Schlagwort: Werftaufenthalt

Große Werft beendet: Die Neuerungen an Bord der EUROPA 2

Pressemitteilung

  • Luxusschiff von Hapag-Lloyd Cruises beendet Werftzeit
  • Durchführung zahlreicher Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten für noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre

Die EUROPA 2 aus der Flotte von Hapag-Lloyd Cruises hat ihre insgesamt vierte Werftzeit nach ihrer Indienststellung im Jahr 2013 bei Blohm+Voss in Hamburg beendet. Neben Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten führten die Werftarbeiter auch technische Wartungsarbeiten an dem Luxusschiff durch. So ist die Klasse, der Schiffs-TÜV, erfolgreich erneuert und einige Bereiche, darunter der Club 2 und der Knopf Club, erstrahlen im neuen Glanz. Die Möbel in den Grand Penthouse Suiten sind verändert, helle Holzarbeiten setzen neue Akzente. Heute präsentiert sich die EUROPA 2 erstmals den Gästen und bricht von Hamburg zu einer sechstägigen Ostseereise nach Kiel auf, u. a. über Danzig und Kopenhagen.

„Unsere beiden Luxusschiffe, EUROPA und EUROPA 2, sind vom Berlitz Cruise Guide kontinuierlich mit der Höchstnote 5-Sterne-Plus ausgezeichnet. Auch weiterhin bleibt es unser Anspruch, die besten Schiffe der Welt zu betreiben. Daher sind die regelmäßigen Werftaufenthalte hochwillkommene Gelegenheiten, die Schiffe zu pflegen und neue Konzepte an Bord umzusetzen“, bekräftigt Julian Pfitzner, CEO Hapag-Lloyd Cruises.

Vorhang auf für den neuen Club 2

Ob Lesungen, Kabarett oder Comedy: Ab sofort passt sich der Club 2, der Bar- und Loungebereich mit kleiner Bühne, auch atmosphärisch der Reiseroute an und erfindet sich mit einem Farb- und Lichtkonzept immer wieder neu. Warme Erdtöne von grün über violett bis hin zu braun verleihen dem Raum Gemütlichkeit. An den Wänden befinden sich großflächige Wandpanelen, die je nach Fahrtgebiet digital mit wechselnden Inhalten bespielt werden. So könnte zum Beispiel auf einer Ostseeroute Bernstein darauf funkeln. Auch kulinarisch orientiert sich der Club 2 an den Reisen. Die Crew reicht einen Signature-Drink und kleine Snacks passend zur Destination. Wer den Barkeepern beim Mixen der Getränke zugucken möchte, freut sich über die Verlängerung der Bar mit weiteren Sitzgelegenheiten am Tresen. „Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste auch an Bord in die von uns bereisten Kulturen eintauchen und diese mit allen Sinnen genießen“, so Julian Pfitzner.

Für strahlende Kinderaugen: Knopf Club wird bunter

Im Knopf Club kümmern sich professionell ausgebildete Betreuer individuell um die kleinsten Gäste an Bord. Hier können die Zwei- und Dreijährigen die Welt entdecken und auf der neuen Motivtapete die Tiere Afrikas erkunden. Umgeben von Elefanten und Giraffen ermöglichen Holzspiele an den Wänden, dass die Kinder ihre Feinmotorik schulen. Das beliebte Bälle-Bad kann zukünftig sowohl für Aktivität als auch Entspannung genutzt werden. Wenn es abgedeckt ist, entsteht ein Sofa, das zum gemütlichen Blättern im eigens für die EUROPA 2 illustrierten Wimmelbuch einlädt. 

Spielend das Handicap verbessern: Zwei neue Fullswing Golfsimulatoren

Bei den Golf & Cruise Reisen genießen die Gäste die schönsten Golfplätze der Welt. An Bord profitieren Golfer jetzt von zwei neuen Simulatoren, die derzeit das beste Sport- und Golfsimulator-Erlebnis in der Branche versprechen. Präzise Messtechnik, die den Ball mittels Infrarot-Lichtwellentechnologie vermisst, ermöglicht die Simulation eines Ballflugs ohne Verzögerung. Die grafische Darstellung ist so täuschend echt, dass sie einem realen Spiel verblüffend ähnlich ist. So gibt es auch die Möglichkeit, virtuell ikonische Championship-Golfplätze wie den Augusta National Golf Club in Georgia/USA zu bespielen, die in der Realität nur ausgewählten Mitgliedern vorbehalten sind.

