen“ zu einer CO2-Einsparung von vier bis fünf Prozent führen würde. Diese Erwartung wurde erfüllt, sodass wir nun bereit für den nächsten Schritt sind und deshalb auch die Schwesterfähre „Berlin“ für ein Segel vorbereitet haben”, sagt Michael Guldmann Petersen, COO von Scandlines.

Auch die „Berlin“ bedient die Strecke zwischen Rostock und Gedser. Dank ihrer perfekten Lage erfüllt die Route die Bedingung für eine bestmögliche Wirkung des Segels auf den Antrieb, nämlich dass der Wind rechtwinklig auf das Segel trifft.

„Unsere Route über die Ostsee verläuft in nord-südlicher Richtung, und der Wind kommt meist aus Westen oder Osten. Also hat unser Rotorsegel optimale Verhältnisse“, so der zufriedene Betriebschef.

Andere grüne Maßnahmen von Scandlines auf dem Weg hin zu emissionsfreien Fähren sind nach außen hin nicht ganz so sichtbar, weil sie sich unter der Wasseroberfläche befinden. Aber ein Rotorsegel, das 30 Meter in die Luft ragt, ist ein sehr deutliches Zeichen für eine grüne Vision.

„Insgesamt war das Interesse am Rotorsegel sehr groß – und groß war zunächst auch die Verwunderung unter den Passagieren über den „Schornstein“. Die meisten Besatzungsmitglieder sind mittlerweile Meister darin, technische Erklärungen zu geben, die gut verständlich sind“, berichtet Michael Guldmann Petersen.

Tuomas Riski, CEO von Norsepower, sagt: „Wir freuen uns, dass Scandlines den Einsatz unserer Rotorsegel-Technologie ausweitet, nachdem auf ihrem ersten Schiff, der „Copenhagen“, das Ziel der reduzierten CO²-Emissionen erreicht wurde. Die Funktionsweise unseres Rotorsegels wäre praktisch auf ca. 30.000 Schiffen der weltweit aktuellen Flotte anwendbar und wir hoffen, dass dieses wachsende  Vertrauen in Windantriebstechnologie ein weiteres Signal an Reeder und Betreiber ist.“

Die Vorbereitung für das Rotorsegel besteht unter anderem darin, dass auf der Fähre ein Stahlfundament gebaut wird, auf dem dann das Rotorsegel stehen soll. Die Arbeiten fanden statt, wenn die „Berlin“ Ende Mai ihren planmäßigen Werftaufenthalt bei Remontowa in Polen hatte. Die Installation des eigentlichen Rotorsegels ist für 2022 geplant.

Text: PM Scandlines