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Vom Auszubildenden zum Geschäftsführer  

Pressemitteilung

Jörg Heidelberg erweitert die Geschäftsführung der MEYER WERFT

Die MEYER WERFT erweitert ihre Geschäftsführung. Nach dem Eintritt von Melanie Freytag Anfang November 2025 als Chief Financial Officer (CFO) und dem bevorstehenden Antritt von André Walter als Chief Executive Officer (CEO) im Sommer 2026 ist Jörg Heidelberg seit dem 1. Januar 2026 in der Geschäftsführung als Chief Operating Officer (COO) tätig. Jörg Heidelberg hat auf der MEYER WERFT von der Pike auf gelernt und ist seit fast 30 Jahren im Unternehmen tätig.

Jörg Heidelberg kennt die Werft seit seiner Kindheit, verfolgte den spektakulären Stapellauf des ersten Kreuzfahrtschiffes der MEYER WERFT, der Homeric, 1985 als Zuschauer. 1995 absolvierte er als Fachoberschüler ein Jahrespraktikum auf der Werft. „Ich konnte damals in sehr viele Bereiche reinschnuppern und mir war danach klar, dass ich hier eine Ausbildung machen möchte“, erinnert er sich. Die Bundeswehrzeit kam dann dazwischen, aber im Herbst 1997 startete Jörg Heidelberg seine Ausbildung als Industriemechaniker auf der Werft.

„Mein großes Ziel stand für mich damals bereits fest, ich wollte Ingenieur werden“, so Jörg Heidelberg. Er besuchte nach der Ausbildung die Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta. Die MEYER WERFT ermöglichte dem angehenden Ingenieur den Verbleib im Unternehmen und Jörg Heidelberg wurde der erste duale Student der Werft. Das Unternehmen war angetan von seinen Fähigkeiten und seinem Willen, Verantwortung zu übernehmen. „Bereits in der Ausbildung habe ich eigenständig Projekte übernommen und geleitet. Das muss wohl ein Grund gewesen sein, dass mir Vertrauen entgegengebracht worden ist“, erklärt er.

Nach dem Studium folgen auf der Werft verschiedene Stationen in den Technischen Büros und der Produktion. Mit 48 Jahren ist Jörg Heidelberg nun in der Geschäftsführung angekommen. Und hat sich einiges vorgenommen: „Im Fokus steht die Zufriedenheit unserer Kunden. Besonders jedoch auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Nur gemeinsam können wir die Qualität und Termintreue liefern, die unsere Trümpfe im Wettbewerb sind. Ich habe gelernt, dass wir als Werft immer dann erfolgreich waren, wenn wir uns auf Veränderungen eingelassen und sie aktiv gestaltet haben”, sagt Jörg Heidelberg.

Die Werft müsse 2026 den Sanierungskurs fortsetzen und den Umstieg auf SAP forcieren. „Perspektivisch wird auch Künstliche Intelligenz eine zunehmende Rolle spielen. Die Art, wie wir 2030 bis 2035 Schiffe bauen, entwickeln und dabei die Kosten kontrollieren, wird sich dadurch in Zukunft sicherlich stark verändern. Wir wollen diese Veränderung!“, so der COO. Mit den neuen möglichen Aufträgen durch die Schweizer Reederei MSC Cruises habe die MEYER WERFT den nötigen Rückenwind. „Ich bin sehr zuversichtlich und sehe viel mehr Chancen als Risiken“, blickt Jörg Heidelberg voraus.

Text: PM Meyer Werft