Konzeptionelle Erweiterung im Sushi-Restaurant Sakura

Während das größte Restaurant an Bord, das Weltmeere, mit neuen Stühlen ein harmonisches Design-Upgrade erhält, erweitert das Sushi-Restaurant Sakura sein Angebot. Technische Ergänzungen ermöglichen zukünftig das Servieren von weiteren warmen Gerichten. Neben Sushi und Suppen genießen Gäste dann warme Bowls sowie japanische Spezialitäten wie zum Beispiel Udon-Nudeln und feinstes Wagyū-Rind.

Reisebeispiele:

Von Bergen zu den Beatles (EUX2213)

Kurzentschlossene erleben die Neuerungen sowie ursprüngliche Landschaften und malerische Fjorde auf einer abwechslungsreichen Route entlang der Küsten von Norwegen und Großbritannien. Von Hamburg nach Liverpool über Bergen, den Geirangerfjord, Alesund, die Shetlandinseln, die Orkneyinseln, die Isle of Skye sowie die Isle of Man, 15.06.2022 – 25.06.2022 (10 Tage). Buchbar ab 5.470 EUR inkl. Abreisepaket. Weitere Informationen unter: https://www.hl-cruises.de/reise-finden/EUX2213 

Möndänes Flair am Mittelmeer (EUX2219)

Erstmals nimmt die EUROPA 2 Kurs auf das bei Weinliebhabern beliebte italienische Porto Santo Stefano. Die Route kombiniert das Flair Südeuropas mit traumhaften Sandstränden. Von Palma de Mallorca nach Civitavecchia (Rom) über Ibiza, Valencia, Cannes, Korsika, Portofino, Livorno und Porto Santo Stefano. Auf der Golf & Cruise-Reise sind die schönsten Golfplätze reserviert und können zu attraktiven Basispaketen gebucht werden. 12.08.2022 – 21.08.2022 (9 Tage). Seereise inkl. An- und Abreisepaket buchbar ab 5.860 EUR. Weitere Informationen unter: https://www.hl-cruises.de/reise-finden/EUX2219  

Text: PM Hapag-Lloyd Cruises

„Mein Schiff 6“: Erstes Facelift in Brest absolviert

Im fünften Jahr nach ihrer Indienststellung hat die am 8. Mai 2017 von der Meyer Werft in Turku an das Hamburger Joint-Venture TUI Cruises abgelieferte und am 1. Juni des gleichen Jahres vor der Elbphilharmonie in Hamburg getaufte Mein Schiff 6 (BRZ: 98811) ihr erstes Facelift erhalten. Zahlreiche Areale des 29526 m langen Schiffes erhielten ein neues Gesicht. Während des 9-tägigen Werftaufenthalts im französischen Brest vom 21. April bis zur Abfahrt am 1. Mai nach Bremerhaven wurden neben der fälligen Dockung mit technischen Wartungs- und Überholungsarbeiten auch vielfältige Umbauten auf den Außendecks ebenso wie in den Innenbereichen erledigt.

Dazu gehören ein Design-Change in beliebten Bereichen wie der Außenalster Bar & Grill, der neu gestalteten Galerie Bar, der nachhaltigen Café Bar oder auch dem Champagnertreff. Zudem können die Gäste sich nun im neu entstandenen Permanent Make-up & More Studio in Kooperation mit dem renommierten Unternehmen Riso Cooperation verschönern lassen. Inspirationen findet man in der umgestalteten Galerie des internationalen Kunstanbieters Queens – erstmalig auf einem Kreuzfahrtschiff. Im angrenzenden großzügig umgebauten Atelier können die Gäste ihre eigene Kreativität in noch hellerem, offenen Ambiente ausleben.

Neuer Galerie-Bereich auf Deck 4

In dem neuen Galerie-Bereich des heute von Rotterdam kommend erneut in Bremerhaven eingetroffenen Schiffes können Kunstliebhaber zukünftig nicht nur Fotokunst, sondern auch hochwertige Kunstdrucke, ausgewählte Unikate und Skulpturen bewundern oder auch erwerben. Queens Kunstgalerien haben sich auf moderne und zeitgenössische Kunst spezialisiert und arbeiten eng mit etablierten und aufstrebenden internationalen Künstlern zusammen. Neben Bob Dylan und James Francis Gill, einem Mitbegründer der Pop Art, vertreten sie auch Robert Bailey, SAXA und viele weitere Künstler.

