Windstar macht seeklar

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Im Zuge der Saisonvorbereitungen macht auch der amerikanische Yacht-Kreuzfahrtanbieter Windstar Cruises aus Seattle wieder seeklar. Am 30. Mai hat der Viermaster Wind Star den Aufliegerplatz in Rotterdam verlassen und Kurs auf das Mittelmeer genommen.

Das 134 Meter lange Segelkreuzfahrtschiff soll ab Anfang Juli von Piräus aus durch die griechische Inselwelt kreuzen. Damit ist die Wind Star das zweite Schiff der Flotte, das nach der Corona-Pause wieder in Fahrt kommt. Zeitgleich mit der Wind Star hat am 30. Mai auch die Kreuzfahrtyacht Star Breeze ihren Aufliegeplatz in Palermo verlassen und via Lissabon die Atlantiküberquerung angetreten.

Die ehemalige Seabourn Spirit soll am 19. Juni zur ersten Kreuzfahrt nach dem Lockdown für Windstar ab St. Maarten in der Karibik starten. Die beiden Schwester Star Pride und Star Legend befinden sich auch in der Vorbereitungsphase. Sie liegen aber weiter in Sizilien in Warteposition.

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Bei den Seglern geht es etwas schneller. Die 1986 gebaute Wind Star hatte seit August zusammen mit der Wind Surf in einem Werftbecken im Stadthafen Schiedam am nördlichen Ufer der Maas in Rotterdam gelegen. Dort waren Wartungsarbeiten an den beiden Schiffen erfolgt.

Die für 148 Passagiere ausgelegte Wind Star ist das Typschiff der Klasse. Es feiert in diesem Jahr den 35. Jahrestag der Indienststellung. Die noch in Rotterdam wartende Wind Surf wird aktuell ebenfalls auf den Neustart nach der Corona-Pause vorbereitet. Sie soll im August von Barcelona aus zu Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer auslaufen.

Die in Le Havre gebauten Segelkreuzfahrer Wind Star, Wind Spirit und Wind Song sowie die beiden größeren Schwestern Wind Surf und Club Med 2 gehören zu einer exklusiven Klasse von Kreuzfahrern, die über ein fast vollautomatisches Segel-Rigg verfügen. Mit der Wind Song ging eines der Schiffe nach einem Brand im Pazifik verloren. FB