„Viking Vesta“: Nach Taufe in Split auf Jungfernreise nach Barcelona
Der jüngste Viking Cruises-Neubau, die am 26. Juni 2025 vom Fincantieri-Werftbetrieb im italienischen Ancona als Bau-Nr. 6317 abgelieferte und an 29. Juni im kroatischen Hafen Split getaufte Viking Vesta, ist am 2. Juli von Fusina bei Venedig zu seiner zwölftägigen Jungfernreise nach Barcelona gestartet. Der unter norwegischer Flagge mit Heimathafen Bergen in Fahrt gekommene Neubau wird bis Mai 2027 auf unterschiedlichen Routen im Mittelmeer eingesetzt, wobei Fusina, Civitavechia, Piräus, Istanbul und Barcelona optional als Wechselhäfen genutzt werden können. Zusätzlich wird das Schiff im Sommer eine Reise von Barcelona über weitere spanische Häfen, Portugal und Großbritannien nach Reykjavik bieten.
Bei der Viking Vesta handelt es sich um die zwölfte Einheit einer von Fincantieri an Viking zu liefernden Serie mittelgroßer Kreuzfahrtschiffe, wobei dieser Neubau und sein im Dezember 2024 geliefertes Schwesterschiff Viking Vela mit einer Länge von 238,9 m Metern und einer Breite von 30,8 Metern zehn Meter länger und zwei Meter breiter sind, als die zehn seit 2012 gelieferten Vorgänger-Schiffe dieser Baureihe. Die 499 Kabinen an Bord des über zehn Decks verfügenden 54300-BRZ-Neubaus bieten Platz für maximal 998 Gäste.
Einschließlich zweier Expeditionskreuzfahrtschiffe, die von der norwegischen Fincantieri-Tochtergesellschaft Vard gebaut wurden hat der italienische Werftkonzern damit 14 Schiffe für Viking erstellt. Zusammen mit den bisher georderten Schiffen und in den letzten Monaten unterzeichneten Verträgen und Optionsvereinbarungen, deren Finalisierung von der Klärung der üblichen Finanzierungsvorbehalte abhängt, umfasst das Ordervolumen der von Torstein Hagen gegründeten und geführten Reederei insgesamt 28 Schiffe.
Erst kürzlich hatten Fincantieri und Viking den Bau des weltweit ersten Kreuzfahrtschiffes angekündigt, das mit an Bord gespeichertem Wasserstoff und Brennstoffzellen sowohl für den Antrieb als auch für die Stromerzeugung an Bord betrieben wird. Dabei handelt es sich um die Viking Libra, deren Ablieferung für Ende 2026 geplant ist. Dieses Schiff, das derzeit ebenfalls bei der Fincantieri Werft in Ancona in Bau befindet, wird mit seinem Teil-Hybridantriebssyrstem in der Lage sein, emissionsfrei zu fahren, so dass es auch in ökologisch sensiblen Gewässern und Regionen eingesetzt werden kann. Ihr Schwesterschiff, die Viking Astrea, die auch in Ancona erstellt wird, soll 2027 folgen und wird mit der gleichen innovativen wasserstoffbasierten Technologie ausgestattet sein. Die jetzt mit herkömmlicher Antriebsplattform abgelieferte Viking Vesta wurde mit Blick auf die Zukunft so konstruiert,, dass sie für diese neuen Technologien nachgerüstet werden kann, sobald diese verfügbar sind.
Viking konzentriert sich weiterhin auf seine langfristigen Wachstumspläne und hält an seiner Strategie fest, weiterhin ein weltweit führender Anbieter von Erlebnisreisen zu sein. Basierend auf dem festen Auftragsbestand erwartet das Unternehmen die Ablieferung von 27 zusätzlichen Flussschiffen bis 2028 und 10 zusätzlichen Hochseeschiffen bis 2031. Mit diesen Bestellungen wird Viking im Jahr 2028 über 111 Flussschiffe und im Jahr 2031 über 23 Hochsee- und Expeditionsschiffe verfügen.JPM
Foto: Fincantieri