Die Café Bar mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Fair produzierter und gehandelter Kaffee und Tee, nachhaltige Thermobecher und umweltfreundliche Verpackungen sind in der neu designten Café Bar gegenüber der Rezeption Standard. Hier wurden auch die Materialien wie zum Beispiel Teppiche und Kissenbezüge mit Fokus auf Nachhaltigkeit gewählt. JPM

AMADEA – frisch renoviert wieder unterwegs

Mit der Amadea ist am gestrigen Donnerstag (18. November) auch das dritte Hochseeschiff von Phoenix Reisen wieder in See gestochen. Die 192 Meter lange und 29.000 BRZ große Amadea kam am Morgen direkt von der DAMEN Shipyard in Amsterdam nach Bremerhaven.

Zuvor wurden auf der Nordsee alle neuen, technischen Systeme noch einmal überprüft. Nach mehr als einem Jahr Zwangspause ist das aus der ZDF-Fernsehserie bekannte Traumschiff von Bremerhaven aus am Abend in Richtung Ärmelkanal ausgelaufen.

Neben technischen Neuerungen sind auch in den öffentlichen Bereichen und Kabinen zahlreiche Renovierungen umgesetzt worden. Weitere Einzelheiten und Details in der nächsten Ausgabe der »an Bord«. OA

Restaurant „Vier Jahreszeiten“, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com
Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com
„Bonn Suite“, Foto: Oliver Asmussen/Oceanliner-Pictures.com

„Vesterålen“ bis 2030 auf der Postschiffroute

Das Hurtigruten-Schiff Vesterålen (BRZ: 6261) ist nach viermonatiger Aufliegezeit in Andalsnes am 18. Oktober bei der Green Yard Kleven im norwegischen Ulsteinvik eingetroffen. Dort sollen auf dem 108,55 m langen, 16, 52 m breiten und 4,6 m tiefgehenden Schiff, das 1983 von der Kaarbøs Mek Versted in Harstad erbaut worden war, auf drei der sieben Passagierdecks Überholungs- und Umbauarbeiten einschließlich der Installation eines neuen Gangway-Systems und der damit verbundenen Anpassung der Zugänge erledigt werden.

Daran partizipieren auch norwegische Zulieferer wie die für die elektrischen Installationen verantwortliche Hareid-Gruppe und die mit der Lieferung der Zugangsmodule beauftragte Firma Ulmatec. Nach den bereits 1988 und 1995 erfolgten Erweiterungsarbeiten im Passagierbereich des Deckshauses der für max. 550 Gäste ausgelegten und über 300 Betten in 147 Kabinen sowie über Stellplätze für 35 Pkw verfügenden Vesterålen waren kürzlich bereits neue umweltfreundliche Motoren installiert worden, die einen schadstoffarmen Betrieb des nunmehr 18 kn schnellen Schiffes ermöglichen.

Finnmarken, Foto: enapress.com

Mit dem Upgrading des in Tromsø beheimateten Schiffes plant die Reederei dessen Einsatz auf der traditionellen Postschiffroute, auf der zwischen Bergen und Kirkenes und v.v. 34 Häfen angelaufen werden, bis zum Jahr 2030 zu verlängern. Ab 2021 sollen von der Reederei, die ihre Expeditionskreuzfahrt-Aktivitäten künftig in einer separaten Gesellschaft weiterführen und ausbauen will, dort – vorbehaltlich der Covid-19-Restriktionen – sieben Schiffe eingesetzt werden. Wie berichtet, investiert Hurtigruten in diesem Jahr auch in die Nachhaltigkeit von drei weiteren Schiffen, die zu Hybrid-Expeditionsschiffen umgerüstet werden.

Midnatsol, Foto: enapress.com

Dabei handelt es sich um die Trollfjord, die Finnmarken und die Midnatsol, die sukzessive mit emissionsarmen Motoren, Akkupacks und Landstromanschluss ausgestattet und ab 2021 ganzjährig zu Expeditions-Seereisen entlang der norwegischen Küste eingesetzt werden sollen. Im Zuge ihrer Umgestaltung werden die Schiffe zudem umbenannt. Die Trollfjord wird dann Maud heißen, die Finnmarken erhält den Namen Otto Sverdrup und die Midnatsol ist künftig als Eirik Raude unterwegs. JPM