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Tulpenkreuzfahrt mit der AMADEUS Cara

Den Frühling in Holland und Belgien erlebt man am besten bei einer Flusskreuzfahrt. Die 2022 in Dienst gestellte AMADEUS CARA bietet entspannten Luxus und bringt ihre internationalen Gäste stilvoll nach Amsterdam, Gent und Antwerpen. Susanne Müller berichtet.

Spätabends machte sich die AMADEUS CARA von Amsterdam aus auf ihre einwöchige „Tulpenkreuzfahrt“. Frühlingsblumen und Windmühlen treten aber in den Hintergrund, als das Schiff Arnheim erreicht. Es legt direkt an der berühmten Brücke an, um die im September 1944 so heftig gekämpft wurde. Nur ein paar Schritte entfernt, erinnert ein kleines Museum (freier Eintritt) an jene Zeit, als im Zweiten Weltkrieg mit der „Operation Market Garden“ die größte Luftlande­offensive der Alliierten in den Niederlanden stattfand. Bei diesen Kämpfen wurde der mittelalterliche Stadtkern fast völlig zerstört. Heute gilt Arnheim als Modemetropole und viele Passagiere kehren von ihrem Stadtbummel mit prall gefüllten Einkaufstaschen zurück.

Tags darauf gleitet das Schiff den Vormittag über Richtung Westen. Zeit, das Leben an Bord zu genießen. Im kleinen Shop zu stöbern, ein Buch zu lesen, sich eine Massage zu gönnen oder das Niederlande-Buffett zu testen.­ Das Schönste aber ist immer wieder der Blick durch die Panoramafenster nach draußen. Zum Greifen nah schimmert der Rhein im Sonnenlicht. Ich werde dich zu den schönsten Plätzen an meinen Ufern bringen, scheint er zu flüstern. Kurz vor Mittag erreichen wir Middelburg. Im 13. Jahrhundert war der Ort ein Zentrum des Tuchmachergewerbes, später hatte die Vereinigte Ostindische­ ­Handelskompanie ihren Hauptsitz hier. Stattliche Patrizierhäuser und historische Speicher erinnern an die glorreiche Seefahrerzeit. Die Weiterreise gestaltet sich aufregend. Ein Sturm zieht auf und durchkreuzt den Plan, über Nacht den langen Weg über die Westerschelde zurückzulegen. So landen wir mit etwas Verspätung in Gent.

Die Chocolaterien von Gent

Stadtführerin Mireille nimmt uns mit in ihre wunderschöne Stadt mit den romantischen Grachten, den 80.000 Studenten und den dekorativen Häusern aus verschiedenen Jahrhunderten. Wir lassen uns vom Duft der Schokolade in die kleinen Chocolaterien locken. Die Idee, all die belgischen Biersorten zu testen, ist allerdings von vornherein zum Scheitern verurteilt. „Es gibt mehr als 600 Sorten“, verrät Mireille….

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Fotos: Susanne Müller, enapress.com